Archiv der Kategorie: Katzenkrankheiten

Ich möchte etwas gestehen: Ich habe versagt. Teil 1

„Alte Katzen“… ich möchte dazu noch einiges sagen. Und gestehe: Ich habe versagt. Teil 1 ist noch der glimpfliche Teil. Das Furchtbare folgt noch.

Bis vor einigen wenigen Jahren hatte ich zwar wohl sehr viel „Erfahrung“ (bah) in Katzenhaltung, weil ich ja schon mit Katzen aufgewachsen war und lange vor Internet wieder eigene Katzen hielt. Das machte mich sozusagen zum Experten. Ha-ha. Ich schreibe das nur, weil manche noch immer so denken und weil ich klar machen möchte (jaja: nennt mich „belehrend“ – I could not care less), wie sehr man sich bezüglich „Erfahrung“ irren kann.

Ich hatte meine ersten eigenen Katzen Sahib und Omar:
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… als „ältere“ Katzen mit 8 bzw. 9 Jahren von privat übernommen. Ich hatte selber nie damit gerechnet, dass sie beide mal über 20 Jahre alt würden.

Sahib (der schwarze) war etwas älter als Omar. Beide waren in all der Zeit bei mir nie krank. Keine Erkältung, kein gar nix. Gut, bei Omar wurde mit 16 CNI im „mittleren“ Stadium diagnostiziert (dazu ein nächster Beitrag dann) – aber sonst: Nie nix irgendwas.

Entsprechend hatte ich auch keine Ahnung von „echten“ Katzenkrankheiten. Katzenhaltung war easy, problemlos – nie war was. All die Jahre nie.

Und dann wurden sie alt. Aber – hui: Es passierte nix. Ausser eins: Eines Tages fing Sahib – mit 20 Jahren – an, nachts manchmal zu schreien – nicht wie man sich das bei akuten Schmerzen vorstellt, sondern eher „klagend“, anklagend fast schon.

Ich nahm das zuerst gar nicht so ernst. Ich weiss nicht mal mehr, was ich mir dabei dachte. Bis es jede Nacht so war, und ich keinen Schlaf mehr fand und ich mir – das dann doch auch – Sorgen um ihn machte.

Ich gehörte damals auch noch zu den Anhängern des Glaubens, man sollte Katzen so wenig wie möglich mit Tierarztbesuchen stressen. Sahib flippte zwar auf dem Weg zum Tierartz nicht komplett aus, aber er nässte sich halt ein, war gestresst – kurz: er mochte das jetzt nicht so. Ich Idiot stellte das über seine Gesundheit 😦

Er schrie also jede Nacht rum, also gings halt irgendwann trotz allem ab zum Tierarzt. Der meinte damals so: „Ja. Der ist ja jetzt schon 20 Jahre alt, nicht? Pf. Hm. Dann ist das halt Demenz. Der findet sich nachts nimmer zurecht, sieht und hört schlecht – ja, Frau Blum. Das ist halt so.“ Gross untersucht wurde Sahib nicht – das Urteil stand fest: Katze ist 20 = dement.

Frau Blum: „Ah. Ok. Scheisse. Aber dann ist das so.“ (ich Hornochse!!!)

Es wurde aber immer schlimmer. Sahib mauzte irgendwann die ganze Nacht durch, an Schlaf war weder für mich noch die Nachbarn zu denken. Ich war verweifelt. Also nochmal zum Tierartzt. Und diesmal hatten wir Glück.

Da „unser“ Tierarzt im Urlaub war, kamen wir zu einer Vertretung. Die meinte: „Frau Blum, der Kater hat sone massive Zahnsteinansammlung – der kiegt ja kaum noch die Kiefer auseinander um zu fressen: Der hat einfach Hunger.“

Ich:  smiley_emoticons_gucker2  smiley_emoticons_panik4

Also wurde mein 20-jähriger Kater unter Narkose gesetzt und der Zahnstein grundsatzentfernt. Was denn auch sonst? Ja: Er hätte bei der Narkose sterben können. Aber ich muss hier nicht weiter ausführen, dass es keine Alternative gab: Sollte ich ihn weiter leiden und hungern lassen? Oder lieber – wenn denn – friedlich einschlafen?

Eben.

Sahib überlebte die Narkose und mauzte danach nie mehr nachts. Er schlief stattdessen wieder selig in meinen Armen und war die Zufriedenheit selbst.

Er konnte einfach wieder genug fressen, so dass er nachts keinen Hunger mehr hatte. So einfach.

Ich will damit nicht sagen, dass es Demenz bei Katzen nicht gäbe – die gibt es. Doch so häufig wie sie diagnostiziert wird, kann sie meines Erachtens nicht sein: Ich habe sie bei meinen Senioren noch NIE erlebt. Noch nie.

Darum appelliere ich nochmal (und werde es noch oft tun 😛 ) an alle: Egal, wie alt eure Katze realiter ist – nehmt sie ernst.

Ich tat es leider früher nicht – wohin das führte, gestehe ich euch hier: Ich gestehe. Ich habe versagt. Teil 2 😦

Meine Katze wird „alt“ – und jetzt??

Gar nichts: „und jetzt?“. Weitermachen wie bisher. So einfach.

Ich meide ja inzwischen Katzenforen und Katzengruppen bei Facebook wie ein Heuschnupfenkranker die Birke. Zumindest was die kätzischen Fachthemen angeht. Wenn ich lese, wie in Socialmedia teilweise Unwissen und Halbwissen munter verbreitet und zementiert wird, zugleich Bedenkenträger unflätigst persönlich angegangen und beleidigenderweise mundtot gemacht werden, möchte ich mit einer Fliegenklappe um mich schlagen. Das macht es in seltensten Fällen besser. Daher lasse ichs einfach. Es nützt nix.

Dafür gibt es ja diesen Blog 😀

Wenn unsensible Menschen immer noch glauben, ihre arme Katze zu „Erziehungszwecken“ mit der Wasserpistole malträtieren zu müssen, läuft das für mich zwar ganz klar unter Tierquälerei und Idiotie – aber offensichtlich bekommt man diesen Schmarrn aus den Leuten nicht raus. Sehr sehr traurig 😦 Darum hoffe ich einfach, dass deren Katzen ihnen solches Desinteresse an kätzischen Interessen damit danken, indem sie ihnen ordentlich eins aufs mit der teuersten Bettwäsche frisch bezogene Kopfkissen kacken. Der Katze könnte nix Besseres passieren als in der Folge abgegeben zu werden.

Wo der „Spass“ für mich aber endgültig aufhört, sind medizinische Fragen rund um unsere Schutzbefohlenen. Und damit komme ich aufs Thema „Alter“ zurück: Ich fasse im Folgenden klassische Irrwege grob zusammen und nehme nicht Bezug auf einzelne konkrete Fälle. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind nicht bewusst gewollt, aber leider von der Realität geprägt. Wie oft musste ich in Social Media schon lesen: „alte Katze unrein – einschläfern?“ – „alte Katze schreit nachts – Demenz?“ – „alte Katze übersteht OP eh nicht“ – „alte Katze – einschläfern oder ‚friedlich‘ sterben lassen?“

Meine mannigfaltigen Kommentare zu solcherlei Fragen in diversen Netzwerken kurz auf einen Nenner gebracht: „AHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH.“

*tief-durchatme*

Viele (die meisten?) schaffen sich ihre Katzen im Kittenalter an (hoffentlich dann wenigstens aus dem Tierschutz, gopferdelli nomal → Warum Kastration?) und sind dann natürlich sensibilisierter, wenn das süsse Kiddie plötzlich nicht nur „gross“ wurde, sondern vielleicht auch sein Wesen im natürlichen Entwicklungsprozess verändert. Und so kommt es (vermutlich?), dass manche Menschen offenbar meinen, ihre Katze sei so ab 8 Jahren – öhm – „alt“. Fatalerweise wird solches Denken unterstützt von der Futterindustrie, die oft ab 6-8 Jahren Katzen-SENIOR-Futter anbietet :-O Was letztlich wiederum mit diesen vermaledeiten Mensch-Katze-Altersvergleichstabellen zusammenhängt, die ich nur aus Gründen des Verständnisses verlinke – ansonsten vergesst den Mist bitte sofort wieder.

Warum sind Alterstabellen „Mist“?
Die Statistik, das per se eher undifferenzierte Ding, nimmt den Querschnitt aus allen Daten: Freigänger- und Wohnungskatzen, gesunde und kranke Katzen, Tierschutz- und Zuchttiere – und so ist ne Katze plötzlich mit 11 Jahren ein Senior… Als Beispiel, wie absurd da gerechnet wird: Eine Katze kann rein „technisch“ gesehen, locker 20 Jahre und viel älter werden. Der Schweizer Tierschutz geht zB. statistisch davon aus, dass eine Wohnungskatze im Schnitt 16 bis 18 Jahre alt werden kann (Krankheiten und Unfälle eingerechnet). Statstisch gesehen, wird in deren Berechnung eine Freigängerkatze zwei bis vier Jahre alt. Wenn man allein das querrechnet, ist man bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung der Katze von 11 Jahren. Sieht man, was ich meine? Wie absurd diese Rechnung ist? Ja – nein?

Altersvorsorge – wichtig!
Es macht aber Sinn, ab 10, 11, 12 Jahren bei der Katz mit der „Altersvorsorge“ zu beginnen, um allfälligen Alterserkrankungen vorzubeugen. Ab spätestens 12 Jahren (lieber schon ab 10) sei dazu geraten, jährlich ein grosses Blutbild machen zu lassen – je nach Disposition der Katze differenzierter. Da besprecht ihr euch am besten mit dem Tierarzt eures vertieften Vertrauens: Ein guter Tierarzt weiss, wann er nur das „Grundbild“ machen lassen muss, oder evtl. Verdachtsmomente für besonders heimtückische Krankheiten vorliegen. Eure Beobachtung und Schilderungen spielen hier eine grosse Rolle! Nehmt eure Katzen bitte in jeder Lebensphase ernst.

Macht euch handkehrum aber bitte einfach nicht zu viele Gedanken um das Alter eurer Katzen – ganz im Gegenteil! Schiebt bitte nie Verhaltensänderungen aufs Alter! Wenn eine Katze merklich nachlässt, den Spieltrieb einstellt oder sich sonstwie verändert: Das wird dann gern aufs Alter geschoben – normal. Nein. → Wenn eine Katze sich im Verhalten verändert, dann hat dies in aller Regel gesundheitliche Gründe. Das können auch altersbedingte Krankheiten sein – aber auch da gibt es in aller Regel Hilfe. Wann immer eure Katze sich im Verhalten verändert: Zieht bitte einen fähigen Tierarzt zu Rate und schiebt es nie allein aufs Alter.

Und mit „fähigem Tierarzt“ meine ich, dass der euch schlüssig erklären kann, was mit eurer Katze gerade passiert. Nicht son Mist im Sinne von: Jo. Pf. Könnte Demenz sein. Oder auch die Knochen. Die Leberwerte sind erhöht. Geben wir mal dies und das. NEIN! Nicht Indizien – Zusammenhänge! Fragt nach, was wie womit zusammenhängt – nur wenn ihr versteht, was passiert, könnt ihr relevante Entscheidungen treffen. Und: Ein Tierarzt ist nicht „kompetent“, nur weil er ein Blutbild lesen kann – er muss es interpretieren können. Ja-haaa. Herrgottnochmal. Gmpf.

Wenn eine Katze ihr Verhalten merklich verändert, ist es meist schon (für sie!) kurz vor Zwölf, was den Leidensdruck angeht. Katzen sind Meister darin, ihre Sorgen (Schmerzen) zu verbergen (jajaja – wissen wir ja alle. Und vergessen es im entscheidenden Moment doch so oft. Ist so!) – bedenkt das bitte immer. Wenn eine Katze „auffällig“ wird, ist IMMER entweder medizinisch oder psychologisch Irgendwas in katastrophalem Zustand: sie leidet. Immer.

Und übrigens: Für genau dieses Statement wurde ich im ehemaligen Katzenforum meines damaligen Vertrauens (wo ich annodazumal von tollen USERN ganz viel lerne!!! Die Moderatoren dort kannste hingegen katzenkenntnistechnisch spülen – aber sie spielen sich nur gern auf 😀 ) wiedermal nicht nur nicht ernst genommen, sondern von einer bestimmten Person (Moderator) mit ohne jedes Benimm wiedermal niederst getreten (pfui-pfui-pfui – geh weg, und schäm dich! Pfuidaibel). Es geht mir nicht um den „erhobenen Zeigefinger“ – hä? Ich möchte nur die hellhörigen und aber im Thema unerfahrenen Menschen davor bewahren, dieselben Fehler zu machen, die ich einst teuer bezahlte. Und mit „teuer“ meine ich nicht die Tierarztkosten. Im Gegenteil: Ich habe die eine oder andere Katze an meine verfluchte Gutgläubigkeit verloren. Der Schock sitzt noch heute. Tief. Und das wünsche ich echt keinem.

All meine Senioren (gestorben jeweils mit 19, 21 und 23 Jahren) spielten und tobten bis ins hohe Alter gern, sprangen überall hoch und waren – bis auf ihre Krankheitssymptome – normale, fröhliche und verspielte Katzen. Kurz: das Alter ist eigentlich bissi schnuppe. Bitte: Beachtet das Alter eurer Katze nicht!

Nehmt eure Katzen ernst. Immer. Ich weiss: alle sagen – ey, mach ich doch eh! Hey, sage ich dann: Dann fang damit an, nicht in Foren nach medizinischem Rat zu fragen, frage doch alternativ lieber – deinen Tierarzt. Und lass dich nicht mit Medis „abspeisen“ – versuche zu verstehen. Versuche es wenigstens 🙂 Und hört auf zu sagen: „das mache ich sowieso.“ Hört auf! ICH mache es nicht „sowieso“. Dann tut ihrs auch nicht. So.

Demnächst folgen hier der eine oder andere Erfahrungsbericht zu „alten“ Katzen und auch zum Umgang mit Tierärzten generell. Und noch einiges mehr. Je mehr Mist ich in Social Media lese, desto inspirierter bin ich 😉

Die Zwerglis und ich grüssen euch herzlichst 🙂 Passt auf euch auf!!!

Frohe Weihnachten – und Danke! ♥

Zur Feier des heutigen Tages möchte ich euch berichten, was aus den Notfellchen wurde, von denen ich in diesem ersten Blog-Jahr hier berichtet hatte und denen ihr so grosszügig geholfen habt ♥

Ihr erinnert euch bestimmt noch an meinen → Notruf aus Italien: Katze von Ast aufgespiesst und Schnupfen-Kitten Mitte Juli.

Einerseits ging es damals um Katze Pipi, die bei einem Unfall von einem Ast aufgespiesst worden war und dringend eine teure OP brauchte:
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Und ihr erinnert euch bestimmt auch noch an Löwenbaby Rose, die mit ihren Geschwistern in Alessandria in einem Müllcontainer „entsorgt“ worden war:
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Ihre Geschwister haben es trotz aufopferungsvoller Rund-um-die-Uhr-Hilfe von Stefania Re leider nicht geschafft 😦 Doch Rose fand die Kraft und kämpfte sich in eine wundervolle Zukunft ♥

Und das habt ihr mit eurer Hilfe erst ermöglicht: Insgesamt konnten wir hier fast 800 Euro für Pipi, Rose und weitere Notfellchen sammeln, überlebensnotwendige Kosten konnten so gedeckt werden, und dafür möchte ich mich heute im Namen der Notfellchen und ihrer Retter nochmal ganz herzlich bedanken! ♥

Pipi hat sich von ihrem Unfall und der OP vollständig erholt wie Esther und Franz Huber berichten:
„Pipi hat sich seit ihrem mirakulösen Unfall und der nachfolgenden Operation und Nachbehandlung völlig erholt,  erfreulich weiterentwickelt und ist eine richtige Schönheit geworden ! . . oder nicht ? Pipi scheint noch zutraulicher seither,  sucht sehr oft direkten Kontakt, Schmeicheleien und Streicheleinheiten, ist sehr anschmiegsam, als wollte sie sich für die wundervolle Lebensrettung bedanken.

Lass  uns an dieser Stelle auch bei Dir und den Spendern nochmals für Eure Unterstützung dabei ganz herzlich bedanken!“

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Auch für Rose habt ihr alle mitgehofft und Daumen gedrückt – lange stand es nicht gut um die Kleine 😦
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Mit Stefanias Hilfe und auch dank eurer Unterstützung hielt Rose jedoch durch und entwickelte sich schliesslich prächtig. Als sie stabil war, durfte sie auch schon in ihr wundervolles Fürimmer-Zuhause einziehen – Rose in ihrer neuen Familie:

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Mille Grazie an ihre wundervollen Dosis! ♥

Wie bewegt der TS-Alltag für Stefania und ihren Verein MilleVite dieses Jahr war, entnimmt man allein schon den Monatsberichten:
→ MilleVite – September 2013
→ MilleVite – Oktober 2013

Neben viel Hoffnung, Freude und vielen Notfellchen, die auch 2013 wieder ein Zuhause fanden, gab es natürlich auch viel Trauriges 😦

Besonders betroffen machte mich persönlich, dass diese Süssen es leider nicht geschafft haben:

Gneo Pompeo † 2. September 2013
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Osvaldo † 24. Oktober 2013
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† Memole
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Doch natürlich werden Stefania und ihr Verein MilleVite weiter um jedes Sorgenfellchen kämpfen, das ihren Weg kreuzt ♥

Auch von Kater Zollo möchte ich euch heute wiedermal berichten. Für ihn habt ihr ja auch fest die Daumen gedrückt ♥ Seine Dosi Regula wandte sich ja an mich, als Anfang August → bei Zollo ein Mastzellentumor diagnostiziert wurde.

Zollo 13.09.13

→ Zollo wurde dann operiert. Wobei auch festgestellt wurde, dass er → FIV-positiv ist. Da bei der OP der Tumor aufgrund seiner Grösse nicht entfernt werden konnte, begannen sie eine Chemotherapie mit Zollo.

Regulas Zwischenbericht Ende August:
Zollo hat am Montag seine 1. Chemotherapie inkl. Antibiotikum und Kortison hinter sich gebracht und gut überstanden, ohne Erbrechen und Durchfall. Marie-Louise (unsere Catsitterin – Anm. d. „Red“) begleitet mich liebenswürdigerweise jeweils an diese Arztbesuche. Die Chemo ist alle 6 Wochen zu erneuern und Antibiotikum und Kortison alle 14 Tage. Seine Blutwerte sind gut und die Operation optimal verheilt. Seine Tumorerkrankung ist und bleibt jedoch unheilbar, leider. Das Fressen ist  noch so ein Knackpunkt. Mal frisst er mit Lust und Freude, mal grad ein, zwei Bisse. Dann findet er was super lecker und anderntags wieder nicht mehr??????????

Zwischenbericht Ende Oktober:
Zollo hat nun bereits seine 2. Chemobehandlung hinter sich und wir versuchen ihn seit heute selber mit Kortison zu verarzten. Und es geht ihm (den Umständen entsprechend) gut, das sagen auch die Blutwerte aus.  Er frisst genüsslich, hat ein normales Gewicht, wird sehr gerne verschmust und manchmal hat er auch Lust zu spielen. Eigentlich ist er schon fast wieder der „Alte“, ausser dass sein Bauchpelz noch nicht richtig nachgewachsen ist und auch sonst noch ein/zwei fast nackte Stellen unter seinem schönen Fell hervor gucken. Hoffentlich wächst da noch was nach bevor es eisig kalt wird!

Wir, und da ist auch die Tierärztin vom Tierspital gemeint, glauben und hoffen fest, dass Zollo, wenn er so weitermacht, noch einige schöne Stunden, Tage, Wochen, Monate, vielleicht sogar Jahre mit uns verbringen kann.

Und hier noch ein Bildgruss von heute Morgen auf dem Bürotisch. Dass ich mich mit dem Compi und nicht mit ihm befasse, scheint er nicht zu mögen….
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Mein letzter Wissensstand von Anfang Dezember:
Zollos Tumor ist nach der dritten Chemo so klein, dass man ihn operieren könnte. Er marschiert munter herum. ♥

Das waren unsere Notfellchen-Geschichten in unserem ersten Blog-Jahr und ich freue mich sehr, euch heute von so vielen Happy Ends oder zumindest hoffnungsfroh stimmenden Entwicklungen berichten zu dürfen.

Den sieben Zwergen und mir geht es auch gut – wir werden nun meinen Schnurrlaub und die Feiertage inniglichst geniessen ♥

In diesem Sinne: FROHE WEIHNACHTEN euch allen und herzlichsten Dank, dass ihr da seid! ♥

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Mathilde – vier Jahre mit dir ♥

Heute vor vier Jahren überschritt ich Grenzen. Und das ist gut so. Danke, Mathilde! ♥

Als vor vier Jahren Anfang Oktober meine erste „eigene“ Katze mit 21 Jahren altersbedingt starb, brach meine kleine heile Welt zusammen.

Auch wenn Sahib mit 21 Jahren für eine Katze ein schönes Alter erreichte, konnte ich mit seinem Tod nur sehr schlecht umgehen. Da mein reales Umfeld nicht wirklich verstehen konnte, warum mich der Tod einer Katze so fertig machte, wandte ich mich bald ans Internet: Ich meldete mich in einem Schweizer Katzenforum an 😉 Dort fand ich den Trost, den ich suchte, Menschen, die die tiefe Trauer „um ein Tier“ verstanden, akzeptierten und nicht klein redeten ♥ Und es dauerte – natürlich, wie ich heute weiss 😛 – nicht lange, eh man mich auf das „Testament einer Katze“ verwies ♥

Die liebe Foren-Admin verpasste die Chance nicht, mir auch direkt eine konkrete Katze als Sahibs „Erbe“ vorzuschlagen, die dringend ein Zuhause brauchte: Als unerwünschte Streunerkatze in Italien irgendwo zwischen Turin und Mailand geboren, bei einem Autounfall das linke Vorderbein verloren, jahrelang unter misslichsten Umständen gehalten, dann in ein „Heim“ verfrachtet und verwahrlost – gab sich die damals rund 10-jährige Katze langsam auf, verweigerte das Futter und erwartete nichts mehr vom Leben.

Diese Katze war die da:

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Nach meiner Zusage konnte Stefania Mathilde in Sicherheit bringen und bis zu ihrer Ausreise in der Praxis einer befreundeten Tierärztin einquartieren. Erst dann konnte Mathilde auf FeLV und FIV getestet werden. Den Rest möchte ich Mathilde erzählen lassen:

Eines Tages war die italienische Tierärztin sehr traurig. Sie schüttelte den Kopf und meinte: „Arme Mathilde, ich weiss nicht, was jetzt wird.“ Ich hörte nur das Wort „FIV“.

Es vergingen weitere Tage in Ungewissheit, was sollte nun aus mir werden? Doch dann kam eines Tages Besuch – zwei Frauen, die ich noch nie gesehen hatte, mich aber anschauten, als ginge es um mich. Die eine stand am anderen Ende des Metalltischs, während die Tierärztin mich nochmal untersuchte. Als die Untersuchung abgeschlossen war, hielt die Tierärztin meinen Kopf mit beiden Händen, sah mich an und sagte immer wieder: „Sei fortunissima! Fortunissima!“ Ich sei ein Glückspilz. So hatte ich das ja ehrlich gesagt noch nie gesehen. Dann strahlte sie die Frau am anderen Ende des Tisches an und sagte: „Grazie – mille grazie!“

Da begriff ich. Ich wand mich aus dem sanften Griff der Tierärztin, die lachen musste, als ich auf meine neue Mamma zuhumpelte. Die wusste nicht, ob sie lachen oder weinen sollte, tat darum beides, kuschelte mich und meinte in einer Sprache, die mir noch fremd war: „Nun sind wir bald daheim. Ich kann sie leider nicht alle retten, aber dich schon.“

Zwischen mir und meinem neuen Zuhause in Zürich lagen zwar noch fünf Stunden Autofahrt, die ich mehrheitlich schlafend auf Iwons Schoss verbrachte, während ihre Freundin Esther uns fuhr – doch ich wusste: Nun war ich „zu Hause“.

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Ankunft in Mortara, Italien

Wir fahren heim:
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Als bei Mathilde FIV diagnostiziert wurde, war ich erstmal völlig überfordert – ich hatte keine Ahnung von der Krankheit. Ich recherchierte, befragte Tierärzte und FIV-Katzen-Halter, las alles über Ansteckungsgefahr und Krankheitsverlauf – und kam zum Schluss, dass FIV kein Grund ist, Mathilde im Stich zu lassen.

Die Schweizer → Einfuhrbestimmungen für Haustiere verlangen jedoch eine Tollwutimpfung, die in Anbetracht von FIV und Mathildes damals eh schon geschwächtem Gesamtzustand nicht ganz ungefährlich gewesen wäre. Ich reichte also beim Schweizer Bundesamt für Veterinärwesen ein Gesuch für eine Ausnahmebewilligung ein, dass Mathilde ohne Impfung einreisen dürfe – obwohl ich ziemlich sicher war, dass das Gesuch abgelehnt würde: Was kann ein Veterinäramt schon davon halten, dass jemand eine behinderte, kranke Katze aus dem Ausland in die Schweiz bringen will? 😦

Nur vier Tage später kam die Ausnahmebewilligung per Post.

Wir fuhren also nach Italien, um Mathilde heimzuholen.

Das ist nun schon vier Jahre her – vier wundervolle Jahre, in denen viel passiert ist, und in denen mich dieses kleine fahnlofe dreibeinige intergalaktische Kampfschiffchen so vieles lehrte, meinen Horizont erweiterte und mein Herz immer wieder tief berührt ♥

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Mathilde ♥

Ich verneige mich vor dir – du bist „nur“ eine Katze, mag manch ein Mensch denken. Für mich aber bist du ein Wunder auf drei Pfoten ♥ Danke, dass du uns als Zuhause ausgesucht hast. Und Danke an die Foren-Admin Michaela sowie Stefania und Cornelia, die Mathilde eine Zukunft schenkten! ♥

HAPPY MOVE-IN-DAY

Mathilde

Mathilde

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Wer Tiere aus dem Ausland aufnehmen möchte, beachte bitte die gesetzlichen Bestimmungen: → Einreisebestimmungen Haustiere für die Schweiz

Herzlichsten Glückwunsch, Lucie! ♥

Heute vor sechs Jahren holte ich Lucie auf ihrer Pflegestelle an der deutschen Grenze ab. Und damit begann in gewisser Weise die Geschichte der Kamikatze-Zwerglis.

Lucie

Viele Jahre lang lebten meine beiden Kater Sahib, Omar und ich zu dritt. Eine weitere Katze war nie ein Thema. Als Sahib und Omar jedoch langsam auf die 20 zugingen, hielt ich es für eine gute Idee, eine dritte Katze dazuzuholen, damit wenn einer der Kater stirbt, der andere nicht einsam ist. Zu jenem Zeitpunkt schien mir das ein brillanter Plan.

Per Zufall stiess ich zu jener Zeit auf einen Hilferuf aus Spanien: Eine damals rund einjährige Katze, die ein ausgerenktes steifes Bein und einen abgerissenen Schwanz hat, seit man sie daran festgehalten hatte, um sie kopfvoran gegen eine Wand zu hauen, suchte dringend einen Lebensplatz. Nicht wirklich überlegend, dass eine einjährige Katze evtl. nicht die optimale Ergänzung zu zwei Senioren sein könnte, holte ich also über das Katzenportal Spanien-Schweiz 2007 Lucie zu uns ♥

Als ich sie auf ihrer Pflegestelle abholte, erschrak ich. Nicht wegen ihres verdrehten Beins oder ihres Stummelschwanzes, sondern wegen ihrer „Grösse“: Ich hatte bis dahin nur wohlgenährte Schweizer Hauskatzen gekannt – und als ich das kleine spanische Dingelchen sah, fragte ich spontan doof: „Wächst die noch?“

Zu Hause angekommen, lebte Lucie sich eigentlich recht schnell ein und fühlte sich zuhause ♥ Nicht ganz so entzückt waren jedoch die beiden Kater, die den Neuankömmling prompt ignorierten, was meinen Plan in der Praxis etwas ruinierte, denn nun war die süsse behinderte Babykatze einsam. Konsequenterweise musste also eine vierte her, um der dritten Gesellschaft zu leisten. Nun ja – der Rest ist bekannt. Inwzischen sind es sieben.

Kater Omar und die kleine Lucie wurden dann übrigens doch noch ein „Liebespaar“ ♥
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Liebes kleines süsses Lucie-Mini-Zwergelchen

Trotz deiner schrecklichen Vergangenheit bist du durch und durch Sonnenschein zu Mensch und Tier. Du bist eine richtige kleine Hippiekatze, die zweifellos Blumen im Haar trüge und ein Liedchen trällernd in der Sonne tanzte, sofern Katzen so etwas täten.

Ich bin unbeschreiblich froh, dass ich damals schlecht informiert war und gegen jede Katzenvernunft dich zu uns holte ♥ und in der Folge später dann auch noch Shakti, Mogwai, Mathilde, LouLou, Faramee, Felize, Moriah und Tünn 😀 ♥

Happy Move-in-Day: Ich liebe dich mehr als man es in Worten sagen kann, mein kleines grosses Herz ♥

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Tünn ist grundimmunisiert – ich nehme jetzt AB

Heute früh war es so weit: Tünn musste zu seiner Grundimmunisierung. Ich musste anschliessend zum Arzt.

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Jaja: „Unschuldig gucken“ war früher…

Unter der Woche ist es schwierig, morgens vor der Arbeit stundenlang scheiternde Eintütversuche zu unternehmen. Also musste Tünn heute „dran glauben“.

Um 9 Uhr fing ich an. Um 11.30 Uhr (eine Viertelstunde vor Praxisschluss) hatte ich ihn. Beim Versuch, ihn einzutüten, fand er gar interessante Wege, mir zu entkommen, die sogar Spiderman vor Hochachtung erblassen liessen – Tünn kann meterweise Wände senkrecht und waagrecht – je nach Bedarf auch beides zugleich – hoch- und runterrasen. Und ist dabei noch so rücksichtsvoll, die meisten meiner Bilder hängen zu lassen.

Als er sich wieder ins Dachgebälk flüchtete, holte ich diesmal die Leiter aus dem Keller – die er prompt nutzte, um an mir vorbeiflutschend wieder in die Tiefe zu rasen.

Irgendwann machte er glücklicherweise den strategischen Fehler, sich ins Bad zu flüchten. HA! Tür zu. Hab dich. Im Bad fauchte, spuckte und brummte es :-O

Als ich Tünn ins Laken gewickelt hatte (anders hätte ich ihn nicht zu greifen bekommen), schob ich ihn in die Transportbox – damit er da nicht im Laken erstickt, war ich so freundlich, seinen Kopf vorher auszuwickeln, was er prompt mit einem herzhaften Biss in meinen linken Zeigefinger quittierte. Nun, der ist das von Shakti und Faramee früher schon gewohnt – er blutete also pflichtbewusst stundenlang vor sich hin und beim Tierarzt wurde erstmal ich notfallmässig versorgt 😛 Wirklich alles war vollgeblutet: Die Box, das Bad, mein Weg zum Taxi.

In der Praxis war Tünn wenig kooperativ, aber es reichte für die Grundimmunisierungsspritze. Von einer jährlich zu wiederholenden Impfung riet uns die Tierärztin dringend ab. Nicht weil sie Impfgegnerin wäre, sondern weil sie nicht JEDES Jahr von Tünn gebissen werden möchte. Alle zwei Jahre reicht, meinte sie.

Tünn gehts inzwischen wieder gut – er hat gefuttert, seine Transportbox nachträglich daheim äusserst interessiert inspiziert und seine Leckerli abgeholt.

Ich nehme derweil die nächsten fünf Tage Antibiotika und fände es schön, wenn die Wunde aufhören tät, zu tuckern. Ich muss nämlich morgen an eine Weiterbildung in München und kann eine Katzenbissauskratzung gerade so gar nicht gebrauchen.

Ich weiss nun, wer unser nächster Tierarzttrainings-Kandidat ist. Zum Glück. Mir wäre ja schon bald langweilig geworden, seit es mit Felize so relativ gut läuft.

Katzen.

Mit Wildchen Tünn zum Tierarzt. Und Mathildes Blutwerte :-(

Ich sollte gestern mit Mathilde zur Blutwertkontrolle und mit Tünn zur Impfung. Das war der Plan 😛

Unser Schrebergarten-Wildchen Tünn vom Katzenschutzbund Köln hatte gestern morgen zur Grundimmunisierung einen Impftermin. Ich war auch knallhart und wild entschlossen, mit dem Scheuling den Termin wahrzunehmen.

Aber Tünn nicht.

Ich ging also vor, wie ich es von klugen Menschen lernte: Treibe die scheue Katze in ein überschaubares Zimmer, schliesse die Tür und dann: Zugriff!

Nur.

Es gibt in unserer Wohnung eigtl nur zwei „überschaubare“ Zimmer – das sind das Bad und das Gäste-WC. Ansonsten gibt es hier nicht wirklich „Zimmer“ – alles offen. Und so versuchte ich mit Raffinesse und auch Tücke, den nicht hochhebbaren Tünn in eins der Bäder zu manövrieren. Es endete damit, dass fünf Katzen völlig fasziniert zuguckten, wie Iwon um 6 Uhr morgens mit einem Bettlaken durch die Wohnung tappst, Tünn ihr hakenschlagend ständig entkam, Felize jaulend unterm Sofa das Leid der Welt beklagte (sorry, liebe Nachbarn: Wat mut, dat mut) und ich derweil dem Ziel keinen Schritt näher kam. Ich lernte nur: Tünn ist überaus wendig, raffiniert und SCHNELL. 😛

Irgendwann flüchtete er sich ins Dachgebälk. Okeee. In dreieinhalb Metern Höhe – Scheisse. Ich habe keinen Schimmer, wie er da hochkam. Ich legte den gesamten Boden unterm Gebälk mit Kissen, Decken und dergleich mehr aus und kam zum Schluss: Schnapp dir denn nun Mathilde und geh mit ihr zum Blutwerttest. Tünn muss jetzt selber schauen. Sorry – was soll ich machen??

Also fuhr ich halt nur mit Thillie zum Arzt.

Mathilde hatte ja nach der OP bisserl arg heftig viel zugenommen… Nun hat sie arg heftig viel abgenommen (400 Gramm seit April) – das ist noch im Normbereich, aber irgendwas stimmt nicht, wenn eine gut futternde Katze plötzlich doch so viel abnimmt. Der Blutcheck zeigte immerhin, dass ihre Grundwerte (Niere, Schilddrüse etc.) gut stabil sind. Aber: Sie hat seit der Perikarditis zu wenige weisse Blutkörperchen 😦 Das sei nicht akut schlimm, könne aber ein Hinweis auf einen FIV-Ausbruch sein. Das hiesse dann, dass ihr Immunsystem nun nach und nach kollabieren würde. ABER: Es ist NUR ein mögliches Indiz! Unsere Klinik ist um die Fivies halt besonders besorgt – noch nichts weiter ❤

Natürlich war ich dennoch erstmal ausgenockt. Ich bin aber zuversichtlich. Wir könnten wenn denn eh nicht viel tun. Wir werden jetzt versuchen, Mathilde homöopathisch zu unterstützen ❤ Dafür muss ich aber in eine andere Praxis, da deren Homöopathin sich leider selbständig machte und nicht mehr zur Verfügung steht 😦

Wir können ein paar Daumendrücker brauchen – aber Thillie ist so fit und vital, dass ich persönlich nicht an einen FIV-Ausbruch glauben mag.

Und der Witz in alldem Stress: Als ich dann mit Mathilde heimkam, sass Tünn im Gäste-WC unter der Schüssel, liess sich streicheln und hochheben und in den Kennel setzen. Allein: Es war inzwischen 9 Uhr morgens – und ich hatte keine Zeit mehr, mit ihm nochmal zum Tierarzt zu fahren, weil ich wirklich unabdinglich ins Büro musste 😦

Aber es zeigte mir: Ich kriege ihn auch noch 😉

Katzen.

Dreierlei: Panikkatzen, Geisterkatzen und Kinderbücher :D

Wir haben hier gerade allerlei News – ich halte mich so kurz wie möglich 😉

Geisterkatze
Zuerst: Gestern berichtete ich von unserer „Geisterkatze“. Das Rätsel, woher das nächtliche Maunzen kommt, scheint gelöst (scrolle zu „Nachtrag“): → Unheimliche Dinge geschehen: Wir hören Stimmen :-O Nur die Frage, wie man das Problem – vornehmlich für die Katze – nun noch löst, ist mir ein wenig schleierhaft 😦 Tipps?

Panikkatze
Ich war heute Vormittag mit Felize zur letzten Kontrolle im Tierspital wegen ihrer → Mittelohrentzündung.

Diagnose: Sie ist als komplett geheilt entlassen! *juhuuuuu* ♥♥♥  Das Trommelfell des betroffenen Ohrs sei bilderbuchmässig verheilt und könnte gemäss Tierärztin als Musterbeispiel fürs Lehrbuch herhalten 😀 Felize kann darüber hinaus definitiv hören und ihre Kopfschiefhaltung hat sich merklich gebessert ❤

Verhaltenstherapie: Ich konnte Felize heute fast problemlos eintüten – „fast“ gemessen an Mathilde, Lucie, Faramee oder Moriah, die ich einfach nehmen und in die Tasche setzen kann. „Problemlos“ gemessen an Felize 😛

Ich ging mit dem Laken zu ihr (ich wollte es noch nicht ohne wagen – Feigling ich bin) – sie sah mich fragend an, ich nickte und legte es sanft über sie ♥ Dann konnte ich sie einfach so hochheben und zur parat gestellten Box tragen, dort reinsetzen und gut war ♥ ♥ ♥ Sie hat während der ganzen Fahrt weder getobt, noch gemauzt noch gehechelt bis zum Anschlag wie früher. Im Spital war sie ganz ruhig, liess ALLES klaglos mit sich machen – kein Mucks, keine Panik, keine Gegenwehr ♥ Und dann fuhren wir heim – wieder alles ok. Zuhause angekommen, guckte sie mich von Herzen giftig an und verschwand erstmal 😛 Und gerade JETZT klettert sie felizelike auf mir rum und will SCHMUSEN ♥ ♥ ♥ Hach, hach, HACH!!!!

Die Tierärztin war bei der Untersuchung ebenfalls begeistert – nicht nur von den medizinischen Ergebnissen. Sie meinte (Französin, süss): „Frau Blum. Was aben Sie mit dieser Katzö gömacht? Ausgetauscht? Das ist nüscht die Katzö, die üsch ier kennengelernt atte. DIESE Katzö ist kooperativ und entspannt. Was aben Sie gemacht?“ Ich sagte nur vielwissend: „Tierarzttraining – unter Anleitung der besten Veraltenstherapeutin dör Welt“ 😀  ♥ ♥ ♥

Ahnt jemand, wie happy wir hier gerade sind? 😀

Gut: Mittwochmorgen muss ich dann Tünn erstmals eintüten. Schauen wir, wie euphorisch ich dann noch bin mit meinen Kruxen hier 😛

Ich werde mit Felize auf jeden Fall weiterarbeiten – es ist schier unfassbar für alle, die sie je „in Action“ 😛 erlebten, wie klasse sie sich inzwischen entspannen kann ♥ ♥ ♥

Kinderbuch
Es ist erschienen: Seit heute kann man „Anderswo zuhause“ Edition Schweiz und Edition Deutschland/Österreich im Online-Buchhandel bestellen *ju-huuuuuuuuuuubel* – mehr Infos hier: → „Anderswo zuhause“ Es würde mich sehr freuen, wenn ihr mal reinschaut und ggf. die Bücher weiterempfehlt – am allerliebsten nicht aus Gefälligkeit, sondern weils euch gefällt, denn DAS würde mich echt happy machen ♥ ♥ ♥

Wir haben grad ne gute Welle hier – und ich bin sehr dankbar dafür. Am meisten freue ich mich für Felize, die gesundheitlich und auch „persönlich“ echt ganz gewaltige Fortschritte gemacht hat ♥ ♥ ♥

Tierarzttraining mit Felize – Fortsetzung

Wir haben unser Tierarzttraining mit Felize wieder aufgenommen. Es gibt erste Erfolge.

Anfang Juni hatte ich mit Panikmaus Felize ein Tierarzttraining nach Anleitung des Buches → „Tierarztraining für Katzen“ von Christine Hauschild begonnen. Just in dieser Zeit mussten wir jedoch aufgrund ihrer → schweren Mittelohrentzündung so oft zur Kontrolle ins Tierspital, dass sie aufgrund der ewigen Eintüterei so verstört und ängstlich wurde, dass ich schon bald gar nicht mehr an sie herankam, um irgendwas zu trainieren. In meiner Gegenwart war sie nur noch ein zusammengekauertes Bündel Angst. Zudem dürfte ihr → wiederkehrendes Gehör weiter dazu beigetragen haben, dass sie einfach vollkommen überfordert war. Also unterbrachen wir das Training auch gleich wieder.

Nach der bislang → letzten Kontrolle Ende Juli haben wir auch auf Anraten der behandelnden Tierärztin das Training nun wieder aufgenommen, allerdings nicht „nur“ nach Anleitung des oben genannten Buches, sondern mit direkter Beratung und Begleitung durch Frau Hauschild, da Felizes Angststörung auch nach Einschätzung der Spital-Ärztin sogar für Katzen weit über das „normale“ Mass hinausgeht.

Phase 1
1. Clickern & Target
Da Felize durch die vielen Tierarztbesuche und ihr wiederkehrendes Gehör solche Angst vor allem und jedem insbesondere aber vor mir hatte, galt es zunächst, jede Annäherung ihrerseits zu belohnen: Immer wenn sie sich mir näherte, wurde geclickt und belohnt. Zudem sollte die Targetstab-Übung dazukommen. Allerdings zeigte sich, dass Felize vor Targetstäben und allem, was einem solchen ähnelt, Angst hat und panisch wegrast 😦

2. Drück-mich-Übung
Da Felize jede „Manipulation“ an sich als Angriff versteht und sich weder zwecks Behandlung festhalten noch in irgendeiner Weise versorgen liess (zB. Ohrentropfen, Augen putzen), übten wir ganz sachte, dass sie „Druck“ auszuhalten lernt: Wenn sie neben mir liegt und ich sie streichle, sollte ich zeitweise mit einer Hand leichten Druck auf sie ausüben und dann wieder nachgeben. Das wird jeweils mit einem Marker-Signal angekündigt, wir wählten naheliegenderweise das Wort „drück“:
→ Signal „drück“ → Druck → Gegendruck → Belohnungssignal („yes“) → Belohnung (Kraulen am Ohr – diese Belohnung verfolgte ebenfalls ein bestimmtes Ziel, später dazu mehr).

3. Bewegung aushalten
Da Felize äusserst schreckhaft ist/war, sprang sie jedesmal entsetzt auf und rannte weg, wenn ich mich nur schon bewegte geschweige denn aufstand und irgendwohin ging. Dass sie vor Bewegungen zB. meines Arms jeweils panisch flüchtete, machte eine Behandlung wie Ohren oder Augen reinigen natürlich besonders schwierig bzw. unmöglich. Also mussten wir auch das trainieren: Jedesmal, bevor ich mich in Felizes Anwesenheit bewege, kündige ich das mit einem Wort-Signal an („move“ – merke: Es ist wichtig, für solche Signale Wörter zu verwenden, die man sonst im Alltag nicht verwendet, damit keine Missverständnisse entstehen. Daher bieten sich hierfür fremdsprachige Begriffe an):
→ Signal („move“) → Bewegung → zur Belohnung kurzes Laserpointerspiel. Effekt: 1. Vorwarnung und 2. Gegenkonditionierung durch Belohnung (es passiert nix Schlimmes, im Gegenteil).

4. Telizen S bzw. Calmex
Die Ärztin im Tierspital war wie gesagt nach diversen Behandlungsrunden der Überzeugung, dass Felizes Angst vor Tierarztbesuchen und Behandlungen weit über das „normale“ Mass hinausgeht. Also „verschrieb“ sie uns → Calmex für Katzen, das ich erstmal aufwendig per Internetversand auftreiben musste. Bis das hier war, hat Felize darum erstmal → Telizen S bekommen, das ich schon hier hatte.

Das alles haben wir dann rund drei Wochen lang geübt, dann hatten wir Ende August einen neuen Beratungstermin mit Frau Hauschild.

Felize hatte sich in den drei Wochen wirklich sehr vielversprechend entwickelt. Sie scheint mir deutlich weniger schreckhaft, sie kommt wieder regelmässig zu mir, lässt sich streicheln, drücken und springt nicht mehr jedesmal panisch weg, wenn ich mich mal bewege.

Phase 2
Jetzt galt es, dass Felize unterscheiden lernt, wann ich Tierarzttraining mit ihr mache, und wann wir einfach nur so rumlümmeln und sie mit keinen „Attacken“ 😉 von mir rechnen muss.

1. Tierarzttrainingsankündigung
Hierfür dient ein Handtuch, das ich entweder mit aufs Sofa nehme oder eben nicht. Wenn das Handtuch da ist, heisst das, dass wir jetzt gezielt Behandlungen üben: zB. Ohr putzen oder Pfote drücken.

2. Ohren putzen
Da ich von der Tierärztin den Auftrag habe, Felize regelmässig das von der Mittelohrentzündung in Mitleidenschaft gezogene rechte Ohr zu putzen (höhö – ja, klar…), übten wir das als erste konkrete Behandlung. Hier sollte ich schrittweise vorgehen und Felize erstmal ganz sachte mit dem Reinigungsmittel und dem Wattebausch bekannt machen. Doch ich war zu ungeduldig (nicht zur Nachahmung empfohlen, auch wenns bei uns gut ging): Da eine unserer Belohnungen ja Ohren kraulen ist, missbrauchte ich diese eines Tages im Affekt, ihr gleich kraulenderweise das Ohr zu reinigen redface Wir hatten wohl mehr Glück als was anderes, dass ich Felize damit nicht erschreckte. Aber immerhin kann ich ihr nun problemlos die Ohren und auch die Augen (sie hat da manchmal so Zeugs im Augenwinkel, das ich da nicht haben will) reinigen 😀

3. Clickern & Target
Da Felize Angst hat vor Targetstäben und allem, was danach aussieht, soll ich nun ein Target nehmen, das nicht länglich ist: einen Spielball, mein Portemonnaie oder sonst was. Den Targetgegenstand halte ich ihr hin, und wenn sie mit der Nase draufzukommt, gibts „yes“ und Belohnung. Das klappt jetzt sehr gut 🙂

Zudem haben wir als Pfotentarget ein Stück Pappe dazugenommen, auf das sie sich mit den Vorderpfoten stellen soll.

Erwünschter Effekt: Statt Angst zu haben, wenn ein Mensch etwas in der Hand hält, soll Felize anfangen, den Gegenstand interessant zu finden.

4. Bewegungen aushalten
Auch das üben wir wie oben beschrieben weiter und es klappt immer besser: Ich kann jetzt auch mal was vom Tisch nehmen oder sogar aufstehen, ohne dass Felize panisch wegrennt – wenn ich es vorher angekündigt habe. Das Timing ist hier sehr wichtig.

5. Drück mich
Auch das üben wir wie oben beschrieben weiter. Klappt sehr gut.

6. Kartons und Taschen ins Laserpointerspiel einbauen
Felize hat an sich kein Problem damit, freiwillig in eine Transportbox zu gehen – allerdings tut sie das nie dann, wenn es für einen Tierarztbesuch nötig wäre 😛 Und sie ist auch immer sehr sehr misstrauisch – wenn ich dann auch nur gucke, rennt sie gleich wieder raus. Um ihr Behälter jeder Art also spielerisch vertrauter zu machen, werden Kartons, Katzentunnel und auch Transportkisten beim Spiel mit dem Laserpointer miteinbezogen. Tunnel und Kartons sind kein Problem – aber das mit der Tasche/Box durchschaut sie cool Ich glaube aber festzustellen, dass sie immerhin anfängt mit dem Gedanken zu spielen, doch mal reinzugehen, wenn der Laserpunkt darin verschwindet 😉

7. Telizen S und Calmex
Nachdem Felize rund vier (?) Wochen Calmex bekommen hatte, hatte ich den Auftrag stattdessen nochmal eine Woche lang Telizen S zu geben, um zu schauen, ob ein Unterschied in ihrem Verhalten festzustellen ist. Beschwören würde ich es nicht, aber ich hatte den Eindruck, dass Felize in dieser Woche mit Telizen eher wieder unsicherer wurde. Das ist sicher weit von einem wissenschaftlichen Beweis entfernt, aber mein Eindruck war, dass sie mit Calmex selbstsicherer und neugieriger ist 🙂

Ja. So üben wir hier. Ende September muss ich mit Felize nochmals zur Kontrolle ins Tierspital. Ich gehe nicht davon aus, dass sie mir dann freiwillig in die Box hüpft und in der Praxis freudvoll alles mit sich machen lässt 😉 Aber seit wir das Training wieder aufgenommen haben, stelle ich eine deutliche Entspannung der Gesamtsituation fest:

  • Felize vertraut mir wieder viel mehr als während der letzten Wochen – ich würde sogar sagen, mehr als sie es je zuvor tat.
  • Felize ist rundum neugieriger und aufgeweckter. Es ist nicht mehr jede Situationsveränderung (wenn ich zB. in ihrer Gegenwart etwas in die Hand nehme oder aufstehe) beängstigend.
  • Felize macht unsere Tierarzttrainings-Übungen wie „Drück-mich“ und Target nun mit Freude mit – es scheint ihr Spiel und Schule zugleich ♥
  • Und vielleicht das Wichtigste für uns in der aktuellen Situation: Ich kann kleinere Manipulationen an ihr vornehmen wie zB. Ohren reinigen. Das ist wirklich super, da medizinisch notwendig.

Alles in allem bin ich im Moment sehr zuversichtlich, dass es da noch sehr viel Potential gibt. Wir bleiben jedenfalls dran 🙂 ♥<

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FortsetzungDreierlei: Panikkatzen, Geisterkatzen und Kinderbücher

MilleVite in Italien: Spendenbeleg und News

Nachdem ich einige Tage verreist war, hier nun der aktuelle Stand beim italienischen Tierschutzverein MilleVite ♥

Nach dem letzten → Spendenstandsbericht auf meinen → Notruf für Italien hin, kamen nochmal 150 Euro dazu – auch hier nochmal ein herzlichstes Dankeschön!

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Insgesamt konnten wir auf diesem Wege gemeinsam 765 Euro sammeln und für Pipi und Stefanias Sorgenfellchen überweisen – DANKE euch allen!! ♥

Eins, das uns mit am meisten Sorgen damals machte, war ja die kleine Rose, die mit ihren Geschwistern in Alessandria in einem Müllcontainer «entsorgt» worden war. Ihre Geschwister haben es leider trotz grösster Anstrengung und Fürsorge nicht geschafft 😦 Doch Rose lebt in ihrem Namen weiter ♥

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Rose ist letzte Woche bereits in ihr neues Zuhause umgezogen und stellt dort die Bude auf den Kopf 😀 Leider bin ich zu doof, die Videos direkt hier einzubinden, darum nur per Link auf Facebook:

→ Rose: Hab! Mich! Lieb! ♥
→ Rose: eine Runde spielen
→ Rose: Berufswunsch Aktenschredder

Rose mit einem ihrer neuen Freunde – Rose: «He du, Punto – kuschelst du mit mir?»

Bild: Sabrina Atzori
Und auch wenn Punto kritisch schaut, Rose bekommt, was sie will:
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Bilder: Sabrina Atzori

Rose macht wirklich Mut, bei allen Rückschlägen doch nicht aufzugeben ♥

Doch wie jeder es vom Tierschutz leider kennt, reissen auch bei MilleVite die Sorgen nicht ab 😦 So musste Stefania kürzlich mehrere Katzen über die Regenbogenbrücke gehen lassen:

† Memole (FeLV)
memole

† Gneo Pompeo (FIP)
Gneo Pompeo

† ein schwarzer Kater (Leber)
Schwarzer Kater

Auch an neuen Notfellchen mangelt es nicht 😦 So kamen unter anderem vor Kurzem – just an Stefanias Geburtstag – diese einen Tag alten Minis bei ihr an – kleine Wildlinge, deren Mutter sich nicht um sie kümmern konnte:
Mini-Minis

Inzwischen kümmert sich MilleVite-Katze Pante um die Kleinen:
Pante & Minis

Wenn ich richtig informiert bin, hat es das Kleinste von ihnen dennoch leider nicht geschafft 😦

Auch weitere Schnupfis sind bei MilleVite eingetroffen:
Schnupfi1 Schnupfi2

Der kleinen Schifina geht es dafür derweil schon etwas besser:
schifina

Und noch mehr verwaiste Minis:
4Kitten

Kürzlich musste Stefania das erste Mal drei Notfellchen zurückweisen, weil es in den Quarantänestationen bei ihr schlicht keinen freien Platz mehr gab – es sind einfach zu viele 😦 Doch Stefania wird mit allem Einsatz weiter dafür kämpfen, möglichst viele von ihnen zu retten ♥ Derweil hoffen wir, dass immer mehr Katzenhalter hier wie dort ihre Katzen kastrieren lassen, um weiterem vermeidbarem Elend vorzubeugen.

Dieser kleine Zwischenbericht erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit – zeigt aber vielleicht auf, wie sehr Tierschutzarbeit Not tut und auch zB. an Rosas Beispiel, was man bewirken kann – nicht einer allein, aber alle ein bisschen ♥

Und trotz all der Arbeit und nicht enden wollenden Sorgen, nahmen sich Stefania und ihr Mann Rodolfo die Musse, mir eine kleine riesige Überraschung zu bescheren – heute kam in einem unscheinbaren Couvert dieses Meisterwerk hier an:
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Stefania war ja Mathildes Engel, der meine fiv-positive, dreibeinige und inzwischen fahnlofe Thillie damals gerettet und mir anvertraut hat ♥ Das Foto zeigt Mathilde und mich im Tierspital einen Tag nach Mathildes schwerer Lungen-OP letztes Jahr, Vorlage war dieses Foto:
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Grazie MILLE(vite), Stefania & Rodolfo! ♥

Solche Kunstwerke machen Stefania (Tiere) und Rodolfo (Menschen) übrigens auch auf Auftrag – hervorragend geeignet zB. als Geburtstags-, Weihnachts- oder auch Hochzeitsgeschenke 😀 😉
→ Tierporträts von Stefania Re
→ Menschenporträts von Rodolfo Guzzoni

Demnächst hoffe ich die Zeit zu finden, ihre künstlerischen Arbeiten hier ausführlicher vorzustellen ♥

Herzlichsten Dank euch allen nochmals für eure Hilfe und Unterstützung! Ihr habt aktiv geholfen, Wesen, die keine Chance bekommen sollten, eine zu geben – und zwar die beste, die sie kriegen konnten: DANKE! ♥

«Ein Tier zu retten verändert nicht die Welt,
aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier.»

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Spenden für Mille Vite können weiterhin hierher überwiesen werden:

ASSOCIAZIONE MILLEVITE
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Grund: Katzenhilfe

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