Mogwai – ich lasse dich endlich los

Nur vier Tage nach Mathildes Einzug bist du für mich völlig überraschend gestorben. Heute vor fünf Jahren um diese Uhrzeit verlor ich dich. Im Wortsinne. Meine Welt ist seither eine andere. Eine zerbrechliche.

Was damals genau geschah, ist hier nachzulesen Ein Trauerspiel von Dummheit, Heimtücke und Ignoranz

Heute aber möchte ich nicht deine so tragische Geschichte erzählen. Sondern in Liebe an dich denken – und dich endlich loslassen. Nicht vergessen! Nicht wegschicken! Ich habe mir jahrelang nicht verziehen, was dir passiert ist. Verzeihen möchte ich es mir auch nicht – wozu? Ich habe daraus gelernt. Und heute – fünf Jahre danach – habe ich meinen Frieden damit geschlossen und darf behaupten, dass du mich zu einem verantwortungsbewussteren Menschen gemacht hast, du bist nicht „umsonst“ gestorben.

Auf einer Notfellchenseite habe ich dein Bild gesehen,
in dem Moment wars um mich geschehen.

Doch beharrlich sagt‘ ich mir:
„Nein, nein – nicht noch ein fünftes Tier!“

Du hattest dich schon längst in meinem Herzen festgebissen,
und ohne dich zu kennen, begann ich dich schon zu vermissen.

Fünf Monate brauchte ich, das zu verstehen –
und dann konnte ich kaum noch warten dich zu sehen.

So kamst du 2009 endlich her.
Dran zu denken, fällt mir schwer.

Jemand schrieb in deinen Pass:
„Feliz 2009 & navidaz“.

Doch es kam alles völlig anders als geplant.
Hätte mir damals doch wenigstens mal was geschwant.

Du warst todkrank, doch das wusst‘ ich nicht.
Auf unseren Ex-Tierarzt ich seither verzicht‘.

Du warst das reine Licht, Zuversicht und Liebe –
die dich mir nahmen, das sind Diebe.

Menschen, die nicht wissen, was sie tun –
doch auch ich war damals nur ein dummes Huhn.

Seither ist nichts mehr, wie es war.
Das war dein Opfer, das ist mir klar.

Wahrscheinlich wärst du mit dieser Vorgeschichte sowieso gestorben –
doch dank dir habe ich seither so viel Wissen mir erworben.

Wissen, das Leben rettete oder Leid ersparte –
an dich denkend, muss ich wieder weinen – doch, nein, nein: warte.

Ich danke dir von ganzem Herzen!
Was hast du anderen hier erspart an Leid und Schmerzen.

Mein Unwissen in deinem Schicksal hat mich an die Wand geschlagen.
Und ich schwor mir: Nie mehr werde ich so versagen.

Mogwai, mein Engel, fast täglich sag ich mir:
So viel, so viel – verdank ich dir.

Eine helle Kerze brennt für dich –
vergiss auch du uns nicht.

Und verzeih auch den einen oder andren schiefen Reim –
ich wünscht so sehr, du kämst nur wieder heim.

In Liebe: Mogwai † 26. November 2009 – R.I.P.

Ich werde dich nie – niemals – vergessen! „When you went, I became a hopeless drifter. In many years they may forget this love of ours – or that we met. They may not know how much you meant to me“. Aber ich werde nie vergessenI cried for you

3 Gedanken zu „Mogwai – ich lasse dich endlich los

  1. Kuhfellchen

    Verzeih, nun war ich einige Wochen leider nicht auf eurem Blog.
    Nun sitz ich hier mit Tränen in den Augen…Sahib, Thildchen, Mogwai…so sehr geliebt, beweint, auf Ewig unvergessen ❤ ❤ ❤
    Statt vieler Worte, fühle dich ganz fest von mir in den Arm genommen ❤

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  2. Petra

    Liebe Iwon,
    auch ich möchte dich einfach nur ganz lieb in den Arm nehmen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!♥♥♥
    Es ist nicht so mein Ding, die passenden Worte zu finden! Bitte verzeih mir deshalb!
    Aber ich bin in Gedanken bei dir! ♥♥♥

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    Antwort
  3. Brigitte

    Liebste Iwon! ❤
    Frieden – Ruhe – Loslassen… Das sind Dinge, die man sich so sehnlichst wünscht – ich weiss, wie lange es gedauert hat, und nun freue ich mich für Dich und mit Dir, dass Du endlich Frieden schließen konntest! ❤ Mogwai wird sich auch freuen – ich glaube fest daran, dass sie Dir niemals etwas vorgeworfen hat. ❤
    Sei ganz lieb umarmt!!!!! ❤

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