Archiv für den Monat August 2013

Happy Move-in-Day, Shakti ♥

Vor fünf Jahren rief mich eine befreundete Tierschützerin an, ob ich in zwei Tagen eine Katze am Hauptbahnhof Zürich abholen könne. Man wisse nicht, wohin mit ihr. Und so holte ich heute vor fünf Jahren Shakti am Bahnhof ab.

Green eyes

Liebes Shakti-Süssmonster

Fünf Jahre ist es nun schon her, dass du nach einer langen Zugfahrt aus Spanien hier in Zürich und schliesslich im Kamikatze-Zwerglis-Land gelandet bist.

Du warst sehr scheu mir gegenüber, aber mit Sahib, Omar und Lucie hast du dich auf Anhieb super verstanden, weshalb sofort klar war, dass du bei uns bleiben wirst.

Lange galt: Nur gucken, nicht anfassen smiley_emoticons_charly_bissig Heute bist du so süchtig danach gestreichelt zu werden, dass ich deiner Meinung nach den ganzen Tag nichts anderes tun müsste als dich zu knuddeln.

Auch sonst warst du in mancher Hinsicht ein kleines Überraschungsei, was im Dezember 2008 zu einigen Turbulenzen hier führte als du mir sozusagen das Leben gerettet hast: → Superhelden im Fellkostüm

Seit Omars Tod hast du hier die „Chef“-Position inne und kümmerst dich vorbildlichst um deine Zwerglis ♥ Was → Moriah betrifft, könntest du dich allerdings gern ein bisschen weniger kümmern 😉

Bleib, wie du bist – denn du bist wundervoll a_13_fa2278df  Auch wenn du mir im Moment manchmal ein kleines bisschen auf die Nerven gehst 😉 liebe ich dich mehr als Worte sagen können ♥

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Happy Move-in-Day, geliebte Shakti smiley_emoticons_herzen02

Katzen-Zusammenführungen: Wirklich so schwierig?

Katzen gelten ja im Volksglauben immer noch oft als Einzelgänger. Leider.

Aber ich will hier jetzt gar nicht ausufernd erläutern, was einem jeder katzenerfahrene Tierschützer sowieso erzählt, wenn man ihn nur liesse 😉 Zwei Links zum Thema sollen erstmal reichen:
→ Wohnungskatze in Einzelhaltung
→ Einzelhaltung von Wohnungskatzen

Aus diesen Gründen habe ich hier mehrere Katzen. Angefangen hat es auch mal mit zwei, warum ich dann (ursprünglich zumindest 😉 ) erweiterte, habe ich halbernsthaft hier beschrieben:
→ Wie mit den Kamikatze-Geschichten alles begann

So weit, so klar. Als ich heute die lieben Kommentare zu
→ Zusammenführung reloaded, Teil 3 beantwortete, fiel mir auf, dass wohl manch einer, der hier zB. zufällig über Google dazukommt, vieles im Zusammenhang mit Moriahs Eingewöhnung hier evtl. nicht ganz nachvollziehen kann, und ich vieles in den Kommentaren erläuterte, was eigtl. in einen eigenen Beitrag gehört, auf den ich künftig erläuternd verlinken kann. Noch schlimmer finde ich die Vorstellung, dass jemand glauben könnte, unser Prozess hier mit Moriah entspreche einer „normalen“ Katzenzusammenführung und so evtl. abgeschreckt wird, selber eine zu wagen 😦

Es gibt ja beim Thema Katzenzusammenführungen wie bei fast jedem Thema verschiedene Glaubensrichtungen:

  • Manche sagen, man solle die Katzen einfach machen lassen. Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass das meistens gut geht – vielleicht ein bisschen Fauchen und Brummen zu Beginn, und dann wars das. Die Kehrseite: Die Katzen mancher Leute müssen in der Folge manchmal damit leben, monatelang Angst im eigenen Zuhause zu haben, sich deshalb ständig zu verkriechen und nie zu wissen, wann der (noch) ungeliebte Katzenkumpel einem wieder eine überbrät. Manche sagen, das sei „normal“. Manchmal wird eine Katze dabei allerdings auch derart traumatisiert, dass sie – einst ein soziales Wesen – nie wieder mit anderen Katzen zusammenleben kann. Blut muss dafür nicht geflossen sein. Das ist ja immer so der Spruch, der in Katzenforen als Massstab rumgeht: „Solange kein Blut fliesst“. Sehr gefährlicher Unfug, wenn ich dazu mal meine Meinung sagen darf. Meine LouLou war so ein Fall: Sie wurde nie körperlich direkt ernsthaft attackiert, dennoch hatte sie solche Angst vor den Neuzugängen in ihrem alten Zuhause, dass sie sich nur noch verkroch und bei Begegnungen mit anderen Katzen einpieselte. „Normal“, dachte ihre Halterin 😦 Als LouLou dann nach dieser ein Jahr lang andauernden gescheiterten Zusammenführung zu mir kam, war schon fast nichts mehr zu machen, das arme Tier war dermassen verstört 😦 Wir konnten nur noch daran arbeiten, dass die 19-jährige Katze nicht im Glauben stirbt, sie hätte etwas falsch gemacht 😦 Ich hoffe, das ist uns gelungen :_(
  • Andere pochen ebenso störrisch darauf, man müsse ein solches Projekt zwingend per Separation und Gittertür angehen.

Meine Meinung: Ich nehme jeweils das, was für die Situation bzw. die betroffenen Katzen am besten passt 😀

Wir durchlaufen hier gerade die 9. Zusammenführung in der bestehenden Katzengruppe (sieben Zwerglis und vier Sternchen). Davon wurden:

  • fünf Neuankömmlinge nicht separiert, sondern direkt in die Gruppe gesetzt (Lucie, Shakti, Mogwai, Faramee und Tünn).
  • vier Neuankömmlinge wurden (teils auch wegen gesundheitlicher Abklärungen sowieso) separiert (Mathilde, LouLou, Felize und Moriah – Moriah dann erneut, nachdem die „Laissez-faire“-Zusammenführung in Einpinkeln und Angriffen eskalierte).

Und jedes Mal war es goldrichtig. Es gibt kein: SO ist es richtig – das hängt ganz allein von den beteiligten Wesen ab (damit meine ich vor allem die Katzen 😉 ). Es ist wichtig, dass man beim Entscheid, eine Katze in eine bestehende Gruppe aufzunehmen, ehrlich beseelt ist vom Wunsch, für die Katzen das Beste zu wollen (und nicht für sich, weil der Neuzugang so hübsch, so niedlich ist – oder einfach: Ich will ein Kitten, die sind so süss smiley_emoticons_ins-auge-stechen) Und dann klappt das auch 😉

Unsere Zusammenführungen sahen bislang in der Regel so aus:

Aber im Moment sieht es halt so aus:
→ Moriah

Dass Moriah solche Angst vor fremden Katzen hat, hat keiner geahnt. Unsere schwierige Situation soll aber bitte niemanden entmutigen, das Projekt Katzenzusammenführung anzugehen ♥

Katzen sind – genau wie wir Menschen – soziale Wesen – im Grundsatz. Wenn ich sehe, wie meine Zwerge hier die Bude gemeinsam toben, miteinander liegen und einander respektieren – dann muss ich manchmal fast heulen vor Glück ♥
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Omelize <3

Lucie mit ihrer grossen Liebe Omar

Sahib und Omar ein paar Jahre später

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Zusammenführung reloaded, Teil 3

Vor lauter → Kinderbuch komme ich ja zu nix mehr sonst *örks*. Da aber am Freitag der nächste Termin mit Frau Hauschild ist, bringe ich uns mal doch noch alle auf den neusten Stand.

Vorgeschichte: → Zusammenführung reloaded, Teil 2

Shakti und Moriah machen sich weiterhin ziemlich prima ♥ Naja. Grundsätzlich so. Shakti hat leider einen neuen Tick entwickelt 😦 Sie ist jetzt NOCH besessener von der Gittertür und betreibt da inzwischen echt teils Terror 😦

Meine laienhafte Interpretation ihres intensivierten Zombie-Gehabes (*will-will-will-jetzt!!!!-kopf-gegen-tür-schlag*): Sie erlebt natürlich jetzt jeweils da mit Moriah im Zimmer mit die intensivsten Momente an Zuwendung und Aufmerksamkeit. Kann es sein, dass sie das halt noch mehr anspornt, da reinzukommen?

Sobald ich die Gittertür öffne, ist nämlich Ruhe. Beziehungsweise läuft es eigtl. wie gehabt: Es wird viel geguckt, dann passiert gar nix, dann wird geguckt und durchs Zimmer geschlendert und so getan, als tät man sich üüüüüüüüüüüüberhaupt nicht für andere Katzen interessieren  smiley_emoticons_anmachen

Doch seht selbst. Dass ich in den Videos so viel plapper, ist Absicht (vielleicht auch nun zu viel des Guten?) – nachdem ich anfangs ungewohnt ruhig war, war der Tipp, dass meine Schweigsamkeit eben auch wieder Misstrauen schüren könnte, also plapper ich einfach frei raus, was mir grad so in den Sinn kommt. Man darf es getrost ignorieren 😛

Ich also auf die andere Seite rüber, um Shakti zu streicheln. Mit Kamera, Handtuch und plappernd unterm Tisch zu ihr durchzukriechen, war mir logistisch doch zu verwirrend 😛

Und dann ein kleines Showdown wiedermal 😦

Ach, würde Shakti das doch nur bleiben lassen. Mit den anderen Zwerglis läuft es inzwischen problemlos, wenn die auch mal dürfen (und Shakti seltenerweise mal grad nicht auch will… – weil: Alle auf einmal wäre dann doch (noch) too much smiley_emoticons_flucht).

Ja, mal sehen. Übers Training mit Felize gäbs ja auch noch reichlich zu berichten. Aber im Urlaub hat man immer so wenig Zeit (zumindest, wenn man gerade versucht, ein Kinderbuch druckfähig zu bekommen smiley_emoticons_motz)

Wir bleiben zuversichtlich! Bis bald ♥

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Fortsetzung: → Videobericht: Training mit Shakti
Fortsetzung2: Moriahs Training geht natürlich weiter

OT – Glosse: Noch alle Taschen im Schrank?

Hier also wie kürzlich „angedroht“ 😉 aus aktuellem (naja. Fast aktuellem – so aktuell ist man, wenn man printgebunden publiziert 😉 ) Anlass eine Glosse zum Täschligate von US-Talkmasterin Oprah Winfrey kürzlich in Zürich.

Noch alle Taschen im Schrank?
Kürzlich war ich ein bisschen sprachlos – und naiv. Ich war noch nie auf die Idee gekommen, dass man für eine Handtasche 35’000 Franken ausgeben kann. Also zumindest theoretisch kann man. Wie die Welt inzwischen weiss, konn­te US-Talkmasterin und Milliardärin Oprah Winfrey nicht. In einem TV-Interview erzählte die Afroamerikanerin, sie sei in einer Boutique in Zürich rassistisch behandelt worden. Die Verkäuferin habe sich geweigert, ihr eine Tasche aus Krokodilleder zu zeigen. Die könne sie sich sowieso nicht leisten.

Sollte sich das wie geschildert zugetragen haben, wäre das in der Tat kein schlauer Schachzug der umsatzbeteiligten Boutique-Angestel­l­ten gewesen. Ihr allfälliges verkäuferisches Unvermögen jedoch mit Rassismus gleichzusetzen ist etwa so, als wenn mir ein Busfahrer vor der Nase wegfährt und ich ihm Frauenhass unterstelle, nur weil ich zufällig weiblich bin. Oder noch schlimmer: Er fand mich zu dick. Oder zu gross. Wahlweise auch zu klein. Auf jeden Fall hat er Vorurtei­le, dieser Sexist.

Kaum hatte Frau Winfrey das Wort «rassistisch» ausgesprochen, ging denn auch ein Aufschrei durch die Medien. Die halbe Welt disku­tier­te in der Folge, wie schlimm es in der Schweiz mit der Fremdenfeindlichkeit stehe. Von «den rassistischen Schweizern», «Skandal» und «Apartheid» war die Rede. Manch ein eifriger Auslandredaktor sah im «Täschligate» gar klare Parallelen zum Badiverbot für Asyl­bewerber in Bremgarten: Einer Milliardärin einen ­relativ überflüssigen Luxusartikel vorzuent­halten ist in manchem Weltbild offenbar mindestens so schlimm, wie Flüchtlingen den Aufenthalt an öffentlichen Orten zu verbieten. So mancher aufrechte Rassismus­nichtbefürworter bei Twitter oder Facebook forderte entsprechend rigoros die sofortige Entlassung der fehlbaren Boutique-An­ge­stellten. Den Reaktionen nach zu urteilen, hätte der eine oder andere am liebsten 
gleich ihre Kreuzigung verlangt.

Als sich endlich mal jemand erbarmte, die 
Beschuldigte nach ihrer Version des Tathergangs zu fragen, relativierte sich der Rassismusvorwurf gegen die Verkäuferin im Speziellen und gegen den Schweizer im Allgemeinen allerdings: Erstens ist die Verkäuferin gar keine Schweizerin, sondern Italienerin. Aber die armen Schweizer müssen das jetzt ausbaden. Gut, wer sonst? Asylbewerber dürfen ja nicht.

Zweitens entpuppte sich das Ganze eher als verletzte Eitelkeit einer US-Berühmtheit, die in Zürich nicht erkannt worden war. 
Dabei habe sie bewusst ein Donna-Karan-Outfit gewählt und sich «sogar» die Haare gewaschen, wie sie in einem Zeitungs-Interview 
betonte, um nicht für «irgendeine Obdach­lose» gehalten zu werden. Endlich weiss ich, warum mir alle Welt dauernd eine Not­schlaf­stelle anbietet, wenn ich ausnahmsweise nicht im Designerkostüm schlecht frisiert durch Zürich laufe.

Empörte Kommentatoren hielten Frau Winfreys Wahrnehmung der Lage jedoch für massentauglich und bestätigten, Edelbouti­quen-Verkäuferinnen seien ja bekanntermas­sen unerträgliche Snobs. Interessant, wie viele Menschen sich offenbar gewohnheitsmässig in Läden tummeln, die 35’000 Franken teure Taschen feilbieten. Eine vermeidbare Erfahrung, würde man meinen. Klar: Rassismus geht gar nicht. Aber die Vertreterinnen einer ganzen Berufsgruppe pauschal zu verurteilen wird ja wohl noch erlaubt sein.

Dank «Täschligate» konnte man also ganz schön viel lernen. Und letztlich haben wir ja noch mal Glück gehabt: Man stelle sich vor, Frau Winfrey hätte mit ungewaschenen Haaren Einlass in die Bremgarter Badeanstalt verlangt.

Erschienen in: Beobachter Nr. 17/2013

Und versprochen: Den Rest des Wochenendes halte ich jetzt mal die Klappe 😀 Will euch ja nicht nerven 😦

Zusammenführung reloaded, Teil 2

Nachdem unsere Katzen-Expertin ebenfalls zufrieden war, wie Shakti und Moriah sich einander annähern, haben wir natürlich gleich weitergemacht. Neues Video.

→ Vorgeschichte: Zusammenführung reloaded, Teil 1

Bei unserem zweiten «Shakti meets Moriah»-Event lief zunächst alles wie beim ersten Mal: Tür auf, Shakti guckt, Moriah guckt, Iwon tut so als wäre sie schwerst beschäftigt, guckt aber natürlich auch. Minutenlanges, ereignisfreies Gucken.

Dann meinte Moriah ein bisschen Action ins Geschehen bringen zu müssen und machte Anstalten vom Tisch zu hüpfen eek  Ich persönlich fand die Idee jetzt nicht soooooo klasse, habe aber mal gelernt, dass sich der Dokumentarfilmer nicht ins Geschehen einmischen soll. Also schnappte ich den Trennkarton (um den Sichtkontakt zu unterbrechen, falls nötig) und ging in total unauffällige Habachtstellung. Total beiläufig, damit keiner Verdacht schöpft 😛

Moriah sprang also vom Tisch, streckte sich und schlenderte dann ziemlich gemächlich zur Staffelei am anderen Ende des Raumes. Shakti guckte, ich guckte. Und ich glaube, unsere Blicke zeugten dabei gleichermassen von Verblüffung.

Dann passierte wieder gar nichts. Bis Shakti sich doch noch zur Annäherung entschloss, indem sie sich erstmal in der Mitte des Raumes auf ein Tuch schmiss und gestreichelt werden wollte. Was dann geschah:

In der Szene kurz vor Schluss hielt ich es nicht mehr aus und gab Shakti mehr intuitiv als wissend das Klopf-Zeichen zur Entspannung – nicht dass sie wieder hopps rauf auf Moriah, die dann quietschend und so weiter… rolleyes

Unsere Verhaltenstherapeutin ist so weit ähnlich angetan von der ganzen Entwicklung wie ich und gab mir aufgrund des neusten Videos noch einige Tipps, wie solche Zusammentreffen noch besser zu «steuern» wären:

1. Die Klopf-Intervention bei Shakti sei gut gewesen. Shaktis Anspannung solle ruhig öfter durch solche Klopf-Streichel-Einschübe unterbrochen werden. Hierbei soll uns ein Handtuch helfen. Das erklärt sich dann im nächsten Video 😀

2. Moriah soll während Shaktis Annäherung beclickert und belohnt werden (also: Moriah soll währenddessen keine Kunststücke machen, sondern wird dafür beclickert, dass sie ruhig und entspannt bleibt).

3. Ich lasse mir einen fünften Arm wachsen, damit ich Handtuch, Leckerli, Trennkarton und Kameraführung zeitgleich elegant koordinieren kann 😛

Wenige Minuten nachdem Shakti den Raum verlassen hatte, lag Moriah dann wieder so bei mir auf dem Schreibtisch – da sieht man auch mal schön ihre puschelige Pfotenbehaarung zwischen den Zehen, hihi:

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Kurz darauf gesellte sich Felize zu uns und liess sich auf dem Kratzbaum neben Moriahs (äh: meinem) Schreibtisch durchknuddeln und sogar in die Ohren fassen (Teil ihres Trainings) cool

Das Foto ist schon älter, aber etwa so sah das dann aus, als alles schlief, nur eine wachte:

Als Therapiekatz bei Moriah <3
Ich würde sagen, es läuft hier eigentlich ziemlich sehr prima gerade ♥ ♥ ♥

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Fortsetzung: → Teil 3

Happy Move-in-Day, kleine Felize <3

Heute vor genau zwei Jahren ist Felize-Süssmaus bei uns eingezogen. Wenn das kein Grund zum Feiern ist!

Ein Bild von gestern Abend – edel und anmutig, wie man Felize kennt:
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Felize, mein süsses Mäuschen smiley_emoticons_herzen02  Vor zwei Jahren haben deine Pflege-Dosis dich von Deutschland nach Zürich gebracht. Ich bin euch über die Grenze entgegengekommen und irgendwo im Outback an der deutsch-schweizerischen Grenze haben wir an einem gottverlassenen Pampa-Bahnhöfchen die Papiere für den Zoll ausgefüllt, damit du uns auch nicht beschlagnahmt wirst smiley_emoticons_panik4 (→ Einreisebestimmungen für Hund und Katze in die Schweiz)

Als kleines taubes Ataxi-Notfellchen mit «leichtem Hang zur Panik» cool  wurdest du mir vermittelt ❤ Hast dich hier aber schnell eingelebt und deine anfängliche Schüchternheit bald gegen neugierige Ausflüge zu den Nachbarn eingetauscht eek

Die letzten Monate hier waren schlimm für dich cry  Wegen deiner → Mittelohrentzündung mit Vestibulärsyndrom musstest du nicht nur notfallmässig einige Tage im Tierspital verbringen, sondern – fast noch schlimmer für dich – anschliessend regelmässig zur Nachkontrolle. Und Ohrentropfen hätte ich dir auch noch geben sollen, was du erfolgreich zu verhindern wusstest rolleyes

Doch seit einigen Tagen bist du wieder (fast) ganz die alte, süsse, zutrauliche, verschmuste Süssmaus wie eh und je. Wie es dazu kam, wird bald berichtet 😀

Nun feiern wir dich erstmal – von deiner Patentante hast du ja schon eine süsse Karte und Geschenke bekommen, die du bereits auf die Terrasse verschleppt hast 140

Ich bin sehr froh, dass wir heute ungetrübt von Angst und Stress deinen zweiten Move-in-Day feiern können – bleib wie du bist, mein Herz a_13_fa2278df  Naja, gut: Bis auf die eine oder andere Angststörung, die braucht echt kein Mensch, äh: Katz 😉

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HAPPY MOVE-IN-DAY, FELIZE!  smiley_emoticons_fips_herzen01

Rosa, Pipi und die Schnupfenbabys

Hallo ihr Lieben! Hier wiedermal ein Zwischenbericht zu den Notfellchen in Italien, denen auch dank eurer grossartigen Unterstützung so schnell und effizient geholfen werden konnte. Nochmal allerherzlichsten Dank dafür!!!

Ich wollte mit einem weiteren Zwischenbericht warten, bis Stefania uns auf den neusten Stand bringt, aber da sie gerade sehr sehr viel zu tun hat, dauert das wahrscheinlich noch ein wenig. Aber damit ihr seht, was eure Hilfe bewirkt hat, gebe ich mal meinen aktuellen Wissensstand an euch weiter.

Unser aller Sorgenbaby Rosa – die letzte Überlebende der Container-Kitten – macht sich prächtig (Stand: 15. August) und «frisst wie ein kleiner Wolf» (oder eher wie ein kleines Schweinchen, würde ich sagen) 😀

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Und wenn man so brav futtert, kriegt man ein kleines Kullerbäuchlein 😀
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Von den Schnupfenkitten habe ich keine aktuellen Neuigkeiten – aber es gilt ja: no news are good news. Einige (schon etwas ältere) Bilder:

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Seit dem letzten Bericht hier im Blog sind nochmals 100 Euro angekommen, die ich in diesen Tagen überweisen werde. Auch dafür nochmals ALLERHERZLICHSTEN DANK!!!

Cornelia schrieb mir: «Es sind bisher an Spenden (einschl. der aus D exklusiv für Esther und Franz) 915 Euro eingegangen!!! Damit sind die Operation von Pipi und unsere Medikamente Zylexis und Immustim abgedeckt. Geld wird auch in der Zukunft gebraucht, aber DIESE BEIDEN Notfälle sind abgeschlossen

Ohne euch wäre das nicht möglich gewesen smiley_emoticons_herzen02  smiley_emoticons_blume

Natürlich reisst es nicht ab, inzwischen kam der süsse Sorgenkater Osvaldo bei Stefania an.
Osvaldo ist angekommen.ridimensionata

Alt, müde, mit gebrochenem Bein und FIV- und FeLV-postiv, der arme Kerl 😦 Jetzt ruht er sich erstmal nach einem Leben auf der Strasse aus. Hoffen wir, dass er doch noch sein Zuhause findet ❤ → Osvaldos Geschichte (PDF)

Und hier noch der kurze Bericht über die Ereignisse bei MilleVite allein im Juli 2013:
→ Monatsbericht (PDF)

Ich bin ja dabei, für MilleVite eine neue Website zu erstellen, wer möchte, kann schonmal einen Blick drauf werfen: https://associazionemillevite.wordpress.com. Das ist noch eine Rohversion bzw. Baustelle, wo vieles noch nicht funktioniert (zB. PayPal-Spendenbutton), aber wir sind dran, das aufzubauen, geplant ist auch eine Version auf Deutsch (damit ich verstehe, was ich da mache 😛 ). Interessierte können dann direkter mitverfolgen, wie es dem Verein und Katzenheim MilleVite und seinen Sorgenfellchen ergeht ❤ Was ich jetzt schon schön finde in der Rohversion, wenn man schaut, wie viele Katzen allein 2013 schon gerettet und in ein Zuhause vermittelt werden konnten: → gattini adottati

Nochmal vielen herzlichsten Dank an alle, die helfen, diese Welt zu einem etwas schöneren und sichereren Ort für notleidende Wesen zu machen! ❤