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Mogwai – ich lasse dich endlich los
Nur vier Tage nach Mathildes Einzug bist du für mich völlig überraschend gestorben. Heute vor fünf Jahren um diese Uhrzeit verlor ich dich. Im Wortsinne. Meine Welt ist seither eine andere. Eine zerbrechliche.
Was damals genau geschah, ist hier nachzulesen → Ein Trauerspiel von Dummheit, Heimtücke und Ignoranz
Heute aber möchte ich nicht deine so tragische Geschichte erzählen. Sondern in Liebe an dich denken – und dich endlich loslassen. Nicht vergessen! Nicht wegschicken! Ich habe mir jahrelang nicht verziehen, was dir passiert ist. Verzeihen möchte ich es mir auch nicht – wozu? Ich habe daraus gelernt. Und heute – fünf Jahre danach – habe ich meinen Frieden damit geschlossen und darf behaupten, dass du mich zu einem verantwortungsbewussteren Menschen gemacht hast, du bist nicht „umsonst“ gestorben.
Auf einer Notfellchenseite habe ich dein Bild gesehen,
in dem Moment wars um mich geschehen.
Doch beharrlich sagt‘ ich mir:
„Nein, nein – nicht noch ein fünftes Tier!“
Du hattest dich schon längst in meinem Herzen festgebissen,
und ohne dich zu kennen, begann ich dich schon zu vermissen.
Fünf Monate brauchte ich, das zu verstehen –
und dann konnte ich kaum noch warten dich zu sehen.
So kamst du 2009 endlich her.
Dran zu denken, fällt mir schwer.
Jemand schrieb in deinen Pass:
„Feliz 2009 & navidaz“.
Doch es kam alles völlig anders als geplant.
Hätte mir damals doch wenigstens mal was geschwant.
Du warst todkrank, doch das wusst‘ ich nicht.
Auf unseren Ex-Tierarzt ich seither verzicht‘.
Du warst das reine Licht, Zuversicht und Liebe –
die dich mir nahmen, das sind Diebe.
Menschen, die nicht wissen, was sie tun –
doch auch ich war damals nur ein dummes Huhn.
Seither ist nichts mehr, wie es war.
Das war dein Opfer, das ist mir klar.
Wahrscheinlich wärst du mit dieser Vorgeschichte sowieso gestorben –
doch dank dir habe ich seither so viel Wissen mir erworben.
Wissen, das Leben rettete oder Leid ersparte –
an dich denkend, muss ich wieder weinen – doch, nein, nein: warte.
Ich danke dir von ganzem Herzen!
Was hast du anderen hier erspart an Leid und Schmerzen.
Mein Unwissen in deinem Schicksal hat mich an die Wand geschlagen.
Und ich schwor mir: Nie mehr werde ich so versagen.
Mogwai, mein Engel, fast täglich sag ich mir:
So viel, so viel – verdank ich dir.
Eine helle Kerze brennt für dich –
vergiss auch du uns nicht.
Und verzeih auch den einen oder andren schiefen Reim –
ich wünscht so sehr, du kämst nur wieder heim.
In Liebe: Mogwai † 26. November 2009 – R.I.P.
- Mogwai †
- Mogwai war so katzensozial.
- Der einzige Sommer, den wir hatten.
- Unser einziger gemeinsamer Sommer
- Drei Sternchen: Omar, Sahib und Mogwai
- My love
- Meine Mogwai – gemalt von Stefania
- R.I.P.
Ich werde dich nie – niemals – vergessen! „When you went, I became a hopeless drifter. In many years they may forget this love of ours – or that we met. They may not know how much you meant to me“. Aber ich werde nie vergessen→ I cried for you
Time to say goodbye
Veränderungen sind – für mich zumindest – immer erstmal bedrohlich. Ich sehe zunächst immer nur den Verlust des vermeintlich „Sicheren“ – und dann erst die Chance des Neuen. Der Sprung ins kalte Wasser liegt mir nicht. Nicht mal, wenn mir das Wasser schon bis zur Stirn steht.
Und doch bin ich – bislang zumindest – noch nie ertrunken. Nicht mal als knapp Dreijährige, als ich wirklich fast ertrunken wäre. Meine Angst ist so gesehen also doch ein bisschen albern.
Seltsamer Einstieg in ein Katzenthema.
Heute vor fünf Jahren dachte ich, es sei ein Wahnsinnswagnis nach Mortara in Italien zu fahren und eine FIV-positive Katze nach Hause zu holen. Niedlich. Offensichtlich bin ich keine sehr mutige Seele. Ganz im Gegensatz zu der Seele, die ich damals mit nach Hause brachte: Mathilde
Regelmässige Leser dieses Blogs werden→Mathildes Geschichte nach all meinen Berichten schon auswendig auf Finnisch oder wahlweise Swaheli aufsagen können während sie rückwärts Seilspringen und gleichzeitig Teller auf der Nase balancieren – darum also nur für Neuleser die Kurzzusammenfassung: Dreibein, FIV-positiv, sehr schlimme Vorgeschichte, dann hier Lungen- und Herz-OP, kurz: intergalaktisches Kampfschiffchen.
Und ich heule rum, weil ich meine Irrenhaus-Hamsterrad-Lebensbedingungen grad mal wieder an die Wand hauen könnte.
Ich bin ein Weichei. Ein feiges noch dazu. Man muss auch mal ehrlich sein.
Mir fällt dabei übrigens doch auch auf: Es wird viel über „artgerechte“ Haltung von Tieren diskutiert derzeit. Das ist sehr gut so! Aber vermisse zugleich ein wenig das Thema „artgerechte“ Menschenhaltung.
Naja. Wie auch immer.
Heute vor einem Jahr holte ich mir ein Wesen nach Hause, das mir so ein gutes Beispiel hätte sein können. Aber irgendwie merke ich dieser Tage, dass ich im Grunde nichts dazugelernt habe: Immer noch Angst vor dem kalten Wasser.
Regelmässige Leser dieses Blogs wissen ja auch, dass ich bisweilen zum Pathos neige. In diesem Sinne: It’s time to say goodbye – nicht zu euch oder zum Blog. Quatsch – wer meinen Quark weiterhin lesen möchte, soll nicht zu kurz kommen. Aber dies ist für mich eine Zeit des Abschieds – schon die letzten Jahre, in denen ich mehrere Zwerglis in kurzer Zeit gehen lassen musste, auch die letzten Monate von verschiedenen Menschen, die ich oder die mich für Freunde hielten, es aber für Freundschaft nicht wirklich reichte, aus welchen Gründen auch immer. Von Illusionen des Mottos „wird schon werden“, von trügerischen „Sicherheiten“ aller Art – und nicht zuletzt von Mathilde, die ich heute vor fünf Jahren so überglücklich begrüsste wie ich sie heute so todtraurig endlich loslassen muss: Ich muss akzeptieren, dass sie → nicht mehr bei uns ist.
Eine Hommage an ein Wesen, das so viel klüger und weiser war, als so mancher Mensch, dem in meinem Leben begegnete – die Trulla, die mir jeden Morgen im Badezimmerspiegel entgegen schaut inklusive:
- Mathilde in Italien, 2009
- Mortara, Italien, 2009
- Heimfahrt – ich kenne Thillie erst seit rund einer Stunde.
- lange Reise nach Zürich
- … und sie lag sofort vertrauensvoll in meinen Armen.
- endlich daheim
- Da fühlt sich wer wohl 😀
- Nach ihrer wahrhaft schrecklichen Vergangenheit blüht sie völlig auf.
- Sie kann sogar mit den Ohren leuchten.
- Und eh – auch ohne Fähne kann man töten!
- Rrrrrrrrraubtier
- Mathilde nach anstrengender Nacht
- Zwei wundervolle Jahre wurden uns nochmal geschenkt.
- glückliche Jahre
- Wichteltime – das hat sie immer so geliebt.
- Alle Geschenke waren auch immer klar ihre – wessen sonst?
- glückliche Jahre
- Februar 2012, der Anfang vom Ende
- April 2012, Herz-OP, Tierspital Zürich
- Ich habe Thillie wann immer möglich im Tierspital besucht.
- ♥ ♥ ♥
- Mathilde erholte sich von allem.
- …
- Rekonvaleszenz
- In der Folge schläft sie sehr viel.
- Ihren privaten Sportplatz von unserer Freundin Brigitte hat sie aber schon noch genutzt.
- Mein erstes Fivie Mathilde bittet euch von Herzen: Verurteilt uns nicht. Mathilde starb am 17. April 2014 – FIV hatte nicht das Geringste damit zu tun. Sie hat eine unfassbar schreckliche Vorgeschichte, bevor sie herkam. Trotz all diesem Stress, all der Qual, all dem Leid: FIV hat sie nicht klein gekriegt. Als sie starb, war sie mutmasslich zwischen 14-18 Jahre alt. Sie fehlt.
- Das letzte Foto von ihr.
- … sondern sie.
- R.I.P.
- Alles, was mir von Mathilde blieb: Eine wunderschöne Halskette.
- Time to say goodbye
Mathilde – ich werde das Wochenende heute vor fünf Jahren niemals vergessen. Es war ein Abenteuer, mit meinem uralten Auto unterwegs in einer apokalyptisch vernebelten italienischen Pampalandschaft, in Mortara gibt/gab es übrigens ein absolut hammergeiles Hotel (woahh: Die können lecker kochen! Und die Zimmer sind einfach geil), wir haben Stefania und Cornelia kennengelernt, und nachdem du mich schon in der Tierarzt-Praxis bei Mortara sofort erkannt hattest (was so viele Menschen nach Jahren nie tun), hast du dich auf der Heimreise nach Zürich an mich gekuschelt und versucht, mir mein Sandwich zu klauen! ![]()
Mathilde – wie gerne hätte ich unser 5-jähriges Jubliäum
heute mit dir zusammen gefeiert – leider ist uns das nicht vergönnt. Auch eine Veränderung, die ich natürlich nicht gern akzeptiere – aber habe ich eine Wahl? Ich möchte dir gerne sagen: Du bist für immer in meinem Herzen und noch immer lerne ich von dir. Und ich verspreche dir: Ich lerne endlich schwimmen. Egal, wie kalt das Wasser ist. Dein Motto war: „Ich mag zwar keine Chance haben – aber ich werde sie nutzen“ – wie viel mutiger du warst, mein Herz.
It’s time to say goodbye – zu allem und jedem, was einen vom Leben ablenkt.
Ich liebe dich – für alle Zeiten und immerdar. Und darum sage ich goodbye: auf Wiedersehen, mein Herz ♥♥♥
Con te partirò.
————————————–
ps: Und allen, die an Mathildes Rettung und daran, sie mir anzuvertrauen, beteiligt waren: nochmal von Herzen meinen verbindlichsten Dank! Ihr alle hättet mir keinen grösseren Gefallen tun können.
Lucie – mein kleiner grosser Zwerg ♥
Als ich dich heute vor sieben Jahren das erste Mal sah, entfuhr es mir: „Die wächst aber noch, oder?“ Deine Pflegemama sah mich daraufhin ein bisschen entgeistert an ![]()
Bis zu jenem Zeitpunkt hatte ich mein ganzes Leben lang nur mit gut genährten und wohl behüteten erwachsenen Schweizer Katzen zu tun gehabt. Auf dem Vermittlungsbild damals war nicht erkennbar gewesen, dass du… Hm. Naja.
Ein Zwerg bist. Und zwar ein kleiner Zwerg.
Und ein fröhlicher, unbeschwerter, seelisch scheinbar sonnendurchfluteter Zwerg. Sozusagen ein Sonnenscheinchen. Und das hat mich umgehauen.
Wer aus einer Vergangenheit wie deiner als Sonnenschein hervorgeht, gehört definitiv zu den ganz Grossen.
Dass du ein steifes Hinterbein und einen mittig abgerissenen Schwanz hast, wusste ich ja. Nur wie es dazu gekommen war, konnte niemand mit Sicherheit sagen, da du eine Fundkatze auf Madrids Strassen warst. Unfall?
Der Spezalist, zu dem ich dich brachte, um abzuklären, ob man dein Beinchen wieder hinbekommt oder evtl. gar amputieren sollte, rekonstruierte aufgrund seiner Untersuchungen, deiner Verletzungen und der erhobenen Daten, was dir wohl widerfahren sein musste: Jemand habe dich wohl am Hinterbein festgehalten und dich mehrmals kopfvoran gegen eine Wand oder dergleichen geschlagen. Allein: Du mochtest nicht sterben. Dann muss es jemand wohl nochmals versucht haben, indem er dich diesmal am Schwanz festhielt, und gleich mit dir verfuhr wie jener zuvor. Doch dein Schwanz riss – und du musst die Chance wohl ergriffen haben, trotz der Verletzungen und des Schmerzes das Weite zu suchen.
In der Folge hieltest du das ausgerenkte und gnadenlos überdehnte Bein wohl lange Zeit in einer Schonhaltung, so dass die heilenden Sehnen es in einer grotesken Haltung fixierten und unwiederbringlich versteiften.
Wer schon einmal eine Bänderüberdehnung hatte, ahnt, welche Schmerzen du ertragen musstest, kleiner Zwerg. Dazu der mehrfache Schädelbruch und der abgerissene Schwanz.
Man versicherte mir jedoch an verschiedener fachkundiger Stelle, dass du nun keine Schmerzen mehr in dem Bein hast, es ist halt einfach „nur“ steif. Aber wenn man dich an den Zehen kitzelt, lachst du und spreizt sie als würdest du sagen: „Ihhhh, geh weg, das kitzelt“ ♥
Ich las mal ein wunderschönes Gedicht einer halbseitig gelähmten, schwerst gehbehinderten klugen Frau. Sinngemäss schrieb sie, dass das, was für die meisten nicht mal einen Gedanken wert ist, nämlich von A nach B zu laufen, für sie ein Tanz sei, ein Tanz, den sie jedesmal spontan neu choreographiere – und auch wenn andre Menschen darob erschreckten, Mitleid empfänden oder sich sogar vielleicht „ekeln“, so sei es doch für sie ihr Tanz durch ihr Leben. Und sie tanze ihn leidenschaftlich gern.
Diese Sichtweise hat mich tief berührt. Ihre und deine Haltung im Umgang mit dem, was wir wohl „Behinderung“ nennen würden, hat meine Sicht auf Normabweichungen radikal verändert.
Ich sehe ja auch oft die erschreckten Blicke, wenn Menschen dich das erste Mal sehen.
Du weisst es aber auch perfekt zu nutzen, dein Beinchen: Wenn du langsam läufst, benutzt du es wie eine Krücke, wenn du aber wie ein adrenalingeschocktes Eichhörnchen durch die Bude rast, klappst du es einfach hoch und rast auf deinen drei gesunden Beinchen durch die Wohnung, Treppen hoch und runter. Und wenn deine Freundin Shakti mal wieder schräg-fies von der Seite kommt und dich mit einem gezielten Arsch-Bodycheck aus dem Gleichgewicht bringt, verdrehst du nur die Augen, um sie anschliessend spielerisch durch die Wohnung zu jagen.
Du bist so unerschütterlich freundlich – jeden Neuankömmling hier (und es waren ja viele nach dir), hast du immer liebevollst angeköpfelt und angegurrt ♥ Wenn ein Lieferant an der Tür klingelt, kommst du angesaust und willst wissen, welch nette Seele da Einlass verlangt. Auch Gäste beäugst du stets wohlwollend – nur anfassen muss dich ja dann doch nicht gleich jeder dürfen 😉 Der Tierarzt aber, der darf – auch wenn er wiedermal an deinem Bein rumzuppelt, um zu testen, ob dir Verschleisserscheinungen der „Fehlhaltung“ inzwischen Schmerzen bereiten. Und nach der Untersuchung fahren wir heim, damit alle anderen Zwerglis dich sofort auch wieder freudig begrüssen, und du ihnen deine Abenteuer in den schillerndsten Farben schildern kannst ![]()
Ich habe dich noch nie fauchen oder knurren gehört – ich glaube, die Sprache sprichst du gar nicht.
Und nein: Du bist in den letzten sieben Jahren kein bisschen gewachsen. Du bist immer noch mein zauberhaftes Katzen-Bonsai ♥ Und mit deinen inzwischen acht Jahren so verspielt und verrückt wie eh und je.
Liebste Lucie – möge es noch viele viele Jahre so bleiben, mögest du dein sonniges Gemüt nie verlieren und nie wieder Schmerzen oder Sorgen erfahren. Und manchmal, wenn ich mich gräme, die Welt total doof finde oder einfach nur biorhythmusbedingt schlechte Laune habe – dann schaue ich einfach dich an und lache wieder ♥
Bleib wie du bist, meine kleine dancing queen
– du bist perfekt in jedem erdenklichen Wortsinne.
Ich liebe dich mehr als Worte ausdrücken könnten.
- ein wenig Schleichwerbung für cat-on 😉
- Lucie und Shakti: grosse Liebe
- Lucie und Shakti: grosse Liebe
- Omar hat sie auch sehr geliebt ♥
- Sonnenscheinchen ♥
Ja, stimmt schon: Weihnachten ist noch weit weg. ABER!
Ich bin auch kein Freund davon, wenn im April schon wieder Weihnachtsdeko in den Läden hängt, klar. Und doch spricht ja eigtl. nix gegen eine wohlüberlegte Geschenke-Organisations-Strategie 😉 Zumal einige – ganz besondere – Geschenke halt auch ein wenig Vorlaufzeit brauchen.
Darum möchte ich euch hier jetzt schon unseren kleinen Online-Weihnachtsshopping-Guide für Tierfreunde präsentieren. Schenken ist doch eigentlich eine sehr glückbringende Aktivität – wenn man mit einem Geschenk jedoch nicht „nur“ den Beschenkten glücklich macht, sondern damit auch noch gute Projekte und womöglich sogenannt „kleine Gewerbetreibende“ unterstützt, dann ist das doch eine Win-win-win-win-Situation. Und mal ehrlich: Wie oft hat man das schon?
Hier geht es darum um Geschenke, die ganz direkt mit unseren tierischen Mitbewohnern zu tun haben – und/oder auch „indirekt“, da ihr mit dem Einkauf stets den (Haus-)Tierschutz unterstützt 🙂
Und ja: Dieser Shopping-Guide erhebt null Anspruch auf Vollständigkeit und ist total unobjektiv subjektiv zusammengestellt – weitere Vorschläge von euch werden aber gerne wohlwollend geprüft und ggf. mitaufgenommen.*
Ihr werdet hier liebevollst handgefertigte Produkte empfohlen bekommen, die vom Portrait eures Haustiers über Schmuck aus dessen Haaren über Kalender und Spielzeug für eure Lieblinge reicht. Lasst mich mit jenen beginnen, die mutmasslich die längste Vorlaufzeit haben, und darum zeitnah in Auftrag gegeben werden müssten:
1. Unglaubliche Tierportraits von Stefania Re:
Stefania Re ist nicht nur eine unglaublich begnadete Malerin, sondern vor allem auch eine bis zum persönlichen und finanziellen Ruin engagierte Tierschützerin – jeder Cent, den sie mit ihrer leider karg bezahlten, aber zugleich so unbezahlbaren Kunst verdient, fliesst direkt in Tierschutzprojekte vor Ort in Italien. Stefania hat mir meine Herzenskatze Mathilde damals anvertraut – ich darf sie seither wohl meine Freundin nennen.
Wer sich für ein Portrait der einzigartigen Künstlerin und Tierschützerin Stefania interessiert, findet hier weitere Infos:
Auf meiner alten Website (ich übertrage das dann mal noch hierher): ameise.com/stefania
Stefanias Website: www.illustrations.it
Anfragen gern auch direkt an: iwon@kamikatze-zwerglis.com
2. Fellnasenschmuck
Eine ganz grossartige Idee:
Zu viele Tierhaare im Haus? Dann mach ich Euch was Schönes draus. Ganz egal ob Katze oder Hund,ob schwarz-weiss, grau oder eher bunt:Ein Schmuckstück filz‘ ich aus den losen Haaren,die zuvor dir lästig waren.
Zauberhaft und stets ein Unikat,was ganz Besonderes, das garantiert nicht jeder hat.
Diese Schmuckstücke sind nicht nur einzigartig, sondern die Schöpferin spendet von ihren Einnahmen auch immer an aktuelle Tierschutzprojekte. Besucht sie und ihr Angebot bitte auf:
Dawanda
Facebook/fellnasenschmuck
3. Online-Shop Laracats
Ich habe ja mehrere Katzen aus Spanien – diese TS-Orga brachte mir Lucie und Mogwai und auf Umwegen auch Shakti.
Zitat von der Website: Wir sind ein Team von Privatleuten, die sich ehrenamtlich für „Laracats – Hope for Animals“ engagieren. Uns geht es hier hauptsächlich um die Katzen, denen wir zu helfen versuchen, indem wir sie vermitteln und so ein wenig dazu beitragen können, dass es ihnen in ihrem neuen Leben besser geht.
Ich möchte Laracats aus verschiedenen Gründen gerade jedem sehr zur Unterstützung ans Herz legen. Bitte schaut mal in ihren Shop.
Mehr Infos findet ihr hier:
laracats.com
Laracats bei Facebook
4. Kreativ-Basar bei der Katzenhilfe Uelzen
Die Katzenhilfe Uelzen hat mir ja meine Felize anvertraut – dieses kleine verrückte Huhn 😀 Das ist ein ganz toller und liebevoller Verein – der auch noch einen grandiosen Kreativ-Basar anbietet, schaut doch bitte mal rein: Kreativ-Basar der Katzenhilfe Uelzen.
Die hier angebotenen Artikel werden ausschließlich zu Gunsten unserer Schützlinge in Deutschland bzw. der Straßenkatzen auf Rhodos verkauft. Es handelt sich ausschließlich um handgemachte Unikate.
Ich habe dort übrigens auch schon eingekauft: Super unkompliziert, schnell, zack zack – also: Top!
5. Strolchis Flohmarkt
Ich habe da schon ganz viel geshoppt 😀
Guckt mal bitte: „Der lange Winter steht vor der Tür und es müssen 46 Hunde und 80 Katzen mit Futter versorgt werden. Einige Katzen und Hunde werden vor dem Winter vielleicht noch ein Zuhause finden, viele Freunde werden aber bleiben und für die sammel ich Geld damit Futter gekauft werden kann. Frieren ist ja schon schlimm, aber Hunger haben ist noch schlimmer. Ein Teil vom Erlös wird für Futter verwendet, wir werden von dem Geld Kohle und Holz kaufen, damit meine Freunde nicht frieren müssen. Da wir oft Notfelle haben, wird auch ein Teil des Geldes für den Tierarzt sein. Da das ganz schön viel Geld kostet, deshalb veranstalte ich für meine Menschenfreunde einen Flohmarkt mit gebrauchten aber auch vielen neuen Sachen. Ich danke Euch schon mal im voraus. EUER STROLCHI, der das beste Zuhause der Welt bekommen hat.“
Ihr findet Strolchis Flohmarkt hier bei Facebook
Nun habe ich euch meine persönlichen Lieblings-Weihnachts-Shopping-Adressen genannt 🙂
Wie gesagt erweitere ich die Liste sehr gern: Schlagt mir weitere tolle Shoppingmöglichkeiten bitte sehr gerne vor auf: iwon@kamikatze-zwerglis.com
*Ich persönlich möchte hier halt Tierschutzprojekte „kleiner Gewerbetreibender“ und/oder kleiner TS-Orgas fördern. Gemeint ist: Auch WWF und andere „Worldplayer“ haben immer sehr schöne Geschenkideen zum Schutz der Eisbären, Regenwälder und allem, was wichtig ist im Leben. Aber die haben Marketingmöglichkeiten… – ne? Und auch die Grossverteiler des Heimtierbedarfs haben super Stinkekissen, Spielzeug und Co. – und es ist natürlich „umständlicher“ mal was beim Kleinhersteller zu bestellen, was man „Made in Taiwan“ womöglich günstiger auch beim Grossverteiler bekommt. Das sei jedem selbst überlassen. Ich denke, ihr versteht die Idee dahinter ♥
Ich habe mich bei solchen Gelegenheiten echt schon total glücklich geshoppt: Win-win-win.
Probiert es aus ♥
Geliebter Sahib – fünf Jahre schon.
Sahib, mein Herz ♥ Heute soll es schon fünf Jahre her sein, dass du uns verlassen hast. Kaum zu glauben, was seither im Kamikatze-Zwerglis-Land alles passiert ist.
Du warst meine erste eigene Katze, die ich beim Sterben begleitete, das erste Mal, dass ich ganz allein die Verantwortung trug und alles richtig und gut machen wollte – und ich machte so ziemlich alles falsch, was ich nur → falsch machen konnte.
Ich war völlig überfordert.
Nur wenige Wochen nach deinem Tod folgte dir völlig überraschend → die kleine Mogwai – fünf Tage zuvor erst war → Mathilde hier eingezogen. Mathilde war ja dein „Erbe“ – und sollte eigentlich Mogwais Freundin werden. So war der Plan. Und so lernte ich vor fünf Jahren in unerschütterlicher Gewissheit, wie viel Wahrheit in dem berühmten Zitat von John Lennon steckt:
„Leben ist das, was passiert, während du dabei bist, andere Pläne zu machen.“
Also hörte ich auf, Pläne zu machen, und wandte mich stattdessen dem zu, was das Leben mich lehren wollte. Und das war eine ganze Menge.
Zwerglis kamen und gingen: Mathilde, LouLou, Faramee, Felize, Moriah und Tünn sind im Laufe der Zeit hier eingezogen. LouLou, Omar und Mathilde sind inzwischen schon wieder bei dir und Mogwai – grüss sie mir alle ♥
Von den Zwerglis, die du im Leben kennenlerntest, sind „nur“ noch Lucie und Shakti übrig – es geht ihnen gut ♥ Auch den anderen vier verbliebenen Zwerglis Faramee, Felize, Moriah und Tünn.
Geliebter Sahib, so viel ist passiert in den letzten fünf Jahren. So viel hat sich verändert – hier im Alltag, in meinem Denken – nicht mehr viel ist so, wie es damals war.
Dein geliebter Gartenzwerg jedoch steht immer noch auf der Terrasse. Nach deinem Tod dachte ich erst, jetzt könne ich ihn endlich entsorgen. Aber ich habs nicht übers Herz gebracht. Er sieht inzwischen etwas mitgenommen aus. Doch so sehr seine Optik litt, sein Lack blätterte, das Material Risse und sogar Löcher bekam, so sehr bin ich an all dem gewachsen, was ihr mich die letzten fünf Jahre gelehrt habt – nichts war umsonst. Und gratis war es auch nicht 😛 Die Tierarztkosten der letzten Jahre haben fast mein ganzes Erspartes aufgefressen. Das ist nur eine der Lektionen, die ich lernte: Mein Geld in Leben zu investieren, statt in tote Dinge, die hier dann doch nur einstauben. Banale Einsicht, nicht wahr? Nun ja – ich kann halt nicht schneller begreifen als ich denken kann.
A propos denken: Geliebter Sahib – ich denke oft an dich. Wie könnte ich anders – Omar und du habt euch ja einen raffinierten kleinen Scherz erlaubt, als ihr dafür sorgtet, dass Moriah und Tünn hier einzogen…
Du mit Omar vor vielen, vielen Jahren:
Moriah und Tünn, die vor anderthalb Jahren hier sozusagen „fremdgesteuert“ 😉 einzogen:

Ihr Schelme ♥
Geliebter Sahib – ich danke euch für eure Nachsicht all meinen Fehlern gegenüber, eure unerschütterliche Liebe, vor allem aber für eure gnadenlosen Lektionen. Ich habe keine Zweifel, dass ihr mich zu einem besseren Menschen gemacht habt. Das heisst nicht, dass ich ein guter Mensch bin – aber ein besserer als vor fünf Jahren. Klüger und reicher an Erfahrung zumindest. Zum Bestmöglichen meiner Schutzbefohlenen.
Der Weg dahin war steinig und schwer. Hätte ich am 8. Oktober 2009 gewusst, was noch vor mir liegt – ich weiss nicht, ob ich ihn eingeschlagen hätte. Zum Glück hat es mir damals keiner gesagt. Denn heute bin ich froh, dass du mich losgeschickt hast. Heute vor fünf Jahren.
Du bist für immer in meinem Herzen – grüsse mir bitte auch Mogwai, LouLou, Omar und Thillie ♥
Eines Tages werden wir uns wiedersehen. Und bis dahin versuche ich es besser zu machen. Besser als bisher. Jeden Tag aufs Neue.
Das ist dein Erbe.
Hohe Tierarztkosten? Mitmachen und mit etwas Glück gewinnen!
Heute möchte ich euch auf eine Verlosung aufmerksam machen, die ich für eine gute Sache halte: Schickt eure Tierarztrechnungen der letzten 24 Monate bis spätestens 31. Oktober 2014 an http://www.vergleichen-und-sparen.de – und mit etwas Glück wird eure eingeschickte Rechnung bezahlt.
Text des Veranstalters (leider können nur in Deutschland wohnhafte Tierhalter mitmachen):
vergleichen-und-sparen.de zahlt Ihre Tierarztrechnung: Jetzt großes Gewinnspiel!
Waren Sie mit Ihrem Hund oder ihrer Katze in den letzten 24 Monaten (Rechnungsdatum ab 01.08.2012) bei Ihrem Tierarzt? Dann nehmen Sie jetzt an der Verlosung teil.
Senden Sie uns Rechnungen Ihres Tierarztes aus den letzten 24 Monaten und mit ein wenig Glück übernehmen wir die Kosten einer Rechnung für Sie. Noch bis 31. Oktober ziehen wir aus allen Einsendungen jeweils an jedem Freitag einen Gewinner und erstatten diesem umgehend den Betrag der Rechnung auf sein Konto.
Wenn Sie mehrfach beim Tierarzt waren, können Sie uns natürlich alle Rechnungen übersenden. Jede Rechnung ist wie ein einzelnes Los. Dabei ist es völlig unerheblich, ob Ihr Tier versichert ist oder nicht – auch NICHT-Kunden sind herzlich eingeladen, an unserer Verlosung teilzunehmen. → Teilnahmebedingungen und -formular (Bildnachweis: http://www.vergleichen-und-sparen.de)
Wie erkennt man, dass eine Katze krank ist?
Katzen sind wahre Meister darin, Schmerzen zu verbergen. Es kann Leben retten, ihre verbissene Tapferkeit zu ignorieren.
«Meine Katze jault laut auf, wenn ich sie hochhebe», erzählte mir der Bekannte, «warum macht sie das?» Ich sah ihn leicht irritiert an: «In welchen Momenten des Lebens jaulst du laut auf? Na?» Der Bekannte war ehrlich verblüfft: «Meinst du, ihr tut etwas weh?»
Liebe Katzenhalter dieser Welt: Wenn Ihre Katze auf eine Berührung hin laut aufjault, hat sie Schmerzen. Die Ursache dafür sollten Sie bitte umgehend von einem Tierarzt abklären lassen. Danke.
Oft machen es uns Katzen aber tatsächlich sehr schwer zu erkennen, dass sie krank sind oder Schmerzen haben. Denn Katzen sind Meister darin, jede Schwäche zu verbergen – das liegt an ihrem Selbsterhaltungstrieb: In freier Wildbahn würde ein durch Krankheit oder Verletzung angeschlagenes Tier im täglichen Überlebenskampf schnell zum Opfer von Angriffen. Dieses Wissen liegt ihr so sehr im Blut, dass sich eine Katze eher die Zunge abbeisst als rumzujammern.
Wie zeigt eine Katze Schmerzen?
Grundsätzlich ist jede Verhaltensänderung einer Katze Anlass, sich genauer mit ihr zu befassen und die Beobachtungen allenfalls einem Tierarzt zu schildern: Wer nicht gleich hinfahren möchte, kann auch erstmal telefonisch um eine fachliche Einschätzung bitten. Typische Anzeichen für mögliche Erkrankungen sind zum Beispiel:
- Wenn sie matt wirkt und/oder deutlich mehr schläft als normalerweise, kann das auf verschiedenste gesundheitliche Probleme hindeuten.
- Wenn sie keinen Appetit zeigt oder trotz Appetit nicht recht fressen mag, könnten zum Beispiel Zahn- oder Zahnfleischprobleme die Ursache sein – oder ungefähr tausend andere Erkrankungen.
- Wenn die Katze unangenehm aus dem Maul riecht, könnten ebenfalls kaputte Zähne oder entzündetes Zahnfleisch die Ursache sein.
- Wenn die Katze unrein wird, muss zunächst abgeklärt werden, ob als wahrscheinlichste Ursachen schmerzhafte Blasen- oder Nierenprobleme vorliegen – und nicht etwa «Protest»-Verhalten wie oft fälschlich vermutet. Besonders in Stresssituationen (Umzug, neue Katze ist eingezogen et cetera) wird der unreinen Katze oft Trotzigkeit unterstellt. Sinnvoller wäre es, zunächst abzuklären, ob der Stress bei dem sensiblen Tier nicht womöglich eine Blasenentzündung ausgelöst hat.
- Wenn die Katze aggressiv ist, gar kratzt oder beisst, kann auch das auf Schmerzen hindeuten – und nicht etwa auf die Katzen zu Unrecht oft unterstellte Arglist und Heimtücke.
- Wenn sie sich weniger bewegt als früher, nicht mehr spielt oder weniger springt, quälen sie allenfalls Gelenkprobleme.
- Wenn sie plötzlich viel mehr trinkt als gewöhnlich, könnte das unter anderem ein Indiz für eine Nierenerkrankung sein.
- Wenn sie sich häufig übergibt, sollte man ebenfalls alarmiert sein, da die Katze dann auch schnell dehydrieren kann.
- Wenn sie sich nicht mehr richtig putzt, ist ihr Bewegungsapparat eventuell eingeschränkt.
- Wenn sie sich plötzlich selber Haare ausreisst oder sich wie verrückt putzt, könnte sie womöglich Juckreiz quälen – ausgelöst zum Beispiel durch Parasiten oder eine Futtermittelallergie.
- Wenn sie sich plötzlich verkriecht, ist das auch selten ein gutes Zeichen.
- Wenn sie plötzlich mehr miaut als gewohnt, könnten unter anderem Gehörprobleme die Ursache sein. Oder natürlich einfach Schmerzen – dann ist es aber aus den genannten Gründen allerhöchste Zeit, einen Tierarzt zu konsultieren.
Dies ist nur eine bescheidene kleine Auswahl an Verhaltensauffälligkeiten, die Katzenhalter alarmieren sollten – zumal wenn sie über mehrere Tage auftreten.
Das heisst nun nicht, dass Sie bei jedem Pups Ihrer Katze gleich an Darmkrebs denken müssen – aber Sie sollten Auffälligkeiten bitte ernst nehmen. Und wenn Sie jetzt denken: «Das ist doch übertrieben, meine Katze zeigt mehrere dieser Verhaltensweisen», dann wissen Sie ja jetzt, was zu tun ist…
Und noch eine Bitte: Sollten Sie bei Ihrer Katze eine beunruhigende Verhaltensänderung feststellen, fragen Sie bitte zuerst den Tierarzt Ihres Vertrauens und nicht ein Forum oder eine Internetsuchmaschine: Denn während Sie googeln oder in einem Forum diskutieren, leidet Ihre Katze womöglich bitterlich – schlimmstenfalls ringt sie sogar gerade mit dem Tod und hält sich dabei einfach nur ihrer Natur gemäss verdammt tapfer. Alles schon vorgekommen.
Als mein Bekannter sich dann doch noch aufraffen konnte, seine jaulende Katze zu einem Tierarzt zu bringen, stellte sich heraus, dass sie am Schwanzansatz einen üblen Abszess hatte, die Wunde durch und durch vereitert war und zweifellos scheusslich weh tat. Gut, haben wir darüber geredet.
Tierärzte/Notfälle
- Hier können Sie schweizweit nach Tierärzten suchen: → www.vet-look.ch
- → Tierkliniken mit 24-h-Notdienst (CH) – suchen Sie bitte eine Klinik raus, bevor Sie sie brauchen und speichern die Nummer im Handy.
- Tierarztsuche Deutschland: → www.tierarzt-onlineverzeichnis.de
- Vergiftungen: 24-h-Notruf (Tel. 145) und viele Infos rund um Vergiftungen bei Mensch und Tier: → www.toxi.ch
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→ Erste Hilfe
→ FIV – «kleiner» Überblick über wichtige Fragen
→ Mittelohrentzündung/Vestibulärsyndrom
→ umfassende CNI-Infoseite
Ich habe eine Entscheidung getroffen. Ich hoffe, dass sie folgenreich ist.
Und zwar werde ich ein Buch schreiben. Ich meine, ein richtiges Buch mit Buchstaben und allem, was dazugehört: Drama, Liebe, Verrat und Totschlag. Und natürlich Katzen. Was sonst?
In meinem Urlaub hatte ich viel Zeit. Zeit, zu lesen. Zeit, nachzudenken. Ich erspare euch die Details. Euch zuliebe direkt das Fazit: Es gibt eigentlich nur zwei Fähigkeiten, für die ich je von anderen Menschen wohlwollende Rückmeldung bekam: ein gewisses Talent zu zeichnen und ein gewisses Talent zu schreiben.
Die Zeichnerei habe ich ja schon in Buchform festgehalten: → „Anderswo zuhause“. Die englische Version und das Malbuch sollten übrigens pünktlich zu Weihnachten fertig werden 😀 Doch dies nur so am Rande (höhö).
Ich sollte überhaupt wieder mehr zeichnen. Solange ich noch kann. Statt mich zB. auf Facebook mit mitunter sehr sehr seltsamen Gestalten rumzuschlagen. Womit ich natürlich nicht meine FB-Freunde meine. Aber (fast) alle anderen.
Und ich sollte endlich mal ein Buch schreiben. Das wollte ich schon immer, allein: Ich wusste nicht, worüber. Nun weiss ich es.
So viel sei vorweg verraten: Mathilde hat auch aus dem Jenseits eine unglaublich inspirierende Wirkung auf mich. Nicht falsch verstehen, bitte: Alle meine Zwerglis bedeuten mir die Welt – jedes einzelne. Aber… wer Thillie und unsere Geschichte kannte, beziehungsweise, wer mich davor kannte, kann vielleicht immerhin im Ansatz nachvollziehen, wie sehr diese Seele mein Leben umgekrempelt hat. Und damit meine ich nicht, dass ich zum besessenen Tierschützer wurde, wie manche in meinem Umfeld es sehen. Ich meine damit auch nicht, dass ich vielleicht zu einer Katze ein spirituelleres Verhältnis hatte, denn je zu einem Menschen. Ich meine damit schlicht und ergreifend, dass diese Katze mir die Augen für Dinge öffnete, die ich zuvor nicht sah.
Nur wenige Menschen schafften dasselbe. Oder werden es in Zukunft tun.
Jaja, jetzt kommt so ein Laien-Katzenhaltungsratgeber oder son Scheiss, denkt ihr vielleicht. Weit gefehlt. Naja – ok: Der eine oder andere Aspekt zum Thema Respekt gegenüber Mitlebewesen könnte evtl. tatsächlich eine Rolle spielen. Aber da kennen sich andere viel besser aus als ich.
In meinem bahnbrechenden Buch soll es vielmehr um folgende Themen gehen: Liebe, Freundschaft, Verrat, Dummheit, Facebook, Internetforen, Lernfähigkeit, Krankheit, Trauer, Tod, Mord, Ausserirdische, das Universum. Und natürlich um Katzen. Worum sonst?
Als Cover hätte ich gern → Stefania Res Gemälde von Mathilde, das sie mir einst schenkte – falls das Buch ein Bestseller wird, könnte ich sie sogar endlich dafür bezahlen 😉

Ich bin total gespannt, was dabei rauskommt. Sonst noch jemand? 😛
„Please, help me“ – ein dringender Aufruf ♥
Heute erreichte mich eine E-Mail von Moriahs ehemaliger Pflegestelle in Cádiz. Ihre Worte berühren mich sehr. Umso mehr, als ich genau nichts weiter tun kann, als euch um Hilfe zu bitten. Es geht nicht um Spenden, „nur“ um Kontakte.
Ich stehe seit → Moriahs (die Katze im Bild) Einzug mit ihrer ehemaligen Pflegestelle in Cádiz in losem, aber sehr liebevollen Kontakt. Olga war immer sehr interessiert an Moriahs Entwicklung hier und berichtete mir manchmal auch von der Situation vor Ort, wo ja auch Moriahs „Babys“ noch immer sind 😦 Nie bat sie mich um Hilfe. Bis heute.
Aber ich kann nicht helfen. Darum frage ich, ob jemand von euch vielleicht helfen kann?
Sie schrieb mir heute (aus dem Englischen übersetzt):
„Ich weiss es sehr zu schätzen, dass du uns hier unten nicht vergisst. Ich werde deine Hilfe dabei brauchen, eine verlässliche Tierschutzorganisation in der Schweiz (oder in Deutschland – siehe weiter unten) zu finden, die uns hilft, ein neues Zuhause für unsere Katzen zu finden. Ich habe niemanden, keine Kontakte. Und die Situation in diesem Jahr ist schrecklich, so viele Leute ohne Jobs werfen ihre Katzen raus auf die Strassen. Ich rettete kürzlich eine Perserkatze beim Fluss. Zu meinem Entsetzen sagte mir der Tierarzt am nächsten Tag, dass sie säugend sei. Wo ich sie fand, musste also noch mind. eine Babykatze sein. Gott sei Dank fand ich das Kitten noch am Abend im Taschenlampenlicht unter Steinen versteckt. Ein schönes Kitten, einen Monat alt, mit demselben flachen Persergesicht wie ihre Mutter. Da waren noch mehr Katzenbabys, aber dieses hatte dieselben langen Haare und das Gesicht der Mutter.
Das ist nur ein Beispiel für die Verzweiflung, die wir täglich erleben mit all den Katzenbabys in den Müllcontainern entlang den Strassen. Es ist herzzerreissend. Ich habe gerade 25 Katzen (in Pflege) – manche wunderschön, alle von ihnen dankbar und lieb und an Hunde gewöhnt.
Ich brauche nur deine Hilfe, eine seriöse und relativ bekannte Tierschutzorganisation zu finden, die gewillt ist, uns dabei zu helfen, für unsere Schützlinge gute Endstellen in der Schweiz oder in Deutschland zu finden. Wir kümmern uns um Impfungen und Kastration. Ich komme gerne persönlich, damit allfällige Tierschutzvereine mich kennenlernen können, wenn sie das wünschen. Bitte, hilf mir.“
„Bitte, hilf mir.“
Diese Worte einer Frau, die ich durch unseren Kontakt über Moriah als so aufopferungsvoll, selbstlos und zugleich hilfsbereit erlebte, brechen mir schier das Herz. Ich bin hier in der Schweiz tierschutztechnisch nicht wirklich vernetzt. Ich habe heute gegoogelt und konnte nur immer wieder feststellen, dass die meisten grösseren/offiziellen TS-Vereine in der Schweiz Auslandtierschutz bzw. die Vermittlung ausländischer Notfellchen in die Schweiz ablehnen. Und jene, die es nicht tun, sind komplett eingedeckt mit ihren eigenen Notfellchen.
Der Notstand mit → „weggeschmissenen Haustieren“ ist überall gross – das weiss ich. Ich habe mich auch nicht entblödet, mal wieder kurz in „Katzenvermittlungsportalen“ nach Abgabekitten umzusehen. Und war geschockt. Überall, rundherum werden Katzenbabys in die Welt gesetzt – ich kann nur den Kopf schütteln. Und die berechnenden, herzlosen Verbrecher (sorry – das ist mein Blog, da übernehme ich die volle Verantwortung für meine Wortwahl und ich meine: berechnende, herzlose Verbrecher), die Rassekatzenmixe für Hunderte von Franken mit sechs Wochen abgeben, sterben leider auch nicht aus. Und offensichtlich die schlecht informierten Käufer auch nicht 😦 – bis zu 1000 Franken zB. für einen Perser-Mix ohne Papiere, ohne Impfungen, ohne nix. Aber geht weg wie warme Semmel. Hallo? Na, dann doch lieber einen ausgesetzten Perser aus Cadiz aufnehmen – ist „billiger“ und die Katze ist ohne Zweifel besser grundversorgt. Naja – aber ob so ein „Käufer“ einer solchen Katze dann würdig ist? …
Wer ein Herz hat, „kauft“ kein Haustier – sondern adoptiert ♥
Doch zurück zum Thema: Hat irgendjemand von euch „da draussen“ eine Idee, wie man Moriahs ehemaliger Pflegestelle helfen kann? Bitte ♥ Moriahs Babys sind noch dort 😦 und es kommen immer mehr. Bitte: Wenn ihr einen Verein kennt oder selber einer seid, der sich um die Vermittlung weiterer momentan 25 Katzen aus Cadiz kümmern kann – BITTE: helft ♥
Schreibt mir an iwon@kamikatze-zwerglis.com
Ich habe übrigens noch nie von einer Pflegestelle aus Südeuropa ein trotz FIV so dermassen gut versorgtes TS-Fellchen übernommen, wie von Olga. Sogar unsere Klinik war begeistert 🙂
Ich danke euch für eure Unterstützung – ihr dürft den Aufruf auch gerne teilen. Danke ♥
Ps: Zum Thema „Auslandtierschutz“ ist der Aufklärungsbedarf offensichtlich auch noch gross. Meine Meinung zum Thema folgt demnächst. Ich gehe davon aus, dass die meisten regelmässigen Leser dieses Blogs spätestens nach diesem Beitrag meine Meinung dazu kennen. Aber: Ich habe auch Argumente 😀
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Originalwortlaut des Mails auf Englisch:
„I really appreciate that you do not forget us down here. I will need your help to find a reliable animal charity in Switzerland which finds homes for our cats. I do not have anybody, no contacts. And the situation this year is dire, so many people without jobs throwing their cats to the streets. I recently rescued a Persian cat by the river. To my horror, the vet next day told me that she was nursing. Thus, there had to be a baby somewhere in the place by the river where I found her. Thanks God, I located the baby that evening with flashlights hidden underneath big stones. A beautiful baby, one month old with a very flat face, like her mothers. There were more babies there but this one had long hair and his flat face.
The above is only example of the desperation we feel every day with so many babies in garbage containers, along the roads. It is heart-wrenching. I have now 25 cats some of them beautiful, all of them very sweet, used to dogs.
I only need your help to find out a serious and well-known charity that is willing to help us to find good homes in Switzerland or Germany. We will take care of the vaccinations and spaying-neutering. I am willing to travel and meet with them if necessary. Please, help me.“
Karibikgefühle in Ehren – „Scheisse“ (sorry)
Karibikfeeling ist ja schön, aber ich wollte es mal wieder spüren, indem ich einfach faul unterm Sonnenschirm auf der Terrasse liege, statt hier täglich im Wohnzimmer bald meterhoch durch Katzenstreu (kein ganz gleichwertiger Strandersatz…) zu waten und täglich Lastwagenladungen davon wegzuschaufeln.
Also habe ich mir heute ein Herz gefasst, →Mathildes ehemaliges behinderungsgerechtes 1×0,6m Grossraum-Gerontologie-Offenklo im Wohnzimmer weggeräumt und durch ein kleineres Haubenklo ersetzt.
So.
Dachte ich.
Fazit vier Stunden später: Deutlich weniger Katzenstreu im Wohnzimmer (yehaa!). Und zwei (scheinbar) demonstrativ VOR das Klo platzierte Kackhaufen. Und gerade eben pinkelte Tünn freihaus VOR das Klo. Gmpf.
Ich fänds einfach schon schnieke, wenn meine geliebten, nunmehr zum Glück alle wieder gesunden und mobilen Fellzwerge sich wieder an ein marktübliches Haubenklo gewöhnen könnten, zumal der eine oder andere sich gern nach seinem Geschäft bis nach Australien durchbuddelt (und mir dabei mitunter schonmal ein, zwei Katzenstreukrümel direkt an die Brille katapultierte, während ich zwei Meter entfernt gemütlich auf dem Sofa lümmelte. Notiere: Brillenträger zu sein, kann auch Vorteile haben).
Vor Mathildes Palliativ-Zeiten ging das doch auch?
Weniger wurfgeschosstaugliches Streu habe ich schon ausprobiert (zB. Fatto von der Migros) – wird leider nicht angenommen. Wir verwenden hier eigtl. sehr zufrieden Natusan Klumpstreu und ich habe – sofern es vermeidbar wäre – auch wenig Lust, hier zig Streusorten anzuschleppen und mit 6 Katzen eine Stubenreinheitsdiskussion zu eröffnen.
Gibt es evtl. irgendwelche genialen katzenstreuverbreitungshemmenden Offenkloerfindungen, die behindertengerecht sind?
Tipps? Erfahrungswerte?
Ompf.
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Nachtrag, 16. August: Heute wurde das neue behindertengerechte Grossraum-Offenklo mit hightech Streukörnchenantikatapult-Vorrichtung installiert: ein voller Erfolg! Danke nochmal an alle, die mich darauf hinwiesen, dass sowas Geniales schon erfunden wurde! Die Zwerglis lieben es und ich auch ♥
Klos wurden umgeräumt, aufgeräumt und aufgebaut

Lucie kanns nicht abwarten und testet gleich mal, ob das was taugt 😀 (das Streu im Hintergrund kommt vom Auf- und Umräumen, nicht von ihr 🙂 )
























































