Archiv der Kategorie: die Zwerglis

Morelize, Teil 2

Dieses Foto wollte ich euch nicht vorenthalten.

Meine beiden „Psychos“ 😉 ♥ Moriah und Felize:
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Dann war der Kamera-Akku leer – war ja klar 😛

Heute Nacht hat Moriah sogar zwischen Mathilde, Felize und mir mit im Bett geschlafen 😀 Sie hat sich zwar immer wieder vergewissert, dass ich noch da bin, wodurch die Nacht bedingt erholsam für mich war 😛 Aber hey: Ich denke mal, dass alle, die Moriahs Geschichte verfolgt haben, etwa einschätzen können, wie bedeutungsvoll das für uns ist – da ist ein bisschen Schlaflosigkeit kein erwähnenswerter Preis für ♥

Moriah hat inzwischen NULL Probleme mehr mit 5 der 6 anderen Zwerglis – das ist einfach grossartig. Zwischen ihr und Shakti gibt es weiterhin leider noch „Spannungen“ – interessanterweise jedoch ist Shakti an Moriah kaum interessiert, wenn sie ausserhalb „ihres“ Zimmers ist – ist sie jedoch innerhalb, wirds derweil fast immer schlimmer :-O Ich weiss nicht genau, wie ich mit all dem nun umgehen soll – das Risiko, unsere monatelange Arbeit nun womöglich durch unbedachte Schritte zunichte zu machen, scheint mir enorm gross.

Das sind dann die Punkte, die ich mit unserer Therapeutin am nächsten bereits vereinbarten Termin vor allem besprechen möchte.

Noch vor wenigen Wochen hatte ich kaum die Hoffnung, dass das alles hier mal noch was wird 😦 Also haben wir trainiert wie die Bekloppten – wenn, dann JETZT. An Weihnachten ist Moriah ein Jahr hier ♥ Wäre sie dann ein Jahr separiert gewesen, hätte ich sie spätestens dann abgeben müssen – und eigtl. schon viel früher. Ihr zuliebe. Das wäre unglaublich schwer geworden – für mich, aber auch für sie: Wohin mit ihr? Sie nochmal aus allem rausreissen? Würde sie woanders glücklicher – allein? Was würde ihr TS-Verein dann womöglich bestimmen, ich hätte ja nur begrenzt Einfluss darauf, was dann geschieht? Doch nun bin ich voller Hoffnung, dass wir die Kurve kriegen und Moriah hier doch noch glücklich wird ♥

Drückt uns mal die Daumen 😉 ♥ Wenn Moriah hier frei rumliefe, wäre das wohl das schönste Weihnachtsgeschenk für die Zwerglis und mich – vor allem aber für Moriah, die einst → andere Katzen fürchtete wie ich Zombies *g*

Felize hat Moriah „den Kopf gewaschen“ :-O

Hihi – nicht im negativen übertragenen Sinne, sondern wortwörtlich 😀

Der eine oder andere hat sich vielleicht schon gefragt, was aus unserem → Zusammenführungs-Training mit Moriah und Shakti und den anderen Zwerglis geworden ist. Ich sage mal: Nur weil ich nichts berichte, heisst das nicht, dass wir hier nicht fleissig wären 😀

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Seit einiger Zeit verbringt Moriah regelmässig auch Zeit bei uns allen im Wohnzimmer. Sie liegt dann am liebsten bei mir auf dem Sofa – zwischen Felize und Mathilde ♥ Gestern Abend dann hat Felize Moriahs Kopf nass geleckt – und Moriah liiiiiiiiiebte es 😀

Wie genau es dazu kam, berichte ich dann demnächst. Zuvor möchte ich das aber mit unserer Verhaltenstherapeutin besprechen – ein nächster Termin ist längst überfällig.

Nur so viel im Moment: Es geht was! Und es fühlt sich grossartig an ♥ Demnächst mehr an dieser Stelle 😀

Herzlichsten Glückwunsch, Lucie! ♥

Heute vor sechs Jahren holte ich Lucie auf ihrer Pflegestelle an der deutschen Grenze ab. Und damit begann in gewisser Weise die Geschichte der Kamikatze-Zwerglis.

Lucie

Viele Jahre lang lebten meine beiden Kater Sahib, Omar und ich zu dritt. Eine weitere Katze war nie ein Thema. Als Sahib und Omar jedoch langsam auf die 20 zugingen, hielt ich es für eine gute Idee, eine dritte Katze dazuzuholen, damit wenn einer der Kater stirbt, der andere nicht einsam ist. Zu jenem Zeitpunkt schien mir das ein brillanter Plan.

Per Zufall stiess ich zu jener Zeit auf einen Hilferuf aus Spanien: Eine damals rund einjährige Katze, die ein ausgerenktes steifes Bein und einen abgerissenen Schwanz hat, seit man sie daran festgehalten hatte, um sie kopfvoran gegen eine Wand zu hauen, suchte dringend einen Lebensplatz. Nicht wirklich überlegend, dass eine einjährige Katze evtl. nicht die optimale Ergänzung zu zwei Senioren sein könnte, holte ich also über das Katzenportal Spanien-Schweiz 2007 Lucie zu uns ♥

Als ich sie auf ihrer Pflegestelle abholte, erschrak ich. Nicht wegen ihres verdrehten Beins oder ihres Stummelschwanzes, sondern wegen ihrer „Grösse“: Ich hatte bis dahin nur wohlgenährte Schweizer Hauskatzen gekannt – und als ich das kleine spanische Dingelchen sah, fragte ich spontan doof: „Wächst die noch?“

Zu Hause angekommen, lebte Lucie sich eigentlich recht schnell ein und fühlte sich zuhause ♥ Nicht ganz so entzückt waren jedoch die beiden Kater, die den Neuankömmling prompt ignorierten, was meinen Plan in der Praxis etwas ruinierte, denn nun war die süsse behinderte Babykatze einsam. Konsequenterweise musste also eine vierte her, um der dritten Gesellschaft zu leisten. Nun ja – der Rest ist bekannt. Inwzischen sind es sieben.

Kater Omar und die kleine Lucie wurden dann übrigens doch noch ein „Liebespaar“ ♥
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Liebes kleines süsses Lucie-Mini-Zwergelchen

Trotz deiner schrecklichen Vergangenheit bist du durch und durch Sonnenschein zu Mensch und Tier. Du bist eine richtige kleine Hippiekatze, die zweifellos Blumen im Haar trüge und ein Liedchen trällernd in der Sonne tanzte, sofern Katzen so etwas täten.

Ich bin unbeschreiblich froh, dass ich damals schlecht informiert war und gegen jede Katzenvernunft dich zu uns holte ♥ und in der Folge später dann auch noch Shakti, Mogwai, Mathilde, LouLou, Faramee, Felize, Moriah und Tünn 😀 ♥

Happy Move-in-Day: Ich liebe dich mehr als man es in Worten sagen kann, mein kleines grosses Herz ♥

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Sahib und all meine anderen Sternchen ♥

Am 8. Oktober jährte sich Sahibs Todestag zum vierten Mal. Warum Daten nicht mehr wichtig sind.

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Katzen prägen die Weltsicht ihres Halters ja sehr aktiv – und nachhaltig. Und so sehr manches zu Lebzeiten mitunter nerven mag: Wenn sie dann tot sind, fehlt es einem. So war es zu Sahibs Lebzeiten normal, dass er…

  • mich morgens aus dem Schlaf reisst, indem er mir seine Krallen in den Arm hackt,
  • mir morgens beim Füttern erstmal herzhaft in die Fersen beisst,
  • mir immer, wenn ich Sudokus löse oder Zeitung lese, das Papier aus den Händen reisst und dann die Ecken abkaut,
  • immer wegrennt, wenn ich ihn streicheln will,
  • immer, wenn ich wirklich keine Zeit habe, ihn zu streicheln, unbedingt schmusen will,
  • mich ins Krankenhaus beisst, wenn ich versuche sein Fell zu bürsten,
  • in einen ollen hässlichen Gartenzwerg verknallt ist, den liebe Freunde mir vor Jahren im Scherz zum Geburtstag auf den Balkon gestellt haben,
  • nachts glaubt, mein Kopfkissen dringender zu brauchen als ich,
  • für Crevetten alles tun würde – ausser eine der oben genannten Eigenarten abzulegen.

Typisch Sahib war auch, dass er am liebsten bei Schnee und Regen auf den Balkon hinaus wollte. So war es auch am Tag seines Todes als er kaum noch laufen konnte und es in Strömen goss. Aber er wollte unbedingt da raus. Also bin ich den halben Tag mit Handtuch und Schirm hinter ihm hergetrottet. Dann kam der Tierarzt.

Sahib durfte 21 Jahre alt werden. Am Abend des 8. Oktober 2009 ist er für immer eingeschlafen.

Ich finde es noch heute seltsam, Zeitungen nun ohne Gerangel lesen zu können. Ums Kopfkissen streite ich nun nachts mit Mathilde. Besonders seltsam aber ist, dass ich den ollen Gartenzwerg jetzt endlich entsorgen könnte, es aber nicht über mich bringe.

Sahib fehlt ♥

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Warum schreibe ich diesen Gedenk-Post erst heute? Zum einen hatte ich vorher schlicht nicht die Musse 😦 Zum anderen werden die Daten immer „unwichtiger“ – bei den meisten meiner Sternchen weiss ich nicht einmal mehr, wann sie in mein Leben traten oder wann sie uns vorausgingen.

Nur eins weiss ich: Sie alle sind Teil meines Lebens und ohne sie wäre nichts, wie es ist. Von ihnen allen habe ich viel gelernt – und ich entschuldige mich aus tiefstem Herzen für all die Fehler, derer ich mich ihnen gegenüber aus Unwissenheit damals schuldig machte. Vieles, was ich heute über Haustierhaltung weiss, lässt mich mit Schaudern an die 70er und 80er Jahre zurückdenken als ich so vieles noch nicht wusste 😦

Felix, unser allererster Familienkater ♥ Zugelaufen irgendwann in den 70ern.
felix

Dann kam Micky dazu (braunes Tigerchen), als letzter dann Chico (graues Tierchen) – beide aus dem örtlichen Tierheim.
micky

Dazwischen hatte sich Moritz in unser Leben geschlichen, indem er eines Tages in unserem Keller sass, uns anfauchte und -spuckte, so dass mein Vater sich nur in Schutzmontur zu ihm runter traute. Moritz hatte die Wahl, ob er bleiben möchte oder nicht. Er blieb ♥
moritz

Hieronymus war mein erstes Kaninchen Ender der 70er, Mathilde (Mitte) und Asterix meine ersten Meerschweinchen – leider völlig falsch gehalten 😦 Hieronymus wurde immerhin 12 Jahre alt. Heute würde ich alles anders machen.
hieronymus

Anfang der 80er schenkte mir eine Schulfreundin auf meinen Wunsch hin zwei Ratten – Mona Lisa und Aida ♥ Meinen Eltern sagten wir, es seien Mäuse. Naja – die Tarnung hielt nicht lange… 😛 Immerhin bei den beiden habe ich für damalige Verhältnisse recht viel richtig gemacht – bis aufs Fotografieren 😛 Beide starben etwa 4-jährig in kurzer Folge an Krebs 😦

aida

Als ich daheim auszog, zogen Hippolyte und Gandalf bei mir ein – wieder alles falsch gemacht 😦 Damals war es aus welchen Gründen auch immer üblich, Kaninchen mit Meerschweinchen zusammenzuhalten statt mit Artgenossen. Die Zoohandlungen klärten einen auch nicht darüber auf, dass das komplett falsch ist. Leider.
hippolyte

Nachdem Hippolyte einen grausamen Tod starb, weil ein lieber Freund, der ihn bei sich zu Hause hütete, nicht auf mich gehört und seine blöde Giftpflanze in der Wohnung hatte stehen lassen, zog einige Zeit später Nepomuk bei mir ein:

nepomuk

Dazwischen war ich Auffangstation für etliche abgeschobene Ratten und Meerschweinchen, die andere nicht mehr haben wollten 😦

Nicht zu vergessen natürlich auch meine Ponys Eugenie ♥
eugenie

… und Princess, die mich durch meine Teenagerjahre begleiteten ♥
princess

Als ich mein Studium anfing und keine Zeit mehr für zwei Ponys hatte, gaben wir zunächst Princess in andere Hände mit der Auflage, sie uns zurückzugeben, falls man mit dem recht „schwierigen“ Pony nicht klarkäme (man musste sie nur „richtig“ behandeln, dann war sie auch nicht schwierig, aber eben…). Leider hielten sich die Leute nicht daran und verkauften Princess meistbietend weiter. Da auch die neuen Besitzer nicht mir ihr klarkamen, wurde sie trotz früherer Gelbsucht gedeckt. Sie ist innerlich verblutet. Es tut mir unaussprechlich leid, mein Schatz 😦

Auch Eugenie gaben wir einige Jahre später in andere Hände. Ein junges Mädchen wuchs ebenso mit ihr auf wie einst ich. Als Eugenie 28 Jahre alt war, haben die Leute sie schlachten lassen. Unsere Bemühungen, sie zu retten, wurden betrogen. Es tut mir unsagbar leid, mein Herz 😦

Meine anderen Katzensternchen Mogwai, LouLou und Omar sollen hier natürlich auch nicht fehlen.

Mogwai
Mogwai_blick

LouLou
LouLou_sonne

Omar
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Meine lieben Sternchen: An euch alle denke ich noch oft ♥ Oft schlage ich mir dabei vor die Stirn, was alles schief lief 😦 Ich hoffe, ihr könnt mir irgendwann verzeihen. Ich liebe euch ♥

Tünn ist grundimmunisiert – ich nehme jetzt AB

Heute früh war es so weit: Tünn musste zu seiner Grundimmunisierung. Ich musste anschliessend zum Arzt.

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Jaja: „Unschuldig gucken“ war früher…

Unter der Woche ist es schwierig, morgens vor der Arbeit stundenlang scheiternde Eintütversuche zu unternehmen. Also musste Tünn heute „dran glauben“.

Um 9 Uhr fing ich an. Um 11.30 Uhr (eine Viertelstunde vor Praxisschluss) hatte ich ihn. Beim Versuch, ihn einzutüten, fand er gar interessante Wege, mir zu entkommen, die sogar Spiderman vor Hochachtung erblassen liessen – Tünn kann meterweise Wände senkrecht und waagrecht – je nach Bedarf auch beides zugleich – hoch- und runterrasen. Und ist dabei noch so rücksichtsvoll, die meisten meiner Bilder hängen zu lassen.

Als er sich wieder ins Dachgebälk flüchtete, holte ich diesmal die Leiter aus dem Keller – die er prompt nutzte, um an mir vorbeiflutschend wieder in die Tiefe zu rasen.

Irgendwann machte er glücklicherweise den strategischen Fehler, sich ins Bad zu flüchten. HA! Tür zu. Hab dich. Im Bad fauchte, spuckte und brummte es :-O

Als ich Tünn ins Laken gewickelt hatte (anders hätte ich ihn nicht zu greifen bekommen), schob ich ihn in die Transportbox – damit er da nicht im Laken erstickt, war ich so freundlich, seinen Kopf vorher auszuwickeln, was er prompt mit einem herzhaften Biss in meinen linken Zeigefinger quittierte. Nun, der ist das von Shakti und Faramee früher schon gewohnt – er blutete also pflichtbewusst stundenlang vor sich hin und beim Tierarzt wurde erstmal ich notfallmässig versorgt 😛 Wirklich alles war vollgeblutet: Die Box, das Bad, mein Weg zum Taxi.

In der Praxis war Tünn wenig kooperativ, aber es reichte für die Grundimmunisierungsspritze. Von einer jährlich zu wiederholenden Impfung riet uns die Tierärztin dringend ab. Nicht weil sie Impfgegnerin wäre, sondern weil sie nicht JEDES Jahr von Tünn gebissen werden möchte. Alle zwei Jahre reicht, meinte sie.

Tünn gehts inzwischen wieder gut – er hat gefuttert, seine Transportbox nachträglich daheim äusserst interessiert inspiziert und seine Leckerli abgeholt.

Ich nehme derweil die nächsten fünf Tage Antibiotika und fände es schön, wenn die Wunde aufhören tät, zu tuckern. Ich muss nämlich morgen an eine Weiterbildung in München und kann eine Katzenbissauskratzung gerade so gar nicht gebrauchen.

Ich weiss nun, wer unser nächster Tierarzttrainings-Kandidat ist. Zum Glück. Mir wäre ja schon bald langweilig geworden, seit es mit Felize so relativ gut läuft.

Katzen.

Mit Wildchen Tünn zum Tierarzt. Und Mathildes Blutwerte :-(

Ich sollte gestern mit Mathilde zur Blutwertkontrolle und mit Tünn zur Impfung. Das war der Plan 😛

Unser Schrebergarten-Wildchen Tünn vom Katzenschutzbund Köln hatte gestern morgen zur Grundimmunisierung einen Impftermin. Ich war auch knallhart und wild entschlossen, mit dem Scheuling den Termin wahrzunehmen.

Aber Tünn nicht.

Ich ging also vor, wie ich es von klugen Menschen lernte: Treibe die scheue Katze in ein überschaubares Zimmer, schliesse die Tür und dann: Zugriff!

Nur.

Es gibt in unserer Wohnung eigtl nur zwei „überschaubare“ Zimmer – das sind das Bad und das Gäste-WC. Ansonsten gibt es hier nicht wirklich „Zimmer“ – alles offen. Und so versuchte ich mit Raffinesse und auch Tücke, den nicht hochhebbaren Tünn in eins der Bäder zu manövrieren. Es endete damit, dass fünf Katzen völlig fasziniert zuguckten, wie Iwon um 6 Uhr morgens mit einem Bettlaken durch die Wohnung tappst, Tünn ihr hakenschlagend ständig entkam, Felize jaulend unterm Sofa das Leid der Welt beklagte (sorry, liebe Nachbarn: Wat mut, dat mut) und ich derweil dem Ziel keinen Schritt näher kam. Ich lernte nur: Tünn ist überaus wendig, raffiniert und SCHNELL. 😛

Irgendwann flüchtete er sich ins Dachgebälk. Okeee. In dreieinhalb Metern Höhe – Scheisse. Ich habe keinen Schimmer, wie er da hochkam. Ich legte den gesamten Boden unterm Gebälk mit Kissen, Decken und dergleich mehr aus und kam zum Schluss: Schnapp dir denn nun Mathilde und geh mit ihr zum Blutwerttest. Tünn muss jetzt selber schauen. Sorry – was soll ich machen??

Also fuhr ich halt nur mit Thillie zum Arzt.

Mathilde hatte ja nach der OP bisserl arg heftig viel zugenommen… Nun hat sie arg heftig viel abgenommen (400 Gramm seit April) – das ist noch im Normbereich, aber irgendwas stimmt nicht, wenn eine gut futternde Katze plötzlich doch so viel abnimmt. Der Blutcheck zeigte immerhin, dass ihre Grundwerte (Niere, Schilddrüse etc.) gut stabil sind. Aber: Sie hat seit der Perikarditis zu wenige weisse Blutkörperchen 😦 Das sei nicht akut schlimm, könne aber ein Hinweis auf einen FIV-Ausbruch sein. Das hiesse dann, dass ihr Immunsystem nun nach und nach kollabieren würde. ABER: Es ist NUR ein mögliches Indiz! Unsere Klinik ist um die Fivies halt besonders besorgt – noch nichts weiter ❤

Natürlich war ich dennoch erstmal ausgenockt. Ich bin aber zuversichtlich. Wir könnten wenn denn eh nicht viel tun. Wir werden jetzt versuchen, Mathilde homöopathisch zu unterstützen ❤ Dafür muss ich aber in eine andere Praxis, da deren Homöopathin sich leider selbständig machte und nicht mehr zur Verfügung steht 😦

Wir können ein paar Daumendrücker brauchen – aber Thillie ist so fit und vital, dass ich persönlich nicht an einen FIV-Ausbruch glauben mag.

Und der Witz in alldem Stress: Als ich dann mit Mathilde heimkam, sass Tünn im Gäste-WC unter der Schüssel, liess sich streicheln und hochheben und in den Kennel setzen. Allein: Es war inzwischen 9 Uhr morgens – und ich hatte keine Zeit mehr, mit ihm nochmal zum Tierarzt zu fahren, weil ich wirklich unabdinglich ins Büro musste 😦

Aber es zeigte mir: Ich kriege ihn auch noch 😉

Katzen.

Dreierlei: Panikkatzen, Geisterkatzen und Kinderbücher :D

Wir haben hier gerade allerlei News – ich halte mich so kurz wie möglich 😉

Geisterkatze
Zuerst: Gestern berichtete ich von unserer „Geisterkatze“. Das Rätsel, woher das nächtliche Maunzen kommt, scheint gelöst (scrolle zu „Nachtrag“): → Unheimliche Dinge geschehen: Wir hören Stimmen :-O Nur die Frage, wie man das Problem – vornehmlich für die Katze – nun noch löst, ist mir ein wenig schleierhaft 😦 Tipps?

Panikkatze
Ich war heute Vormittag mit Felize zur letzten Kontrolle im Tierspital wegen ihrer → Mittelohrentzündung.

Diagnose: Sie ist als komplett geheilt entlassen! *juhuuuuu* ♥♥♥  Das Trommelfell des betroffenen Ohrs sei bilderbuchmässig verheilt und könnte gemäss Tierärztin als Musterbeispiel fürs Lehrbuch herhalten 😀 Felize kann darüber hinaus definitiv hören und ihre Kopfschiefhaltung hat sich merklich gebessert ❤

Verhaltenstherapie: Ich konnte Felize heute fast problemlos eintüten – „fast“ gemessen an Mathilde, Lucie, Faramee oder Moriah, die ich einfach nehmen und in die Tasche setzen kann. „Problemlos“ gemessen an Felize 😛

Ich ging mit dem Laken zu ihr (ich wollte es noch nicht ohne wagen – Feigling ich bin) – sie sah mich fragend an, ich nickte und legte es sanft über sie ♥ Dann konnte ich sie einfach so hochheben und zur parat gestellten Box tragen, dort reinsetzen und gut war ♥ ♥ ♥ Sie hat während der ganzen Fahrt weder getobt, noch gemauzt noch gehechelt bis zum Anschlag wie früher. Im Spital war sie ganz ruhig, liess ALLES klaglos mit sich machen – kein Mucks, keine Panik, keine Gegenwehr ♥ Und dann fuhren wir heim – wieder alles ok. Zuhause angekommen, guckte sie mich von Herzen giftig an und verschwand erstmal 😛 Und gerade JETZT klettert sie felizelike auf mir rum und will SCHMUSEN ♥ ♥ ♥ Hach, hach, HACH!!!!

Die Tierärztin war bei der Untersuchung ebenfalls begeistert – nicht nur von den medizinischen Ergebnissen. Sie meinte (Französin, süss): „Frau Blum. Was aben Sie mit dieser Katzö gömacht? Ausgetauscht? Das ist nüscht die Katzö, die üsch ier kennengelernt atte. DIESE Katzö ist kooperativ und entspannt. Was aben Sie gemacht?“ Ich sagte nur vielwissend: „Tierarzttraining – unter Anleitung der besten Veraltenstherapeutin dör Welt“ 😀  ♥ ♥ ♥

Ahnt jemand, wie happy wir hier gerade sind? 😀

Gut: Mittwochmorgen muss ich dann Tünn erstmals eintüten. Schauen wir, wie euphorisch ich dann noch bin mit meinen Kruxen hier 😛

Ich werde mit Felize auf jeden Fall weiterarbeiten – es ist schier unfassbar für alle, die sie je „in Action“ 😛 erlebten, wie klasse sie sich inzwischen entspannen kann ♥ ♥ ♥

Kinderbuch
Es ist erschienen: Seit heute kann man „Anderswo zuhause“ Edition Schweiz und Edition Deutschland/Österreich im Online-Buchhandel bestellen *ju-huuuuuuuuuuubel* – mehr Infos hier: → „Anderswo zuhause“ Es würde mich sehr freuen, wenn ihr mal reinschaut und ggf. die Bücher weiterempfehlt – am allerliebsten nicht aus Gefälligkeit, sondern weils euch gefällt, denn DAS würde mich echt happy machen ♥ ♥ ♥

Wir haben grad ne gute Welle hier – und ich bin sehr dankbar dafür. Am meisten freue ich mich für Felize, die gesundheitlich und auch „persönlich“ echt ganz gewaltige Fortschritte gemacht hat ♥ ♥ ♥

Streunende Hunde und Katzen: Der Mensch ist schuld, nicht das Tier!

Kürzlich hat das rumänische Parlament nach dem tragischen Tod eines Kleinkindes die Strassenhunde des Landes zur Tötung freigegeben.

Nachdem ein 4-jähriger Junge in Rumäniens Hauptstadt Bukarest offenbar von Strassenhunden zu Tode gebissen wurde (wobei online andere Versionen kursieren – keine Ahnung, ich war nicht dort), hat das Parlament gestern die Tötung herrenloser Hunde erlaubt. So weit, so bekannt 😦 Falls doch nicht, nachzulesen hier: → Rumänien erlaubt Tötung von Strassenhunden

So weit ich verstanden habe, heisst das aber (theoretisch) nicht, dass herrenlose Tiere nun einfach nach Lust und Laune *kotz* abgeschlachtet werden dürfen – was aber gemäss Tierschützern vor Ort genau jetzt passiert. Offenbar fühlen sich von der Strassenhund-Situation eh schon genervte Bürger in dem EU-Land (!) dank Parlamentbeschluss ermutigt, selber zur Tat zu schreiten und die Hunde auf teils unfassbar grausame Weise zu Tode zu bringen – so schildern es zumindest TS-Vereine im Land. eine von vielen Quellen: → Todesdrohungen aus Rumänien

Und ich möchte an dieser Stelle betonen: Bitte verurteilt nicht ein ganzes Land mitsamt all seinen Bürgern pauschal, wie es in Social Media heutzutage leider wieder modern ist… Natürlich gibt es auch in Rumänien tierliebe Menschen bei Verstand.

Und ich verstehe sogar, dass die Menschen dort „genervt“ sind und auch Angst haben – gemäss oben verlinktem Spiegel-Bericht und anderen Quellen leben allein in Bukarest bis zu 65’000 Strassenhunde – im vergangenen Jahr sollen 16’000 Menschen in Bukarest von streunenden Hunden gebissen worden sein, mehrere Menschen kamen in den letzten Jahren bei solchen Angriffen gar zu Tode. Natürlich macht das Angst.

Doch das Problem geht einmal mehr nicht von den Tieren aus, sondern von den Menschen. Und das Stichwort lautet auch hier – wie eigtl. immer bei Problemen im Tierschutz KASTRATION. Die meisten Hundehalter in Rumänien lassen ihre Hunde offenbar nicht kastrieren – um den Hundenachwuchs kümmern mögen sich die Hundehalter aber auch nicht. Also werden die Welpen ausgesetzt. Die Folgen solchen Tuns sieht man aktuell besonders drastisch in Rumänien (aber nicht nur dort).

Und was wird passieren, wenn man nun die Strassenhunde killt und sonst nix dazulernt? Genau: Die „frei gewordenen“ Reviere werden vom Nachwuchs der noch immer nicht kastrierten Privattiere und verbliebenen Streuner neu besetzt und alles geht von vorne los. Immer wieder. Dass der Parlamentsbeschluss Rumäniens damit zwar sicher wählertaktisch nicht unklug, aber ansonsten grober Unfug ist, leuchtet jedem ein, der sich 30 Sekunden Zeit nimmt, darüber nachzudenken 😦

Kastriert Haustiere! Katzen und Hunde sind nicht dafür bestimmt, in „freier Wildbahn“ zu leben – sie haben schon lange nichts mehr mit „Natur“ zu tun. Wir haben sie als unsere Gefährten extra dazu hingezüchtet – und nun schulden wir ihnen, die Verantwortung für sie zu übernehmen und dafür zu sorgen, dass ihre Populationen nicht überhand nehmen. Das ist unsere verdammte Pflicht und Schuldigkeit.

Was in Rumänien und der Ukraine (und anderen Ländern) die Hunde, sind in Deutschland und der Schweiz (und anderen Ländern) schon längst die Katzen: → Elend, Elend, Elend

Ich bin normalerweise kein Freund von unübersichtlich hyperaktivem → Online-Petitions-Aktivismus – aber ich verstehe langsam, warum man lieber alles unterschreibt, was man zu greifen kriegt, als gar nichts zu tun 😦

Darum verlinke ich hier auch einige Petitionen – ich habe keinen Schimmer, ob das was bringt. Aber wenns nur schon einige „Obrigkeiten“ nervt, finde ich das gut 😉

→ Vier Pfoten: Petition gegen Tötung der Strassenhunde
→ Avaaz.org: Die EU soll Rumänien veranlassen, das Massentöten der Straßenhunde zu stoppen
→ Change.org: Gegen den Beginn der Tötung der Strassenhunde

→ Mahnwachen

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Update und Nachtrag 14. September:
Derzeit kursieren sehr interessante Erläuterungen zu den möglicherweise tatsächlichen Hintergründen der derzeitigen Situation in Rumänien: Wenn ich das alles lese, weiss ich nicht, was von all dem ich perverser finden soll… → www.bmt-tierschutz.de

Weitere interessante Ausführungen:
→ Positionspapier BMT Schutz von streunenden Tieren
→ Strassenhunde in Rumänien: Was ist ein Hundeleben wert?
→ Streuner in Rumänien

Wenn man diversen Augenzeugenberichten aus Rumänien derzeit Glauben schenken will, bricht einem das Herz. Wer hier nicht tatenlos zuschauen möchte, kann mehr tun als Petitionen zu unterschreiben ♥

Der eindrückliche Appell eines Tierheims in Rumänien: CasaCanelui

Es sollen zudem neue → Auffangzentren und Schutzzonen für die Strassenhunde aufgebaut werden: → Auffangzentrum für Strassenhunde (sie berichten über die Fortschritte)

Ich denke, das Zielführendste ist, die Tierschützer vor Ort zu unterstützen (da gibt es bestimmt noch viel mehr als das genannte Tierheim). Die Gesetzesänderung an sich ist meines Erachtens im Moment nicht in sich das Hauptproblem, sondern der Umstand, dass sie wütenden, frustrierten und verängstigten Menschen scheinbar die Legitimation gibt, ihre eigene Hoffnungslosigkeit an diesen armen Geschöpfen auszutoben. Der zweite Schritt ist dann natürlich, dass dieses EU-Recht und gesundem Menschenverstand (von Moral ganz zu schweigen) widersprechende neue Gesetz wieder gekippt wird und die Menschen überzeugt werden, dass die Kastration der Haustiere die einzige langfristige Lösung sein kann.

Wenn ihr seriöse Projekte vor Ort in Rumänien kennt, die man unterstützen kann, nennt sie bitte ♥ Aber Achtung: → kein blinder Aktionismus

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Nachtrag 16. September
Auch dieser Protestbrief einer Tierschutz-Organisation, die in Rumänien aktiv ist, enthält weitere interessante Ausführungen:
→ Situation der Streuner in Rumänien

Ich habe in den letzten Tagen zahlreiche solcher Schreiben mit Hintergrundinformationen zu Rumäniens EU-Steuergeld finanziertem Hundefängertum sowie Schilderungen von aktuell brutalsten Attacken gegen Strassentiere (Hunde wie Katzen) in Rumänien erhalten. Ich verlinke sie nicht alle hier, da letztlich immer dasselbe drinsteht: Es geht bei alldem offensichtlich nicht um die mutmassliche Attacke von Strassenhunden auf einen kleinen Jungen.

Wie ich oben schon schrieb, gibt es jedoch auch in Rumänien zahlreiche Menschen, die entsetzt sind, wie mit den „weggeschmissenen“ Haustieren verfahren wird. So wird auch in Rumänien gegen die aktuelle Situation demonstriert. Diese Bilder schickte mir Cornelia, die mit einer in Rumänien aktiven Tierschützerin befreundet ist – Bilder von Lamento Rumeno Onlus:

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„Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.“ 

Molière, französischer Dramatiker und Schauspieler (1622 – 1673)

Ferien, o Ferien – wo seid ihr hin?

Die letzten drei Wochen hatte ich ja Urlaub. Zu Beginn der Ferien denkt man ja: Boah, so viel Zeit 😀 Am Ende denkt man: Was hab ich mit der Zeit eigentlich gemacht, wo ist sie hin? eek

In erster Linie habe ich an meinem Kinderbuchprojekt gearbeitet – leider die meiste Zeit ziemlich erfolglos, wofür ich aber niemandem die Schuld geben kann ausser mir selbst, hatte ich die Chose doch ziemlich unterschätzt. Doch dazu später mehr.

Da ich bei Moriah im Zimmer arbeitete, konnte ich so immerhin mal richtig viel Zeit mit ihr verbringen ♥ Allerdings zeigte sich auch, dass Shakti es ganz schlecht verträgt, nicht nur Moriah hinter dieser ominösen Gitterschranke zu wissen, sondern nun auch noch mich, weshalb sie regelrecht Terror machte. Wir konnten die Zeit aber auch nutzen, die Annäherungen zwischen Shakti und Moriah weiter voranzutreiben, was sich recht vielversprechend gestaltet derzeit. Ich hatte ja hier → berichtet. Wie es seither weiterging, berichte ich demnächst 🙂

Nach anderthalb Wochen recht frustrierenden Gemurkses bei schönstem Sommerwetter vorm Computer mit einer aussen an der Gittertür hängenden Shakti und einer Moriah auf der Tastatur, brachte lieber Besuch freudvolle Ablenkung ♥ Darüber hinaus brachte er Katzenmöbel mit, die im dortigen Haushalt von den Katzen nicht gewürdigt und daher überflüssig wurden. Nicht so hier – meine nehmen alles cool Das Möbel, an dem ich persönlich die grösste Freude habe, sieht aus wie ein angeschlagenes Alien-Ei und macht sich sehr dekorativ, wie ich finde:
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Die Zwerglis haben noch nicht ganz begriffen, wie es funktioniert, aber wir arbeiten daran („psssst, Lucie: da soll man sich REIN legen, nicht davor rumwälzen“)
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Die allergrösste Freude macht uns aber der neue Schaukelstuhl: Felize hat ihn sich als Thron auserkoren – sie liebt ihren neuen Stuhl so inniglich, dass mir fast das Herz platzt vor Freude, wenn ich sie selig darauf wippen seh:
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Danke, Nathalie! Du hast Klein-Felizchen überaus glücklich gemacht ♥ ♥ ♥ (schärfere Fotos folgen dann demnächst mal cool )

Am nächsten Tag galt es meinen Ausflug nach Italien bzw. alles für die Catsitterin vorzubereiten, das sieht dann jeweils so aus (liebe Katzenfutter-Experten: Bitte ignoriert die Futtermarken 😛 ):
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Der Hammer liegt da übrigens nicht als Waffe parat, sondern falls Shakti die Gittertür wiedermal aus den Angeln heben und eine Reparatur nötig werden sollte 😛

Mathildes neue Wochentags-Pillenbox macht die Medikamenteeinteilung eindeutig wesentlich einfacher:
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Am 31. August um 5.30 Uhr hiess es für mich: aufstehen und ab zum Flughafen, um dahin zu fliegen:
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Amalfi ♥

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Unser zauberhaft schönes Hotel:
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Frühstück:
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Mittagessen:
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Weg zum Meer:
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Der „Strand“:
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Aussicht von meiner Liege cool
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Wir machten auch Ausflüge nach Positano:
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Und Capri – wobei mich dort vor allem die Fahrt mit einem Sessellift faszinierte – man konnte nicht nur in fremde Gärten gucken 😀 Faszinierend war vor allem, dass es sich anhörte und -fühlte wie im Skiurlaub, nur ohne Ski und Schnee:
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Schon am ersten Tag in Amalfi erhielt ich von daheim eine MMS meiner Catsitterin, ob ich eine schwarz-weisse Katze kenne? eek
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Die kam ihr im Hausflur entgegen. Abklärungen beim Nachbarn ergaben, dass die Katze wohl in einem Nachbarhaus wohnt, sich aber bei uns wohler fühlt, weshalb eine Nachbarin das Notdürftigste parat gestellt hat:
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Ansonsten bekam ich morgens und abends zuverlässig Bericht von zu Hause:
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♥ ♥ ♥

Nach fünf Tagen war mein Kurzausflug nach Italien auch schon wieder vorbei. Daheim ging es mit den Überraschungen aber weiter. In der gesammelten Post fand ich ein kleines Paket. Darin die Urne, die eine liebe Katzenforen-Freundin extra für mein Sternchen Sahib gestaltet hat:
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Vielen herzlichen Dank auch hier nochmal, liebe Silvia ♥ Die Urne ist zauberhaft schön und passt perfekt zu Sahib – ich freue mich sehr, dass Sahib nun eine so besondere Ruhestätte bekommen hat ♥

Dass ich zudem dieses wunderschöne Bild von Stefania Re geschenkt bekam, hatte ich ja schon geschrieben:
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Ein Urlaub voller Überraschungen also ♥

Was mich aber vielleicht am meisten überraschte, ist, dass ich es gestern endlich geschafft habe, die technischen Inkompatibilitäten zwischen meinem Computer und BoD zu überwinden und nun alle Dateien für mein → Kinderbuch druckfertig hochgeladen sind *jubel*. Jetzt müssen noch ein paar verlegerische Details geklärt werden und dann endlich kann das Buch erscheinen 😀

Seltsam eigentlich: Im Alltag erscheinen mir drei Wochen nie so lang und ereignisreich.

Happy Move-in-Day, Shakti ♥

Vor fünf Jahren rief mich eine befreundete Tierschützerin an, ob ich in zwei Tagen eine Katze am Hauptbahnhof Zürich abholen könne. Man wisse nicht, wohin mit ihr. Und so holte ich heute vor fünf Jahren Shakti am Bahnhof ab.

Green eyes

Liebes Shakti-Süssmonster

Fünf Jahre ist es nun schon her, dass du nach einer langen Zugfahrt aus Spanien hier in Zürich und schliesslich im Kamikatze-Zwerglis-Land gelandet bist.

Du warst sehr scheu mir gegenüber, aber mit Sahib, Omar und Lucie hast du dich auf Anhieb super verstanden, weshalb sofort klar war, dass du bei uns bleiben wirst.

Lange galt: Nur gucken, nicht anfassen smiley_emoticons_charly_bissig Heute bist du so süchtig danach gestreichelt zu werden, dass ich deiner Meinung nach den ganzen Tag nichts anderes tun müsste als dich zu knuddeln.

Auch sonst warst du in mancher Hinsicht ein kleines Überraschungsei, was im Dezember 2008 zu einigen Turbulenzen hier führte als du mir sozusagen das Leben gerettet hast: → Superhelden im Fellkostüm

Seit Omars Tod hast du hier die „Chef“-Position inne und kümmerst dich vorbildlichst um deine Zwerglis ♥ Was → Moriah betrifft, könntest du dich allerdings gern ein bisschen weniger kümmern 😉

Bleib, wie du bist – denn du bist wundervoll a_13_fa2278df  Auch wenn du mir im Moment manchmal ein kleines bisschen auf die Nerven gehst 😉 liebe ich dich mehr als Worte sagen können ♥

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Happy Move-in-Day, geliebte Shakti smiley_emoticons_herzen02