Weihnachten naht: Einzigartige Geschenke kaufen und damit Gutes tun <3

Wahrscheinlich habt ihrs schon gemerkt: Weihnachten naht 😀 Darum möchte ich mich hier gerne nochmal für eine zauberhafte Geschenkidee stark machen: Tierportraits von Stefania Re.

Stefania Re ist nicht „nur“ eine → aufopferungsvolle Tierschützerin in Italien, die sprichwörtlich ihr letztes Hemd für ihre Schützlinge gibt und mir vor vier Jahren meine → Mathilde anvertraute. ♥

Sie ist auch eine begnadete Künstlerin, die sich auf Tierportraits spezialisiert hat. In diesen Gemälden liegt so viel Liebe und künstlerische Kraft, dass sie eigentlich „unbezahlbar“ sind 😉 Und vor allem: Mit jedem bestellten Gemälde unterstützt man ihre Arbeit für verlorene Seelen ♥

Einige Beispiele möchte hier gerne zeigen:
Nicht für alle habe ich noch die Fotovorlagen gefunden – wo ja, mit, wo nicht, ohne 😛

Stefania bietet zwei verschiedene Techniken an: Acryl (fotorealistisch) und gemischt (interpretiert). Hier ein Eindruck:

Acryl
Meine Lucie als Gemälde
Lucie_painting

Sternchen LouLou – Fotovorlage:
LouLou_portrait.resized

LouLou als Acryl-Bild:
LouLou_portrait

Mathilde in der Fotovorlage:
Mathilde_sw

Das Acrylbild von Mathilde:
mathilde_acryl

Sternchen Omar in Acryl:
Omar_portrait

Sternchen Mogwai (die Fotovorlage hier war mangels existenter Bilder nach Mogwais Tod ein kleines Mini-JPG von Mogwais Vermittlungsanzeige damals) Das Ergebnis von Stefanias Arbeit ist ein A3-Format wunderschönes Bild meiner leider viel zu früh verstorbenen Katze Mogwai):
mogwai_portrait

Gemischte Technik
Mathildes Fotovorlage:
Mathilde_front_mm

Stefanias Interpretation der Vorlage:
mathilde_gemischtetechnik

Cheesys Galerie ihrer 3 plus ein *:
http://meow.ch/katzenkram.html

Das aktuellste und neuste Beispiel für eine Bestellung aus meinem Freundeskreis: Die Vorlagen
img_1140a7uwu

img_0689s5yaa

Stefanias Interpretation nach Wunsch der Kundin:img_1585k0sd3

Mehr Beispiele von Stefanias Arbeit findet ihr auch hier:
www.ameise.com
www.illustrations.it

Diese grossartigen Bilder sind nicht nur für uns eine grosse Freude und für die Ewigkeit, sondern reale Hilfe hier und jetzt für notleidende Tiere in Italien, für die Stefania alles tut ♥ Das Honorar für ein Bild ist IMMER eine direkte Hilfe für den Tierschutz ♥

Lassen Sie Ihren kleinen Liebling von der italienischen Künstlerin Stefania Re als Gemälde verewigen. Die vielseitige Künstlerin Stefania Re hat sich im Laufe der Zeit auf Tierporträts spezialisiert; die Acrylgemälde entstehen auf Leinwand oder stabilem Karton.

Preise auf Anfrage (abhängig von Format und Technik); als Anhaltspunkte:

Acryl-Bild
– im Format 28×35 cm: ab 150 Euro (zzgl. Versand)
– im Format 35×50 cm: ab 250 Euro (zzgl. Versand)

Bild in gemischter Technik ab 75 Euro (zzgl. Versand)

Die Preise sind jedoch je nach Kundenwunsch Verhandlungssache. Bitte bedenkt, dass Stefania in jedes Bild nicht nur viel Liebe, sondern auch viel Zeit investiert: So ein Acrylbild umzusetzen, dauert schonmal bis zu zehn Tage. Rechnet selber hoch, wie man nicht nur davon leben, sondern auch noch all die guten Taten finanzieren soll 🙂 Diese Bilder sind weit weit mehr „wert“ – zollt einer grossen Künsterlin Respekt ♥

Und man kann sowas auch wunderbar als Gutschein verschenken 😀

Mein Weihnachtswunsch hat sich erfüllt ♥

Das diesjährige Weihnachts-Katzenforums-Wichteln war mit das schönste, das wir hier erleben durften. Gestern kam unser Wichtelpaket an. Doch das war nicht die einzige Überraschung 😉

Da für uns zu einem ordentlichen Wichtelpaketfest auch der Weihanchtsbaum dazugehört, wurde gestern also erstmal aufgebaut:
wichteln13-1

wichteln13-2

Es kann losgehen:
wichteln2013

wichteln13-4

wichteln13-5

wichteln13-14

Faramee checkte die Lage (einer muss ja, ne?):
wichteln13-6

wichteln13-15

wichteln13-8

smiley_emoticons_gucker2 smiley_emoticons_gucker2 smiley_emoticons_gucker2
wichteln13-9

wichteln13-10

wichteln13-11

Lucies Logik: Karton leer = Karton guuuuut!
wichteln13-12

Lucie rappelt im Karton (über die Videoqualität darf grosszügig hinweggesehen werden – wir wollen das so! 😛 ):

Nur eins ist noch besser als Karton: Stinkekissen im Karton 😀

Sogar Tünn traute sich dann trotz Staubsaugertrauma heute noch raus:
wichteln13-13

Moriah bekam als Erste ihr Geschenk:
wichteln13-7

Ihre Reaktion:
wichteln13-16

Moriah im Glück:

Mathilde reagierte auf ihr Geschenk nicht unähnlich:
wichteln13-17

Andere gucken derweil und staunen:
wichteln13-18

Wem das neue Bettchen gehört, war schnell geklärt 😛
wichteln13-24

All diese grossartigen Geschenke für die Zwerglis und mich ♥♥♥
wichteln13-25

Doch das allerschönste und unbezahlbarste Geschenk für uns hier: Wer → Moriahs Geschichte kennt, weiss, dass mir bei solchen Bildern das Herz schier platzt – Ex-Angstkatze Moriah ist mitten dabei:
wichteln13-20

wichteln13-22

Wichteln 2013 – und alle machen mit ♥♥♥

Doch das Highlight: Später kam auch Shakti noch dazu – und gerade zwischen Shakti und Moriah gibt es ja immer noch das eine oder andere Akzeptanzproblem :-O
wichteln13-29

Darum ist dieses Foto für mich das allergrösste Weihnachtsgeschenk, das man mir machen konnte: Wir feiern Weihnachten und Moriah ist mittendrin ♥
wichteln13-30

Liebste weltbeste Wichtelmama 2013: Du hast uns eine RIESENfreude gemacht und uns zauberhafte Vorweihnachtsstunden beschert – ich weiss gar nicht, wie ich mich dafür bedanken könnte. Ein hilfloser Versuch daher: DANKE!!! ♥♥♥ smiley_emoticons_herzen02

Mein kleiner Engel Mogwai ♥

Mogwai – mein Herz ♥ Vier Jahre ist es nun her, dass du mich verlassen hast.

Mogwai † 26. November 2009

Mogwai †

Als ich fassungslos auf ihren sterbenden kleinen Körper starrte, hörte ich den Tierarzt sagen: «Wir raten ja immer davon ab, solche ausländischen Strassenkatzen aufzunehmen: Die sind fast immer problematisch.»

Arschloch.

Meine geliebte Katze Mogwai starb am Abend des 26. November 2009. Ich war seither nicht mehr in dieser Praxis und habe nicht vor, je wieder dahin zu gehen: Meine Vertrauenskurve schiesst nicht nach oben, wenn ein Tierarzt kranke Tiere für «problematisch» hält.

Tierärzten, die ihre Kunden behalten wollen, möchte ich daher ans Herz legen, den folgenden kleinen Kurz-Knigge auswendig zu lernen.

3 Dinge, die ich nicht sagen sollte, wenn ein Katzenhalter vor mir steht, der gerade sein geliebtes Tier verloren hat:

  1. War doch nur eine Katze.
  2. Ich mag sowieso lieber Hunde.
  3. Dieses Tier war problematisch.

Mein Ex-Tierarzt hatte aufgrund von Mogwais Krankheitsverlauf schon früh vermutet, dass sie damals in Spanien vergiftet wurde. Tatsächlich ist es an vielen Orten Spaniens ein durchaus übliches Vorgehen, Giftköder auszulegen, auf die sich die ausgehungerten Strassenkatzen natürlich blindlings stürzen – im Glauben, man wolle ihnen Gutes tun. Jene enttäuschten Seelen, die nicht sofort ein qualvoller Tod ereilt, sterben oft Monate später an den Schäden, die das Gift an ihren Organen anrichtete. Was in einem Menschen vorgeht, der so etwas anrichtet, entzieht sich meiner Vorstellungskraft.

Mogwai war die unbekümmerte Lebensfreude selbst – ich dachte, wir hätten noch so viel Zeit. Doch dann holte die Vergangenheit sie ein. Sie wurde nicht mal drei Jahre alt.

Ich bin ja keine rachsüchtige altägyptische Gottheit mit Hang zu bizarren Bestrafungsritualen. Und ich werde auch mein Karma nicht besudeln, indem ich Giftköder auslegenden Menschen Böses wünsche. Lassen Sie es mich vielmehr so formulieren: Es würde mich nicht die Bohne erschüttern, sollte sich der Zorn der Schöpfung über dieses hinterhältige Vergehen an ihrem Werk darin äussern, dass solchen Leuten alles abfault, was ihnen wichtig ist. So weit die erzieherische Massnahme.

Ich fände es darüber hinaus keineswegs übertrieben, bestünde die eigentliche Strafe für einen heimtückischen Giftmischer darin, dass er wiedergeboren wird. Zum Beispiel in einer ausgehungerten spanischen Strassenkatzenkolonie. Und zwar als Maus. Immer und immer wieder – bis ans Ende aller Tage.

Doch eigentlich wünsche ich solchen Leuten gar nicht, dass sie Schaden erleiden – der angerichtete Schaden und das Leid sind schon gross genug. Vielmehr würde ich mir wünschen, dass Menschen, die mutwillig oder auch aus Unwissenheit anderen Lebewesen Qualen bereiten, in aller Deutlichkeit gewahr werden, welches Leid sie anrichten, ihr Tun aufrichtig bedauern und künftig respektvoll mit Leben in jeder Form umgehen. Das allein könnte mir eventuell etwas Trost sein.

Mogwai fehlt.

Mogwai – du bist unvergessen ♥ Nur vier Tage nach Mathildes Einzug bist du für mich völlig überraschend gestorben. Heute vor vier Jahren um diese Uhrzeit ahnte ich noch nicht einmal, dass ich dich in wenigen Stunden verlieren würde. Morgens hatte ich dich in die Tierarztpraxis gebracht, weil deine Zahnfleischentzündung wieder schlimmer geworden war. Abends rief der Tierarzt mich an, dass du nicht mehr zu retten seist. Ich bat ihn, auf mich zu warten. Als ich keine Viertelstunde später dort war, warst du schon gar nicht mehr richtig „da“.

Heute verstehe ich besser als damals, warum geschah, was geschah – und wie das passieren konnte 😦 Ich konnte dein Leben nicht retten, aber glaub mir: Du hast anderen das Leben gerettet ♥ Du bist ein kleiner bezaubernder Engel, der nur für die Dauer eines kurzen Flügelschlags hier bei uns war – aber du warst der Flügelschlag, der hier alles verändert hat. ♥

„I cried for you“

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ich liebe dich, Mogwai. Du bist nicht fort – nur woanders. Und doch für immer bei uns ♥

Nachtrag: Unsere Catsitterin Marie-Louise hat mir gerade noch Fotos von Mogwai geschickt ♥ Leider gibt es ja nicht so viele Fotos von Mogwai 😦

Mogwai mit Omar

Mogwai

Mathilde – vier Jahre mit dir ♥

Heute vor vier Jahren überschritt ich Grenzen. Und das ist gut so. Danke, Mathilde! ♥

Als vor vier Jahren Anfang Oktober meine erste „eigene“ Katze mit 21 Jahren altersbedingt starb, brach meine kleine heile Welt zusammen.

Auch wenn Sahib mit 21 Jahren für eine Katze ein schönes Alter erreichte, konnte ich mit seinem Tod nur sehr schlecht umgehen. Da mein reales Umfeld nicht wirklich verstehen konnte, warum mich der Tod einer Katze so fertig machte, wandte ich mich bald ans Internet: Ich meldete mich in einem Schweizer Katzenforum an 😉 Dort fand ich den Trost, den ich suchte, Menschen, die die tiefe Trauer „um ein Tier“ verstanden, akzeptierten und nicht klein redeten ♥ Und es dauerte – natürlich, wie ich heute weiss 😛 – nicht lange, eh man mich auf das „Testament einer Katze“ verwies ♥

Die liebe Foren-Admin verpasste die Chance nicht, mir auch direkt eine konkrete Katze als Sahibs „Erbe“ vorzuschlagen, die dringend ein Zuhause brauchte: Als unerwünschte Streunerkatze in Italien irgendwo zwischen Turin und Mailand geboren, bei einem Autounfall das linke Vorderbein verloren, jahrelang unter misslichsten Umständen gehalten, dann in ein „Heim“ verfrachtet und verwahrlost – gab sich die damals rund 10-jährige Katze langsam auf, verweigerte das Futter und erwartete nichts mehr vom Leben.

Diese Katze war die da:

IF

Nach meiner Zusage konnte Stefania Mathilde in Sicherheit bringen und bis zu ihrer Ausreise in der Praxis einer befreundeten Tierärztin einquartieren. Erst dann konnte Mathilde auf FeLV und FIV getestet werden. Den Rest möchte ich Mathilde erzählen lassen:

Eines Tages war die italienische Tierärztin sehr traurig. Sie schüttelte den Kopf und meinte: „Arme Mathilde, ich weiss nicht, was jetzt wird.“ Ich hörte nur das Wort „FIV“.

Es vergingen weitere Tage in Ungewissheit, was sollte nun aus mir werden? Doch dann kam eines Tages Besuch – zwei Frauen, die ich noch nie gesehen hatte, mich aber anschauten, als ginge es um mich. Die eine stand am anderen Ende des Metalltischs, während die Tierärztin mich nochmal untersuchte. Als die Untersuchung abgeschlossen war, hielt die Tierärztin meinen Kopf mit beiden Händen, sah mich an und sagte immer wieder: „Sei fortunissima! Fortunissima!“ Ich sei ein Glückspilz. So hatte ich das ja ehrlich gesagt noch nie gesehen. Dann strahlte sie die Frau am anderen Ende des Tisches an und sagte: „Grazie – mille grazie!“

Da begriff ich. Ich wand mich aus dem sanften Griff der Tierärztin, die lachen musste, als ich auf meine neue Mamma zuhumpelte. Die wusste nicht, ob sie lachen oder weinen sollte, tat darum beides, kuschelte mich und meinte in einer Sprache, die mir noch fremd war: „Nun sind wir bald daheim. Ich kann sie leider nicht alle retten, aber dich schon.“

Zwischen mir und meinem neuen Zuhause in Zürich lagen zwar noch fünf Stunden Autofahrt, die ich mehrheitlich schlafend auf Iwons Schoss verbrachte, während ihre Freundin Esther uns fuhr – doch ich wusste: Nun war ich „zu Hause“.

mortara
Ankunft in Mortara, Italien

Wir fahren heim:
home1

home2

home3

Als bei Mathilde FIV diagnostiziert wurde, war ich erstmal völlig überfordert – ich hatte keine Ahnung von der Krankheit. Ich recherchierte, befragte Tierärzte und FIV-Katzen-Halter, las alles über Ansteckungsgefahr und Krankheitsverlauf – und kam zum Schluss, dass FIV kein Grund ist, Mathilde im Stich zu lassen.

Die Schweizer → Einfuhrbestimmungen für Haustiere verlangen jedoch eine Tollwutimpfung, die in Anbetracht von FIV und Mathildes damals eh schon geschwächtem Gesamtzustand nicht ganz ungefährlich gewesen wäre. Ich reichte also beim Schweizer Bundesamt für Veterinärwesen ein Gesuch für eine Ausnahmebewilligung ein, dass Mathilde ohne Impfung einreisen dürfe – obwohl ich ziemlich sicher war, dass das Gesuch abgelehnt würde: Was kann ein Veterinäramt schon davon halten, dass jemand eine behinderte, kranke Katze aus dem Ausland in die Schweiz bringen will? 😦

Nur vier Tage später kam die Ausnahmebewilligung per Post.

Wir fuhren also nach Italien, um Mathilde heimzuholen.

Das ist nun schon vier Jahre her – vier wundervolle Jahre, in denen viel passiert ist, und in denen mich dieses kleine fahnlofe dreibeinige intergalaktische Kampfschiffchen so vieles lehrte, meinen Horizont erweiterte und mein Herz immer wieder tief berührt ♥

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Mathilde ♥

Ich verneige mich vor dir – du bist „nur“ eine Katze, mag manch ein Mensch denken. Für mich aber bist du ein Wunder auf drei Pfoten ♥ Danke, dass du uns als Zuhause ausgesucht hast. Und Danke an die Foren-Admin Michaela sowie Stefania und Cornelia, die Mathilde eine Zukunft schenkten! ♥

HAPPY MOVE-IN-DAY

Mathilde

Mathilde

———————————————

Wer Tiere aus dem Ausland aufnehmen möchte, beachte bitte die gesetzlichen Bestimmungen: → Einreisebestimmungen Haustiere für die Schweiz

Morelize, Teil 2

Dieses Foto wollte ich euch nicht vorenthalten.

Meine beiden „Psychos“ 😉 ♥ Moriah und Felize:
morelize

Dann war der Kamera-Akku leer – war ja klar 😛

Heute Nacht hat Moriah sogar zwischen Mathilde, Felize und mir mit im Bett geschlafen 😀 Sie hat sich zwar immer wieder vergewissert, dass ich noch da bin, wodurch die Nacht bedingt erholsam für mich war 😛 Aber hey: Ich denke mal, dass alle, die Moriahs Geschichte verfolgt haben, etwa einschätzen können, wie bedeutungsvoll das für uns ist – da ist ein bisschen Schlaflosigkeit kein erwähnenswerter Preis für ♥

Moriah hat inzwischen NULL Probleme mehr mit 5 der 6 anderen Zwerglis – das ist einfach grossartig. Zwischen ihr und Shakti gibt es weiterhin leider noch „Spannungen“ – interessanterweise jedoch ist Shakti an Moriah kaum interessiert, wenn sie ausserhalb „ihres“ Zimmers ist – ist sie jedoch innerhalb, wirds derweil fast immer schlimmer :-O Ich weiss nicht genau, wie ich mit all dem nun umgehen soll – das Risiko, unsere monatelange Arbeit nun womöglich durch unbedachte Schritte zunichte zu machen, scheint mir enorm gross.

Das sind dann die Punkte, die ich mit unserer Therapeutin am nächsten bereits vereinbarten Termin vor allem besprechen möchte.

Noch vor wenigen Wochen hatte ich kaum die Hoffnung, dass das alles hier mal noch was wird 😦 Also haben wir trainiert wie die Bekloppten – wenn, dann JETZT. An Weihnachten ist Moriah ein Jahr hier ♥ Wäre sie dann ein Jahr separiert gewesen, hätte ich sie spätestens dann abgeben müssen – und eigtl. schon viel früher. Ihr zuliebe. Das wäre unglaublich schwer geworden – für mich, aber auch für sie: Wohin mit ihr? Sie nochmal aus allem rausreissen? Würde sie woanders glücklicher – allein? Was würde ihr TS-Verein dann womöglich bestimmen, ich hätte ja nur begrenzt Einfluss darauf, was dann geschieht? Doch nun bin ich voller Hoffnung, dass wir die Kurve kriegen und Moriah hier doch noch glücklich wird ♥

Drückt uns mal die Daumen 😉 ♥ Wenn Moriah hier frei rumliefe, wäre das wohl das schönste Weihnachtsgeschenk für die Zwerglis und mich – vor allem aber für Moriah, die einst → andere Katzen fürchtete wie ich Zombies *g*

Frage an Freigänger-Dosis: GPS-Tracking?

Liebe Freigänger-Katzenhalter – gerade kam über den Blog dieser Hinweis zum „Tractive GPS Gerät für Tiere“ rein. Klingt auf den ersten Blick doch gut – oder was meint ihr Profis dazu?

Ich kopiere den Einleitungstext von deren Website:

„Immer wieder werden Zettel zu verschwundenen bzw. entlaufenen Haustieren an Gehwegen befestigt. Zuweilen kommen die Ausreißer von alleine zurück, manches Mal werden sie zurückgebracht und in einigen Fällen bleibt Frauchen oder Herrchen leider traurig zurück. Die Sorge ist groß, aber nachdem die eigene Suche keinen Erfolg gebracht hat und ebenso von anderer Seite keine Rückmeldung gekommen ist, befindet man sich leider auf verlorenem Posten. Speziell in diesen Fällen wäre es wünschenswert stets Bescheid zu wissen, wo der geliebte Vierbeiner gerade seine Kurven dreht.

Tractive bietet genau diese Lösung an. Das Tractive GPS Gerät für Tiere lässt Sie nie im Unklarem darüber, wo Ihr Haustier sich gerade befindet. Mit 35 Gramm ist Tractive ein Leichtgewicht, das befestigt am Halsband, wirklich nicht zur Bürde wird. Um den Unternehmungen im Freien zu trotzen, ist das Gerät absolut wasserdicht. In Verbindung mit der kostenlosen App kann der Vierbeiner jederzeit ganz einfach lokalisiert werden. Büchst Ihr Liebling wirklich einmal aus, kann per App sogar ein am Gerät befindliches Licht aktiviert werden, damit Sie Ihr Haustier auch im Dunkeln leichter ausmachen können.

Mithilfe der Tractive App kann der Besitzer zudem Zonen festlegen. Außerhalb einer Heimzone, die durch einen virtuellen Zaun begrenzt wird, befindet sich die unsichere Zone. Bei Verlassen der Sicherheitszone werden Sie als Besitzer sofort über die App verständigt. Praktische Zusatzfunktionen wie das Verwalten von Tierarztterminen, Allergien oder Daten zu Gewicht usw. besitzt die App darüber hinaus. Zu haben ist das Paket ab €4,99 pro Monat, wobei der Dienst jederzeit kündbar ist.“ Quelle: www.tractive.com

Mich würde interessieren, was ihr davon haltet? Wäre das eine Lösung für Freigänger-Katzen? Oder eher nicht?

Felize hat Moriah „den Kopf gewaschen“ :-O

Hihi – nicht im negativen übertragenen Sinne, sondern wortwörtlich 😀

Der eine oder andere hat sich vielleicht schon gefragt, was aus unserem → Zusammenführungs-Training mit Moriah und Shakti und den anderen Zwerglis geworden ist. Ich sage mal: Nur weil ich nichts berichte, heisst das nicht, dass wir hier nicht fleissig wären 😀

mori_redbed

Seit einiger Zeit verbringt Moriah regelmässig auch Zeit bei uns allen im Wohnzimmer. Sie liegt dann am liebsten bei mir auf dem Sofa – zwischen Felize und Mathilde ♥ Gestern Abend dann hat Felize Moriahs Kopf nass geleckt – und Moriah liiiiiiiiiebte es 😀

Wie genau es dazu kam, berichte ich dann demnächst. Zuvor möchte ich das aber mit unserer Verhaltenstherapeutin besprechen – ein nächster Termin ist längst überfällig.

Nur so viel im Moment: Es geht was! Und es fühlt sich grossartig an ♥ Demnächst mehr an dieser Stelle 😀

Herzlichsten Glückwunsch, Lucie! ♥

Heute vor sechs Jahren holte ich Lucie auf ihrer Pflegestelle an der deutschen Grenze ab. Und damit begann in gewisser Weise die Geschichte der Kamikatze-Zwerglis.

Lucie

Viele Jahre lang lebten meine beiden Kater Sahib, Omar und ich zu dritt. Eine weitere Katze war nie ein Thema. Als Sahib und Omar jedoch langsam auf die 20 zugingen, hielt ich es für eine gute Idee, eine dritte Katze dazuzuholen, damit wenn einer der Kater stirbt, der andere nicht einsam ist. Zu jenem Zeitpunkt schien mir das ein brillanter Plan.

Per Zufall stiess ich zu jener Zeit auf einen Hilferuf aus Spanien: Eine damals rund einjährige Katze, die ein ausgerenktes steifes Bein und einen abgerissenen Schwanz hat, seit man sie daran festgehalten hatte, um sie kopfvoran gegen eine Wand zu hauen, suchte dringend einen Lebensplatz. Nicht wirklich überlegend, dass eine einjährige Katze evtl. nicht die optimale Ergänzung zu zwei Senioren sein könnte, holte ich also über das Katzenportal Spanien-Schweiz 2007 Lucie zu uns ♥

Als ich sie auf ihrer Pflegestelle abholte, erschrak ich. Nicht wegen ihres verdrehten Beins oder ihres Stummelschwanzes, sondern wegen ihrer „Grösse“: Ich hatte bis dahin nur wohlgenährte Schweizer Hauskatzen gekannt – und als ich das kleine spanische Dingelchen sah, fragte ich spontan doof: „Wächst die noch?“

Zu Hause angekommen, lebte Lucie sich eigentlich recht schnell ein und fühlte sich zuhause ♥ Nicht ganz so entzückt waren jedoch die beiden Kater, die den Neuankömmling prompt ignorierten, was meinen Plan in der Praxis etwas ruinierte, denn nun war die süsse behinderte Babykatze einsam. Konsequenterweise musste also eine vierte her, um der dritten Gesellschaft zu leisten. Nun ja – der Rest ist bekannt. Inwzischen sind es sieben.

Kater Omar und die kleine Lucie wurden dann übrigens doch noch ein „Liebespaar“ ♥
photo-5166-b14bb491

lucie_omar

Liebes kleines süsses Lucie-Mini-Zwergelchen

Trotz deiner schrecklichen Vergangenheit bist du durch und durch Sonnenschein zu Mensch und Tier. Du bist eine richtige kleine Hippiekatze, die zweifellos Blumen im Haar trüge und ein Liedchen trällernd in der Sonne tanzte, sofern Katzen so etwas täten.

Ich bin unbeschreiblich froh, dass ich damals schlecht informiert war und gegen jede Katzenvernunft dich zu uns holte ♥ und in der Folge später dann auch noch Shakti, Mogwai, Mathilde, LouLou, Faramee, Felize, Moriah und Tünn 😀 ♥

Happy Move-in-Day: Ich liebe dich mehr als man es in Worten sagen kann, mein kleines grosses Herz ♥

Diese Diashow benötigt JavaScript.

3 Tierschutzprojekte = 3 Spenden ♥ ♥ ♥

Am 19. Oktober hatte ich → Tierschutzvereine aufgerufen, sich bzw. ihre Arbeit vorzustellen, wenn sie für den „Anderswo zuhause“-Tierschutzeuro berücksichtigt werden möchten. Nun werden die ersten Spenden vergeben. TS-Orgas können sich weiterhin jederzeit anmelden und vorstellen!

Bislang (Stand: 28. Oktober) wurden genau drei Tierschutzprojekte angemeldet und der Buchverkauf (1 Euro pro Buch an den Tierschutz) ermöglicht zur Zeit genau drei Spenden à 50 Euro. Da es ja irgendwie unnötig ist, Konkurrenz aufzubauen, wenn keine da ist, habe ich beschlossen, dass diese drei Projekte die ersten drei Spenden erhalten sollen.

Das ist mir perönlich gerade umso mehr recht, als ich von dem einen Verein Lucie ♥, Shakti ♥ und Mogwai ♥ anvertraut bekam und vom anderen Felize ♥. Die dritte Angemeldete ist eine Privatperson, die sich aufopferungsvoll und ohne den Rückhalt eines Vereins als Pflegestelle einsetzt und von mir ebenfalls in die Liste der → Privatpersonen-Ausnahmen aufgenommen wurde 😉 zumal ich sie und ihre Arbeit aus Katzenforen kenne und auch schon persönlich kennenlernen durfte.

50 Euro sind im Tierschutz natürlich nur ein Tropfen auf einen siedend heissen Stein 😦 Gerne möchte ich die Arbeit dieser Tierschützer hier auch vorstellen in der Hoffnung, dass der eine oder andere Leser zum Schluss kommt, sie zusätzlich ein wenig unterstützen zu wollen. Danke! ♥

In der Reihenfolge der Anmeldung:

1. Katzenportal Spanien-Schweiz
das mir Lucie, Shakti und Mogwai anvertraute ♥

Lucie aus Madrid
Lucie_karton

Shakti aus einem spanischen Berggebiet
Shakti_korb6

Mogwai aus Ceuta
Mogwai_blick

Das www.katzenportalspanienschweiz.ch gibt es seit elf Jahren. Wir sind eine winzige Organisation mit Traces-Registrierung, die es sich zum Ziel gemacht hat, korrekten und überschaubaren Auslandtierschutz zu betreiben: Alle unsere Katzen, aber auch einige Hundeli, die wir aus Spanien bereits importiert haben, sind mit legalen Papieren, tierärztlich kontrolliert, versehen mit allen nötigen Impfungen und mit dem elektronischen Chip, sowie dem Europareisepass für Tiere in die Schweiz gekommen. Lange Jahre durften wir unsere Arbeit mit der Hilfe der Zolldirektoren in Zürich-Kloten und in Genf-Cointrin, die unsere Arbeit estimierten und unterstützten, tun und nicht wenige Tiere haben so den Weg zu liebevollen Familien in der Schweiz gefunden.

Unser allererstes Tier war eines mit Behinderung – ich erinnere mich noch gut an die blinde ALMA, die in Liestal ein Zuhause gefunden hat. Viele behinderte Tiere, blind, mit Ataxie oder mit fehlenden Gliedmassen, die ohne Hilfe aus der Schweiz in Spanien kaum ein Zuhause gefunden hätten, fanden so ihren Lebensplatz.

Grundsätzlich vermitteln wir reine Wohnungskatzen und so geraten wir kaum in den Clinch mit den ansässigen Schweizer Tierschutzorganisationen, die meist nur für Freigang Tiere vermitteln.

Unsere Arbeit ist nicht leicht, denn oftmals werden wir angefeindet, speziell auch heute manchmal am Zoll, weil wir „noch mehr Tiere hierher importieren, wo es doch in den Heimen schon so viele hat…“ Was vielen nicht bewusst ist: In Spanien gibt es keinen Tierschutz, da sind die Tiere nur Ware, man wirft sie weg, wenn man genug von ihnen hat, und oft werden Wegwerftiere grausam gequält, bevor man sie für tot liegen lässt. Zigtausende landen in den staatlichen Tötungsstationen und werden vergast, ob gesund, jung, Rassetier oder Strassenkatze…

Unsere Stationen LARACATS, MADRIDFELINA und Juan Tuset in CEUTA schwimmen in Katzen, darunter auch viele misshandelte, teils schwer verletzte Tiere, die man zuerst lange behandeln muss, bevor man sie überhaupt vermitteln kann.

Es sind dankbare, liebevolle Geschöpfe, die nichts für ihre Existenz können. In Spanien wird nur jedes 100. Tier sterilisiert und so kommt es jeden Frühling, Sommer und Herbst zur Kittenschwemme. Ganz zu schweigen von den unkontrollierten Vermehrungen in den Katzenkolonien der wildlebenden Katzen in Spanien. Zigtausende Kleinkatzen werden dann einfach totgeschlagen oder auf die Strasse geworfen, wo sie Opfer des Verkehrs werden.

Wir alle, die wir im Katzenportal mitarbeiten, tun unsere Arbeit ehrenamtlich. Das Katzenportal lebt nur von Spenden und von Patenschaften für nicht vermittelbare Tiere. Und, nachdem auch in der Schweiz immer weniger Menschen für bedrohte Auslandtiere spenden, wird unser Potential zu helfen immer kleiner.

Darum bitten wir Sie alle, die Sie unseren Bericht lesen, um Hilfe!

Besuchen Sie uns auf www.katzenportalspanienschweiz.ch und informieren Sie sich über unsere Arbeit. Lassen Sie sich vielleicht inspirieren, selbst einem Spanientier ein neues Zuhause zu geben.

So können Sie helfen:
Spendenkonto
PC 60-198284-9
IBAN CH31 0900 0000 6019 8284 9

Wir und unsere Stationen in Spanien danken Ihnen von ganzem Herzen.

Liebes Katzenportal,
wir – meine Zwerglis Lucie, Shakti, Sternchen Mogwai und ich sind es, die EUCH danken! ♥ Es ist nicht viel, aber ich hoffe der „Anderswo-zuhause“-Beitrag von 50 Euro ist euch eine kleine Hilfe bei eurem aufopferungsvollen Engagement! Der Betrag wird in den nächsten Tagen überwiesen.

——————————–

2. Katzen-Hilfe Uelzen e.V
die mir Felize anvertraute

Felize
felize

Wir, die Katzen-Hilfe Uelzen e.V., sind ein relativ kleiner Verein, der aktuell 14 Förder- sowie 10 aktive Mitglieder hat und seit 2010 besteht. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, gemeinsam mit Mitgliedern und Spendern das Katzenelend in Deutschland zu bekämpfen.

Unser Hauptaugenmerk liegt auf der Kastration von Streunern. Wir versuchen – so weit es uns finanziell möglich ist – wild lebende Hauskatzen zu kastrieren, ihre Erkrankungen zu behandeln und Futterstellen sowie Unterschlüpfe einzurichten. Allein im letzten Jahr konnten wir 77 Streuner kastrieren lassen. Aktuell betreuen wir zwei Futterstellen (auf denen mittlerweile fast alle Tiere von uns kastriert werden konnten) mit insgesamt ca. 45 Tieren.

futterstelle

Wenn es nötig ist, geben wir kranke sowie trächtige Tiere in die Obhut unserer privaten Pflegestellen, die unsere Schützlinge liebevoll in die Familie integrieren und sie bestens auf ihre neuen Menschen vorbereiten. Unsere Pflegestellen behandeln jeden unserer Schützlinge wie ihre eigenen Katzen, so dass die Mäuse bestens sozialisiert werden und sich später leichter ins Familienleben einfügen können. Selbstverständlich werden sie vor der Vermittlung kastriert sowie geimpft, gechipt und getestet auf FIV/FelV. In den vergangenen Jahren haben wir rund 85 Katzen in ein wunderbares Zuhause vermitteln können (Anm. d. Red: eine davon meine Felize ).

Wir leisten auch Vermittlungshilfe bei Katzen, die aus privaten Gründen ihr Zuhause verlieren, wodurch wir schon einige Tiere vor dem Tierheim bewahren konnten. Des Weiteren unterstützen wir auch die Tierschützerin Malene auf Rhodos und bezahlen dort – soweit möglich – Kastrationen, Futter und Tierarztkosten. Wir fliegen lediglich die Katzen aus, die aus gesundheitlichen Gründen auf der Straße nicht überleben würden, sowie Findelkitten, die das Leben auf den Straßen von Rhodos nicht kennen gelernt haben und somit ebenfalls kaum eine Überlebenschance hätten.

Wir sind mit Herz und Verstand Tierschützer, die mit Bedacht aufklären. Sei es auf den vorhandenen Futterstellen oder bei privaten Hilfeanfragen, die uns tagtäglich erreichen. Ebenso sind wir aktiv in Foren und versuchen durch das bessere Verständnis den Katzen gegenüber Hilfestellung bei vorhandenen Problemen zu geben, unabhängig davon, woher die Katze stammt. Natürlich stehen wir auch unseren Adoptanten ein Katzenleben lang helfend zur Seite.

Wir arbeiten ausschließlich mit privaten Pflegestellen und finanzieren uns lediglich über Spenden und Mitgliederbeiträge. Alle Spenden sowie die Mitgliederbeiträge kommen zu 100% bei unseren Schutzbefohlenen an.

Unsere „Angel“-Kastrationsaktion im Mai 2013, in deren Rahmen wir in vier Tagen 28 Katzen kastrieren konnten, hat uns jedoch finanziell stärker belastet, als wir dachten. Zudem nahmen wir zwei Mamakatzen und insgesamt zehn Kitten auf, zusätzlich zu den anderen Mamas und Notfellchen von anderen Stellen. Viele unserer Katzen konnten bereits ein wundervolles Zuhause beziehen, jedoch bleiben die Kosten der Kastrationen, Impfungen und weiterer Arztbesuche. Eine kleine Übersicht, was wir an Einnahmen und Ausgaben seit Juni 2013 hatten:
Ausgaben: ca. 7910 Euro
Einnahmen: ca. 6660 Euro
= – 1250 Euro

Aktuell kämpfen wir schlicht und ergreifend um das Fortbestehen unseres Vereins. Durch unsere Tierschutzarbeit werden wir häufig an unsere persönlichen Grenzen gebracht. Wenn zum Beispiel monatelang gepäppelte Schützlinge im neuen Zuhause spurlos verschwinden oder ein Schutzbefohlener am Ende doch den Kampf um sein kleines Leben verliert. Das sind Geschehnisse, die einen an die Grenzen der eigenen Kraft bringen. Und dann passieren sie: Diese wunderbaren Momente, an denen man teilhaben darf, die einem die nötige Kraft geben, doch weiter zu machen! Wunderbare Familien geben unseren Schützlingen ein Heim und wieder kommt ein Paket mit Futterspenden an, das wir zu den betreuten Stellen bringen und den dankbaren Katzen übergeben können. Dies sind unbezahlbare Momente.

Die finanziellen Grenzen jedoch sind im Tierschutz leider irgendwann schlussendlich der ausschlaggebende Punkt, an dem man nicht mehr weiter machen kann, weil einem die Hände gebunden sind. Jede noch so kleine Hilfe ist ein Zeichen großer Menschlichkeit und hilft aktiv, das Elend zu mindern.

Es steckt so viel Herzblut und Liebe in allem, was wir tun, und wir möchten weiter machen wie bisher. An dieser Stelle bedanken wir uns auch nochmal herzlich bei unseren Mitgliedern und Spendern, die gemeinsam mit uns all dies ermöglicht haben.

Wir sind „Tierschützer“ aus Überzeugung, vergessen dabei jedoch nie die emphatische Seite. Hinter jedem Schicksalsschlag steht auch immer ein Mensch. So nehmen wir Anteil an dem mitunter unschönen menschlichen Schicksalen und versuchen auch hier zu helfen, so weit es uns möglich ist. Sei es bei Krankenhausaufenthalten die Verpflegung oder Tierarztfahrten der Katzen zu übernehmen oder einfach mal ein offenes Ohr für die „banalen“ Dinge im Leben eines anderen Menschen zu haben.

Das alles und noch viel mehr macht uns und unseren Verein zu dem, der er ist: die Katzen-Hilfe Uelzen e.V.

Wir begrüßen es auch sehr, dass einige wenige Privatpersonen ebenfalls bei dem „Wettbewerb“ um die 50 Euro-Spende teilnehmen dürfen. Wir selbst agieren oftmals mit Miriam (Taskali) zusammen und können bestätigen, dass sie eine große Hilfe im aktiven Tierschutz für die Streuner ist. Wir wünschen allen teilnehmenden Vereinen und Privatpersonen viel Glück.

Mit herzlichen Grüßen
Die Katzen-Hilfe Uelzen e.V.
http://www.katzenhilfe-uelzen.de

Anbei einige Bilder von unseren Katzen, die derzeit noch Untersuchungen brauchen oder sonst sehr aufwendig versorgt werden müssen wie unser Flaschenkitten Amelie.

uelzen1

uelzen2

uelzen4

chanel

chanello

Kontakt:
Website: Katzen-Hilfe Uelzen e.V. (mit PayPal-Spende-Möglichkeit)
E-Mail: info@katzenhilfe-uelzen.de
Flohmarkt: Handgemachte Unikate

Spendenkonto
Katzen-Hilfe Uelzen e.V.
Sparkasse Uelzen
Kto.- Nr.: 230056210
BLZ: 258 501 10

Liebe Katzen-Hilfe Uelzen,
wir – mein Zwergli Felize und ich sind es, die EUCH danken! ♥ Es ist nicht viel, aber ich hoffe der „Anderswo-zuhause“-Beitrag von 50 Euro ist euch eine kleine Hilfe bei eurem aufopferungsvollen Engagement! Der Betrag wird in den nächsten Tagen überwiesen.

——————————–

3. Roksolana, auch bekannt als Lilykin
Seit etwas über einem Jahr bin ich unter die Pflegemamis gegangen, eigentlich ungeplant. Angefangen hat es mit einem Kitten, dessen Gefährte krank war und deshalb konnten sie nicht zusammen in ihre geplante Pflegestelle einziehen. Das gesunde Kitten habe ich also übernommen. Und so hat es angefangen… Es kamen dann immer wieder Bitten um Hilfe, sowohl aus Deutschland wie auch aus Spanien (wo ich Freundinnen habe, die im Tierschutz aktiv sind). So habe ich seit dem Sommer 2012 eine bunte Mischung an zahmen und scheuen Katzen (meistens Jungkatzen) aus Spanien und Deutschland gepflegt. Es waren gesunde, behinderte, kranke Miezen dabei – alles Mögliche.

Aktuell habe ich drei rabenschwarze Berliner Wildfänge in Pflege: Lou, Ginny und Cleo, und einen zahmen Kater aus Spanien – Rodrigo.
Lou
Lou

Ginny
Ginny

Cleo
Cleo

Rodrigo
Rodrigo

Lou und Ginny sind schon zahm und verschmust, Cleo tut sich noch schwer. Cleo liebt aber den Rodrigo sehr, ich würde sie gerne gemeinsam zur Adoption geben. Vom Alter her schätze ich die Mädels auf ca. 7 Monate, und Rodrigo auf ca. 9. Bei der Truppe steht noch eine Darmsanierung bevor, wenn die Kotprobe negativ auf Giardien getestet wird – denn wir haben in den letzten Wochen mit einem Giardienbefall gekämpft. Wenn alles in Ordnung ist, müssen die Kätzinnen bald geimpft werden, und Ginny kastriert.

Rodrigo ist ein bisschen ein Sorgenkind; er hat einen angeborenen Herzfehler, die Pulmonalarterie ist verengt, die Bronchien sind etwas vernarbt – trotz seinem starken Spieltrieb kommt er darum sehr schnell aus der Puste und fängt an zu hecheln und zu schnauben. In ca. 4 Monaten muss er erneut kardiologisch untersucht werden.

Wenn die vier Jungspunde schöne neue Familien finden, stehen schon zwei weitere Jungkatzen auf meiner „Warteliste“. Eine davon:

namenlos
namenlos

Unterstützung brauche ich für Streu-, Futter- und Tierarztkosten. Für Desinfektionsmittel, Darmaufbau-Mittel nach Durchfällen. Für „Astronautennahrung“ bei unterernährten Katzen, oder solchen, die das Futter verweigern. Bei den Spaniern auch teilweise für die Reisekosten – meistens teile ich diese mit Freundinnen, die nun auch nicht so viel Geld haben…

Früher habe ich viel für Tierschutz gespendet; jetzt bin ich froh, wenn ich selbst Unterstützung bekomme.

Ich arbeite allein, bin eine Privatperson ohne Vereinszugehörigkeit. Meine Schützlinge sind immer Notfälle, die es ansonsten nicht geschafft hätten. Solange ich noch irgendwie die Mittel dafür habe, und meine eigenen Katzen mitmachen, will ich den Notfellchen helfen – und nicht wegsehen. Nichts zu sagen und nichts zu tun, ändert nichts! Es geht immer um das Wohl der Katzen. Wenn ich Anfragen für Katzen bekomme, und keine passende dabei habe, leite ich die Interessenten sehr gerne weiter an befreundete Pflegestellen.

Ich versuche, so akurat wie möglich zu arbeiten (FIV- und FeLV Tests sind selbstverständlich). Die Katzen werden zuerst in einem kleinen Katzenraum separiert. Wenn sie gesund sind und auch seelisch bereit (traumatisierte oder wilde/scheue Katzen brauchen erstmal viel Ruhe), kommt eine Gittertür ran, und später dürfen sie am Leben in der Wohnung teilnehmen.

Es ist eine Freude, wenn man den verschreckten, verhuschten Wesen dann doch helfen kann, sich zu entfalten. Wenn aus den kränkelnden gesunde Katzen werden. Das macht die ganze Rennerei, Sorgen, Tränen dann doch nicht so wichtig… Und man macht weiter 🙂

Vermittelt werden die Katzen nach einer positiven Vorkontrolle, mit Schutzvertrag und Schutzgebühr – die allerdings meistens die entstandenen Kosten nicht deckt.

Meine Kontaktdaten:
Roksolana Chraniuk, Berlin; Weiteres per
E-Mail: romezzo@hotmail.com

Spendenkonto:
Deutsche Kreditbank
Kontonummer: 101 311 53 06
BLZ: 120 300 00

Liebe Roksana,
Im Namen aller Notfellchen möchten die Zwerglis und ich uns bei dir für dein selbstloses Engagement für notleidende Katzen bedanken: Menschen wie du machen Hilfe erst möglich! ♥ Es ist nicht viel, aber ich hoffe der „Anderswo-zuhause“-Beitrag von 50 Euro ist dir eine kleine Hilfe bei deinem aufopferungsvollen Engagement! Der Betrag wird in den nächsten Tagen überwiesen.

—————————-

Diese drei Projekte bleiben für weitere Spenden „im Rennen“ und werden später erneut zur Wahl stehen. Wer weitere Tierschutz-Projekte für den „Anderswo“-Tierschutzeuro vorschlagen möchte, kann dies jederzeit gerne tun unter: iwon@kamikatze-zwerglis.com

Vermisster Kater Joseph ist wieder daheim!!!

Heute mach ichs kurz 😀

Vorgestern publizierte ich hier die Vermisstmeldung von Joseph – heute kam Nachricht, dass der Bub unversehrt wieder zu Hause ist: → Joseph ist wieder daheim

Ich bin unendlich erleichtert, froh und glücklich und freue mich von ganzem Herzen für seine Familie und ihn ♥

Einfach nur so schön – ich freue mich von ganzem Herzen ♥