Archiv für den Monat April 2015

Gratuliere! Oder: Spenden statt Schenken :-)

Ihr denkt jetzt vielleicht: Wieso gratuliert sich die Trulla selber zum Geburtstag? Tu ich ja gar nicht. Ich gratuliere uns allen. In der Hoffnung, dass ich Grund dazu habe.

Gestern hatte ich Geburtstag – den 44. um genau zu sein. Ihr fragt euch vielleicht: Ja, und nu?

Dass meine Mama und ich heute noch gesund und munter sind, war am 25. April 1971 nicht so selbstverständlich. Ich habs meinen Eltern von Anfang an nicht leicht gemacht… Wusstet ihr, dass noch heute an JEDEM TAG rund 800 Frauen weltweit bei der Geburt sterben? Und noch viel mehr Babys ihre eigene Geburt nicht überleben? Jeden Tag? Dass die Geburt für den Menschen mit der gefährlichste Moment in seinem Leben ist? Ausser man schafft es, in Syrien, Indien, Eritrea geboren zu werden – da ist jeder Tag danach vermutlich etwa ebenso gefährlich.

Ich hatte aber das Glück, hier in der Schweiz geboren zu werden.

Und gestern feierte ich Geburtstag – und erfuhr erst heute, dass gestern an meinem 44. Geburtstag bei furchtbaren Erdbeben in Nepal und Indien Tausende Menschen starben.

In Anbetracht all der Not weltweit mag manch einer mein Anliegen unpassend finden. Ich habe mir das heute unter grösstem Mitgefühl für die Erdbebenopfer, die Flüchtlingsopfer auf dem Mittelmeer und so viel mehr auf der Welt überlegt, ob ich das Folgende denn überhaupt schreiben darf.

Ich habe gestern vor meinem Geburtstagsessen die Gäste gebeten, mir keine Geschenke, Blumen oder Gutscheine mitzubringen – sondern mir lieber den entsprechenden Betrag in meine Katzenkollekte für TS-Orgas zu legen. Viele tun sich schwer damit. Ich weiss nicht, warum? Manche halten sich nicht daran – das macht mich traurig. Was ist so eine Herausforderung daran, mir statt für 30 Franken Blumen zu schenken (Haltbarkeit: 1 Woche), einen Beitrag an eine Kastration oder eine OP zu schenken (Haltbarkeit: 1 Katzenleben lang)?

Wie auch immer: Dennoch kamen gestern rund 150 Euro zusammen. Ich verdopple auf 300 Euro.

Je älter und weiser (…) ich werde, desto klarer wird mir, wie viel Glück ich habe. Und dass ich an Konsumgütern weit mehr habe, als ich „brauche“ (ok: Man definiere „brauchen“ – hüstel…). Ich bin natürlich dem Schönen und Angenehmen auch nicht abgeneigt. Und habe nicht vor, es zu werden. Aber ich weiss auch, dass ich uns Menschen nicht retten kann – was sind meine paar Euro in einem Katastrophengebiet? Da greift (hoffentlich!) die lokale und internationale Politik, die internationalen Spendenketten… vielleicht bin ich naiv? Das wäre sehr schlimm.

Aber es macht mich einfach glücklicher als so viel anderes, wenn ich meine ehemaligen Notfellchen und heutigen Zwerglis anschaue, und weiss, dass auch ihr Glück heute letztlich nur dank Spenden anderer möglich war, für die sich weder die Berichterstattung noch die Politik interessiert. Wenn ich sehe, dass man meinen Wunsch ernst nimmt, vielleicht so auch mal wieder an die denkt, die es nicht so gut haben wie wir, während wir feiern. Ob Mensch oder Tier.

In diesem Sinne: Ich erwarte ja nicht wirklich, dass mir irgendjemand hier im Blog etwas zum Geburtstag schenkt  smiley_emoticons_fips_frown_noani 😉

Aber vielleicht möchte der eine oder die andere diesen Tag nutzen, wiedermal seiner/ihrer Lieblings-Wohltätigkeitsorganisation finanziell zu gedenken ❤ Das darf gern alles sein, was ihr persönlich unterstützen mögt (ausser die SVP).

Stellt euch vor: Wenn jeder der Blog-Follower hier nur 5 Euro spenden würde, hätten wir nochmal fast 400 Euro, um zu helfen ❤ Falls jemand mag, schreibt mir gern an: iwon@kamikatze-zwerglis.com ❤

Und falls jemand gern etwas Gutes tun möchte, aber gar nicht so konkret jetzt wüsste, wo – da hätte ich ein paar Vorschläge, wenn ihr erlaubt smiley_emoticons_liebhab

Katzen-Hilfe Uelzen (vermittelte mir Felize) ist ein Mini-Verein, der ganz Grosses leistet und stets um etwas Unterstützung froh ist: http://www.katzenhilfe-uelzen.de/

Laracats Madrid (vermittelten mir Sternchen Mogwai und die Zwerglis Lucie und Shakti) sucht zB. dringend Paten für ihre Schützinge: http://www.laracats.com/#!wir-suchen-einen-paten/c1eno

Katzenschutzbund Köln (vermittelte mir Tünn) ist auch immer froh um Unterstützung, um die Zahl herrenloser Katzen in Köln nicht ins Uferlose wachsen zu lassen: http://www.katzenschutzbund-koeln.de/hilfe-gesucht/

Stefania Re ist nicht nur eine begnadete Künstlerin, sie vermittelte mir auch mein Mathildchen und versucht mit allen Mitteln, die Streunersituation zwischen Mailand und Turin in den Griff zu bekommen: https://kamikatzezwerglis.wordpress.com/2013/07/16/notruf-aus-italien-katze-von-ast-aufgespiesst-und-schnupfen-kitten/
Ufficio Postale Mortara
Via Vittorio Veneto 7/9 – 27036
Mortara

Intestatario Associazione Millevite
c/c n. 1022802126
IBAN:IT43U0760111300001022802126
BIC/SWIFT: BPPIITRRXXX

Und da gibt es noch sooo sooo viele mehr – für Mensch oder Tier.

Und wenn ihr heute nichts spenden könnt oder mögt – vielleicht möchtet ihr zu gegebener Zeit der Idee folgen und euch selber statt Geschenken Spenden zu euren Ehrentagen wünschen? Das ist natürlich euch überlassen ❤

Ich wünsche euch allen alles alles Liebe – passt auf euch auf ❤  Und vergesst bitte nie: Wir haben natürlich Sorgen und Nöte, aber wir haben es im Vergleich schon ziemlich gut getroffen smiley_emoticons_hug  ❤ Und ich gratuliere jedem, der das für sich erkannt hat und anderen helfen mag ❤

Oh- du glaubst, du kannst eh nix bewegen? Dann schau dir dieses Video an: Du bist noch so klein – du bringst sie zu Fall

Ps: Das Eingangsbild ist übrigens ein Gemälde der brillanten Malerin und über alle Massen engagierten Tierschützerin Stefania Re: lasst uns nach den Sternen greifen, statt immer nur zu sagen: Bringt ja alles nichts. ❤ 

Gemeinsam statt einsam – oder was Falschinformation anrichten kann

Kürzlich las ich online eine Artikelüberschrift, die mich schaudern liess. Was dann geschah, war erst sehr irritierend. Dann aber sehr beglückend.

Die Einleitung ist nicht zufällig so formuliert: Online-„Medien“ wie www.heftig.co und Konsorten haben das Spektakel gesellschaftsfähig gemacht – Hauptsache: Aufmerksamkeit; wohingegen Relevanz, Informations- oder Wahrheitsgehalt zur Nebensache verkümmern. Ist doch in zwei Minuten sowieso alles wieder vergessen. Oder war es gar nicht so herum? Wollte vielleicht die Leserschaft schon immer lieber Spektakel als Information?

Denn das im Folgenden gemeinte Medium hat traditionell schon immer eine sehr eigensinnige Auffassung von Berichterstattung (von „Journalismus“ mag ich in diesem Zusammenhang nur sehr ungern sprechen). Und erfreut sich seit vielen Jahren grösster (und erschreckender) Beliebtheit.

Kurzum: Kürzlich las ich auf der Website dieser äusserst erfolgreichen deutschen Tageszeitung mit den vier grossen Buchstaben im Bereich Bezahlinhalte in Ermangelung eines Bezahlinhalte-Abos nur diese Schlagzeile:

SAMMY (7) IST HIV-POSITIV
Mein Kater hat Aids

Ich so:  smiley_emoticons_muede

Es dauerte nicht lange, bis die erste FIV-bedingte Tötungsabsichtserklärung besorgter Katzenhalter für unschuldige Katzen aufgrund dieses Artikels bei mir eintraf.

Versteht mich bitte nicht falsch: Ich verstehe die Verunsicherung von Katzenhaltern, die sich mit FIV nicht auskennen – es ging mir damals vor inzwischen über 5 Jahren absolut ähnlich. Ich verstehe das. Aber da ich seither mit FIV niemals – in Worten: NIEMALS – schlechte Erfahrungen machte, mich informiert habe, die Rückbestätigung unserer Klinik und des Zürcher Tierspitals habe, dass das „ganz normale“ Katzen sind, kann ich einfach nicht mehr still dabei zuschauen, wie Katzen aufgrund dieser „Diagnose“ aufgegeben werden.

Ich habe mir dann sogar ein Bezahl-Abo der gemeinten deutschen Tageszeitung geleistet, um nachzulesen, was die da schrieben.

Ganz kurz zusammengefasst: Bis auf die effektheischerische Überschrift, die Bilder der auffällig hübschen und kaum bekleideten (…) zitierten Katzenhalterin, die selber den grössten Mist über FIV erzählt: War der Artikel in summa zwar total irreführend, aber journalistisch gesehen kaum „angreifbar“.

Und jetzt kommt der schöne Teil: Die liebe Katzen-Hilfe Uelzen fragte mich in einem Fall einer aufgrund des erwähnten Online-Berichts überaus verunsicherten Katzenhalterin an, ob ich nicht mal mit ihr sprechen könnte, da diese verunsicherte Katzenhalterin nunmehr kurz davor stand, ihren FIV-Kater (der keinerlei Anzeichen für ein FIV-Endstadium zeigte) aufzugeben 😦

Natürlich rief ich mit Erlaubnis der Katzen-Hilfe Uelzen noch am selben Abend die sehr engagierte und nette, aber sehr irritierte Dame an. Es war ein wunderbares Gespräch ❤ Die Probleme im konkreten Fall scheinen (wie so oft, wenn FIV ins Spiel kommt) eigentlich ganz woanders als bei FIV zu liegen – wir konnten das klären und ich bin sehr zuversichtlich, einem weiteren Menschen das Thema FIV nahe gebracht zu haben und so die wahren Probleme zwischen Tier und Mensch in den Fokus gerückt zu haben 🙂

Ich fand es ganz grosse Klasse, dass die so engagierten Tierschützer der Katzen-Hilfe Uelzen beim Thema FIV auf mich zukamen – ebenso, wie ich kürzlich jemanden an sie verwies bei einem Thema (Kittenaufzucht), von dem ich wiederum nichts verstehe.

Es ist wundervoll, immer wieder zu erleben, wie überregionale, gar grenzüberschreitende Zusammenarbeit so viel Gutes bewirken kann: Bitte kein Gärtchendenken. Wie mein geschätzter Geologielehrer damals im Gymnasium schon immer sagte: Man muss nicht alles wissen. Man sollte aber wissen, wo man das Wissen findet – und keine Grenzen scheuen ❤

In diesem Sinne möchte ich euch auch bitten, mal kurz auf die neuste Aktion der Katzen-Hilfe Uelzen aufmerksam zu werden – es geht hierbei aktuell um die extrem liebe Dame, von der ich oben srpach:
Für Facebooker: https://www.facebook.com/events/1583306448550069/
Für alle anderen: Gemeinsam statt einsam

Der wunderschöne Leitspruch der Katzen-Hilfen Uelzen sei hier nochmals zitiert:
Ein Funken ist kein Feuer,
ein Sandkorn kein Strand,
ein Blatt kein Baum,
ein Tropfen kein Meer.

Hilft einer den Tieren allein – ist es schwer,
doch zusammen sind wir das Feuer, der Strand, der Baum und das Meer.

Lasst uns alle zusammenarbeiten – überregional, grenzüberschreitend – es geht nicht um uns. Es ist keine Schande, nicht alles zu wissen – aber die Grösse zu haben, an andere zu verweisen, die es wissen, ist auch ein Zeichen von Intelligenz und Herzensgüte. Es geht hier allein um Wesen, die ohne uns niemanden haben, der für sie spricht.

Danke euch allen ❤

Die wichtigsten Links nochmal: Aktion „Gemeinsam statt einsam“:
Für Facebooker: https://www.facebook.com/events/1583306448550069/
Für alle anderen: Gemeinsam statt einsam

Seriöse Aufklärung über FIV:
FIV – Überblick über die wichtigsten Fragen

Dieser Beitrag ist in Abstimmung mit der Katzen-Hilfe Uelzen allen Fivies gewidmet. Meine seht ihr hier, die hier mit Nicht-Fivies friedlich, gesund und glücklich zusammenleben ❤

 

Wir alle haben unsere Ängste, unsere Ideologien, unsere Meinungen, was wir richtig oder falsch finden, was wir selber tun können und was nicht – das ist ok. Aber wenn es um das Wohlergehen oder gar das nackte Überleben anderer Mitgeschöpfe geht, lasst uns alle kurz innehalten, bevor wir urteilen und unsere Meinung hinterfragen. Lasst uns ein wenig demütig sein und uns fragen: Was wäre, wenn… Lasst uns Hand in Hand, Pfote in Pfote gehen.

Danke! ❤

Mathilde – ein Jahr ohne dich und doch mit dir ♥

Genau vor einem Jahr musste ich meine geliebte Mathilde gehen lassen – das intergalaktische Kampfschiffchen auf drei Beinen ❤

Mathilde

Meine geliebte Mathilde, Thillie-Thildchen – du hast nicht nur mein Leben unendlich bereichert, sondern inzwischen auch dank unserem gemeinsamen Kampf um Aufklärung über FIV der einen oder anderen FIV-Katze das Leben gerettet. Nicht zuletzt Max, der hier kürzlich im Gedenken an dich hier einzog ♥

Du bist und bleibst eine ganz besondere Seele – und wenn du mir auch schmerzlich fehlst, so weiss ich dich doch in meinem Herzen für alle Zeit.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Mein herzlichster Dank gilt auch Stefania und Cornelia, die mir dieses wunderbare Wesen anvertrauten ♥

Mathilde, ich liebe dich – für mich wirst du immer meine kleine grosse Rose sein, die niemals verblüht: The Rose

MadMax <3

Kürzlich hatte ich ja berichtet, dass hier völlig unverhofft, komplett ungeplant und eigentlich total gewissenhaft vorausschauend gegen meine Vernunft (höhö) dennoch ein weiterer kätzischer Mitbewohner einzog. Als hätten die Zwerglis je Rücksicht auf meine „Vernunft“ genommen….

Katze ist, was passiert, während du andere Pläne machst.

Am 23. März war es also so weit, den Roten heimzuholen. Niemand von uns hatte auch nur den Schimmer einer Ahnung, was seine Vorgeschichte ist, ob er sich mit anderen Katzen verträgt und ob er womöglich Freigang lauthals einfordern würde. Bei letzterem Punkt machte ich mir allerdings die wenigsten Sorgen.

Es mythologisiert zwar munter in der Katzenhalterwelt, dass Katzen, die Freigang kennen, irgendwas zwischen „kaum“ und „NIEMALS!!!!!“ Wohnungshaltung akzeptieren könnten. Ich persönlich kann diese Sichtweise nicht in einem einzigen Fall untermauern: All meine Zwerglis sind als ehemalige Strassenkatzen ja auch „Ex-Freigänger“. Allerdings lernten sie die Strassen und Felder nicht als Freiheit, sondern als bittere Not kennen: Hunger, Kälte, Überlebenskampf. Das Los der Strassenkatzen halt. Die pfeifen alle auf die „Freiheit“…..

Aber über den Roten wussten wir nichts. Absolut gar nichts – ausser, dass er FIV-positiv und ein Riese ist. Also nahm ich mir vor, alles brav nach Lehrbuch zu tun, zumal mich die Autorin schon bei → richtig schwierigen Zusammenführungen beraten hatte, und ich ihrem Fachwissen absolut vertraue:

Und wir durften wieder einmal ein grandioses Katzenbuch illustrieren (Coverseiten): Das ist uns eine Riesenehre!

 

Ich war allerdings verhalten verängstigt: Nochmals Gittertür, monatelanges intensives Training – das war gelinde gesagt trotz unserer grossartigen Erfahrungen mit →Verhaltenstherapie nicht, worauf ich grad so „Bock“ gehabt hätte smiley_emoticons_sad  Doch wat mut, dat mut.

Ich holte ihn also von der Klinik ab:
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Roter in dä Box

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Daheim habe ich ihn erstmal in unserem Katzenauffangsstationszimmer (oder ursprünglich meinem Büro) untergebracht.

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Er war der erste Ankömmling in dem wirklich schönen, grossen Quaräntezimmer, der sozusagen… – seinen eigenen Weg ging. Der Neuankömmling war ca. 20 Minuten in seiner Privatresidenz, ich war unten im hehren Wunsch, ihn erstmal zur Ruhe kommen zu lassen – als ich plötzlich ein lautes „Klack-Krawumm“ hörte: Der Kater kann Türen öffnen  smiley_emoticons_muede

Ich ging ganz leise hoch, um zu schauen: Faramee und Shakti standen eh schon vor der Türe und die Konfrontation war somit in vollem Gange. Nun einzugreifen, schien mir unklug. Also beobachtete ich nur. Max ist zwar drei- bis viermal so gross wie die anderen Katzen hier und FIV-positiv – allerdings auch zahnlos. Die einzige Gefahr, die von ihm also hätte ausgehen können, wären übliche Katzenkampfverletzungen gewesen (was ich natürlich sofort zart unterbunden hätte – den von unserer Therapeutin dafür empfohlenen Sichtschutzkarton hatte ich schon griffbereit) – aber die Gefahr, dass er hier jemanden mit FIV ansteckt, ist durch seine Zahnlosigkeit eh nicht gegeben.

Doch meine Sorgen waren glücklicherweise sowieso umsonst: Max unterwarf sich sofort den vorhandenen Katzen hier – auch als Shakti ihn anbrummte, ging er einfach nur weg. Vor allen Zwerglis hier, die so so so viel kleiner sind als er – zeigte er von Beginn weg immer nur grössten Respekt und Anstand.

Wenn er irgendwo zu ruhen geruhte, und ein anderes Zwergli dann den Platz für sich beanspruchte: Stand er auf und ging weg. Ohne Brummen, ohne Murren. Ich glaube, fauchen kann der gar nicht.

Inzwischen (er ist nun eine Woche hier) darf er von den anderen Zwerglis völlig integriert liegen, wo er will, er frisst Kopf an Kopf mit den anderen, spielt mit den anderen (wobei er niemals seine ganze Kraft nutzt, sondern sich auch mal vor ein viel kleineres Zwergli rücklings auf den Boden wirft, damit er von diesem fachkundig erlegt werden kann smiley_emoticons_rofl3)

Langer Rede kurzer Sinn: Ich hätte hier nach →Mathildes Tod keine siebte Katze mehr aufnehmen wollen – auch wenn es so viele arme Katzenwesen gibt, die so dringend ein Zuhause suchen. Aber Budget, Zeit und Vernunft waren sich einig: No way. Und dann kam, sah und siegte: Max.

 

Hier hat nichts „gefehlt“ – und doch sind wir jetzt komplett ❤ Max passt hierher wie Faust auf Auge, Deckel auf Topf oder siebter Zwerg zu Schneewittchen 😛

Wenn jemand ahnen konnte, dass ich mir heimlich schon immer wünschte, dass hier mal ein roter Tiger anklopft – dann meine verstorbene Herzenskatz Mathilde. Ich sprach nie zu jemandem darüber. Nicht mal zu ihr. Aber ich sehe Max als ihr Erbe – das wir alle hier mit grösster Freude annehmen ❤

Seid herzlich gegrüsst von Schneewönnchen und den 7 Zwergen ❤