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Ein Hoch auf unseren Schutzengel

Zuerst dachte ich an einen schlechten Scherz, als ich letzte Nacht wiedermal in der Notaufnahme des Tierspitals sass. Doch dann erkannte ich die Brillanz des Plans.

Vor nicht einmal einer Woche hatte ich ja berichtet, wie pfauenstolz ich bin, dass das → Foto von Max‘ Pfote in der Wartehalle des Tierspitals Zürich hängt und geschildert, wie oft ich schon verzweifelt eben dort sass und wartete.

Und was tat ich heute Nacht? Genau: In der Wartehalle des Tierspitals sitzen und warten. Erst dachte ich: haha, Schicksal, selten so gelacht, du blöde Nuss.

Inzwischen erkenne ich in all dem einen höheren Plan.

Doch von vorn:

Gestern gegen 21.30 Uhr bereitete ich mir einen Grillspiess und Kartoffeln zu. Ich lasse den Herd kurz unbeaufsichtigt, weil ich im angrenzenden Esszimmer etwas holen möchte und als ich zurück in die Küche komme, ist der Grillspiess weg. Der mutmassliche Täter ist schnell gefunden: Kater Max leckt sich auf der Küchenanrichte sitzend verdächtig genüsslich das zahnlose Schnäuzchen.

Max-Portrait

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sofort machte ich mich auf die Suche nach dem Holzspiess, der in meinem Abendessen gesteckt hatte. Da ich ihn beim besten Willen nirgends finden konnte, kam ich zum naheliegenden Schluss, er müsse sich im Körperinneren meines Katers befinden.

Keine schöne Vorstellung.

Als ich dem Notruf des Tierspitals das vermutete Dilemma schilderte, meinte die nette Dame am anderen Ende der Leitung, wir sollten besser sofort kommen. Also packte ich (hungrig) den Max (satt) ein und rief ein Taxi.

Und da sass ich also wiedermal.

Wer jetzt meint, es sei doch eher unwahrscheinlich, dass eine Katze einen ganzen Grillspiess inhaliert: Mag sein. Aber nachdem meine Katze Mathilde ihre Lunge mal zum kollabieren brachte, weil sie es bei einem kätzisch-dramatischen Akt des sich Übergebens fertig gebracht hatte, sich Futterreste in die Lungenlappen zu katapultieren, und meine Katze Faramee sich kürzlich einen 12 Zentimeter langen Grashalm durchs Nasenloch schob, an dem sie in der Folge fast erstickte, halte ich in Bezug auf bizarre Unfälle bei Katzen schier alles für möglich.

Doch das eigentlich Unfassbare kommt ja erst noch.

Gegen 4 Uhr morgens war ich wieder daheim – Max hatte ich für weitere Abklärungen in der Klinik lassen müssen. Um 5 Uhr klingelte mein Handy und man erklärte mir, dass Max in einem lebensbedrohlichen Zustand sei, er habe Luft und Blut an Orten, wo keines von beidem hingehört, und dass sie jetzt eine Computertomographie (glaub ich) machen, um den Schaden abschätzen und die Ursache (zu dem Zeitpunkt noch mutmasslich der Holzspiess) finden zu können.

Sie wollten noch wissen, welche Massnahmen zu finanzieren ich bereit wäre. Ich so im Halbschlaf: alle, die Sinn machen und Max bei guter Lebensqualität retten könnten. Die nette Stimme am Telefon: „Das kann aber teuer werden.“ Ich: „Ich weiss. Oh ja, ich weiss. Aber ist ok.“

Gegen 7 Uhr klingelt das Handy erneut, die nette Stimme erklärt mir etwas von Darm und Tumor und schlechten Aussichten. Und nochmal die Frage, was ich zu finanzieren bereit sei. Ich nochmal: „Machen Sie alles, was Sinn macht, ihm Leid erspart und bestenfalls sein Leben rettet. Ich sage nochmals: grün.“

Es gibt im Tierspital-Notfall einen Code:
– Rot = Die Ärzte dürfen von sich aus keine medizinischen Massnahmen treffen, die auch das Budget des Halters empfindlich treffen. Im Zweifel einschläfern.
– Orange = Die Ärzte haben so weit freie Hand bei allem, was sie für lebensrettend halten. Teure Massnahmen aber nur nach Rücksprache.
– Grün: Just go for it – rettet lebenswertes Leben nach allen Regeln der verfügbaren Kunst.

Gegen 10 Uhr rufe ich das Tierspital an: Ich habe inzwischen den Holzspiess hier zu Hause unter einer Decke gefunden. Sauber abgenagt. Er war nie in Max drin.

Gegen 15 Uhr der nächste Anruf, die nette Stimme erklärt mir, dass Max ein Lymphom hat und mind. auf der Lunge und/oder auch Milz auch schon etwas sitzt, was dort nicht sein sollte, dass irgendwas mit seinen Blutplättchen und Leukozyten und seinem Knochenmark nicht ist, wies sein sollte. Eine OP mache im Moment so keinen Sinn, besser Chemo. Ich sitze im Treppenhaus des Büros und heule.

Doch zurück zu Hause wird mir klar: Unser Schutzengel ist ein verdammtes Genie.

Max zeigte keinerlei Symptome, der Tumor war auch nicht ertastbar – wir waren ja gerade erst vor wenigen Tagen zur Tierarztkontrolle, alles war scheinbar prima (und das sind auch verdammt gute Ärzte). Nichts hätte ihn davor retten können, elendiglich an dem Mist zu verrecken.

Ausser eins: Wir schauen in die Katze rein.

Doch wer lässt seine Haustiere schon standardmässig regelmässig durchleuchten?

Eben.

Also hat unser brillanter Schutzengel sich gesagt: Ich muss Iwon irgendwie dazu kriegen, in Max‘ Körper schauen zu lassen – und zwar genau an der richtigen Stelle. Und der einzige Weg, wie ich sie dazu kriegen werde, ist, dass Max scheinbar etwas verschlucken muss, was gefährlich genug ist, dass ein CT nötig wird. Guter Plan so weit. Aber Iwon beobachtet ja ihre Katzen nicht den ganzen Tag mit Argusaugen, die muss ja arbeiten und hat ja auch sonst noch was zu tun.

Also muss es in einem Moment sein, den sie unmissverständlich mitbekommt und als Notfall erkennt. Und dann musste er nur noch warten, bis ich mir einen Grillspiess zubereite.

Jetzt mal ehrlich: Unser Schutzengel ist doch ein raffiniertes Ding?

Ohne diesen Twist wäre ich nicht mit Max ins Spital gefahren und er würde stattdessen langsam und still hier vor sich hin sterben.

Doch so haben wir zumindest eine Chance.

Durch FIV kommen noch einige Unbekannte ins Spiel. Max hat ja wie gesagt irgendwas Ungutes mit dem Knochenmark (fragt mich zur Knochenmarksache nicht genauer: Mein Kopf brennt nach einer weiteren Nacht ohne Schlaf und Hiobsbotschaften und ich hab davon eh keine Ahnung, obwohl unsere Ärzte immer alles sehr geduldig erklären – es leuchtet mir alles ein, das ist, was zählt).

Kurz: Das könnte Lymphom-bedingt oder FIV-assoziativ sein. Im Falle des Ersteren würde eine Chemo das potentiell beheben können. Im Falle des Zweiteren nicht – dann bliebe nur Erlösung. Zudem könne eine Chemo Max erst recht qualvoll umbringen, falls die Knochenmarksache FIV-assoziativ wäre. Jetzt gilt es zunächst herauszufinden, was der Fall ist, bevor man mit der Chemo beginnt.

Ja. Und nun heisst es mal wieder: Gutes denken, vertrauen und vom Besten ausgehen. 

Als ich Max heute im Spital besuchte, wirkte er selber zumindest sehr zuversichtlich, unbeschwert und ja fast schon fröhlich. Die Pflegerin meinte auch, er fresse gut, wickle alle um seine Pfötchen und mache alles top mit. Auch mir hat er wieder seinen Löwenschädel mit voller Wucht in die Fresse gerammt und dabei geschnurrt wie eine kleine Motorsägenfabrik.

Max-Tierspital-1

Es war sehr tröstlich zu erleben, dass er selber unter der aktuellen Situation offenbar null leidet. Dann sollte ich das auch so halten. Es wird gut – auf die eine oder andere Weise.

Schutzengel: Ich verneige mich vor dir und danke dir ❤

Kunst für die Katz

Ende März haben Max und ich bei einem Fotoprojekt des Tierspitals Zürich mitgemacht. Heute war ich an der Vernissage. Bei Bild Nr. 8 bin ich fast in Ohnmacht gefallen (← würde heftig.co schreiben 😉 )

Als ich im März bei Facebook den Aufruf des Tierspitals zur Teilnahme an einem ebenso schönen wie ungewöhnlichen Fotoprojekt sah, war ich sofort davon begeistert – und ebenso umgehend ernüchtert: Welches meiner Springinsfeld- und Panikzwerglis würde schon für eine Kamera stillhalten? Und dann noch aushäusig.

Tünn würde mich schon beim Versuch, ihn einzutüten, töten. Felize würde der Einfachheit halber lieber still sterben vor Angst als sowas mitzumachen. Und Shakti würde mir spätestens im Fotostudio die Pulsadern rausreissen.

Entschlossen, das Projekt sowohl für Katz wie Mensch schadlos zu überstehen, kam nur einer hier in Frage: the Max 😀

max-kissen

Also habe ich Max gefragt:
„Duhuuu, Max?“
Max: =^.^=?
Ich: „Würdest du die Unterseite deiner Vorderpfoten fotografieren lassen für ein cooles Projekt?“
Max: „Krieg ich dann Mozzarellabällchen?“
Ich: „Aber nicht die ganze Tüte.“
Max: „Die halbe.“
Ich: „Drei, vier Bällchen.“
Max: „Bazar hier immer.“

Also haben wir einen Termin vereinbart. Max fands da im Fotostudio jetzt nicht einfach nur Klasse, aber er hat für Kamikatze-Zwerglis-Verhältnisse echt sehr super mitgemacht.

Die mussten das Studio danach zwar wahrscheinlich grundsatzenthaaren, da Max seine Haare zur Verteidigung abschoss wie ein Stachelschwein seine Stacheln. Aber die wollten das ja so. Ich mein: Wer lädt sonst fremde Katzen ins Fotostudio ein? Eben.

Zurück zu Hause bekam Max 6 Mozzarellabällchen. Da war er wieder glücklich 😀

Die tolle Fotografin Michelle Aimée hatte uns schon „vorgewarnt“, dass nicht alle Fotos es ins „Finale“ schaffen werden: Nämlich im Warteraum des Tierspitals ausgestellt zu werden.

Also hibbeln: Wenn schon, denn schon. Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn Maxens Pfote dazu beitragen könnte, besorgte Tierhalter im Wartezimmer ein wenig abzulenken und sie ob der Bilder doch ein wenig lächeln müssten – zumal die meisten Kunden dort nicht einfach mal zum Impfen mit ihren Schatzis ins Spital fahren. Nein, eher nicht.

Vetsuisse

Ich selber habe in diesem Raum schon manch bange Stunde und dreimal auch schon halbe Nächte verbracht. Habe von vielen Menschen herzlichen Trost erfahren und anderen geschockten Tierhaltern in bangen Stunden des Wartens mit Mineralwasser, Kaffee und Tränen beigestanden. Ja, gar Freundschaften geschlossen.

Wir Tierspital-Kunden wissen: Es gibt keine bessere tiermedizinische Versorgung im Grossraum Zürich (oder gar auf der Welt?) – und auch menschlich und tierisch sind die Leute dort einfach umsichtig ohne Ende ❤

Doch dieser Warteraum der Ungewissheit ist ein Tränenmeer: Mal der Freude, oft leider auch der Trauer, wenn man zu spät kam und die wirklich tollen Ärzte dort nichts mehr tun konnten, als weiteres Leid zu ersparen.

So hatte ich heute bei meinem Besuch dort ohne Patient dennoch einen Kloss im Hals: Wie oft sass ich schon dort wegen Mathildchen? Einmal ist das Taxi nach Mitternacht mit Thillie an Bord fast bis in die Eingangshalle gerast – damals, als sie fast erstickte und der Taxifahrer echt alles gab, sie zu retten.

Oder kam sie besuchen, wenn sie stationär dort war.

Und an ihrem letzten Tag, als wir sie vor der nächsten OP erlösen mussten.

Aber auch mit Felize, LouLou und Omar war ich einige Male dort. Und sogar ganz früher als junger Mensch mit meinen Kaninchen und Meerschweinchen.

Ein Raum voller Erinnerungen und Emotionen.

Es wäre mir eine Ehre, wenn „wir“ dort auch optisch einen Pfotenabdruck im Wortsinne hinterlassen könnten – für alle sichtbar: Wir waren auch hier, wir wissen, was ihr gerade durchmacht – und es wird gut. Auf die eine oder andere Weise, ihr seid in den besten Händen der Welt.

Ob die Fotos trotz Max‘ zwar nur leichten, aber doch wackligen Widerstands im Studio gut genug wurden?

Sie wurden.

Heute war ich an der Vernissage der „Ausstellung“: Und – yehaaa! – Foto Nr. 8 bei den Katzenpfoten erkannte ich sofort als Mäxchens ❤

Merke: Ich erkenne die Unterseiten der Pfoten meiner Katzen. Öhm… – ach: Entweder hat man einen Tick oder man hat ihn nicht. Ich hab ihn. Andere haben doofere Ticks, find ich 😛

Es war auch sehr schön, all die anderen Verrückten zu treffen, die sowas mitmachen (gut – mit Hunden ists ja einfach, ne? 😉 ), die Fotografin, das Tierspital und viele Angestellte dort, die ihre eigenen Tiere für das Projekt begeistern konnten – ein wirklich schöner Anlass.

Und nun hält das Mäd Mäxchen seine Pfote schützend über Patienten und liebende Wartende dort – ich finde das wunderschön.

Ja, alte sentimentale Kuh ich bin 😀

Danke, Max!

ps: Die schönen Fotos von den Pfoten hat alle Michelle Aimée gemacht. Bitte respektiert ihr Urheberrecht. Wir haben sie alle heute ermuntert, ein Buch mit den Bildern herauszubringen – ich hoffe, sie macht das!

Maximierung des Glücks

An einem Samstag Ende März 2015 klingelte das Telefon zu unchristlicher Zeit (also weit vor 12 Uhr). Ich schon so: Geh weg. Ich erkannte jedoch die Nummer: Unsere Tierklinik. Ich so: ????

Im ersten verschlafenen Moment schoss mir durch den Kopf: Habe ich eins der Zwerglis in der Klinik vergessen? Warten wir auf Blutwerte? Kurz: Hä?

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Ich nahm also ab und fragte gedanklich noch nicht ganz im Jetzt angekommen : „Hallo?“
Klinik: „Guten Morgen, Frau B. – es tut mir leid, Sie zu stören!“
Ich: ?
Klinik: „Wir haben eine etwas seltsame Anfrage an Sie.“
Ich: ??
Klinik: „Könnten Sie sich allenfalls unter Umständen womöglich vielleicht eventuell vorstellen, eine weitere FIV-Katze aufzunehmen?“
Ich, hellwach: ???

Die mir wohl bekannte, nette Tierarzthelferin erklärte mir leicht beschämt, dass sie in der Praxis eine Katze hätten, die ihnen vor einigen Tagen von einer Frau vorbeigebracht wurde, weil sie diese aufgrund ihres Zustands als mutmasslichen Streuner versorgen lassen wollte. Tatsächlich war das Tier zwar recht fit, aber das Gebiss war wohl in einem grausigen, blutig-entzündeten Zustand, so dass die Klinik zum Schluss kam, es müssten sämtliche Zähne dringend gezogen werden.

Im Verlaufe der Behandlungsgespräche stellte sich heraus, dass diese Katze gar nicht der Frau gehörte – sie aber sehr wohl bereit war, die anfallenden Kosten für die Zahn-OP zu übernehmen (wow, Respekt!). Wem das Tier gehörte, wusste sie aber auch nicht.

Glücklicherweise war das Tier gechippt, so dass der Besitzer schnell gefunden werden konnte. Da unsere Klinik aber auch nicht wild drauflos operiert, sondern erstmal die Gesamtkonstitution einer Katze eruiert, bevor jemand aufgeschnitten wird, wurde festgestellt, dass das Katzentier FIV+ ist. Als der Besitzer das erfuhr, meinte er wohl – stark verkürzt und ohne Anklage gegen ihn (ich habe nie selber mit ihm gesprochen) – dass die Katze dann besser eingeschläfert werden sollte.

Ein Schicksal, das leider noch immer vielen Katzen bei der Diagnose FIV blüht.smiley_emoticons_sad

Wie ich es von meiner Klinik aber nicht anders erwartet hätte, sahen die das nun wiederum nicht ein, weshalb eine ansonsten völlig fitte Katze nur wegen Zahn-OP und FIV eingeschläfert werden sollte.

Allein: Der Besitzer wollte sie nicht mehr, die Frau, die das alles in Gang gesetzt hatte, konnte nicht, und Tierheime in Zürich nehmen FIV+-getestete Katzen offenbar strikt nicht auf (obwohl die allermeisten Katzen in der CH gar nicht auf FIV getestet sind – aber wenn mans mal weiss….). Unterm Strich bliebe also nur Einschläfern, obwohl medizinisch nicht notwendig. Kurz: Der übliche Scheiss (tschuldigung), sobald FIV diagnostiziert wurde.

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Nachdem die nette Tierarzthelferin mir all das am Telefon geschildert hatte, meinte ich: „Eigentlich wollte ich ja keine siebte Katze mehr. Wann soll ich dort sein?“
Klinik: „Oh! Echt? Wir wagten ja nicht zu hoffen. Wenn Sie heute noch kommen könnten? Das Tierchen lebt nun schon seit Tagen in einer unserer Aufwachboxen – das ist ja nicht so schön.“
Ich: „Geben Sie mir eine halbe Stunde.“

Bevor ich berichte, was mich dann erwartete, möchte ich dies noch kurz einflechten: Ich habe keines meiner Zwerglis je nach seiner Optik „ausgesucht“ – meist waren es eher die Zwerglis, die hier anklopften. Aber insgeheim wünschte ich mir immer, dass mal ein roter Kater hier anpocht – doch das war halt nie so.

Als ich in die Praxis fuhr, wusste ich absolut nichts über das Tier. Ausser dass „es“ FIV+ und FeLV-negativ ist (nicht falsch verstehen, liebe FeLV-Katzenhalter – aber ihr wisst? FIV und FeLV, das geht halt so gar nicht zusammen). Alles andere war nicht wichtig.

Und was ich dann sah, war „das“ da:

Zwerg7Ic

Ich so: smiley_emoticons_gucker2

Zu dem Zeitpunkt wusste ich ansonsten nur, dass der Rottiger männlich (kastriert) und bislang Freigänger war. Wie er sich mit anderen Katzen verträgt oder ob er Wohnungshaltung akzeptieren würde, konnte keiner sagen.

Was soll man machen? Wir mussten es halt ausprobieren. Eine andere Chance gab es ja nicht für ihn.

Einzug3

Nach meiner Erfahrung hier mit Moriahs Zusammenführung, wollte ich diesmal von Anfang an den vorsichtigen Weg beschreiten und alles brav nach Lehrbuch machen (das Moriah und Shakti ja sogar gewidmet ist – so eine Ehre!). Also separierte ich Max, wie ich ihn inzwischen nannte, erstmal.

Einzug6

Doch wer kennt es nicht: Deine Pläne sind allzu oft nicht die deiner Katze. 

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Nach rund 20 Minuten hatte Max die Faxen dicke, streckte sich einmal in voller Länge und öffnete dann die Zimmertür. Ja, bravo. Momoll, super Plan, Iwon.

Und so sah das dann nach ein paar Minuten hier aus:

Max. Irgendwas zwischen 5-10 Jahre alt. Seit einem Monat hier. Fit und prosper - ein freundliches Kraftwerk <3

Max

Max, Faramee und Shakti - am ersten Tag!

Max, Faramee und Shakti – am ersten Tag!

Tünn nimmt auch ne Nase voll - der Kleinste und der Grösste, aber halt Männergemeinschaft, ne? ;-)

Tünn nimmt auch ne Nase voll – der Kleinste und der Grösste, aber halt Männergemeinschaft, ne? 😉

Tünn nimmt auch ne Nase voll - der Kleinste und der Grösste, aber halt Männergemeinschaft, ne? ;-)

Max, Faramee und Shakti - am ersten Tag!

Heute ist Max genau ein Jahr hier – und der sanfte Riese maximierte hier den Spiel-, Chill- und Schmusefaktor wie ein ganz Grosser ❤ Naja – er ist ja auch ca. dreimal so gross und schwer wie die anderen Zwerglis. Aber wenn die Kleinste (Lucie) ihn mal anbafft – holla, da geht er im Galopp fünf Schritte zurück, mein Pazifist ❤

Mit ohne Freigang geht für ihn auch klar und alles prima.

Max, mein Herz – ich weiss nicht, wie du uns gefunden hast, aber du hast alles richtig gemacht. Wir sind überglücklich, dich hier zu haben:

Happy Move-in-Day, mein sanfter Riese

Ich liebe dich so so so sehr. Hoffentlich haben wir viele viele glückliche und gesunde Jahre vor uns ❤

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Weihnachten ist vorbei? Na und?

Frohes 2016! Ich hoffe, ihr seid ähnlich grandios ins neue Jahr gestartet wie die Zwerglis und ich ❤

Letztes Jahr (also: gestern) holte ich noch husch ein Paket von der Post – ich ging davon aus, eine erwartete unspektukläre Bestellung sei angekommen und dachte mir nicht viel dabei. Die Überraschung war umso grösser als ich sah, dass der Absender keineswegs der vermutete Onlineshop war, sondern vielmer zwei liebe Freundinnen. Ich schonmal so:
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Da ich aufgrund einer ersten Kurzsichtung annehmen durfte, dass wir es hier mit einer Bescherung (also: einer guten!) zu tun haben, beschloss ich, diese wunderbare Überraschung fürs nächste Jahr (also: heute) aufzuheben – so würde 2016 sicher schonmal gut beginnen, dachte ich. Doch ich lag falsch.

Es begann nicht „gut“, sondern grossartigst! ❤

Doch: Lassen wir Bilder sprechen.

Bescherung-2016

Stimme aus dem Off: „Oh, guckt mal, Zwerge: So viele schöne Päckchen. Und Putzschwämme! Bunte Putzschwämme! Guckt doch mal!“ (ps fürs Publikum: Die Putzschwämme waren hoffentlich weniger ein Hinweis auf meine Sauberkeit, als abfederndes Füllmaterial im Paket. Hoffe ich?)

„Zwähäääärgä! Wir haben ein tolles Paket bekommen. Ich habe für euch schonmal ausgepackt. Kommt mal schauen!“

Lucie-im-Karton

Lucie: „Isch hab neuen Kartongg – alles super, dankeschön.“

Felize-Karton

Felize: „Wer sagt denn, das sei DEIN Karton, liebe Lucie?“
Lucie: „Denk. Nicht. Mal. Daran.“
Kurz: Felize dachte doch daran.

Moriah-Karton

Moriah: „Ach guck mal an: ein neuer Karton.“

Karton-Faramee

Faramee: „Na toll: Neuer Karton. Super.“

Stimme aus dem Off: „Zwerge. Ich hab euch wirklich sehr lieb. Aber ihr seid alle doof. Guckt doch mal unter den Baum! Ja, DEN Baum.“

Bescherung-Inspektoren

Lucie und Faramee: „Den hier?“
Stimme aus dem Off: „Na, wie viele Bäume stehen denn hier sonst noch im Wohnzimmer rum?“

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Faramee: „Ja, grossartig. Und jetzt?“
Stimme aus dem Off: „Ok. Ich mach die Pakete für euch auf. Moment!“

Felize-guckguck

Felize: „Guckguck.“

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Felize: „GUCKGUCK!“
Stimme aus dem Off: „Guckguck, Felize!“ Heiderdaus.

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Faramee: „Geht das auch etwas schneller? Ich habe heute noch Termine.“
Stimme aus dem Off:
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Fummeligel-Faramee

Faramee: „Das sieht sehr hübsch aus. Und jetzt?“
Stimme aus dem Off: „Das ist ein Fummeligel. Da sind Leckerli drin. Hab ich da reingemacht.“
Faramee: „Und warum kommen die da nicht raus?“
Stimme aus dem Off: „FUMMEL-Igel. Du musst FUMMELN.“
Faramee: „Ach so!“

Fummeligel-Faramee2

Stimme aus dem Off: „Na, geht doch. Intelligenzbestie.“

Stimme aus dem Off: „Immerhin habe ich relativ schnell kapiert, was dieses kleine, knapp faustgrosse Sackerl da ist: Eine zauberhafte Einkaufstasche für in die Handtasche! Die werd ich jetzt immer mittragen!“

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All die Pracht im Überblick:
Bescherung-wow

Stimme aus dem Off: „WOW! DAS ist eine Überraschung zum Jahresbeginn! Die Leckerli kannten wir übrigens noch nicht: Die gingen weg wie sonstwas. Mich persönlich aber beglückt insbesondere auch dieser zauberhafte Stein: Ein Sardonyx. Ich wusste nicht mal, dass es Sardonyxe gibt – aber dieser hier sieht bei genauer Betrachtung sogar aus wie ein dickes kleines glückliches Tierchen – wenn man genau guckt? ❤ “
Sardonyx

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und auch das versteinerte Holz, das sich so wundervoll in der Hand anfühlt, ist wahrlich zauberhaft und erinnert uns an Werden, Sein und Vergehen:
Versteinertes-Holz

 

 

 

 

 

Und die zauberschönen Kristalle wachen nun – wie von den Beschenkenden gewünscht – über meine Sternchen:
Kristalle-Sternchen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Hightlight für die Zwerglis sind – neben dem Karton… 😛 – die tollen Raschelkissen meiner lieben Freundin, die Raschelkissen.com betreibt:

Und das totale, intergalaktische Super-Highlight ist für uns das da:
Zwerglies-Kissen-meins

Gucktdochma:
Zwerglies-Kissen-Schriftzug1

Zwerglies-Kissen-Schriftzug2

Stimme aus dem Off: „Sorry, liebe Zwerge – DAS ist für mich allein – ihr habt alle schon eigene Raschelkissen, das wird meins-meins-meins!“ ❤

Zwerglies-Kissen-Moriah

Moriah: „Was meinst du genau mit ‚meins-meins-meins‘ – ich verstehs nicht?“

Faramee: „Ich weiss auch nicht, was sie meint, Moriah.“
Zwerglies-Kissen-Faramee

Stimme aus dem Off: „Ok. Alles klar. Manchmal habe ich halt meine naiven 5 Minuten.“

Herzliebste Petra und Anja und die gesamte Herolde-Redaktion: Ihr habt uns mit dieser Überraschung einen so beglückenden Beginn ins neue Jahr beschert – ich sitze hier und weine ein bisschen vor Rührung in mein Champagnerglas von gestern ❤ Noch nie ist ein Jahr für uns besser an den Start gegangen. Ich habe heute auch keine Nachrichten gelesen und keine Ahnung, was in der Welt draussen grad los ist (ich hoffe, sie steht noch?) – ich will wenigstens einen Tag im Jahr in meiner eigenen kleinen, heilen Welt einfach nur happy sein. Dieses Jahr kann nur wundervoll für uns werden. Danke euch von Herzen – ich kann nicht in Worten sagen, wie sehr wir uns freuen. Aber ich weiss: Ihr versteht – ja? ❤

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Euch allen einen zauberhaften Start ins neue Jahr! ❤

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PS: Dies ist kein „Werbepost“ – trotz vieler Anfragen an mich, Produkte gratis oder günstiger zu erhalten, wenn ich positiv über sie schreibe, verweigere ich mich solchen Anfragen standhaft. Dieser Blog ist auch nicht werbefinanziert und wird es nie werden. Wenn ich über ein Produkt oder einen Shop begeistert schreibe, dann allein darum, weil ich begeistert bin. Und Raschelkissen.com kann ich wirklich jedem nur von Herzen empfehlen: Stöbert ggf. mal selber und bildet euch eure eigene Meinung ❤

Alles Gute fürs neue Jahr!

Die Zwerglis und ich wünschen euch allen einen guten Rutsch in ein hoffentlich freudvolles, glückliches und gesundes neues Jahr!

Wir hier haben wiedermal ein intensives und ereignisreiches Jahr zu verabschieden. Es war nicht immer leicht, aber es war in anderen Jahren schon schwerer. 2015 hat mir mit meinem Burn-out zwar selber einiges abverlangt – aber immerhin diesmal keins meiner Zwerglis weggenommen, nachdem ich die letzten Jahre fast jedes Jahr eins gehen lassen musste.

2015 jedoch hat im Gegenteil unsere Runde völlig unverhofft um Max erweitert ❤

Auch in anderer Hinsicht brachte es einiges Neues, Kontemplation, Entscheidungen und Weichenstellungen. Verluste auch – aber immerhin keins meiner Zwerglis 😉 Und manchmal entsteht aus einem scheinbaren Verlust (zB. einer Freundschaft) auch wieder etwas Neues und Besseres – wenn die Beteiligten es so möchten. Alles in allem war es für uns ein gutes Jahr – danke, liebes 2015. Möge sich dein Nachfolger ein Beispiel an dir nehmen!

Für all jene, für die 2015 eine schwere Zeit war: Fühlt euch umarmt ❤ Ich wünsche euch ganz viel Kraft, trotz allem in ein hoffentlich frohgemutes und glückliches neues Jahr zu starten.

Und ganz egal, welches Jahr wir gerade zählen: Carpe diem – lebe jetzt als gäbe es kein Morgen. Genau, wie unsere klugen Tierchen es tun. Denn manchmal gibt es kein Morgen – das meinen immer nur wir Menschen. Wenn ich in den letzten Jahren etwas lernte, dann das:

„Lebe, als würdest Du morgen sterben. Lerne, als würdest Du ewig leben.“

Alles Liebe – und wir lesen uns nächstes Jahr wieder! ❤

Zwerg7

Lieber Max: Willkommen zu Hause! ❤

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Silvestergrüsse von Shakti ❤

Moriah am 21.12.2014 auf der Terrasse

Silvestergrüsse von Moriah ❤

Lucie

Silvestergrüsse von Lucie-tha-killa ❤

«Wass dennnnnn??»

Silvestergrüsse von Felize ❤

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Silvestergrüsse von Tünn ❤

Eine Schönheit war sie ja schon immer.

Silvestergrüsse von Faramee ❤

Und natürlich von all unseren unvergessenen Sternchen ❤

Feiert schön, lasst krachen (lautlos) und kommt gut „rüber“!

Und für die wenigen, die es noch nicht wussten: Feuerwerk gehört für viele zu einem „gelungenen“ Silvester – aber für Tiere ist es die schiere Tortur. Bitte verzichtet auf Feuerwerk ❤ Das Feuerwerk eures Lebens sollte in euren Herzen stattfinden 😉

Gratuliere! Oder: Spenden statt Schenken :-)

Ihr denkt jetzt vielleicht: Wieso gratuliert sich die Trulla selber zum Geburtstag? Tu ich ja gar nicht. Ich gratuliere uns allen. In der Hoffnung, dass ich Grund dazu habe.

Gestern hatte ich Geburtstag – den 44. um genau zu sein. Ihr fragt euch vielleicht: Ja, und nu?

Dass meine Mama und ich heute noch gesund und munter sind, war am 25. April 1971 nicht so selbstverständlich. Ich habs meinen Eltern von Anfang an nicht leicht gemacht… Wusstet ihr, dass noch heute an JEDEM TAG rund 800 Frauen weltweit bei der Geburt sterben? Und noch viel mehr Babys ihre eigene Geburt nicht überleben? Jeden Tag? Dass die Geburt für den Menschen mit der gefährlichste Moment in seinem Leben ist? Ausser man schafft es, in Syrien, Indien, Eritrea geboren zu werden – da ist jeder Tag danach vermutlich etwa ebenso gefährlich.

Ich hatte aber das Glück, hier in der Schweiz geboren zu werden.

Und gestern feierte ich Geburtstag – und erfuhr erst heute, dass gestern an meinem 44. Geburtstag bei furchtbaren Erdbeben in Nepal und Indien Tausende Menschen starben.

In Anbetracht all der Not weltweit mag manch einer mein Anliegen unpassend finden. Ich habe mir das heute unter grösstem Mitgefühl für die Erdbebenopfer, die Flüchtlingsopfer auf dem Mittelmeer und so viel mehr auf der Welt überlegt, ob ich das Folgende denn überhaupt schreiben darf.

Ich habe gestern vor meinem Geburtstagsessen die Gäste gebeten, mir keine Geschenke, Blumen oder Gutscheine mitzubringen – sondern mir lieber den entsprechenden Betrag in meine Katzenkollekte für TS-Orgas zu legen. Viele tun sich schwer damit. Ich weiss nicht, warum? Manche halten sich nicht daran – das macht mich traurig. Was ist so eine Herausforderung daran, mir statt für 30 Franken Blumen zu schenken (Haltbarkeit: 1 Woche), einen Beitrag an eine Kastration oder eine OP zu schenken (Haltbarkeit: 1 Katzenleben lang)?

Wie auch immer: Dennoch kamen gestern rund 150 Euro zusammen. Ich verdopple auf 300 Euro.

Je älter und weiser (…) ich werde, desto klarer wird mir, wie viel Glück ich habe. Und dass ich an Konsumgütern weit mehr habe, als ich „brauche“ (ok: Man definiere „brauchen“ – hüstel…). Ich bin natürlich dem Schönen und Angenehmen auch nicht abgeneigt. Und habe nicht vor, es zu werden. Aber ich weiss auch, dass ich uns Menschen nicht retten kann – was sind meine paar Euro in einem Katastrophengebiet? Da greift (hoffentlich!) die lokale und internationale Politik, die internationalen Spendenketten… vielleicht bin ich naiv? Das wäre sehr schlimm.

Aber es macht mich einfach glücklicher als so viel anderes, wenn ich meine ehemaligen Notfellchen und heutigen Zwerglis anschaue, und weiss, dass auch ihr Glück heute letztlich nur dank Spenden anderer möglich war, für die sich weder die Berichterstattung noch die Politik interessiert. Wenn ich sehe, dass man meinen Wunsch ernst nimmt, vielleicht so auch mal wieder an die denkt, die es nicht so gut haben wie wir, während wir feiern. Ob Mensch oder Tier.

In diesem Sinne: Ich erwarte ja nicht wirklich, dass mir irgendjemand hier im Blog etwas zum Geburtstag schenkt  smiley_emoticons_fips_frown_noani 😉

Aber vielleicht möchte der eine oder die andere diesen Tag nutzen, wiedermal seiner/ihrer Lieblings-Wohltätigkeitsorganisation finanziell zu gedenken ❤ Das darf gern alles sein, was ihr persönlich unterstützen mögt (ausser die SVP).

Stellt euch vor: Wenn jeder der Blog-Follower hier nur 5 Euro spenden würde, hätten wir nochmal fast 400 Euro, um zu helfen ❤ Falls jemand mag, schreibt mir gern an: iwon@kamikatze-zwerglis.com ❤

Und falls jemand gern etwas Gutes tun möchte, aber gar nicht so konkret jetzt wüsste, wo – da hätte ich ein paar Vorschläge, wenn ihr erlaubt smiley_emoticons_liebhab

Katzen-Hilfe Uelzen (vermittelte mir Felize) ist ein Mini-Verein, der ganz Grosses leistet und stets um etwas Unterstützung froh ist: http://www.katzenhilfe-uelzen.de/

Laracats Madrid (vermittelten mir Sternchen Mogwai und die Zwerglis Lucie und Shakti) sucht zB. dringend Paten für ihre Schützinge: http://www.laracats.com/#!wir-suchen-einen-paten/c1eno

Katzenschutzbund Köln (vermittelte mir Tünn) ist auch immer froh um Unterstützung, um die Zahl herrenloser Katzen in Köln nicht ins Uferlose wachsen zu lassen: http://www.katzenschutzbund-koeln.de/hilfe-gesucht/

Stefania Re ist nicht nur eine begnadete Künstlerin, sie vermittelte mir auch mein Mathildchen und versucht mit allen Mitteln, die Streunersituation zwischen Mailand und Turin in den Griff zu bekommen: https://kamikatzezwerglis.wordpress.com/2013/07/16/notruf-aus-italien-katze-von-ast-aufgespiesst-und-schnupfen-kitten/
Ufficio Postale Mortara
Via Vittorio Veneto 7/9 – 27036
Mortara

Intestatario Associazione Millevite
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Und da gibt es noch sooo sooo viele mehr – für Mensch oder Tier.

Und wenn ihr heute nichts spenden könnt oder mögt – vielleicht möchtet ihr zu gegebener Zeit der Idee folgen und euch selber statt Geschenken Spenden zu euren Ehrentagen wünschen? Das ist natürlich euch überlassen ❤

Ich wünsche euch allen alles alles Liebe – passt auf euch auf ❤  Und vergesst bitte nie: Wir haben natürlich Sorgen und Nöte, aber wir haben es im Vergleich schon ziemlich gut getroffen smiley_emoticons_hug  ❤ Und ich gratuliere jedem, der das für sich erkannt hat und anderen helfen mag ❤

Oh- du glaubst, du kannst eh nix bewegen? Dann schau dir dieses Video an: Du bist noch so klein – du bringst sie zu Fall

Ps: Das Eingangsbild ist übrigens ein Gemälde der brillanten Malerin und über alle Massen engagierten Tierschützerin Stefania Re: lasst uns nach den Sternen greifen, statt immer nur zu sagen: Bringt ja alles nichts. ❤ 

Gemeinsam statt einsam – oder was Falschinformation anrichten kann

Kürzlich las ich online eine Artikelüberschrift, die mich schaudern liess. Was dann geschah, war erst sehr irritierend. Dann aber sehr beglückend.

Die Einleitung ist nicht zufällig so formuliert: Online-„Medien“ wie www.heftig.co und Konsorten haben das Spektakel gesellschaftsfähig gemacht – Hauptsache: Aufmerksamkeit; wohingegen Relevanz, Informations- oder Wahrheitsgehalt zur Nebensache verkümmern. Ist doch in zwei Minuten sowieso alles wieder vergessen. Oder war es gar nicht so herum? Wollte vielleicht die Leserschaft schon immer lieber Spektakel als Information?

Denn das im Folgenden gemeinte Medium hat traditionell schon immer eine sehr eigensinnige Auffassung von Berichterstattung (von „Journalismus“ mag ich in diesem Zusammenhang nur sehr ungern sprechen). Und erfreut sich seit vielen Jahren grösster (und erschreckender) Beliebtheit.

Kurzum: Kürzlich las ich auf der Website dieser äusserst erfolgreichen deutschen Tageszeitung mit den vier grossen Buchstaben im Bereich Bezahlinhalte in Ermangelung eines Bezahlinhalte-Abos nur diese Schlagzeile:

SAMMY (7) IST HIV-POSITIV
Mein Kater hat Aids

Ich so:  smiley_emoticons_muede

Es dauerte nicht lange, bis die erste FIV-bedingte Tötungsabsichtserklärung besorgter Katzenhalter für unschuldige Katzen aufgrund dieses Artikels bei mir eintraf.

Versteht mich bitte nicht falsch: Ich verstehe die Verunsicherung von Katzenhaltern, die sich mit FIV nicht auskennen – es ging mir damals vor inzwischen über 5 Jahren absolut ähnlich. Ich verstehe das. Aber da ich seither mit FIV niemals – in Worten: NIEMALS – schlechte Erfahrungen machte, mich informiert habe, die Rückbestätigung unserer Klinik und des Zürcher Tierspitals habe, dass das „ganz normale“ Katzen sind, kann ich einfach nicht mehr still dabei zuschauen, wie Katzen aufgrund dieser „Diagnose“ aufgegeben werden.

Ich habe mir dann sogar ein Bezahl-Abo der gemeinten deutschen Tageszeitung geleistet, um nachzulesen, was die da schrieben.

Ganz kurz zusammengefasst: Bis auf die effektheischerische Überschrift, die Bilder der auffällig hübschen und kaum bekleideten (…) zitierten Katzenhalterin, die selber den grössten Mist über FIV erzählt: War der Artikel in summa zwar total irreführend, aber journalistisch gesehen kaum „angreifbar“.

Und jetzt kommt der schöne Teil: Die liebe Katzen-Hilfe Uelzen fragte mich in einem Fall einer aufgrund des erwähnten Online-Berichts überaus verunsicherten Katzenhalterin an, ob ich nicht mal mit ihr sprechen könnte, da diese verunsicherte Katzenhalterin nunmehr kurz davor stand, ihren FIV-Kater (der keinerlei Anzeichen für ein FIV-Endstadium zeigte) aufzugeben 😦

Natürlich rief ich mit Erlaubnis der Katzen-Hilfe Uelzen noch am selben Abend die sehr engagierte und nette, aber sehr irritierte Dame an. Es war ein wunderbares Gespräch ❤ Die Probleme im konkreten Fall scheinen (wie so oft, wenn FIV ins Spiel kommt) eigentlich ganz woanders als bei FIV zu liegen – wir konnten das klären und ich bin sehr zuversichtlich, einem weiteren Menschen das Thema FIV nahe gebracht zu haben und so die wahren Probleme zwischen Tier und Mensch in den Fokus gerückt zu haben 🙂

Ich fand es ganz grosse Klasse, dass die so engagierten Tierschützer der Katzen-Hilfe Uelzen beim Thema FIV auf mich zukamen – ebenso, wie ich kürzlich jemanden an sie verwies bei einem Thema (Kittenaufzucht), von dem ich wiederum nichts verstehe.

Es ist wundervoll, immer wieder zu erleben, wie überregionale, gar grenzüberschreitende Zusammenarbeit so viel Gutes bewirken kann: Bitte kein Gärtchendenken. Wie mein geschätzter Geologielehrer damals im Gymnasium schon immer sagte: Man muss nicht alles wissen. Man sollte aber wissen, wo man das Wissen findet – und keine Grenzen scheuen ❤

In diesem Sinne möchte ich euch auch bitten, mal kurz auf die neuste Aktion der Katzen-Hilfe Uelzen aufmerksam zu werden – es geht hierbei aktuell um die extrem liebe Dame, von der ich oben srpach:
Für Facebooker: https://www.facebook.com/events/1583306448550069/
Für alle anderen: Gemeinsam statt einsam

Der wunderschöne Leitspruch der Katzen-Hilfen Uelzen sei hier nochmals zitiert:
Ein Funken ist kein Feuer,
ein Sandkorn kein Strand,
ein Blatt kein Baum,
ein Tropfen kein Meer.

Hilft einer den Tieren allein – ist es schwer,
doch zusammen sind wir das Feuer, der Strand, der Baum und das Meer.

Lasst uns alle zusammenarbeiten – überregional, grenzüberschreitend – es geht nicht um uns. Es ist keine Schande, nicht alles zu wissen – aber die Grösse zu haben, an andere zu verweisen, die es wissen, ist auch ein Zeichen von Intelligenz und Herzensgüte. Es geht hier allein um Wesen, die ohne uns niemanden haben, der für sie spricht.

Danke euch allen ❤

Die wichtigsten Links nochmal: Aktion „Gemeinsam statt einsam“:
Für Facebooker: https://www.facebook.com/events/1583306448550069/
Für alle anderen: Gemeinsam statt einsam

Seriöse Aufklärung über FIV:
FIV – Überblick über die wichtigsten Fragen

Dieser Beitrag ist in Abstimmung mit der Katzen-Hilfe Uelzen allen Fivies gewidmet. Meine seht ihr hier, die hier mit Nicht-Fivies friedlich, gesund und glücklich zusammenleben ❤

 

Wir alle haben unsere Ängste, unsere Ideologien, unsere Meinungen, was wir richtig oder falsch finden, was wir selber tun können und was nicht – das ist ok. Aber wenn es um das Wohlergehen oder gar das nackte Überleben anderer Mitgeschöpfe geht, lasst uns alle kurz innehalten, bevor wir urteilen und unsere Meinung hinterfragen. Lasst uns ein wenig demütig sein und uns fragen: Was wäre, wenn… Lasst uns Hand in Hand, Pfote in Pfote gehen.

Danke! ❤