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Konkurrenzveranstaltung zu Sotschi :D

Wen interessieren die olympischen Winterspiele, wenn sich zeitgleich die Kamikatze-Zwerglis in sportlichen Disziplinen messen? Eben.

Wenn man – wie ich gerade – krank daheim rumliegt, mag man ja nicht so gern ständig wieder aufstehen, nur weil man mit Schrecken feststellt *dramatische-Musik-einblend*, dass man ganz dringend was Wichtiges braucht, sich folglich genötigt sieht, sich aus seiner bequemen Kuschelhöhle zu schälen, um sich mit letzter Kraft zum Bestimmungsort zu schleppen, um dann wiederum völlig ermattet wieder aufs Bett/Sofa zurückzusinken. Nein, man spart endlich mal wirklich Energie: Darum holt man beizeiten alles Benötigte möglichst nah ans Bett/Sofa und drappiert alles schön bequem in Reichweite um das leidende Ich herum. So auch die Katzen 😀 Während ich also meinen Bewegungsradius aufs maximale Minimum reduzierte, übten sich die Zwerglis dennoch diszipliniert in der Mannschaftssportart „Da-ohne-Bird fangen“:

Man beachte den Teamgeist – insbesondere jenen von → Moriah. Ok, gut: Dass sie die erbeutete Spielangel auch mal wieder loslassen müsste, um das Spiel in Schwung zu halten, ist noch nicht ganz bei ihr angekommen… Das sind halt noch so die Überbleibsel ihrer Einzelkämpfernatur smiley_emoticons_charly_bissig 😉 Aber ansonsten ist das alles in allem doch nicht schlecht, oder? (Nein, ich meine damit nicht die Bildqualität – die ist gewohnt schlecht. Das muss so 😛 )

Und auch unsere alterstabellarische Statistik-„Seniorin“ smiley_emoticons_rolleyesnew Mathilde macht mit ihren 14 (bzw. tabellarisch angeblich 72) Jahren noch ziemlich engagiert mit. Ok – aufstehen würde sie dafür jetzt nicht, ne 😛

Moriahs sportliche Königsdisziplin → „Katzenzusammenführung“ wurde in ihrer Reinform natürlich auch nicht vernachlässigt – eigtl. hätte ich gern endlich mal auf Video festgehalten, wie Moriah und Felize oder Moriah und Faramee nasbusseln, doch natürlich spielten die Protagonisten da wiedermal nicht mit smiley_emoticons_ins-auge-stechen So konnte ich nur ein „Po-Schnuppern“ einfangen. Na, immerhin Silber 😀

Und was machte eigentlich Shakti derweil? Unsere Sportministerin und Cheftrainerin verfolgte alles mit gestrengem Blick von ihrer Trainerbank aus:
cheftrainer

Nun ruhen auch unsere Athleten nach diesem gelungenen Eröffnungstag 😀 Und ich tue es ihnen gleich und kuriere weiter meine Bazillen-Attacke aus 😀 smiley_emoticons_fips_eazy_wink

Frohes neues Jahr!

Obwohl hier im Vergnügungsviertel an Silvester üblicherweise die Hölle los ist, versuchte ich im Vorfeld der Silvesternacht so entspannt und unaufgeregt wie möglich zu wirken. Das wäre mir auch fast gelungen – bis plötzlich ein unerwarteter Gast vor der Tür stand.

Alles war für die Nacht der Böller vorbereitet, die sieben Zwerglis und ich sahen dem Jahreswechsel recht entspannt entgegen. Doch dann stand gegen 17 Uhr plötzlich ein achter Zwerg vor unserer Wohnungstür.

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Das ist der Kater vom Haus gegenüber, der seit letztem Sommer im Quartier auftauchte, und immer öfter in unserem Haus sitzt. Stört ja auch keinen – inzwischen stehen auf unseren drei Stockwerken im Flur überall Katzenbettchen und Katzenklos sowie Wassernäpfe. Unser Hauskater sozusagen.

Es ist halt so: Wir leben hier in einem Stadtviertel, das nicht nur zwischen zwei sehr stark befahrenen Strassen liegt, sondern je nach Tages- bzw. Nachtzeit auch von Menschen mit eigenartigen Manieren bevölkert wird… Da wirft man so ein zutrauliches Tierchen nicht so gern zurück auf die Strasse.

Schon mal grad gar nicht an Silvester.

Ich war erstmal ratlos. Bei Facebook berichtete ich dann darüber und wurde ermuntert, die Besitzer ausfindig zu machen, damit sie ihn vor der Feuerwerksknallerei in ihre sichere Obhut nehmen könnten. Wo Katerchen wohnt – nennen wir ihn fantasievollerweise und ohne jeden Bezug zu einem Katzenfutterhersteller… mal Felix -, ist offensichtlich:

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Ich ging also zum Haus gegenüber und läutete einfach jede Türglocke. Doch niemand reagierte. Das Restaurant im Parterre des Hauses hat natürlich gerade Betriebsferien. Doch in der Restaurantküche brannte Licht – also „schlich“ ich durchs Gartenlokal zum Küchenfenster und fragte, ob jemand wisse, wem hier im Haus ein schwarz-weisser Kater gehöre. Ein sehr freundlicher Mann gab mir die Auskunft, dass der Kater tatsächlich zum Haus gehöre, die Besitzer aber wohl gerade verreist seien. Der Kater könne aber jederzeit in den Keller.

Gemäss Schweizer Tierschutz gehen jedes Jahr in Feuerwerksnächten wie Silvester oder Nationalfeiertag Tausende Tiere verloren, verletzen sich in Panik oder geraten sonst in Not.

Liebe und kluge Menschen (danke nochmal!!) bei Facebook ermunterten mich, Felix für diese eine Nacht ausnahmsweise in meinem Bad einzuquartieren. Das hätte ich mich jetzt so einfach und ohne Zuspruch ehrlich gesagt nicht getraut. Ist ja schon ziemlich übergriffig, möglicherweise sogar ein bisschen verboten – aber ich konnte und wollte den zutraulichen Kater in dieser Nacht nicht seinem Schicksal überlassen.

Glücklicherweise reagierte er sehr gelassen auf die unvermutete Freiheitsberaubung, erkundete mein Bad mit grossem Interesse und widmete sich dann seinen Leckerlies.

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Auch meine Katzen registrierten kaum, dass da jemand kurzfristig eingezogen ist. Kurz kam mir der Gedanke, was zum Geier ich tun sollte, falls Felix doch ausrastet und ich ihn wieder rausbringen muss – wie denn dann und wohin? Doch von klugen Menschen lernte ich einst: We’ll cross that bridge, when we are there – sinngemäss: Mach dir keine Gedanken über Probleme, solange du sie nicht hast. Guter Rat.

So verbrachten wir alle einen recht entspannten Silvester. Nur Tünn hockte die ganze Zeit unter dem Bett und bewachte den Fussboden – nicht, dass den einer klaut 😛

Die Leute draussen auf der Strasse feierten die ganze Nacht, es wurde geböllert und gejohlt, Glas zerschlagen, gestritten und gesungen. Gegen 8 Uhr morgens hörte ich die Räumtrupps der Stadt, die alles wieder schön machten und die letzten Partyopfer aufsammelten 😉 Ich sah nach Felix, der direkt hinter der Badtür sass und mich fordernd ansah. Also bekam er noch ein kleines Neujahrsfrühstück, dann trug ich ihn in den Flur, wo er erstmal sitzen blieb, doch dann trabte er gelassen die drei Stockwerke runter zur Haustür, die ich ihm öffnete, um ihn in ein hoffentlich glückliches neues Jahr zu entlassen.

Bis er das nächste Mal vor unserer Wohnungstür sitzt. Irgendwann werde ich wohl doch mal noch das Gespräch mit seinen Besitzern suchen – auch wenn ich ihnen ausser einem Umzug in katzenfreundlichere Gefilde nicht wirklich etwas raten kann. Na zumindest, dass sie ihr Tier nicht in Feuerwerksnächten sich selbst überlassen sollten 😦

So verlebten wir aber trotz kleiner Aufregung zum Jahresschluss doch einen ziemlich entspannten Jahreswechsel.

Die Zwerglis und ich hoffen nach einem dramatischen 2012 (Mathildes Überlebenskampf, Omars Sterben) auf ein ähnlich „langweiliges“ 2014 wie es 2013 – vergleichsweise – für uns war ♥ Wenn nun 2014 noch kätzische Mittelohrentzündungen, Vestibulärsyndrome und schwierige Zusammenführungen einsparen könnte, wüssten wir das sehr zu schätzen. Aber wir wollen ja nicht fordernd werden 😉 ♥

Die Zwerglis und ich wünschen euch allen ein grandioses 2014, Glück, Liebe, Gesundheit und bei all euren Vorhaben gutes Gelingen! ♥

Thillie, Ausgabe 2014:
thillie2014

Lucie, 1.1. 2014:
lucie2014

Faramee verstand den ganzen Trubel eh nicht:
faramee2014

Na, und Shakti war eh tiefenentspannt:
shakti2014

Die „Zwillinge“ Tünn und Felize waren auch heute wuselig wie immer:
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tuenn2014

Und selbst Moriah liess sich von nichts aus dem Chill-Modus kicken:moriah2014

Möge 2014 so geruhsam und gemütlich weitergehen, wie es begann ♥

♥ FROHES NEUES JAHR! ♥

Auf einen entspannten Jahreswechsel!

Die Silvesternacht naht – für viele ein Anlass zum Feiern, für Tierfreunde hingegen Anlass zur Sorge.

Plötzlich gleissend helles Licht und ein ohrenbetäubender Knall, die Fensterscheiben drohen zu bersten, Iwon fällt vor Schreck vom Sofa und ihre Katzen rasen in schierer Panik gegen die Wände. Gerade war eine Feuerwerksrakete auf unserem Balkon explodiert.

Nachdem ich mich vom ersten Schrecken erholt und mich vergewissert hatte, dass keine meiner Katzen ernsten Schaden erlitten hatte, hörte ich eine Frau unten auf der Strasse vor unserem Haus lachen: „Hoffentlich hatten die das Fenster geschlossen.“

Ich erspare euch weitere Schilderungen, wie eine wutschnaubende Iwon auf die Strasse runterrannte und die rücksichtslosen Brandstifter zur Schnecke machte.

Dieses Feuerwerks-Erlebnis am Schweizer Nationalfeiertag vor einigen Jahren war unser eindringlichstes – aber nicht erst seither entzieht es sich meinem Verständnis, warum Menschen ihr sauer verdientes Geld in die Luft sprengen. Auch am bevorstehenden Jahreswechsel werden voraussichtlich wieder Millionen von Franken/Euro in bunten Knalleffekten verpuffen.

Grotesk.

Selbstverständlich soll jeder mit seinem Geld machen, was er für richtig hält. Und ich gehe davon aus, dass es weniger Rücksichtslosigkeit als vielmehr Gedankenlosigkeit ist, wenn Freunde des Feuerwerks stunden- oder gar tagelang rumböllern.

Was vielen wohl gar nicht richtig bewusst ist: Nicht nur macht die Knallerei viele Menschen nervös, bei Haus-, Nutz- und Wildtieren kann der Krach schiere Panik auslösen. Das Hörvermögen der meisten Tiere ist sehr viel empfindlicher als das des Menschen. Die Tiere verkriechen sich, wimmern, jaulen oder erleiden im Extremfall gar einen Herzstillstand. Oder sie reissen aus, verletzen sich womöglich auf ihrer kopflosen Flucht, finden nicht mehr nach Hause oder rennen auf die Strasse und verursachen schlimme Verkehrsunfälle. Wie Sie beim Feiern auf Haus- und Wildtiere Rücksicht nehmen und Gefahren minimieren können, erfahren Sie im
→Merkblatt „Angst und Panik durch Feuerwerk“ des Schweizer Tierschutzes (PDF, 570 kb)

Immerhin können Tierhalter einige Massnahmen ergreifen, um ihren Tieren die Knallerei erträglicher zu machen. Mit freundlicher Genehmigung der Autorin möchte ich hier die Tipps weitergeben, die Lisbeth Gericke zusammengetragen hat:

Mit diesen Massnahmen schafft man Geborgenheit
von Lisbeth Gericke

Mithilfe einiger einfacher Massnahmen können Sie Ihr Tier vor stressverursachenden Faktoren schützen:

  • Fenster und Türen schliessen: Das dämpft den Lärm. Wenn vorhanden, auch Rolladen und Vorhänge schliessen, um die Lichteffekte abzuschwächen.
  • Beruhigung durch Bekanntes: Vertraute Geräuschquellen im Innern der Wohnung lassen sich als Ablenkung einsetzen (z.B. Fernseher oder Radio).
  • Nicht allein lassen! Hunde und Katzen können oft durch die blosse Anwesenheit ihres Bezugsmenschen und durch aktive Zuneigung beruhigt werden.
  • Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen: So wird dem Tier signalisiert, dass es sich trotz ungewohnter Umstände vor nichts zu fürchten braucht.
  • Rückzugsort einrichten: In einer dunklen, weichgepolsterten Höhle fühlen sich die meisten Hunde und Katzen wohl. Wenn sich das Tier dorthin zurückzieht, gönnen Sie ihm seine Privatsphäre und holen Sie es nicht mit Gewalt aus seinem Versteck heraus.
  • Gassigehen: Hundebesitzer sollten Spaziergänge während des Feuerwerks vermeiden und ihren Hund in jedem Fall sicher an der Leine führen. So kann das Tier sich auch bei plötzlichem Erschrecken nicht losreißen und davonlaufen.
  • Verwöhnprogramm: Verwöhnen Sie Ihr Tier mit einem Ausnahme-Leckerli, so kann der Silvesterkrach mit etwas Positivem verbunden werden. Trösten Sie Ihr Tier jedoch nicht, denn dadurch würden Sie Ihr Tier in seiner Angst bestätigen! Quelle: Petobel Magazin

Wenn die genannten Massnahmen nicht ausreichen, kann man zusätzlich mit medizinischer Unterstützung für Seelenruhe bei Hund und Katze sorgen. So können Sie Ihr Tier ganz nach Bedarf entweder langsam auf das Jahresende vorbereiten – oder im Notfall schnell handeln.
→ Beruhigende Hilfsmittel für Silvester

→ Weitere Infos und Tipps für den Jahreswechsel mit Hund, Katze oder Pferden: www.tierarztblog.com

Die Zwerglis und ich wünschen allen einen möglichst ruhigen und entspannten Jahreswechsel und natürlich alles, alles Gute für 2014!

Happy Move-in-Day, Weihnachtswunder Moriah ♥

Heute vor einem Jahr fuhr ich von Zürich nach Frankfurt, um Moriah aus Cadiz nach Hause zu holen ♥ Doch: Ohne so viel Beistand und aktive Unterstützung herzensguter Menschen wüsste ich nicht, wie wir dies Unterfangen hätten schaffen sollen.

Als ich damals vor etwas über einem Jahr auf → die Idee kam, Moriah zu uns zu holen, ahnte ich noch bei Weitem nicht, was das zur Folge haben würde.

Ich hatte zuvor schon so manches meiner Zwerglis selber oder über TS-Vereine aus Spanien, Italien oder auch Deutschland zu uns geholt. Auch aus der Schweiz – das war aber immer irgendwie vergleichsweise unspektakulär 😛

Cadiz wird im Winter von den Airlines kaum angeflogen und wenn dann zu wirklich spektakulären Preisen smiley_emoticons_gucker2  Es war also nicht, dass ich mal eben runterfliege und Süssmaus heimhole. Nach viel Hin und Her konnte Moriahs vermittelnder TS-Verein einen Flug für mehrere seiner Schützlinge kurz vor Weihnachten organisieren – allerdings nach Frankfurt, was jetzt so von Zürich aus betrachtet ja auch nicht gerade das Nachbardorf ist.

Da ich nach schweren Autounfällen nicht nur eine krasse Autofahrphobie, sondern auch ein – sagen wirs mal charmant – auch nur ein Auto für Liebhaber *hüstel* und Probleme mit meinen Händen habe, schien mir der Weg Zürich-Frankfurt-Zürich in einer mit Schneesturmunwetterwarnungen angemeldeten Winternacht (vom angekündigten Maya-Weltuntergang mal abgesehen 😉 ) allein schier unbewältigbar.

Und dann kamen die Engel ♥

Ich war einfach überwältigt, wie viele Menschen mit uns hofften und darüber hinaus so weit sie konnten auch ganz konkret ihre Hilfe anboten ♥ Ich denke ja nicht, dass jemand ausser mir das alles nochmal nachlesen mag, aber so war das damals: → Endspurt für Moriah

Ich möchte unseren Bericht mit dem Brief beginnen, den die liebe Pflegemama in Spanien Moriah (nebst ihrem Futter) mit auf die Reise gab (aus dem Englischen übersetzt):

„Hallo,
Mein Name ist Messina (dort hiess Moriah so). Ich war eine Streunerkatze, die an einem verlassenen leeren Ort nahe dem Ozean in der Stadt Chiclana bei Cadiz lebte. Ich lebte dort mit ungefähr 30 anderen Katzen. Eine nette Frau gab mir Futter und Wasser.

Ich wurde im Oktober 2011 zusammen mit 13 Freunden und Verwandten gerettet. Wir hatten Glück. Die meisten der anderen Katzen wurden vergiftet.

Ich hatte drei Würfe. Meine beiden ersten Babys wurden von gemeinen Menschen getötet, eines wurde totgeschlagen. Ich hatte einen zweiten Wurf ein paar Tage nach meiner Rettung letztes Jahr. Ich war so gestresst und verängstigt, dass ich meinen Babys nicht gerecht werden konnte. Sie starben trotz aller Bemühungen unserer Retter.

Den dritten Wurf hatte ich im März diesen Jahres. Es waren vier wunderschöne langhaarige Babys. Das Mädchen starb Ende August, die Jungs sind inzwischen recht gross. Sie sind wunderschön und sehr lieb. Ich habe immer noch etwas Angst vor Fremden, diese grossen zweibeinigen Wesen waren sehr grausam zu meinen Freunden und mir. Ich traue ihnen nicht bis ich sicher bin, dass sie mir nicht wehtun.

Ich würde mir wünschen, dass wer immer sich nun um mich kümmern wird, geduldig ist und lieb. Meine spanischen Retter würden sich wünschen, dass meine künftige Menschin mit ihnen in Kontakt bleibt und ihnen von mir berichtet.

Herzlichen Dank, dass du dich künftig um mich kümmern möchtest. Ich freue mich auf ein Leben in einem richtigen Zuhause – etwas, das ich niemals zuvor kannte.“

Und das war Moriahs Reise ins Ungewisse:

21. Dezember 2012, ca. 22.15 Uhr – ich weiss, man erkennt es kaum, aber da steht: Flug aus Palma „im Anflug“ *freudentränchenfliessen*

Und dann endlich: Sie kommen – sie sind da.

Und das Erste, was ich höre, war: „Moriah? Ist Frau B. da?“ Ich so: smiley_emoticons_gucker2 Und dann wurde mir eine Transporttasche überreicht, die von Gucci sein könnte: pinkfarbenes Krokoleder-Lack-Imitat (geiles Teil – na, vom Inhalt mal ganz abgesehen 😀 )

Meine Motte ist da ♥ ♥

Komm, Süsse, wir holen jetzt Lancelot und Patamon:

Wir hatten ja neben Moriah noch zwei weitere Katzen aus Cadiz für den Transport in die Schweiz übernommen.

Und – zack – da kommt auch schon Lancelot:

Und gleich nochmal zack, Patamon (mit Engel isabo):

Wir gucken nochmal, ob auch die richtigen Katzen in den CH-Express steigen:

Jaaaaaaaaaaaaaaaa – das sindse, alle drei! ♥

Noch abwarten, Danke sagen, unterschreiben, Hände schütteln:

Ein kleiner lieber Junge erkannte sofort, dass Patamon ne kleine Schmusekartoffel ist und durch die Gitterstäbe langte, um Streicheleinheiten abzukriegen ♥

Dann wurde der Katzen-Express beladen:

Irgendwann zwischen 23.30 und 24 Uhr gings los – heimwärts.

Das Wetter war nass, aber sonst freundlich, der Verkehr ok, wir kamen mit kleinen Pause gut durch. Danke – tausend Dank – an unsere tapfere Isabo, die stoisch durchfuhr. Ich hätte das allein schon aus Schlafmangel nicht gepackt – DANKE!!!!!!  ♥ Patamon wollte fast die ganze Fahrt über durch die Gitterstäbe meine Finger beschmusen.

Wir trafen uns mit den Dosis von Lancelot und Patamon gegen 3.20 Uhr am vereinbarten Treffpunkt vor dem Grenzübergang – Lancelots und Patamons Dosis waren schon vor Ort. Denn nach Schweizer Recht darf man ein Tier (ohne Traces) nur legitim einführen, wenn der Besitzer selbst es tut. Man freute sich frierend und sich nach viel E-Mail-Austausch zuvor erstmals persönlich treffend, tauschte Katzen und Heimtierausweise aus, wünschte einander Glück und fuhr jeder für sich Richtung Grenze.

An der Grenze hätten sie uns (mit einem Kennel, den sie nicht sofort sahen) tatsächlich durchgewunken. Aaaaaaaaaaaber: Ich informiere mich nicht haarklein, um diese Infos dann nicht nutzen zu können 😛 Nein – ich sagte dem Zöllner, dass ich meine Katze gern korrekt anmelden möchte (damit auch unser TA später nicht in Erklärungsnotstand kommt – denn eine Auslandkatze muss von Gesetzes wegen angemeldet werden!). Er nickte dann lachend, gab mir ein Zeichen, dass er das zu schätzen weiss und wies uns zum Zollhäuschen. Patamons Dosi war direkt hinter uns, stieg mit aus und …. wir verbrachten genau 5 Minuten im Zollhäuschen, der Zöllner stellte ein paar nette Fragen, guckte kurz in die Kennels und drückte dann seinen Stempel in die Ausweise.

Gegen 4.30 Uhr erreichten wir dann Zürich – inzwischen Meronja am Steuer. Sie nudelte uns nervenstark durch die Autobahnschleusen in die Stadt – den Kern der Stadt, wo wir nunmal wohnen.

Und dann entliessen wir natürlich erstmal Moriah aus ihrer schicken Tasche:

Es dauerte so 5 Minuten und dann fand Moriah das Versteck, das jeder Neuankömmling hier zuerst aufsucht: Zwischen Schreibtisch und Wand…

Ich weiss nicht, wie die das machen – alle alle ALLE klemmen sich IMMER erstmal DA rein – Peilsender?

Moriah taute dann mir gegenüber schneller auf als vermutet. Blöderweise zeigte sich aber, dass sie fremde Katzen nicht nur „nicht mag“ – nein, sie hasste sie smiley_emoticons_flucht

Leider attackierte sie dann auch die eine oder andere der anderen Katzen hier, so dass wir professionelle Hilfe in Anspruch nahmen. Dank derer es nun doch langsam schon fast „normal“ ist hier – sofern Mehrkatzenhaushalte den Anspruch „normal“ überhaupt erfüllen möchten 😉 Moriah ist nun aber hier trotz ihrer anfänglich panischen Angst vor anderen Katzen mehr und mehr mit dabei – es wird. Davon gehen wir zumindest aus ♥

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Gerade liegt sie hier auch bei uns, Rücken an Rücken mit Mathilde, nachdem sie in der Runde mitgespielt und -gefuttert hat ♥

Ich möchte an dieser Stelle nochmal allen danken, die daran teil hatten.

Moriahs Rettern – vorneweg Ana, die da unten in Cadiz um jedes Leben kämpft – mehr als wärs ihr eigenes ♥
Auch Olga und Lucia – Moriahs Pflegestelle in Spanien, die ihr einen Brief und ihr Lieblingsfutter mitgaben und mir trotz aller Widrigkeiten vor Ort eine rundum gesund, gut genährte und fit wirkende Katze anvertrauten ♥
Natürlich dem Verein Sieben-Katzenleben ♥ Danke für euer Vertrauen und die super tolle Vorkontrolleurin ♥

Und natürlich:
Meronja und Isabo, die ein Weihnachtswunder wahrmachten. Ich hoffe, ihr habt das Abenteuer nicht „nur“ anstrengend (denn das wars) gefunden, sondern alles in allem das Wochenende ebenso unvergesslich empfunden wie ich. DANKE!!!!!!!! ♥
Cheesy und Gögi, die mir von Beginn der Pläne an immer Mut zusprachen, immer sagten: Wir kriegen das hin, verzage nicht, wir schaffen das! Und mir ein unglaublich tolles liebes wundervolles Angebot machen, das allein an mir scheiterte – Danke auch euch! ♥
Arthos und whoopie – wow!  Ihr hättet das durchgezogen ♥
Captainkatze ♥
Ich danke auch Holger S. und MaunziiMaunz – mit die ersten, die sagten: Wenn ich irgendwie helfen kann… ♥ Auch Brummbärchen, CurleyHair waren sofort zur Stelle ♥
Natürlich denken wir auch oft an Moris Patentante Gudy ♥ die Moriah so sehr liebt und ihr immer positive Gedanken schickt – danke dir! ♥
Und Danke natürlich auch an Verhaltenstherapeutin Christine Hauschild, die mit ihrem Rat und Zuspruch nicht zum ersten Mal hier für uns „kleine Wunder“ vollbrachte ♥

Und wenn ich das kleine inzwischen so kecke Schoko-Tierchen hier neben mir auf dem Sofa so anschaue – dann sage ich wohl nicht zu viel, wenn ich behaupte: Auch Möhrchen dankt euch von ganzem Herzen ♥

Vor allem aber danke ich dir, Moriah. Danke, dass du zu uns gefunden hast – du bist so eine Wucht. Ich liebe dich so sehr ♥

Ich denke, ich kann nun auch wirklich sagen, dass sich der Wunsch von Moriahs Pflegemama erfüllt hat: Moriah ist zu Hause smiley_emoticons_herzen02

Happy Move-in-Day, mein Herz.
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Mein Weihnachtswunsch hat sich erfüllt ♥

Das diesjährige Weihnachts-Katzenforums-Wichteln war mit das schönste, das wir hier erleben durften. Gestern kam unser Wichtelpaket an. Doch das war nicht die einzige Überraschung 😉

Da für uns zu einem ordentlichen Wichtelpaketfest auch der Weihanchtsbaum dazugehört, wurde gestern also erstmal aufgebaut:
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Es kann losgehen:
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Faramee checkte die Lage (einer muss ja, ne?):
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Lucies Logik: Karton leer = Karton guuuuut!
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Lucie rappelt im Karton (über die Videoqualität darf grosszügig hinweggesehen werden – wir wollen das so! 😛 ):

Nur eins ist noch besser als Karton: Stinkekissen im Karton 😀

Sogar Tünn traute sich dann trotz Staubsaugertrauma heute noch raus:
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Moriah bekam als Erste ihr Geschenk:
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Ihre Reaktion:
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Moriah im Glück:

Mathilde reagierte auf ihr Geschenk nicht unähnlich:
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Andere gucken derweil und staunen:
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Wem das neue Bettchen gehört, war schnell geklärt 😛
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All diese grossartigen Geschenke für die Zwerglis und mich ♥♥♥
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Doch das allerschönste und unbezahlbarste Geschenk für uns hier: Wer → Moriahs Geschichte kennt, weiss, dass mir bei solchen Bildern das Herz schier platzt – Ex-Angstkatze Moriah ist mitten dabei:
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Wichteln 2013 – und alle machen mit ♥♥♥

Doch das Highlight: Später kam auch Shakti noch dazu – und gerade zwischen Shakti und Moriah gibt es ja immer noch das eine oder andere Akzeptanzproblem :-O
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Darum ist dieses Foto für mich das allergrösste Weihnachtsgeschenk, das man mir machen konnte: Wir feiern Weihnachten und Moriah ist mittendrin ♥
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Liebste weltbeste Wichtelmama 2013: Du hast uns eine RIESENfreude gemacht und uns zauberhafte Vorweihnachtsstunden beschert – ich weiss gar nicht, wie ich mich dafür bedanken könnte. Ein hilfloser Versuch daher: DANKE!!! ♥♥♥ smiley_emoticons_herzen02

Morelize, Teil 2

Dieses Foto wollte ich euch nicht vorenthalten.

Meine beiden „Psychos“ 😉 ♥ Moriah und Felize:
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Dann war der Kamera-Akku leer – war ja klar 😛

Heute Nacht hat Moriah sogar zwischen Mathilde, Felize und mir mit im Bett geschlafen 😀 Sie hat sich zwar immer wieder vergewissert, dass ich noch da bin, wodurch die Nacht bedingt erholsam für mich war 😛 Aber hey: Ich denke mal, dass alle, die Moriahs Geschichte verfolgt haben, etwa einschätzen können, wie bedeutungsvoll das für uns ist – da ist ein bisschen Schlaflosigkeit kein erwähnenswerter Preis für ♥

Moriah hat inzwischen NULL Probleme mehr mit 5 der 6 anderen Zwerglis – das ist einfach grossartig. Zwischen ihr und Shakti gibt es weiterhin leider noch „Spannungen“ – interessanterweise jedoch ist Shakti an Moriah kaum interessiert, wenn sie ausserhalb „ihres“ Zimmers ist – ist sie jedoch innerhalb, wirds derweil fast immer schlimmer :-O Ich weiss nicht genau, wie ich mit all dem nun umgehen soll – das Risiko, unsere monatelange Arbeit nun womöglich durch unbedachte Schritte zunichte zu machen, scheint mir enorm gross.

Das sind dann die Punkte, die ich mit unserer Therapeutin am nächsten bereits vereinbarten Termin vor allem besprechen möchte.

Noch vor wenigen Wochen hatte ich kaum die Hoffnung, dass das alles hier mal noch was wird 😦 Also haben wir trainiert wie die Bekloppten – wenn, dann JETZT. An Weihnachten ist Moriah ein Jahr hier ♥ Wäre sie dann ein Jahr separiert gewesen, hätte ich sie spätestens dann abgeben müssen – und eigtl. schon viel früher. Ihr zuliebe. Das wäre unglaublich schwer geworden – für mich, aber auch für sie: Wohin mit ihr? Sie nochmal aus allem rausreissen? Würde sie woanders glücklicher – allein? Was würde ihr TS-Verein dann womöglich bestimmen, ich hätte ja nur begrenzt Einfluss darauf, was dann geschieht? Doch nun bin ich voller Hoffnung, dass wir die Kurve kriegen und Moriah hier doch noch glücklich wird ♥

Drückt uns mal die Daumen 😉 ♥ Wenn Moriah hier frei rumliefe, wäre das wohl das schönste Weihnachtsgeschenk für die Zwerglis und mich – vor allem aber für Moriah, die einst → andere Katzen fürchtete wie ich Zombies *g*

Felize hat Moriah „den Kopf gewaschen“ :-O

Hihi – nicht im negativen übertragenen Sinne, sondern wortwörtlich 😀

Der eine oder andere hat sich vielleicht schon gefragt, was aus unserem → Zusammenführungs-Training mit Moriah und Shakti und den anderen Zwerglis geworden ist. Ich sage mal: Nur weil ich nichts berichte, heisst das nicht, dass wir hier nicht fleissig wären 😀

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Seit einiger Zeit verbringt Moriah regelmässig auch Zeit bei uns allen im Wohnzimmer. Sie liegt dann am liebsten bei mir auf dem Sofa – zwischen Felize und Mathilde ♥ Gestern Abend dann hat Felize Moriahs Kopf nass geleckt – und Moriah liiiiiiiiiebte es 😀

Wie genau es dazu kam, berichte ich dann demnächst. Zuvor möchte ich das aber mit unserer Verhaltenstherapeutin besprechen – ein nächster Termin ist längst überfällig.

Nur so viel im Moment: Es geht was! Und es fühlt sich grossartig an ♥ Demnächst mehr an dieser Stelle 😀