Warum ich manchmal omaresk gucke ;-)

Geliebter Omar Heute vor zwei Jahren genau, liess ich dich nach langer und am Ende schwerer Krankheit gehen. Doch bisweilen bist du mir gerade in letzter Zeit präsenter denn je. Ich habe nämlich eine Eigenart von dir übernommen.

Am 28. Juli 2012 waren der dich so liebevoll begleitende Tierarzt, du und ich uns „einig“, dass es Zeit für dich sei, deine grosse Reise anzutreten. Du hattest fast sieben Jahre lang dank hervorragender Betreuung durch unsere Tierklinik praktisch symptomfrei mit CNI gelebt – doch dann forderte die Krankheit ihren Tribut. Du wurdest 23 Jahre alt.

Ich bin dir für all die rund 15 gemeinsamen Jahre unendlich dankbar – besonders vielleicht aber für deine letzten Monate hier bei mir, in denen ich sehr viel über Verantwortung, Krankheit, Tod, Abschied – vor allem aber über Liebe lernte.

Oft denke ich an dich, mein kleiner Freund Inzwischen lächle ich dabei wesentlich öfter als ich weine. Vor allem eine Eigenart von dir werde ich mit in mein eigenes Grab nehmen: diesen unvergleichlichen Blick.
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Gerade in letzter Zeit gucke ich innerlich ziemlich oft exakt genau so. Eine Hommage an euch Katzen:

Geliebte Zwerglis: Warum ich so gern mit euch Katzen zusammenwohne

  • Ihr redet nie übers Wetter.
  • Ihr schickt mir nicht ständig Spieleinladungen über Facebook.
  • Ihr doziert nicht immer und immer und immer wieder eure Meinung zu irgendwas denselben Anwesenden gegenüber, die eure Meinung inzwischen besser kennen als ihr selber.
  • Ihr schreibt nie meterlange E-Mails, die zwar möglichst umgehend, aber bitte nicht wirklich ehrlich beantwortet werden sollen.
  • Ihr bittet einen nicht ständig um (kostenlose) Gefallen in jenen Tätigkeitsfeldern, von denen man eigentlich zu leben versucht.
  • Ihr versucht nicht ständig, einen zu „verbessern“, indem ihr einfach eure Lebensweise anderen aufs Auge drücken wollt. (zB. Stichwort Rauchen, Sport, Gesundheitsvorsorge etc. – Gäh-hhhääään)
  • Ihr bildet euch nicht ein, jemanden zu kennen, nur weil ihr über Social Media ein paar Mal punktuell Kontakt mit demjenigen hattet, und erfrecht euch nicht, haarsträubende „Persönlichkeitsanalysen“ über diese Bekanntschaften anzufertigen, die letztlich wesentlich mehr über euch aussagen als über die betreffende Bekanntschaft. Und wenn ihr sowas tun würdet, wärd ihr zumindest schlau genug zu wissen, dass ihr gerade massiv Grenzen überschreitet und schlichtweg Müll verzapft.
  • Kurz: Ihr urteilt nicht permanent und ohne Unterlass pausenlos über andere – um euch vielleicht von eigenem Fehlverhalten abzulenken?
  • Und vor allem werdet ihr NIE beleidigend.
  • Und wenn ich euch mal auf die Füsse trete, was in der Hektik des Alltags halt mal passieren kann, werdet ihr nicht zu feuerspeienden Furien, die mir ohne Umwege ins Gesicht springen und die Augen auskratzen, sondern ihr wendet euch erstmal irritiert um mit einem Blick, der fragt: „Das meintest du jetzt nicht wirklich so wie ich es aus meiner subjektiven Sicht verstehen könnte, wäre ich verbohrt – oder?“
  • Das Leben mit euch ist kein permanentes Minenfeld – man vertraut einander und koexistiert grundsätzlich friedlich. Und wenn es Knatsch gibt, versucht man zu verstehen, wie es dazu kommen konnte und es künftig zu vermeiden (und engagiert zB. einen Verhaltenstherapeuten 😉 )
  • Wenn ihr das hier lesen würdet und euch angesprochen fühltet, würdet ihr evtl. etwas verunsichert nachfragen und das klären wollen. Aber idealerweise fühlt ihr euch nicht angesprochen, wenn ihr das lest – weil ihr mich inzwischen kennt, und wenngleich wir vielleicht mal Konflikte hatten, die aber längst geklärt haben.
  • Wir hoffen und arbeiten nicht hin auf eine „optimierte Version“ des anderen. Wir respektieren und achten einander, so wie wir sind.

Auf die Quintessenz runtergebrochen: Ich liebe alle meine Zwerglis genau exakt präzise so, wie sie sind. Und sie mich umgekehrt auch.

Es gibt keine angenehmere Gesellschaft ♥ Und ich habe sie viel zu oft vernachlässigt, weil ich vermeintlichen „Freunden“ zu Diensten sein wollte. Das ist hiermit zu Ehren Omars Vergangenheit 🙂 Wenn irgendwer aus meinem Plus-Minus-Freundeskreis Probleme hat: Erzählt sie irgendwem, aber nicht mir. Ausser: Meine Meinung dazu interessiert euch. Sonst nicht. Danke.

Omar – du armes Wesen musstest es bislang am längsten mit mir aushalten: 15 Jahre lang Tag und Nacht. Und ich kann nicht mal sagen, du habest es ja auch überlebt 😉 DU, mein Herz, weisst, wie ich das meine. Weil du mich kennst und mir vertraut hast – bis zum allerletzten Atemzug.

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Ok – du warst nicht immer NUR begeistert 😛

Geliebter kleiner Lehrmeister Du wirst immer unvergessen sein – ob zwei Jahre, zwei Jahrzehnte oder zwei Welten zwischen uns stehen: Nichts kann uns trennen.

Ich liebe dich

3 Monate ohne dich. Und doch auch mit dir. Eine Liebesgeschichte.

Gestern war es gemäss Datum genau drei Monate her, dass ich mein Thildchen zugleich überraschend und doch auch nicht überraschend gehen lassen musste. Gefühlt hingegen ist seither kein Tag vergangen und zugleich ein ganzes Leben. Und: Ich möchte schon wieder Werbung machen.

Im April hatte ich eine Lungenentzündung, die ich selber eigtl. nicht weiter spektakulär fand. Gut. Ich verschlief sie mehr oder weniger. Als der Arzt in einem meiner wenigen wachen Momenten zu mir meinte, er hätte noch nie eine so tiefe Leukozytenzahl wie bei mir gesehen, musste ich erstmal googeln, was das heisst. Ich hatte sozusagen keinerlei körpereigene Abwehr mehr. Die nächsten Tage sollten über mein Schicksal entscheiden. Und das taten sie.

Überraschend schnell erholte sich mein Immunsystem und in der Folge ich mich selbst. Stattdessen starb meine geliebte Mathilde, die während meiner Krankheit so liebevoll über mich gewacht hatte. Ihre Lunge kollabierte.

Statt meiner.

Die Tierärzte meinten zwar, Ursache sei eher ein äusserst bösartiger Tumor als dass ich sie angesteckt hätte. Doch die Koinzidenz bleibt bemerkenswert.

Wer uns vielleicht noch nicht kennt: Ich liebe alle meine Katzen mehr als ich in Worte fassen kann. Aber Thillie und ich – ja, das war/ist schon etwas speziell.


Wenn ich ehrlich bin, begreife ich noch immer nicht, dass sie nicht mehr „hier“ ist. Sie ist fort, was mir täglich schmerzlichst bewusst ist – und doch ist sie nicht weg. Ganz seltsam. Für einen Menschen wie mich, der keinen festen Glauben an ein „Dasein danach“ hat.

Kurz nach Mathildes Tod bot mir eine sehr liebe Internetbekanntschaft an, mir ein Schmuckstück zur Erinnerung zu fertigen. Die Krux daran: Sie brauchte dafür Haare von Thillie, da sie die wunderhübsche Idee umsetzt, aus Tierhaaren Anhänger zu fertigen:

Zu viele Tierhaare im Haus?
Dann mach ich Euch was Schönes draus.
Ganz egal ob Katze oder Hund,ob schwarz-weiss, grau oder eher bunt:
Ein Schmuckstück filz‘ ich aus den losen Haaren,die zuvor dir lästig waren.
Ein Schmuckstück, zauberhaft und stets ein Unikat, was ganz Besonderes, das garantiert nicht jeder hat.
So ist dein so sehr geliebtes Tier
wann immer du es wünschst ganz nah bei dir.

Doch Mathilde war tot. Ich konnte keine Haare mehr sammeln. Eine Handvoll brauche sie. Ich fing also ernsthaft an, von Mathildes früheren Lieblinsplätzen die Haare fein säuberlich einzusammeln, sogar von meinen Kleidern. Nie im Leben hätte ich eine Handvoll zusammenbekommen. Doch dann fand ich meine Fusselsammelrolle wieder, mit der ich immer vornehmlich Thillies Lieblingsplätze enthaart hatte. Ein Griff in die Rolle und woala:

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Das schickte ich ihr also.

Nicht mal zwei Wochen später bekam ich dieses wunderschöne Erinnerungsstück retour:
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Ok – entschuldigt bitte: Fotos, auf denen ich abgebildet bin, sind per se immer misslungen 😛 Aber ihr solltets ja auch am lebenden Objekt sehen.

Diese Kette bedeutet mir unendlich viel Ich finde sie nicht nur wunderschön (erkennt man, dass mal der Metallring heller und das „Herz“ dunkler ist – mal umgekehrt? Ich finde das umwerfend)

Diese Kette ist das wertvollste Schmuckstück, das ich habe. Und glaubt mir: Ich habe viele 😛 Ich finde sie wirklich unendlich zauberhaft. Nochmal ganz ganz herzlichen Dank dafür an die liebe Künstlerin

Sie bietet übrigens ganz unterschiedliche Designs für sozusagen jede Vorlieben an, wenn ihr mögt, schaut doch mal auf ihre Facebookseite: Fellnasen-Schmuck aus Tierhaar
oder in ihrem Dawanda-Shop: Fellnasenschmuck

Mit dem Verkauf ihrer Artikel unterstützt sie übrigens mit 2 Euro (!!) pro verkauften Artikel Tierschutzprojekte

Ich werde jedenfalls nie nie wieder das ausgebürstete Fell meiner geliebten Katzis achtlos in den Müll schmeissen. Damit kann man echt so viel Besseres anstellen

Mathilde – mein Herz. Nichts kann dich „ersetzen“. Aber dein Fell weiterhin auf meiner Haut zu spüren, ist irgendwie ein Zauber. Ich vermisse dich, mein Herz

Du bist nicht fort. Nur woanders. Warum nur vermisse ich dich dann so?

Katzenzusammenführungen: Eine Wissenschaft für sich ;-)

Heute möchte ich gern ein bisschen Werbung machen. Nicht, weil ich davon etwas habe, sondern weil hoffentlich alle, die in der Zukunft Katzenzusammenführungen planen, etwas davon haben – und vor allem aber deren Katzen ♥

Es ist ein längst überholter Mythos, dass Katzen strikte Einzelgänger seien. Im Gegenteil sind sie für ein erfülltes Dasein auf Sozialkontakte mit Artgenossen angewiesen. Wenige Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Eine Katze mit Freigang findet allenfalls draussen mit Nachbarskatzen Sozialkontakte. Wohnungskatzen hingegen haben diese Möglichkeit nicht und sollten gemäss Schweizer Tierschutz auf keinen Fall allein gehalten werden.

Doch genau wie der Mensch verträgt sich die Katze aber nicht mit jedem beliebigen Artgenossen: Sie würden ja vermutlich auch nicht einfach raus auf die Strasse gehen und mit irgendeinem Passanten eine Wohngemeinschaft gründen. Nehme ich mal an.

Sollen Katzen, die einander noch nicht kennen, zusammengeführt werden, gilt es, Gemeinsamkeiten zu beachten: Meist vertragen sich Katzen mit Katzen und Kater mit Katern besser, weil sie ein ähnliches Spielverhalten haben (Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel). Weiter sollten die Katzen altersmässig nicht zu weit auseinanderliegen: So wird eine gesetzte Katzen-Omi kaum Freude an einem quirligen Katerbengel haben, der ihr dauernd auf die Nerven geht. Katzen weisen charakterlich zudem eine ähnliche Bandbreite auf wie Menschen: Es gibt Schüchterne, Draufgänger, Diven, Hitzköpfe, Sanftmütige und so weiter. In der Regel gilt hier: Gleich und gleich gesellt sich gern. Das sind mal einige Grundregeln. Doch auch die garantieren noch kein Gelingen des Unterfangens.

Ich habe hier ja eine sehr soziale Truppe von derzeit sechs ehemaligen Strassenkatzen aus verschiedenen Ländern. Unsere Zusammenführungen (bislang 9 in den letzten fast 5 Jahren – da ich auch Palliativfälle aufnehme, ist leider die „Fluktuation“ hier entsprechend hoch) liefen in der Vergangenheit eigtl. immer vollkommen problemlos.

Bis auf zweimal.

Bei beiden Problemfällen handelte es sich um Katzen, die aufgrund ihrer Vorgeschichte panische Angst vor anderen Katzen hatten. So war LouLou in ihrem früheren Zuhause leider von anderen Katzen massiv gemobbt worden (ich hatte die Folgen völlig unterschätzt), bei Moriah wiederum war es so, dass sie mir als superkatzensozial vermittelt wurde – was sich hier dann zu unser aller Entsetzen leider als Fehlinformation herausstellte. Erst dachte ich bei Moriah an den alten Zauberspruch, der bei Zusammenführungen grundsätzlich gilt: Zeit und Liebe werden es schon richten.

Aber das reicht halt nicht immer.

Als Moriah anfing, meine anderen Katzen hier mit mutmasslicher Verletzungsabsicht zu attackieren, war mir dann doch endlich klar, dass wir – wiedermal – professionelle Hilfe von unserer bewährten Verhaltenstherapeutin Christine Hauschild brauchten, die uns schon zuvor bei LouLou geholfen hatte. Natürlich prüfte ich auch den Gedanken, Moriah zu ihrem eigenen Besten wegzugeben – doch: wohin? Sie stammt aus Cadiz, ihre Vermittlungsorga ist in Deutschland daheim und wir sind hier in der Schweiz. Naja – und scheue, schwarze Katzen sind jetzt auch nicht unbedingt ein Bestseller auf dem eh schon völlig überfluteten „Markt“ des Katzenangebots. Wenn sie dann auch noch FIV+ ist, ist eh Sense. Das alles waren ja genau die Gründe, warum sie herkam: Unvermittelbar 😦 Also gaben wir uns rund ein halbes Jahr Zeit, die Zusammenführung hier doch noch hinzubekommen: Stichtag war Weihnachten 2013.

Wer uns noch nicht (so gut) kennt, kann Moriahs ganze Geschichte und unser hartnäckiges Training (Gott sei Dank liegt das nun hinter uns – verzeih, Christine) bei Interesse hier nachlesen: Moriahs Therapie geht weiter

Es war ein langer und steiniger Weg. Und ich gebe zu: Bisweilen fehlte mir der Glauben, dass wir es schaffen. Ich überlegte zwischendurch auch, wohin ich Moriah denn geben würde – Einzelhaltung? Sie war doch erst zwei Jahre alt – den Rest des Lebens allein? Oder zu einer einzigen anderen sehr sozialen Katze? Wo sollte die zu finden sein? Wie reagiert ihre Orga? Wird es ihr gut gehen?

Und während all diese Gedanken in meinem Hirn rotierten, hielt ich mich eisern an den Trainingsplan, den unsere Verhaltenstherapeutin für uns erdacht hatte – auch wenn ich es oft hasste, es Zeit und Nerven raubte. Wir mussten es versuchen. Wenigstens versuchen.

Heute sind wir eine glückliche kleine Katzentruppe. Ja, Moriah hat noch viel zu entdecken, ihr Bewegungsradius muss noch grösser werden, sie mutiger und unabhängiger von mir. Aber das Gröbste ist geschafft. Bilder wie diese lassen mein Herz im Dreieck hüpfen:

Und auch wenn Moriahs Fall durch die Missverständnisse bei der Vermittlung (was immer passieren kann) gar arg speziell gelagert war, möchte ich aufgrund unserer mitunter erschütternd beglückenden Erfahrungen mit Verhaltenstherapie eine Buchempfehlung aussprechen, zumal zum Thema gerade das neue Buch unserer Verhaltenstherapeutin Christine Hauschild erscheint:

Buchtipp
KATZENZUSAMMENFÜHRUNG mit Herz und Verstand
von Christine Hauschild

Der Inhalt:
Es gibt verschiedene Varianten, zwei Katzen miteinander bekannt zu machen. Da wir bei den ersten Begegnungen die Weichen für das zukünftige gemeinsame Leben stellen, lohnt es sich, mit Bedacht vorzugehen.

Mit diesem Buch lernen Sie:
· Was gilt es bei der Auswahl der passenden Partnerkatze zu beachten?
· Wie einfach oder schwierig wird die Zusammenführung?
· Welche Risiken und Fehler können Sie vermeiden?
· Und vor allem: Es werden drei verschiedene geeignete Wege der Katzenzusammenführung erklärt. Dazu gibt es viele praktische Hinweise zur Ausführung.

„Katzenzusammenführung mit Herz und Verstand“ ist ab sofort im Buchhandel und Internetbuchhandel erhältlich.
ISBN 9783735740748, BoD, Paperback, 116 Seiten, €14,90

Hier kann man auch schon mal vorab virtuell drin blättern.

Und falls jemandem das Cover positiv auffällt … sagt es ruhig 😛 ❤

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Happy Move-in-Day, Faramee!!! ♥

Geliebte Faramee – heute vor vier Jahren sass ich hier zur WM-Eröffnung mit einer Katze, die mich abgrundtief hasste und mit einer Bissverletzung, die mich fast zwei Finger meiner linken Hand gekostet hätte. Und ich bereue nichts! ♥

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Als ich dich das erste Mal in einem Forum auf der Katzenvermittlungsseite sah, wars um mich geschehen – the point of no return. Dabei wollte ich ja „nur kurz gucken“… ha-ha. Deine Pflegemama hatte dir den für mich so sonderbar zauberhaften Namen gegeben: Faramee. Ich musste einfach wissen, welch Wesen sich hinter einem solchen Namen verbirgt. Und so sah ich dich ♥

Der Rest ist Geschichte.

Kurz zusammengefasst: Die wirklich sehr sehr erfahrene Pflegemama, die dich aus falsch verstandenem Tierschutz gerettet hatte, bevor es zum Schlimmsten kommen konnte, meinte damals zu mir, nachdem wir uns einig waren, dass sie mir zutraut, mich um eine Katze wie dich zu kümmern: „Mach dich darauf gefasst, einen blinden Passagier, einen unsichtbaren Mitesser mitdurchzufüttern – Faramee wird sich Menschen gegenüber vermutlich nie mehr öffnen. Ist das ok für dich?“

Ich sagte „Ja“ – ich wollte ja keine „Kuschelkatze“ für mich, sondern DIR ein Zuhause geben, mit anderen Katzen, die du so sehr liebst. Wenn du mich nicht liebst, ist das ok. Vollkommen ok. Ich bin tagsüber ja eh im Büro, und irgendwie wirst du das Leben hier schon erträglich finden – zumal gemessen daran, was dir sonst geblüht hätte.

Über ein halbes Jahr lang sah ich dich kaum je. Und wenn, dann waren deine Ohren flach am Hinterkopf scheinbar festgetackert, dein Maul stand weit offen, so dass ich deine blitzblanken Fangzähne gut sehen konnte (Autsch! Die hattest du mir ja schon ins Fleisch gejagt) und vor allem aber auch deine süsse rosa Zunge 😀 Und ich hörte ein donnergrollendes Fauchen, das direkt aus der Hölle (deiner entsetzlichen Angst) zu kommen schien. Ich fand dich immer wunderschön – auch als du damals noch die Übernamen „fauchendes Schrankeckchen“, Flurfratze, Kammervampir und dergleichen mehr trugst. Du hasstest mich halt – das ist ok.

Und dann geschah etwas, womit wohl kaum jemand, der dich kannte, gerechnet hatte.

Eines Tages kamst du auf meine Hand zu, als ich sie dir hinhielt (ui – ich hatte Schiss, dass du sie mir abbeisst 😛 ). Und dann – einfach so – war das Eis gebrochen. Und es wurde klar: Du wolltest einfach nie mehr entwurzelt werden, einfach nur geliebt werden, einfach nur zu Hause sein.

Und das bist du ♥ Du bist inzwischen wie ein zweites „Ich“ – immer da, wo ich bin, und so liebesbedürftig ♥ Inzwischen lässt du dich sogar von Gästen abknutschen 😀 ❤ Was für Katzen ja eh schon nicht unbedingt Usus ist – gemessen an deiner Geschichte aber wirklich einfach umso herzerwärmender zu sehen. Und als dieses Jahr im April → Mathilde starb, warst du es vor allem, die dann immer um mich war, mich teils einfach beobachtete – und sich anbot, da zu sein, sich aber nie aufdrängte.

Faramee ♥ Du bist ein unglaubliches Wesen. Und hast etwas geleistet, das viele Menschen zu leisten nicht in der Lage sind: Du bist über deinen Schatten gesprungen, hast deine Ängste und „Vorurteile“ überwunden, dich geöffnet für ein neues Leben.

Du sollst mir ein Beispiel sein.

Ich liebe dich mehr als Worte sagen können. Und manch einer mag meinen, du seist ja „nur“ eine Katze – und ich weiss: Der hat keine Ahnung.

Ich liebe dich. Happy Move-in-Day, meine zauberhafte Scheckenkatze – auf viele viele glückliche gemeinsame Jahre ♥

Ps: Du brauchst mich diesmal für WM-Tore der deutschen Elf auch nimmer beissen, gell? Viermal – vier Tore, damals. Aber die Jungs müssen das schon selber hinkriegen 😛
PPs: Sorry, dass deine Heimat-Nationalmannschaft Spanien heute so demontiert wurde – aber das ist dir ja eh schnuppe. Dafür gabs ne Extra-Runde Leckerli 😀
PPPs: ICH LIEBE DICH!

Happy Birthday Tünn!!!

(*hüstel*) nachträglich.

Herzallerschönsterliebsterschnubbeligster Tünn ❤ Vor lauter hier und da und hü und hott und muss ich noch, soll ich noch und ist jetzt total dringend – ging mir dein 2. Geburtstag am 1. Juni unter *ich-schäme-mich-ganz-doll*

Und was eigentlich noch viel bedenklicher ist: Ich habe es in dem ganzen Jahr seit deinem 1. Geburtstag nicht wirklich geschafft, neue Fotos von dir zu machen. Gut – du machst es mir auch nicht ganz so leicht, wenn du immer nur nachts angekuschelt kommst, das dann aber umso fordernder. Nein, Tünn, du hast völlig recht: Ich will nachts um drei Uhr nicht schlafen, keinesfalls, nein. Das ist ganz klar Kuschelzeit smiley_emoticons_muede

Wenn du kleines zauberhaftes Äffchen vielleicht mal zu denselben Zeiten aktiv wärst wie ich, kriegen wir auch das mit neuen Fotos mal hin. Und dennoch zeigt mir all das gerade umso mehr, dass ich viel zu wenig Zeit aktiv mit euch Zwergen verbringe 😦 Tut mir leid, mein Herz. Mein Geschenk an dich wird sein, dass ich das ändere. Radikal. Versprochen ❤

Das kleine Geschenk habe ich dir ja schon aus Berlin mitgebracht: Einen sonnenlichtgesteuerten Schmetterling, der dich gut auf Trab hält 😀

Mein kleines, süsses Spargeltarzähnchen: Ich liebe dich von ganzem Herzen so sehr ❤ Mehr als Worte sagen können. Bitte suche mich auch weiterhin zu jeder in deinen vollen Terminkalender passenden Gelegenheit auf, um zu kuuuuuuuscheln. Und du sollst auch weiterhin ungeniert alles vollsabbern smiley_emoticons_regenschirm, während du deine wohlverdienten Streicheleinheiten geniesst ❤

Ich wünsche dir von ganzem Herzen ein langes langes Leben voller Freude, Liebe und vor allem auch Gesundheit hier bei uns. Und eines Tages wirst du auch begreifen, dass ich dir wirklich nie niemals gar nix tu 😉 ❤

Deine Geschichte sei hier nochmals erzählt für jene, die uns noch nicht so lange kennen:

Tünn, mein Herz ❤ Mein Wildchen, und ehemals Unberührchen, das Menschen ganz ganz furchtbar fand.

Tünn in den ersten Tagen auf seiner Kölner Pflegestelle bei Nadja

Tünn in den ersten Tagen auf seiner Kölner Pflegestelle bei Nadja

Mitte Juli 2012 wurdest du mit deinen Geschwistern in einem Kölner Schrebergarten als Wildchen eingefangen. Auf der besten Pflegestelle der Welt durftest du deine Babytage verbringen und mit deinen Geschwistern in Geborgenheit aufwachsen.

Dort lernte ich dich auch kennen – und brach bei deinem Anblick in Tränen aus. Kurz zuvor war mein Senior Omar gestorben und nun sah ich dich und glaubte, Omar in einer Miniversion zu sehen. Das war zu viel für mich. Doch du hattest deine Pfeile schon abgeschossen – mitten in mein Herz ❤

Am 20. Januar 2013 war es schliesslich so weit und wir flogen zusammen von Köln nach Zürich. Das waren deine ersten Minuten hier (im HIntergrund gespiegelt sieht man mich derweil 😛 ):

Es passt einfach alles: Die Katzenmädels lieben dich, du liebst die Katzenmädels und mich findest du kleines Hasenfüsschen inzwischen auch ganz ok 😉

Du bist ungestüm und unbeschwert, verspielt und abenteuerlustig. Zugleich zart und sanft und rücksichtsvoll. Du bist ein kleiner ganz Grosser – und genau dort, wo du sein sollst.

Und manchmal sehe ich in deinen Augen Omar, der mir von seinem Wölkchen aus zuzwinkert:
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Tünn:

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Vielen Dank an NadjaS, dass ich die Bilder seiner Babyzeit hier zeigen darf – und natürlich vor allem dafür, dass sie mir den kleinen Süssfratz anvertraut hat <3<3<3

→ Baby-Tünn ganz mutig (Video: NadjaS)

Tünn, mein Herz, in deinem Ausweis steht unter Geburtsdatum «Anf. Juni 2012» – also erklären wir den 1. Juni zu deinem Geburtstag:

Herzlichsten Glückwunsch, mein süsser Fratz!!!

Bleib gesund und wie du bist – auf dass wir noch viele viele Geburtstage zusammen feiern. Ich liebe dich mehr als Worte sagen können ❤ ❤ ❤

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→ Katzenschutzbund Köln

Selinas Bericht über das Schicksal der ungarischen Tötungskatzen

Liebe ihr, mit Selinas Erlaubnis möchte ich euch hier gern berichten, was aus den Katzen in der Tötungsstation im ungarischen Nyirbator wurde.

Ich hatte ja gestern schon einen Zwischenstand zu den → ungarischen Tötungskatzen gepostet und mich damit grad mit Selina überschnitten, die just heute ihren neusten Bericht in ihrer Facebook-Gruppe veröffentlichte.

Ich habe die grosse Freude, euch die Ungarn-Katzis nun einzeln vorstellen zu dürfen ❤

Ihr erinnert euch vielleicht an die Ausgangslage:
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Die Tötung ist voll und zudem verstarb ein alter Mann, der 11 Katzen zurückließ.
Sie wurden in die Tötung gebracht.
Sie sind in winzige Käfige eingepfercht, die Tötung ist nicht auf Katzen eingestellt.
Wir haben kaum Platz für Katzen vor Ort, da wir mit Hunden voll sind 😦
Wer kann helfen?
(so der Aufruf damals von No Art – die ich euch auch noch näher vorstellen werde ❤ )
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Ja, jemand konnte helfen: Selina V Mhyre Monk. Darüber, was dann geschah, zitiere ich Selinas Bericht:
„eine Notlösung wurde gefunden und die Katzen wurden in eine Hundebox verlegt, damit sie wenigstens aufrecht stehen können und zu essen und ein „Bettchen“ haben. — hier: Gyor, Hungary.
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Die Katzen beim Tierarzt, nachdem Gaby sie aus der Tötung geholt hat.
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Erste Eindrücke der Katzen auf ihrer Pflegestelle in Ungarn:
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Und das sind sie, ich darf vorstellen:


Das ist Blackweit, ca. 3 Jahre alt. Leider positiv auf Leukose getestet. Er ist sehr ängstlich, aber er frisst brav.

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Das ist die Mami, ca 4 Jahre alt. Sie redet gern, schnurrt auch gerne – und fressen tut sie auch sehr gerne ❤ Auf alles negativ getestet. Die süsse Maus muss noch zunehmen und gesund werden.
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Das ist Baby, ca 2 Jahre alter Kater. Noch schüchtern, aber gar nix wild oder grob, kann man ruhig streicheln ❤ Er frisst sehr brav. Alle Tests negativ.
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Das ist Happy, 5-6 Jahre alt. Auf alles negativ getestet. Lieb und zutraulich. Muss noch zunehmen, noch immer sehr ausgetrocknet und schmal 😦
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Das ist Frenky, ca. 3 Jahre alt. Er ist auch noch schüchtern. Wurde auf Leukose positiv getestet. Ist noch ängstlich, lässt sich aber immer lieber streicheln ❤
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Das ist Heidi, 2-3 Jahre alt. Positiv auf → FIV (Katzenaids) getestet. Am Anfang schüchti, aber absolut nicht grob. Frisst auch sehr brav.
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Das ist Sandy, ca. 2 Jahre alt. Auf Leukose positiv getestet. Frisst sehr brav, ist noch bissi schüchtern, aber lässt sich schon streicheln.
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Das ganze Album mit allen Bildern findet ihr auf Facebook.

Und hier der aktuelle Stand in Ungarn:
hallo Freunde, um euch auf dem Laufenden zu halten: hier ein Bericht über die Tötungskatzen von Nyirbator. Wie ihr ja wisst, habe ich die Katzen aus der Hundetötung in Nyirbator holen lassen. Nach langer Suche habe ich bei Viktória Tímea Graf eine super Pflegestelle gefunden, wo die Katzen aufgepäppelt werden, ausreisefertig gemacht werden und was mir besonders wichtig war: Alle beisammen bleiben können.

Ich habe Vicky versprochen, dass ich für die gesamten Kosten aufkomme und auch für genug Futter sorge ich laufend. 450 Euro habe ich bis jetzt überwiesen und ein Auto voll Futter, Streu, Kittenfutter und Milch, Decken usw. gleich zu Beginn zu Vicky gebracht. Diese Woche habe ich sicherheitshalber Futter und Milch bei Amazon bestellt, damit es den Tieren an nichts fehlt.

Vicky umsorgt die Katzen sehr lieb und macht wirklich alles Menschenmögliche, anfangs waren sie zusammen bei Vicky in der Sauna untergebracht, doch dann mussten sie separiert werden, damit man feststellen kann, wer von den Mietzen frisst und wer nicht. Leider sind auch Leukose- und FIV-Katzen unter den sieben Seelen.

Ich denke, es wird noch ein bisschen dauern, bis Vicky die Katzen soweit fit hat und auch ausreisefertig.

Wenn jemand einen sehr guten Platz hat für die Katzen (Vergabe gerne paarweise), freue ich mich über eine Nachricht von euch. Für die Katzen ist bei Vermittlung innerhalb Österreich nichts zu bezahlen, den (seriösen) Interessenten entstehen keinerlei Kosten – ich wünsche mir nur, dass es sehr sehr gute Plätze sind. Und natürlich bringe ich die Katzen in ihr neues Zuhause, sofern es für mich von der Strecke her machbar ist. Bitte teilt das →  Album.

Und schaut auf meinem → Amazon-Wunschzettel vorbei – das würde mich sehr freuen.
lg, eure seli und mietzen

Wer Selina über ihren → Amazon-Wunschzettel etwas helfen möchte, bitte gebt als Versand- bzw. Lieferadresse Folgendes ein:
Selina Myhre
Libellenweg 3
4030 Linz, Österreich

♥ ♥ ♥ ♥

Ein herzliches Danke an unsere hilfsbereiten Freunde!

Liebe ihr, kürzlich schrieb ich hier über zwei Katzenschutzprojekte, für die ich gerne spenden möchte – mit eurer Hilfe. Nun möchte ich euch natürlich auch gern berichten, was daraus wurde.

Kurz nach → Mathildes Tod am 17. April hätte ich ja mit ihr gemeinsam Geburtstag feiern wollen. Ihr zu Ehren wünschte ich mir zum Geburtstag statt Geschenken oder Blumen, dass meine Familie und Freunde bitte lieber → Tierschutzprojekte unterstützen, die verlorenen Seelen – wie Mathilde einst eine war – eine Zukunft zu ermöglichen versuchen.

Man liest und hört von so viel Not und Elend tagaus tagein – gerade auch im Tierschutzbereich -, dass man sich manchmal ohnmächtig fühlt und vielleicht sogar die Hoffnung aufgibt. Diejenigen, die trotz allem weiterkämpfen, zu unterstützen und immer wieder zu ermutigen, ist alles, was ich mit meinen Möglichkeiten im Moment beisteuern kann, damit diese Welt zumindest ein bisschen ein besserer Ort für uns alle wird.

Darum finde ich es wichtig, dass man ab und zu auch mal wieder daran erinnert, wie viel „wenig“ vom Einzelnen in der Summe eben doch oft schon bewirken kann. Und ich möchte mich natürlich von Herzen bei allen bedanken, die ihr Möglichstes tun, Liebe, Hoffnung und vielleicht sogar ein wenig Zuversicht in diese Welt hinauszutragen. Und das ist jeder, der nicht wegschaut, der nicht gleichgültig ist, der mitfühlt und im Rahmen seiner Möglichkeiten danach handelt ♥ Egal, in welchem Bereich.

Zwischenbericht der Katzen-Hilfe Uelzen über ihre → Aktion „Ein Herz für Streuner“:

Ich habe der Katzen-Hilfe Uelzen ihren Anteil an meiner Sammelaktion Anfang Mai überwiesen:

♥-lichen Dank an die lieben Spender

Aktueller Spendenstand:
Katze: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ (17) (60 Euro pro Kastration)
Kater: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ (19) (30 Euro pro Kastration)

Mit dem Beitrag direkt aus Mathildes Aufruf bzw. über meine Koordination konnten immerhin 4 Katzen kastriert werden und somit schonmal → vor viel Leid bewahrt werden, für die ich die Namen aussuchen durfte – darf ich sie euch vorstellen:

Pauline
pauline

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Emma
emma

und… Mathilde of Rhodos
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Leider ist sie wohl heute überfahren worden. Ich bin entsetzt und untröstlich. Was soll ich dazu sagen? Ich bin entsetzt – Mathilde, du wirst sie abholen, und auf sie aufpassen – ja? ❤ :_(

Für meinen 4. Wunschnamen Juli oder Julie wird noch die passende Katze von Malene zugeordnet. Auswahl an Katzen hat sie ja leider mehr als genug. Leider 😦

Die ausführlichen Updates und Berichte (und es gab viel zu berichten!) zur Kastrationsaktion auf Rhodos findet ihr auf der → Website der Katzen-Hilfe Uelzen oder auf ihrer →Seite bei Facebook.

Zwischenbericht zu → Selinas Engagement:
hallo liebe freunde, ich möchte mich tausend mal bei euch allen für eure hilfe und unterstützung bedanken. ich bin überwältig von so viel hilfsbereitschaft. ich habe eure spende erhalten und überweise regelmässig geld ( insgesamt schon €450) nach ungarn ( wo die katzen ausreisefertig gemacht werden ) und habe auch schon persönlich ein auto voll sachspenden und futter zu der dame gebracht. es ist mir sehr wichtig dass es den katzen jetzt an nichts mehr fehlt, denn sie haben genug leid erfahren. sicher habt ihr alle die schlimmen fotos von den katzen in dem käfig gesehen….da darf und kann man nicht weg sehen…….es war ein schwerer weg die katzen aus der toetung zu bekommen aber wir haben es geschafft und dafür danke ich dem lieben herr gott. liebe freunde ich bedanke mich bei euch allen und ich bin wirklich sehr dankbar für eure hilfe. lg eure seli

Selina und ich werden euch auf dem Laufenden halten, was aus den ungarischen Tötungskatzen wird. Wer ihre regelmässigen Berichte direkt verfolgen möchte, kann ihrer Gruppe bei Facebook beitreten, und erfährt dort beinahe täglich, wo auf der Welt sie gerade wieder zum Wohle der Tiere unterwegs ist: → Selina’s Tierhilfe bei Facebook

Im Moment engagiert sie sich sehr in den Hochwassergebieten in Bosnien/Serbien – ihr habt aus den Medien vielleicht mitbekommen, welche → Flutkatastrophe sich dort abspielte. Und was solche Katastrophen auch für Haus-, Nutz- und Wildtiere bedeuten, weiss man auch.

In diesem Sinne möchte ich nochmal auf Selinas → Amazon-Wunschliste aufmerksam machen ♥ Bitte gebt als Lieferadresse folgende ein:
Selina Myhre
Libellenweg 3
4030 Linz, Österreich

Stimmt. Es ist eh nie genug – es gibt immer was. Und dann sehe ich mich in meiner Wohnung um. Was ich alles habe. Und es teils nicht mal mehr weiss, dass ich es habe. Oder so: Was für mich eine Taxifahrt zu einer schönen Party ist, ist für andere das Ticket in Leben oder Tod.

Wie die wundervolle Mel der Katzen-Hilfe Uelzen immer schreibt – bedenkt es bitte, wenn ihr glaubt, doch nichts tun zu können:

Ein Funken ist kein Feuer,
ein Sandkorn kein Strand,
ein Blatt kein Baum,
ein Tropfen kein Meer.

Hilft einer den Tieren allein – ist es schwer,
doch zusammen sind wir das Feuer, der Strand, der Baum und das Meer.

In diesem Sinne: Danke euch allen ♥

ps: Weil ich inzwischen leider auch weiss, mit welch fiesen Bandagen teils im TS gekämpft wird: Über den Blog hier kam bislang eine Geldspende direkt bei mir an (danke dir Britta!!! ) – alles andere lief direkt oder per Sachspenden oder über meine Katzenkollekte an meiner Geburtstagsfeier. Ich kann meine Buchhaltung gern offenlegen 🙂

Trauer. Du seltsam Ding.

Letzten Donnerstag war es genau 4 Wochen her, dass ich meine geliebte Katze Mathilde gehen lassen musste. Es geht mir gut damit. Ich bin nicht sicher, was ich davon halten soll.

Am 17. April kurz nach 11 Uhr musste ich meine so → sehr geliebte Katze Mathilde nach zwei Tagen stationärem Aufenthalt im Zürcher Tierspital gehen lassen.

thillieurne

Ich liebe alle meine Katzen gleichermassen. Aber zu Mathilde hatte ich schon eine besonders innige Beziehung. Sehr innig – sie war mein Herz, mein Pulsschlag, mein Alles. Zeit ihres Lebens war ich mir sicher: Wenn sie stirbt, geht meine Welt unter.

Doch. So war es nicht.

Was Mathilde betrifft, bin ich ehrlich gesagt selber ein wenig irritiert: Seltsamerweise fühlt es sich „ok“ an. Sozusagen. Manchmal frage ich mich, ob ich langsam mit 5 toten Katzen in nur 4 Jahren irgendwie abgestumpft bin? 😦

Ich bin traurig, dass sie nicht mehr da ist, natürlich.  Aber irgendwie weniger als mir selber angenehm ist sozusagen. Es ist ok. Ich verstehe das irgendwie nicht ganz.

Ähnlich war es schon nach → Omars Tod – er war ja mein erster eigener Kater und ich dachte, wenn er stirbt, sterbe auch ich. Zumindest ein bisschen. Aber so war es nicht.

Ich vermute, es hängt damit zusammen, dass ich jene meiner Katzen (und auch die Menschen in meinem Umfeld, die starben), die aufgrund ihres hohen Alters und/oder schwerer Krankheit starben, auf ihrem Weg begleiten durfte – und wir wussten immer, wohin dieser Weg letztlich führt, und dass wir nicht mehr alle Zeit der Welt haben.

Ihr Tod war jeweils Teil des Lebens sozusagen – er kam nicht überraschend, sondern war einfach nur die logische Konsequenz des Kreislaufs.

Anders war es bei meiner → Mogwai damals, die für mich völlig überraschend im Alter von nicht einmal 3 Jahren starb. Das konnte ich kaum akzeptieren, weil es so plötzlich kam, ich überhaupt nicht damit gerechnet hatte, im Gegenteil davon ausging, dass wir noch viele schöne Jahre zusammen haben würden – und dann war sie plötzlich weg. Weil ich nicht aufgepasst hatte. Das hat mich total unter Schock gesetzt und ich kann noch heute nicht begreifen, was überhaupt passiert ist 😦

Kurz: Ich bin irritiert. Einerseits bin ich natürlich irgendwie schon erleichtert, dass mich nicht jeder Tod eines geliebten Wesens (ich könnte das alles analog zu geliebten verstorbenen Menschen der letzten Jahre schreiben – da wars genau so) jedesmal komplett in die Tonne haut. Zugleich – komme ich irgendwie nicht so richtig damit klar, dass ich mit dem Tod klarkomme. Unter bestimmten Umständen zumindest.

Nachdem Mogwai starb, war ich emotional in einem so unvergleichlichen Ausnahmezustand – über Wochen, wenn nicht Jahre. Und ich sagte mir immer: All deine Trauer, deine Wut, deine negative emotionale Energie – die ist doch nichts anderes als die dunkle Seite der Liebe. Irgendwie muss sich aus dieser Wucht der Emotionen doch irgendwie etwas „Gutes“ ziehen lassen – es ist doch „nur“ eine Frage der Sichtweise bzw. Wahrnehmung.

Und nun, da es mir zu „gelingen“ scheint – find ichs unheimlich.

Über Tod und Trauer wird in unserer Gesellschaft kaum je gesprochen, jeder ist auf seine Art allein damit. Wäre es nicht besser, wir würden uns mit diesen unvermeidlichen Themen bewusst auseinandersetzen? Was meint ihr?

Vielleicht interessant zum Thema: 5 Phasen der Trauer Ich kenne diese Phasen – so ging ich früher egal ob Mensch oder Tier mit Trauer schön regelkonform um. Aber spätestens bei Omar und nun bei Thillie trat direkt Phase 5 ein.

Ich weiss nicht genau, was ich davon halten soll. Aber ich weiss, dass meine Sternchen – egal ob Mensch oder Tier – für immer in meinem Herzen weiterleben, auch wenn ich nicht am Boden zerstört bin ❤ Aber verstehen kann ichs irgendwie nicht 😦 Bin ich einfach nur kaltherzig geworden?

Alles, was ich aus diesen Erfahrungen im Moment für mich selber schliessen kann – einmal mehr in aller Klarheit: carpe diem. Lebe jetzt. Und geniesse es, solange du kannst.

Versteht mich jemand – hat ähnliche Erfahrungen mit Trauer gemacht?

So wie du warst, bleibst du hier

Der 9. Mai – wiedermal…

Der 9. Mai. Ein „spezielles“ Datum für uns hier: Omar wurde am selben Tag 22 Jahre alt, an dem ich LouLou mit 19 einschläfern lassen musste.

«Ich kann leider nichts mehr für Ihre Katze tun.» Der Tierarzt sah mich traurig an. Zwei Minuten zuvor war meine Welt noch in Ordnung gewesen, nichts hatte mich ahnen lassen, dass ich LouLou nun so schnell verlieren würde.

«Wie lange noch?», fragte ich.
«Eine Woche, vielleicht auch zwei. Viel mehr nicht.»

Gute zwei Wochen später stellte LouLou das Fressen gänzlich ein. Von einem Tag auf den anderen war der Ausdruck in ihrem Blick ein anderer: Sie konnte nicht mehr. Das war am 9. Mai 2011.

Geliebtes grumpy old Bambibärchen LouLou Heute vor drei Jahren musste ich dich nach kurzer, aber schwerster Krankheit ohne Heilungschance schwersten Herzens auf die Reise schicken.

Nur anderthalb Jahre zuvor kam die einst so stolze Freigängerkönigin LouLou «notfallmässig» zu mir, weil sie in ihrem alten Zuhause bei einer Arbeitskollegin von 8 anderen Katzen aufs Heftigste gemobbt wurde. Zunächst war ich zuversichtlich, dass sie schnell begreifen würde, dass ihr hier nichts mehr passiert und ihr keiner Böses will. Doch nachdem sie sich wochenlang weigerte, meinen Schreibtisch zu verlassen, begriff ich, dass wir professionelle Hilfe brauchten. So fand ich zur Tierpsychologie.

Gerade als LouLou endlich auftaute und langsam aus ihrer Schockstarre erwachte, kam die furchtbare Diagnose. Keine Hoffnung.

LouLou – es tut mir von ganzem Herzen unendlich leid, dass ich es nicht geschafft habe, dir zu Lebzeiten deine Würde und dein Selbstbewusstsein vollumfänglich zurückzugeben. Das brach mir vielleicht noch mehr das Herz als dein Tod selbst.

Ein Video aus deinem alten Zuhause – damals als du noch glücklich warst.

Nachdem du hier als zutiefst verstörtes Elend ankamst, und ich einsah, dass wir ohne professionelle Hilfe nicht weiterkommen, schrieb ich mehrere Tierpsychologen an. Frau Christine Hauschild war die einzige, die uns helfen wollte – und es auch tat. Neben vielen weiteren hilfreichen Tipps, gehörte natürlich auch Clickern zum Behandlungsplan. Es dauerte, bis LouLou und ich es begriffen 😛 Aber dann klappte es immer besser:

Doch der Tod war schneller als wir zwei 😦

Bitte an alle noch etwas unerfahrenen Katzenhalter „da draussen“: Informiert euch über Katzenhaltung. Katzen sind NICHT (!) per se Einzelgänger – im Gegenteil: Als Strassentiere schliessen sich die meisten zu sogenannten Kolonien zusammen. Aber man sollte schon ein wenig vertieft sich damit auseinandersetzen, wen man zu wem setzt – das wäre bei uns Menschen ja nicht anders. Oder würde jemand von euch einem Passanten auf der Strasse ad hoc ein Zimmer in der eigenen Wohnung anbieten? Eben.

LouLou – geliebtes grumpy old Bambibärchen Auch du hast mich so viel gelehrt – und dank dir und unseren Erfahrungen mit Verhaltenstherapie profitierten wir alle hier. Nachhaltig. Du hast unser Leben für immer verändert – zum Besseren. Es tut mir so leid, dass ich deines nicht ebenso zum Besseren verändern konnte.

Nie wieder wollte ich mich auf eine solche Konstellation einlassen und eine Katze hier aufnehmen, die panische Angst vor anderen Katzen hat. Nie wieder wollte ich diese Hilflosigkeit erleben, wieder monatelang mit einer Gittertür leben und mich als Tierquäler fühlen, der einem Wesen einfach nicht geben kann, was es sich wünscht. Aber hat euch je interessiert, was ich will? Nein. Und das ist gut so.

Und so wurde mir Moriah vermittelt. Als katzensozial. Was sie aber leider nicht war. Sie war genau wie du, LouLou: Sie hatte Angst vor allem und jedem – am meisten aber vor anderen Katzen. Wenn ich versuchte zu verstehen, fühlte es sich so an, als müsste ich in einem Haus voller Zombies leben – ohne zu wissen, dass die inzwischen alle Veganer wurden. So verstand ich deine Angst. Und so ging gewissermassen „alles von vorne los“: Gittertür, Clickertraining, Vertrauensaufbau, Kartons und Handtücher rumtragen, um gezielt eingreifen zu können. Über Monate. Ich hätte schreien können. Ständig musste ich an mein Versagen bei dir, LouLou, denken – und konnte oftmals einfach keine Hoffnung fassen, es diesmal hinzukriegen 😦

Doch was sollte ich sonst tun? Moriah war genau wie du aufgrund der Umstände nicht einfach so „weiterzuvermitteln“. Wohin denn?

Also mussten wir es versuchen – wenigstens versuchen. Mit allem, was ich habe.

Ich weiss, du sitzt jetzt auf deinem himmlischen Wölkchen (das ist halt meine Vorstellung 😛 ) und grinst frech, denn du weisst: Bei Moriah konnte ich vollenden, was ich bei dir nicht geschafft habe. Die Gittertür ist schon lange nicht mehr im Einsatz und wandert dieses Wochenende definitiv wieder in den Keller.

Und so schliesst sich der Kreis.

Manchmal denke ich, man muss Situationen so oft immer wieder erleben, bis man sozusagen ein nächstes „Level“ erreicht. Wie bei einem Computerspiel sozusagen. Oder wie früher in der Schule.

Wer es ist, der sich die Prüfungen für einen ausdenkt, vermag ich nicht zu sagen. Aber rückblickend ergibt oft vieles Sinn, das einem in der Prüfung selber einfach nur als Schikane erscheint.

Ich danke dir, LouLou – für alles. Und speziell auch dafür, dass du Moriah ein neues Leben geschenkt hast. Denn ohne dich, weiss ich nicht, ob wir das hinbekommen hätten

Ihr wacht sogar noch nach dem Tod übereinander.

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Und Omar – mein Omar  Von dir habe ich auch noch tolle alte Videos gefunden, als ich kürzlich in den Archiven stöberte. Ach, mein Herz, mein Schöner – du wärst heute 25 geworden, ein Vierteljahrhundert. Doch was ist das im Vergleich zur Ewigkeit, die du in meinem Herzen ruhst 

Ich denke eh so oft an dich Ich gratuliere dir aber heute nach drüben von ganzem Herzen. Ihr habt heute ennet der Regenbogenbrücke bestimmt ne tolle Geburtstagsparty gefeiert 😉 Und nun liegst du „bequem“ da wie so oft einst hier
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All meine lieben Sternchen: Ich denke oft an euch Ihr seid nicht fort. Nur woanders.

LouLou und Omar: Unsere Kerze brennt heute besonders hell für euch. Ich liebe euch unverdrossen abgöttisch – ob damals hier oder nun woanders

Liebe Blog-Lesende: Bitte verzeiht, dass es hier gerade so „multipelmorbide“ zugeht (ein Wort aus Mathildes letzter Diagnose – das kannte ich vorher gar nicht). Ich muss das gerade verarbeiten, dass ich innert nur rund 4 Jahren nun schon 5 Sternchen gehen lassen musste. Ich möchte aber nicht, dass ihr weint Denn: Absurderweise ist das alles nicht „nur“ traurig – dieser „Prozess“ hat auch sein Gutes. Irgendwie. Schwer zu erklären. Das alles zu verstehen und vielleicht sogar irgendwann zu begreifen – es hilft mir einfach, das niederzuschreiben. Ich danke euch allen, die meine Zwerglis ins Herz geschlossen haben. Ich verspreche euch: Es werden auch wieder fröhliche und unbesorgte Zeiten kommen

Der 100. Beitrag im Kamikatze-Zwerglis-Blog geht an…

… meine absolut grossartigen Zwerglis, euch absolut grossartigsten Leute und die grösste Grösse der Welt: Die Liebe.

Drei Wochen ist es heute her, dass ich Mathilde in die Notaufnahme des Tierspitals brachte – und trotz allem nicht damit rechnete, was dann folgen sollte. Ich habe gerade all die lieben und aufmunternden Kommentare hier im Zwerglis-Blog nochmal gelesen – wie wir gemeinsam hofften und bangten. Ich danke allen nochmal für eure Anteilnahme, eure Gebete und aufmunternden Worte!

Drei Wochen schon.

Für mich hat Trauer meiner Erfahrung nach viel damit zu tun – mal abgesehen vom offensichtlichen Schmerz über den Verlust eines geliebten Wesens -, dass es einem täglich tausend kleine Stiche ins Herz setzt, wenn man den alten Alltag gegen einen neuen austauschen muss. Ihr wisst, was ich meine? Nichts ist mehr, wie es war – und doch ist es so ähnlich. Es klingt banal. Aber ich finds schwer.

Wobei… Sie helfen mir. Schwer zu erkären. Ich versuche es mal.

Der Alltag ist hier inzwischen ein anderer. Keiner braucht mehr Medikamente, die mit Leckerli für alle einhergingen – darum glaubt Faramee, mich nun immer lauthals an die alten Rituale erinnern zu müssen: Määääääääääääääääääk = LECKERLIEEEEEEEEEEEEEEEEEE! Jetzt. Das war früher Thillies „Job“

Moriah hat inzwischen den Battle der letzten Monate zwischen ihr, mir und Mathilde um das Kopfkissen klar gewonnen: Ok, es ist ihrs 😛

Übermutter Shakti kommt nun viel öfter zu mir – wo immer ich bin. Setzt sich einfach neben mich und schaut nach mir

Die Lieblingsplätze wurden neu verteilt – wo Mathilde früher gern lag und keinem es je in den Sinn gekommen wäre, ihr das streitig zu machen, liegt nun immer ein anderer Zwerg – fast, als wollten sie die Plätze warm halten

Überhaupt sind die Zwerglis irgendwie „näher zusammengerückt“ – nicht weil Mathilde sie daran je gehindert hätte. Es wirkt mehr so, als würden sie den Kreis enger schliessen – als würden sie den Zusammenhalt verstärken. Mag eine vermenschlichte Interpretation sein. Aber irgendwie sind sie noch liebe- und respektvoller zueinander als zuvor eh schon.

Sogar Moriah und Shakti haben definitiv aufgehört, sich zu „bekämpfen“. Wenn ich die beiden im Umgang miteinander beobachte, habe ich sogar bisweilen das Gefühl, dass dies nun der Beginn einer grossen Freundschaft sein könnte. Es gibt kein Fauchen, geschweige denn Angriffe oder panisches Einkoten mehr – nur sanfte Annäherungen, die die beiden inzwischen ganz ohne meine strikt nach TP-Vorgaben Interventionen von selbst abbrechen, wenns eine oder andere realisiert, dass es dem andern grad zu viel wird. Es ist wahrlich zauberhaft, das erleben zu dürfen Die Gittertür kann nun wieder in den Keller.

Ich habe mich inzwischen sogar daran gewöhnt, nur noch sechs Näpfe paratzumachen. 😦

Mathilde – du bist noch immer hier. Deine unerschütterliche Art, dein Herz voller Liebe, dein Selbstbewusstsein, deine Einsprachen, dein typisches: „Holla – so gehts aber ned, du!“ *g*  – dein alles, dein du.

Und doch vermisse ich dich schmerzlichst und kann es noch immer nicht begreifen, dass du nie wieder deine Nase in mein Gesicht drücken wirst.

Aber sogar diese Eigenart hast du jemandem hier vererbt – Moriah macht das jetzt immer

Du bist hier – und doch nicht. Ich danke dir von Herzen, dass ich dich kennenlernen durfte, liebes intergalaktisches Kampfschiffchen

Du hast ein so krasses Leben gehabt – dieses Grauen, das du einst erleiden musstest, diese unendliche Einsamkeit und Verlorenheit – unvorstellbar eigentlich. Und du hast mir die Augen geöffnet für so vieles, mich mit Menschen zusammengebracht, die mir weiter halfen, klarer zu sehen, zu begreifen.

Du bist und bleibst wahrlich ein Wunder auf drei Beinen

Grüsse sie uns alle, alle, die wir so sehr lieben und vermissen – dort, wo ihr jetzt seid.

Eines Tages werden wir uns wiedersehen. ♥ Und bis dahin werden wir tapfer sein, versuchen das Beste aus allem zu machen und unverdrossen das Gute sehen. So wie du. Genau so wie du

thenose

thillieurne