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Ich bin ein schreckliches Dosi

Nachdem ich Tünns Move-in-Day vor genau einem Monat öffentlich zu erwähnen vergass, habe ich etwas beschlossen.

Und wenn ich denn dran gedacht hätte, hätte ich auch mal munter angenommen, dass es Tünns 3. oder gar 4. Move-in-Day sei, den wir feiern. Als ich jetzt gerade nochmal nachsah, war ich etwas fassungslos: → Tünn ist erst 2013 hier eingezogen? Echt?

Der ist doch schon immer hier.

Gut – Zahlen sind eh nicht meine Welt. Und ganz ehrlich: Ich glaube, Tünn sind Zahlen und Jahrestage völlig schnuppe. Und den anderen Zwerglis auch. Darum werde ich jetzt auch nicht mehr akribisch jeden Jahrestag dokumentieren. Ausser vielleicht jene meiner Sternchen. Denen sind Jahrestage zwar noch viel schnupperer, aber das sind Daten, an denen eine Geschichte nicht weitergeschrieben werden konnte und für immer endete. Das sind sozusagen historische Daten. Und Geschichtsbewusstsein ist ja schon wichtig 😉

Zurück zu Tünn, der gefühlt schon immer hier ist – und doch mein Leben verändert hat.

Seit Tünn hier ist, brauche ich eigtl. keinen Wecker mehr. Er springt immer zuverlässig etwa eine halbe Stunde bevor der Wecker klingelt zu mir ins Bett und kuschelt sich wie eine kleine Zuckerschnecke in meine Arme. Interessant dabei: Das macht er auch an Tagen, an denen ich früher oder später als gewohnt aufstehen muss. Pünktlich eine halbe Stunde vor dem Wecker – egal, ob ich Letzteren auf 4 Uhr, 7 Uhr oder 10 Uhr gestellt habe.

Seit Tünn hier ist, schreibe ich meine E-Mails erstmal ohne Empfängeradresse. Tünn hat nämlich die Angewohnheit, mich stürmisch anzugaloppieren, wenn ich gerade am Computer sitze und sich dann mehrfach über die Tastatur zu rollen, bevor er diese, meinen Schreibtisch und mich in zärtlich motiviertem Sabber ertränkt smiley_emoticons_regenschirm  Das führte anfangs dazu, dass viele meiner nicht fertig gestellten Mails mit „asökdlfhbknvjdsörewa.ksjehrkjgewruz“ endeten und dann abgeschickt wurden smiley_emoticons_muede. Privat kann man sowas (meistens…) erklären. Beruflich ist das dann schon etwas – öhm: diffiziler.

Seit Tünn hier ist, melde ich mich mit zarten Klopfzeichen an, bevor ich in die zweite Etage gehe, damit sich das arme Tier nicht durch meine Schritte aus dem Schlaf geschreckt kopflos vom Schrank in den Genickbruch stürzt.

Seit Tünn hier ist, hat Lucie endlich (wieder) einen tollen Spiel- und Raufkumpel, den sie damit quälen kann, erst die Supertussi zu geben, dann das Opfer (der glaubt ihr das auch immer noch), um ihn dann von schräg hinten wieder zu attackieren. Lucie ist sehr glücklich, dass Tünn das Spiel noch nicht durchschaut hat.

Seit Tünn hier ist, muss ich sehr viel lachen, freue mich, wie toll er sich in „seine“ Mädelsgruppe integriert hat und fühle bei seinem Anblick schon längst nicht mehr den Schmerz der Erinnerung an sein Ebenbild Omar. Und doch: Gerade das passt so schön.

Seit Tünn hier ist, fühlt er sich wohl, blüht auf, hat seine Macken, die er auch haben dürfen soll, geniesst die grosse Wohnung, die Terrasse, die anderen Katzen.

Seit Tünn hier ist. Ist er zu Hause.

Tünn, ich liebe dich, du kleine bezaubernde Quatschgurke – das Leben mit dir fühlt sich so perfekt an. Du warst schon immer hier smiley_emoticons_hug

Happy Move-in-Day nachträglich – und auf hoffentlich ganz viele frohe, unbeschwerte und gesunde Jahre, kleiner Mann! Worte können nicht beschreiben, wie sehr ich dich liebe – und auch deine Mädels hier lieben dich sehr. a_13_fa2278df

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Glückwunsch zum Ehrentag, geliebtes Möhrchen ♥

Gestern vor zwei Jahren startete der Moriah-Express um dich heimzuholen ♥ Damals dachte ich noch, dies sei der schwierigste Teil deiner Reise…

Wer uns schon länger kennt, weiss ja auch längst, wie es damals dazu kam, dass ich Moriah wiedermal vollkommen unvorbereitet, unbeabsichtigt und darum ganz klar total unschuldig, weil schicksalsträchtig fremdgesteuert auf einer Notfellchen-Vermittlungsseite entdeckte – wer die Geschichte noch nicht kennt, sie aber gerne kennenlernen möchte, findet sie unter → „Haben Katzen Humor? Ja, tiefschwarzen“.

Viele von euch wissen auch längst, dass ich als damals bereits einigermassen→ geübte Katzen-Reisebegleiterin das Unterfangen, Moriah von Cádiz nach Zürich zu holen…

Total unterschätzt hatte. smiley_emoticons_rolleyesnew

Wie das Abenteuer dann dank der routinierten Vermittlungs-Organisation und grossartiger Unterstützung herzensguter Menschen schliesslich doch gelang, hatte ich im Beitrag →“Happy Move-in-Day, Weihnachtswunder Moriah ♥“ schonmal ausführlich beschrieben.

Und auch dass mit Moriahs Einzug hier die eigentliche Herausforderung erst richtig begann, ist regelmässigen Lesern dieses Blogs hinlänglich bekannt – wem nicht, hier nachzulesen: → Moriah: Therapie der Katzenhasserin geht aktiv weiter.

Moriah und Shakti haben sogar Geschichte geschrieben – sozusagen: Ihre erste Buchwidmung (wir fühlen uns sehr geehrt smiley_emoticons_kolobok-party-dancers):
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Zu finden in: „Katzenzusammenführung mit Herz und Verstand“ von Christine Hauschild.
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Nochmals ganz ganz herzlichen Dank (jetzt ohne Scheiss: Diese Buchwidmung ist das Grösste – leider gab es das Buch ja damals in unseren Anfängen noch nicht. Aber das rührt uns sehr, dass wir bei einer so versierten Katzentherapeutin so einen „nachhaltigen“ Eindruck hinterliessen – oder andersum: Es tut mir leid, es tut mir leid, es tut mir leid, dass wir so anstrengend waren). Vor allem aber: Ohne Frau Hauschilds grossartige Beratung mit vielen aufschlussreichen Tipps und Strategien und vor allem auch unerschütterliche Zuversicht hätte mich wohl bisweilen der Mut verlassen, dass Moriah je ihre panische Angst vor anderen Katzen ablegt. Doch nach rund einem halben Jahr intensiven Trainings konnte ich vermelden: Zusammenführung abgeschlossen.

Und weil ihr das alles schon wisst, wisst ihr bestimmt auch, wie unbeschreiblich glücklich ich bin, dass Ex-Artgenossen-„Hasserin“ Moriah sich hier trotz aller anfänglichen Hürden inzwischen wunderbar eingelebt hat und fester Bestandteil unserer kleinen Zwergen-Herde wurde  smiley_emoticons_liebhab

Ich stehe heute zudem auch in regelmässigem Kontakt mit ihrer spanischen Pflegemutter, die Moriah damals diesen wunderschönen Brief (aus dem Englischen übersetzt) mit auf ihre Reise ins Ungewisse gab:

“Hallo,
Mein Name ist Messina (dort hiess Moriah so). Ich war eine Streunerkatze, die an einem verlassenen leeren Ort nahe dem Ozean in der Stadt Chiclana bei Cádiz lebte. Ich lebte dort mit ungefähr 30 anderen Katzen. Eine nette Frau gab mir Futter und Wasser.

Ich wurde im Oktober 2011 zusammen mit 13 Freunden und Verwandten gerettet. Wir hatten Glück. Die meisten der anderen Katzen wurden vergiftet.

Ich hatte drei Würfe. Meine beiden ersten Babys wurden von gemeinen Menschen getötet, eines wurde totgeschlagen. Ich hatte einen zweiten Wurf ein paar Tage nach meiner Rettung letztes Jahr. Ich war so gestresst und verängstigt, dass ich meinen Babys nicht gerecht werden konnte. Sie starben trotz aller Bemühungen unserer Retter.

Den dritten Wurf hatte ich im März diesen Jahres. Es waren vier wunderschöne langhaarige Babys. Das Mädchen starb Ende August, die Jungs sind inzwischen recht gross. Sie sind wunderschön und sehr lieb. Ich habe immer noch etwas Angst vor Fremden, diese grossen zweibeinigen Wesen waren sehr grausam zu meinen Freunden und mir. Ich traue ihnen nicht bis ich sicher bin, dass sie mir nicht wehtun.

Ich würde mir wünschen, dass wer immer sich nun um mich kümmern wird, geduldig ist und lieb. Meine spanischen Retter würden sich wünschen, dass meine künftige Menschin mit ihnen in Kontakt bleibt und ihnen von mir berichtet.

Herzlichen Dank, dass du dich künftig um mich kümmern möchtest. Ich freue mich auf ein Leben in einem richtigen Zuhause – etwas, das ich niemals zuvor kannte.”

Liebe Olga – ich hoffe, Moriahs und deinen Wunsch erfüllt und ihr ein „richtiges“ Zuhause geschenkt zu haben – auch wenn sie es in den ersten Wochen ganz ganz ganz schrecklich fand. Moriah gestern Mittag auf der Terrasse:
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Ihre Reise dahin in Bildern (auf die Bilder klicken, um sie vergrössert anzuzeigen und die Galerie zu öffnen):

Am sehr sehr frühen Morgen des 22. Dezember 2012 brachte dich der Moriah-Express sicher in dein neues Zuhause – nochmals ganz herzlichen Dank an alle in irgendeiner Form Beteiligten!  smiley_emoticons_hug

Happy Move-in-Day, kleines Weihnachtswunder! ♥ ♥ ♥ smiley_emoticons_torte

Mogwai – ich lasse dich endlich los

Nur vier Tage nach Mathildes Einzug bist du für mich völlig überraschend gestorben. Heute vor fünf Jahren um diese Uhrzeit verlor ich dich. Im Wortsinne. Meine Welt ist seither eine andere. Eine zerbrechliche.

Was damals genau geschah, ist hier nachzulesen Ein Trauerspiel von Dummheit, Heimtücke und Ignoranz

Heute aber möchte ich nicht deine so tragische Geschichte erzählen. Sondern in Liebe an dich denken – und dich endlich loslassen. Nicht vergessen! Nicht wegschicken! Ich habe mir jahrelang nicht verziehen, was dir passiert ist. Verzeihen möchte ich es mir auch nicht – wozu? Ich habe daraus gelernt. Und heute – fünf Jahre danach – habe ich meinen Frieden damit geschlossen und darf behaupten, dass du mich zu einem verantwortungsbewussteren Menschen gemacht hast, du bist nicht „umsonst“ gestorben.

Auf einer Notfellchenseite habe ich dein Bild gesehen,
in dem Moment wars um mich geschehen.

Doch beharrlich sagt‘ ich mir:
„Nein, nein – nicht noch ein fünftes Tier!“

Du hattest dich schon längst in meinem Herzen festgebissen,
und ohne dich zu kennen, begann ich dich schon zu vermissen.

Fünf Monate brauchte ich, das zu verstehen –
und dann konnte ich kaum noch warten dich zu sehen.

So kamst du 2009 endlich her.
Dran zu denken, fällt mir schwer.

Jemand schrieb in deinen Pass:
„Feliz 2009 & navidaz“.

Doch es kam alles völlig anders als geplant.
Hätte mir damals doch wenigstens mal was geschwant.

Du warst todkrank, doch das wusst‘ ich nicht.
Auf unseren Ex-Tierarzt ich seither verzicht‘.

Du warst das reine Licht, Zuversicht und Liebe –
die dich mir nahmen, das sind Diebe.

Menschen, die nicht wissen, was sie tun –
doch auch ich war damals nur ein dummes Huhn.

Seither ist nichts mehr, wie es war.
Das war dein Opfer, das ist mir klar.

Wahrscheinlich wärst du mit dieser Vorgeschichte sowieso gestorben –
doch dank dir habe ich seither so viel Wissen mir erworben.

Wissen, das Leben rettete oder Leid ersparte –
an dich denkend, muss ich wieder weinen – doch, nein, nein: warte.

Ich danke dir von ganzem Herzen!
Was hast du anderen hier erspart an Leid und Schmerzen.

Mein Unwissen in deinem Schicksal hat mich an die Wand geschlagen.
Und ich schwor mir: Nie mehr werde ich so versagen.

Mogwai, mein Engel, fast täglich sag ich mir:
So viel, so viel – verdank ich dir.

Eine helle Kerze brennt für dich –
vergiss auch du uns nicht.

Und verzeih auch den einen oder andren schiefen Reim –
ich wünscht so sehr, du kämst nur wieder heim.

In Liebe: Mogwai † 26. November 2009 – R.I.P.

Ich werde dich nie – niemals – vergessen! „When you went, I became a hopeless drifter. In many years they may forget this love of ours – or that we met. They may not know how much you meant to me“. Aber ich werde nie vergessenI cried for you

Lucie – mein kleiner grosser Zwerg ♥

Als ich dich heute vor sieben Jahren das erste Mal sah, entfuhr es mir: „Die wächst aber noch, oder?“ Deine Pflegemama sah mich daraufhin ein bisschen entgeistert an smiley_emoticons_muede

Bis zu jenem Zeitpunkt hatte ich mein ganzes Leben lang nur mit gut genährten und wohl behüteten erwachsenen Schweizer Katzen zu tun gehabt. Auf dem Vermittlungsbild damals war nicht erkennbar gewesen, dass du… Hm. Naja.

Ein Zwerg bist. Und zwar ein kleiner Zwerg.

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Und ein fröhlicher, unbeschwerter, seelisch scheinbar sonnendurchfluteter Zwerg. Sozusagen ein Sonnenscheinchen. Und das hat mich umgehauen.

Lucie

Lucie

Wer aus einer Vergangenheit wie deiner als Sonnenschein hervorgeht, gehört definitiv zu den ganz Grossen.

Dass du ein steifes Hinterbein und einen mittig abgerissenen Schwanz hast, wusste ich ja. Nur wie es dazu gekommen war, konnte niemand mit Sicherheit sagen, da du eine Fundkatze auf Madrids Strassen warst. Unfall?

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Der Spezalist, zu dem ich dich brachte, um abzuklären, ob man dein Beinchen wieder hinbekommt oder evtl. gar amputieren sollte, rekonstruierte aufgrund seiner Untersuchungen, deiner Verletzungen und der erhobenen Daten, was dir wohl widerfahren sein musste: Jemand habe dich wohl am Hinterbein festgehalten und dich mehrmals kopfvoran gegen eine Wand oder dergleichen geschlagen. Allein: Du mochtest nicht sterben. Dann muss es jemand wohl nochmals versucht haben, indem er dich diesmal am Schwanz festhielt, und gleich mit dir verfuhr wie jener zuvor. Doch dein Schwanz riss – und du musst die Chance wohl ergriffen haben, trotz der Verletzungen und des Schmerzes das Weite zu suchen.

In der Folge hieltest du das ausgerenkte und gnadenlos überdehnte Bein wohl lange Zeit in einer Schonhaltung, so dass die heilenden Sehnen es in einer grotesken Haltung fixierten und unwiederbringlich versteiften.

Wer schon einmal eine Bänderüberdehnung hatte, ahnt, welche Schmerzen du ertragen musstest, kleiner Zwerg. Dazu der mehrfache Schädelbruch und der abgerissene Schwanz.

Man versicherte mir  jedoch an verschiedener fachkundiger Stelle, dass du nun keine Schmerzen mehr in dem Bein hast, es ist halt einfach „nur“ steif. Aber wenn man dich an den Zehen kitzelt, lachst du und spreizt sie als würdest du sagen: „Ihhhh, geh weg, das kitzelt“

Ich las mal ein wunderschönes Gedicht einer halbseitig gelähmten, schwerst gehbehinderten klugen Frau. Sinngemäss schrieb sie, dass das, was für die meisten nicht mal einen Gedanken wert ist, nämlich von A nach B zu laufen, für sie ein Tanz sei, ein Tanz, den sie jedesmal spontan neu choreographiere – und auch wenn andre Menschen darob erschreckten, Mitleid empfänden oder sich sogar vielleicht „ekeln“, so sei es doch für sie ihr Tanz durch ihr Leben. Und sie tanze ihn leidenschaftlich gern.

Diese Sichtweise hat mich tief berührt. Ihre und deine Haltung im Umgang mit dem, was wir wohl „Behinderung“ nennen würden, hat meine Sicht auf Normabweichungen radikal verändert.

Ich sehe ja auch oft die erschreckten Blicke, wenn Menschen dich das erste Mal sehen.

Du weisst es aber auch perfekt zu nutzen, dein Beinchen: Wenn du langsam läufst, benutzt du es wie eine Krücke, wenn du aber wie ein adrenalingeschocktes Eichhörnchen durch die Bude rast, klappst du es einfach hoch und rast auf deinen drei gesunden Beinchen durch die Wohnung, Treppen hoch und runter. Und wenn deine Freundin Shakti mal wieder schräg-fies von der Seite kommt und dich mit einem gezielten Arsch-Bodycheck aus dem Gleichgewicht bringt, verdrehst du nur die Augen, um sie anschliessend spielerisch durch die Wohnung zu jagen.

Du bist so unerschütterlich freundlich – jeden Neuankömmling hier (und es waren ja viele nach dir), hast du immer liebevollst angeköpfelt und angegurrt Wenn ein Lieferant an der Tür klingelt, kommst du angesaust und willst wissen, welch nette Seele da Einlass verlangt. Auch Gäste beäugst du stets wohlwollend – nur anfassen muss dich ja dann doch nicht gleich jeder dürfen 😉 Der Tierarzt aber, der darf – auch wenn er wiedermal an deinem Bein rumzuppelt, um zu testen, ob dir Verschleisserscheinungen der „Fehlhaltung“ inzwischen Schmerzen bereiten. Und nach der Untersuchung fahren wir heim, damit alle anderen Zwerglis dich sofort auch wieder freudig begrüssen, und du ihnen deine Abenteuer in den schillerndsten Farben schildern kannst smiley_emoticons_hoplit_sword2_m

Ich habe dich noch nie fauchen oder knurren gehört – ich glaube, die Sprache sprichst du gar nicht.

Und nein: Du bist in den letzten sieben Jahren kein bisschen gewachsen. Du bist immer noch mein zauberhaftes Katzen-Bonsai Und mit deinen inzwischen acht Jahren so verspielt und verrückt wie eh und je.

Liebste Lucie – möge es noch viele viele Jahre so bleiben, mögest du dein sonniges Gemüt nie verlieren und nie wieder Schmerzen oder Sorgen erfahren. Und manchmal, wenn ich mich gräme, die Welt total doof finde oder einfach nur biorhythmusbedingt schlechte Laune habe – dann schaue ich einfach dich an und lache wieder

Bleib wie du bist, meine kleine dancing queen smiley_emoticons_kolobok-party-dancers – du bist perfekt in jedem erdenklichen Wortsinne.

Ich liebe dich mehr als Worte ausdrücken könnten.

 

Ja, stimmt schon: Weihnachten ist noch weit weg. ABER!

Ich bin auch kein Freund davon, wenn im April schon wieder Weihnachtsdeko in den Läden hängt, klar. Und doch spricht ja eigtl. nix gegen eine wohlüberlegte Geschenke-Organisations-Strategie 😉 Zumal einige – ganz besondere – Geschenke halt auch ein wenig Vorlaufzeit brauchen.

Darum möchte ich euch hier jetzt schon unseren kleinen Online-Weihnachtsshopping-Guide für Tierfreunde präsentieren. Schenken ist doch eigentlich eine sehr glückbringende Aktivität – wenn man mit einem Geschenk jedoch nicht „nur“ den Beschenkten glücklich macht, sondern damit auch noch gute Projekte und womöglich sogenannt „kleine Gewerbetreibende“ unterstützt, dann ist das doch eine Win-win-win-win-Situation. Und mal ehrlich: Wie oft hat man das schon?

Hier geht es darum um Geschenke, die ganz direkt mit unseren tierischen Mitbewohnern zu tun haben – und/oder auch „indirekt“, da ihr mit dem Einkauf stets den (Haus-)Tierschutz unterstützt 🙂

Und ja: Dieser Shopping-Guide erhebt null Anspruch auf Vollständigkeit und ist total unobjektiv subjektiv zusammengestellt – weitere Vorschläge von euch werden aber gerne wohlwollend geprüft und ggf. mitaufgenommen.*

Ihr werdet hier liebevollst handgefertigte Produkte empfohlen bekommen, die vom Portrait eures Haustiers über Schmuck aus dessen Haaren über Kalender und Spielzeug für eure Lieblinge reicht. Lasst mich mit jenen beginnen, die mutmasslich die längste Vorlaufzeit haben, und darum zeitnah in Auftrag gegeben werden müssten:

1. Unglaubliche Tierportraits von Stefania Re:
Stefania Re ist nicht nur eine unglaublich begnadete Malerin, sondern vor allem auch eine bis zum persönlichen und finanziellen Ruin engagierte Tierschützerin – jeder Cent, den sie mit ihrer leider karg bezahlten, aber zugleich so unbezahlbaren Kunst verdient, fliesst direkt in Tierschutzprojekte vor Ort in Italien. Stefania hat mir meine Herzenskatze Mathilde damals anvertraut – ich darf sie seither wohl meine Freundin nennen.

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Wer sich für ein Portrait der einzigartigen Künstlerin und Tierschützerin Stefania interessiert, findet hier weitere Infos:
Auf meiner alten Website (ich übertrage das dann mal noch hierher): ameise.com/stefania
Stefanias Website: www.illustrations.it
Anfragen gern auch direkt an: iwon@kamikatze-zwerglis.com

2. Fellnasenschmuck
Eine ganz grossartige Idee:
Zu viele Tierhaare im Haus? Dann mach ich Euch was Schönes draus. Ganz egal ob Katze oder Hund,ob schwarz-weiss, grau oder eher bunt:Ein Schmuckstück filz‘ ich aus den losen Haaren,die zuvor dir lästig waren.
Zauberhaft und stets ein Unikat,was ganz Besonderes, das garantiert nicht jeder hat.

Diese Schmuckstücke sind nicht nur einzigartig, sondern die Schöpferin spendet von ihren Einnahmen auch immer an aktuelle Tierschutzprojekte. Besucht sie und ihr Angebot bitte auf:
Dawanda
Facebook/fellnasenschmuck

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3. Online-Shop Laracats
Ich habe ja mehrere Katzen aus Spanien – diese TS-Orga brachte mir Lucie und Mogwai und auf Umwegen auch Shakti.

Zitat von der Website: Wir sind ein Team von Privatleuten, die sich ehrenamtlich für „Laracats – Hope for Animals“ engagieren. Uns geht es hier hauptsächlich um die Katzen, denen wir zu helfen versuchen, indem wir sie vermitteln und so ein wenig dazu beitragen können, dass es ihnen in ihrem neuen Leben besser geht.

Ich möchte Laracats aus verschiedenen Gründen gerade jedem sehr zur Unterstützung ans Herz legen. Bitte schaut mal in ihren Shop.

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Mehr Infos findet ihr hier:
laracats.com
Laracats bei Facebook

4. Kreativ-Basar bei der Katzenhilfe Uelzen
Die Katzenhilfe Uelzen hat mir ja meine Felize anvertraut – dieses kleine verrückte Huhn 😀 Das ist ein ganz toller und liebevoller Verein – der auch noch einen grandiosen Kreativ-Basar anbietet, schaut doch bitte mal rein: Kreativ-Basar der Katzenhilfe Uelzen.

Die hier angebotenen Artikel werden ausschließlich zu Gunsten unserer Schützlinge in Deutschland bzw. der Straßenkatzen auf Rhodos verkauft. Es handelt sich ausschließlich um handgemachte Unikate.

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Ich habe dort übrigens auch schon eingekauft: Super unkompliziert, schnell, zack zack – also: Top!

5. Strolchis Flohmarkt
Ich habe da schon ganz viel geshoppt 😀

Guckt mal bitte: Der lange Winter steht vor der Tür und es müssen 46 Hunde und 80 Katzen mit Futter versorgt werden. Einige Katzen und Hunde werden vor dem Winter vielleicht noch ein Zuhause finden, viele Freunde werden aber bleiben und für die sammel ich Geld damit Futter gekauft werden kann. Frieren ist ja schon schlimm, aber Hunger haben ist noch schlimmer. Ein Teil vom Erlös wird für Futter verwendet, wir werden von dem Geld Kohle und Holz kaufen, damit meine Freunde nicht frieren müssen. Da wir oft Notfelle haben, wird auch ein Teil des Geldes für den Tierarzt sein. Da das ganz schön viel Geld kostet, deshalb veranstalte ich für meine Menschenfreunde einen Flohmarkt mit gebrauchten aber auch vielen neuen Sachen. Ich danke Euch schon mal im voraus. EUER STROLCHI, der das beste Zuhause der Welt bekommen hat.

Ihr findet Strolchis Flohmarkt hier bei Facebook

Nun habe ich euch meine persönlichen Lieblings-Weihnachts-Shopping-Adressen genannt 🙂

Wie gesagt erweitere ich die Liste sehr gern: Schlagt mir weitere tolle Shoppingmöglichkeiten bitte sehr gerne vor auf: iwon@kamikatze-zwerglis.com

*Ich persönlich möchte hier halt Tierschutzprojekte „kleiner Gewerbetreibender“ und/oder kleiner TS-Orgas fördern. Gemeint ist: Auch WWF und andere „Worldplayer“ haben immer sehr schöne Geschenkideen zum Schutz der Eisbären, Regenwälder und allem, was wichtig ist im Leben. Aber die haben Marketingmöglichkeiten… – ne? Und auch die Grossverteiler des Heimtierbedarfs haben super Stinkekissen, Spielzeug und Co. – und es ist natürlich „umständlicher“ mal was beim Kleinhersteller zu bestellen, was man „Made in Taiwan“ womöglich günstiger auch beim Grossverteiler bekommt. Das sei jedem selbst überlassen. Ich denke, ihr versteht die Idee dahinter

Ich habe mich bei solchen Gelegenheiten echt schon total glücklich geshoppt: Win-win-win.

Probiert es aus

 

Ich habe eine Entscheidung getroffen. Ich hoffe, dass sie folgenreich ist.

Und zwar werde ich ein Buch schreiben. Ich meine, ein richtiges Buch mit Buchstaben und allem, was dazugehört: Drama, Liebe, Verrat und Totschlag. Und natürlich Katzen. Was sonst?

In meinem Urlaub hatte ich viel Zeit. Zeit, zu lesen. Zeit, nachzudenken. Ich erspare euch die Details. Euch zuliebe direkt das Fazit: Es gibt eigentlich nur zwei Fähigkeiten, für die ich je von anderen Menschen wohlwollende Rückmeldung bekam: ein gewisses Talent zu zeichnen und ein gewisses Talent zu schreiben.

Die Zeichnerei habe ich ja schon in Buchform festgehalten: „Anderswo zuhause“. Die englische Version und das Malbuch sollten übrigens pünktlich zu Weihnachten fertig werden 😀 Doch dies nur so am Rande (höhö).

Ich sollte überhaupt wieder mehr zeichnen. Solange ich noch kann. Statt mich zB. auf Facebook mit mitunter sehr sehr seltsamen Gestalten rumzuschlagen. Womit ich natürlich nicht meine FB-Freunde meine. Aber (fast) alle anderen.

Und ich sollte endlich mal ein Buch schreiben. Das wollte ich schon immer, allein: Ich wusste nicht, worüber. Nun weiss ich es.

So viel sei vorweg verraten: Mathilde hat auch aus dem Jenseits eine unglaublich inspirierende Wirkung auf mich. Nicht falsch verstehen, bitte: Alle meine Zwerglis bedeuten mir die Welt – jedes einzelne. Aber… wer Thillie und unsere Geschichte kannte, beziehungsweise, wer mich davor kannte, kann vielleicht immerhin im Ansatz nachvollziehen, wie sehr diese Seele mein Leben umgekrempelt hat. Und damit meine ich nicht, dass ich zum besessenen Tierschützer wurde, wie manche in meinem Umfeld es sehen. Ich meine damit auch nicht, dass ich vielleicht zu einer Katze ein spirituelleres Verhältnis hatte, denn je zu einem Menschen. Ich meine damit schlicht und ergreifend, dass diese Katze mir die Augen für Dinge öffnete, die ich zuvor nicht sah.

Nur wenige Menschen schafften dasselbe. Oder werden es in Zukunft tun.

Jaja, jetzt kommt so ein Laien-Katzenhaltungsratgeber oder son Scheiss, denkt ihr vielleicht. Weit gefehlt. Naja – ok: Der eine oder andere Aspekt zum Thema Respekt gegenüber Mitlebewesen könnte evtl. tatsächlich eine Rolle spielen. Aber da kennen sich andere viel besser aus als ich.

In meinem bahnbrechenden Buch soll es vielmehr um folgende Themen gehen: Liebe, Freundschaft, Verrat, Dummheit, Facebook, Internetforen, Lernfähigkeit, Krankheit, Trauer, Tod, Mord, Ausserirdische, das Universum. Und natürlich um Katzen. Worum sonst?

Als Cover hätte ich gern Stefania Res Gemälde von Mathilde, das sie mir einst schenkte – falls das Buch ein Bestseller wird, könnte ich sie sogar endlich dafür bezahlen 😉
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Ich bin total gespannt, was dabei rauskommt. Sonst noch jemand? 😛

„Please, help me“ – ein dringender Aufruf ♥

Heute erreichte mich eine E-Mail von Moriahs ehemaliger Pflegestelle in Cádiz. Ihre Worte berühren mich sehr. Umso mehr, als ich genau nichts weiter tun kann, als euch um Hilfe zu bitten. Es geht nicht um Spenden, „nur“ um Kontakte.

Ich stehe seit Moriahs (die Katze im Bild) Einzug mit ihrer ehemaligen Pflegestelle in Cádiz in losem, aber sehr liebevollen Kontakt. Olga war immer sehr interessiert an Moriahs Entwicklung hier und berichtete mir manchmal auch von der Situation vor Ort, wo ja auch Moriahs „Babys“ noch immer sind 😦 Nie bat sie mich um Hilfe. Bis heute.

Aber ich kann nicht helfen. Darum frage ich, ob jemand von euch vielleicht helfen kann?

Sie schrieb mir heute (aus dem Englischen übersetzt):
„Ich weiss es sehr zu schätzen, dass du uns hier unten nicht vergisst. Ich werde deine Hilfe dabei brauchen, eine verlässliche Tierschutzorganisation in der Schweiz (oder in Deutschland – siehe weiter unten) zu finden, die uns hilft, ein neues Zuhause für unsere Katzen zu finden. Ich habe niemanden, keine Kontakte. Und die Situation in diesem Jahr ist schrecklich, so viele Leute ohne Jobs werfen ihre Katzen raus auf die Strassen. Ich rettete kürzlich eine Perserkatze beim Fluss. Zu meinem Entsetzen sagte mir der Tierarzt am nächsten Tag, dass sie säugend sei. Wo ich sie fand, musste also noch mind. eine Babykatze sein. Gott sei Dank fand ich das Kitten noch am Abend im Taschenlampenlicht unter Steinen versteckt. Ein schönes Kitten, einen Monat alt, mit demselben flachen Persergesicht wie ihre Mutter. Da waren noch mehr Katzenbabys, aber dieses hatte dieselben langen Haare und das Gesicht der Mutter.

Das ist nur ein Beispiel für die Verzweiflung, die wir täglich erleben mit all den Katzenbabys in den Müllcontainern entlang den Strassen. Es ist herzzerreissend. Ich habe gerade 25 Katzen (in Pflege) – manche wunderschön, alle von ihnen dankbar und lieb und an Hunde gewöhnt.

Ich brauche nur deine Hilfe, eine seriöse und relativ bekannte Tierschutzorganisation zu finden, die gewillt ist, uns dabei zu helfen, für unsere Schützlinge gute Endstellen in der Schweiz oder in Deutschland zu finden. Wir kümmern uns um Impfungen und Kastration. Ich komme gerne persönlich, damit allfällige Tierschutzvereine mich kennenlernen können, wenn sie das wünschen. Bitte, hilf mir.“

„Bitte, hilf mir.“

Diese Worte einer Frau, die ich durch unseren Kontakt über Moriah als so aufopferungsvoll, selbstlos und zugleich hilfsbereit erlebte, brechen mir schier das Herz. Ich bin hier in der Schweiz tierschutztechnisch nicht wirklich vernetzt. Ich habe heute gegoogelt und konnte nur immer wieder feststellen, dass die meisten grösseren/offiziellen TS-Vereine in der Schweiz Auslandtierschutz bzw. die Vermittlung ausländischer Notfellchen in die Schweiz ablehnen. Und jene, die es nicht tun, sind komplett eingedeckt mit ihren eigenen Notfellchen.

Der Notstand mit „weggeschmissenen Haustieren“ ist überall gross – das weiss ich. Ich habe mich auch nicht entblödet, mal wieder kurz in „Katzenvermittlungsportalen“ nach Abgabekitten umzusehen. Und war geschockt. Überall, rundherum werden Katzenbabys in die Welt gesetzt – ich kann nur den Kopf schütteln. Und die berechnenden, herzlosen Verbrecher (sorry – das ist mein Blog, da übernehme ich die volle Verantwortung für meine Wortwahl und ich meine: berechnende, herzlose Verbrecher), die Rassekatzenmixe für Hunderte von Franken mit sechs Wochen abgeben, sterben leider auch nicht aus. Und offensichtlich die schlecht informierten Käufer auch nicht 😦 – bis zu 1000 Franken zB. für einen Perser-Mix ohne Papiere, ohne Impfungen, ohne nix. Aber geht weg wie warme Semmel. Hallo? Na, dann doch lieber einen ausgesetzten Perser aus Cadiz aufnehmen – ist „billiger“ und die Katze ist ohne Zweifel besser grundversorgt. Naja – aber ob so ein „Käufer“ einer solchen Katze dann würdig ist? …

Wer ein Herz hat, „kauft“ kein Haustier – sondern adoptiert

Doch zurück zum Thema: Hat irgendjemand von euch „da draussen“ eine Idee, wie man Moriahs ehemaliger Pflegestelle helfen kann? Bitte Moriahs Babys sind noch dort 😦 und es kommen immer mehr. Bitte: Wenn ihr einen Verein kennt oder selber einer seid, der sich um die Vermittlung weiterer momentan 25 Katzen aus Cadiz kümmern kann – BITTE: helft

Schreibt mir an iwon@kamikatze-zwerglis.com

Ich habe übrigens noch nie von einer Pflegestelle aus Südeuropa ein trotz FIV so dermassen gut versorgtes TS-Fellchen übernommen, wie von Olga. Sogar unsere Klinik war begeistert 🙂

Ich danke euch für eure Unterstützung – ihr dürft den Aufruf auch gerne teilen. Danke

Ps: Zum Thema „Auslandtierschutz“ ist der Aufklärungsbedarf offensichtlich auch noch gross. Meine Meinung zum Thema folgt demnächst. Ich gehe davon aus, dass die meisten regelmässigen Leser dieses Blogs spätestens nach diesem Beitrag meine Meinung dazu kennen. Aber: Ich habe auch Argumente 😀

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Originalwortlaut des Mails auf Englisch:
„I really appreciate that you do not forget us down here. I will need your help to find a reliable animal charity in Switzerland which finds homes for our cats. I do not have anybody, no contacts. And the situation this year is dire, so many people without jobs throwing their cats to the streets. I recently rescued a Persian cat by the river. To my horror, the vet next day told me that she was nursing. Thus, there had to be a baby somewhere in the place by the river where I found her. Thanks God, I located the baby that evening with flashlights hidden underneath big stones. A beautiful baby, one month old with a very flat face, like her mothers. There were more babies there but this one had long hair and his flat face.

The above is only example of the desperation we feel every day with so many babies in garbage containers, along the roads. It is heart-wrenching. I have now 25 cats some of them beautiful, all of them very sweet, used to dogs.

I only need your help to find out a serious and well-known charity that is willing to help us to find good homes in Switzerland or Germany. We will take care of the vaccinations and spaying-neutering. I am willing to travel and meet with them if necessary. Please, help me.“

Warum ich manchmal omaresk gucke ;-)

Geliebter Omar Heute vor zwei Jahren genau, liess ich dich nach langer und am Ende schwerer Krankheit gehen. Doch bisweilen bist du mir gerade in letzter Zeit präsenter denn je. Ich habe nämlich eine Eigenart von dir übernommen.

Am 28. Juli 2012 waren der dich so liebevoll begleitende Tierarzt, du und ich uns „einig“, dass es Zeit für dich sei, deine grosse Reise anzutreten. Du hattest fast sieben Jahre lang dank hervorragender Betreuung durch unsere Tierklinik praktisch symptomfrei mit CNI gelebt – doch dann forderte die Krankheit ihren Tribut. Du wurdest 23 Jahre alt.

Ich bin dir für all die rund 15 gemeinsamen Jahre unendlich dankbar – besonders vielleicht aber für deine letzten Monate hier bei mir, in denen ich sehr viel über Verantwortung, Krankheit, Tod, Abschied – vor allem aber über Liebe lernte.

Oft denke ich an dich, mein kleiner Freund Inzwischen lächle ich dabei wesentlich öfter als ich weine. Vor allem eine Eigenart von dir werde ich mit in mein eigenes Grab nehmen: diesen unvergleichlichen Blick.
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Gerade in letzter Zeit gucke ich innerlich ziemlich oft exakt genau so. Eine Hommage an euch Katzen:

Geliebte Zwerglis: Warum ich so gern mit euch Katzen zusammenwohne

  • Ihr redet nie übers Wetter.
  • Ihr schickt mir nicht ständig Spieleinladungen über Facebook.
  • Ihr doziert nicht immer und immer und immer wieder eure Meinung zu irgendwas denselben Anwesenden gegenüber, die eure Meinung inzwischen besser kennen als ihr selber.
  • Ihr schreibt nie meterlange E-Mails, die zwar möglichst umgehend, aber bitte nicht wirklich ehrlich beantwortet werden sollen.
  • Ihr bittet einen nicht ständig um (kostenlose) Gefallen in jenen Tätigkeitsfeldern, von denen man eigentlich zu leben versucht.
  • Ihr versucht nicht ständig, einen zu „verbessern“, indem ihr einfach eure Lebensweise anderen aufs Auge drücken wollt. (zB. Stichwort Rauchen, Sport, Gesundheitsvorsorge etc. – Gäh-hhhääään)
  • Ihr bildet euch nicht ein, jemanden zu kennen, nur weil ihr über Social Media ein paar Mal punktuell Kontakt mit demjenigen hattet, und erfrecht euch nicht, haarsträubende „Persönlichkeitsanalysen“ über diese Bekanntschaften anzufertigen, die letztlich wesentlich mehr über euch aussagen als über die betreffende Bekanntschaft. Und wenn ihr sowas tun würdet, wärd ihr zumindest schlau genug zu wissen, dass ihr gerade massiv Grenzen überschreitet und schlichtweg Müll verzapft.
  • Kurz: Ihr urteilt nicht permanent und ohne Unterlass pausenlos über andere – um euch vielleicht von eigenem Fehlverhalten abzulenken?
  • Und vor allem werdet ihr NIE beleidigend.
  • Und wenn ich euch mal auf die Füsse trete, was in der Hektik des Alltags halt mal passieren kann, werdet ihr nicht zu feuerspeienden Furien, die mir ohne Umwege ins Gesicht springen und die Augen auskratzen, sondern ihr wendet euch erstmal irritiert um mit einem Blick, der fragt: „Das meintest du jetzt nicht wirklich so wie ich es aus meiner subjektiven Sicht verstehen könnte, wäre ich verbohrt – oder?“
  • Das Leben mit euch ist kein permanentes Minenfeld – man vertraut einander und koexistiert grundsätzlich friedlich. Und wenn es Knatsch gibt, versucht man zu verstehen, wie es dazu kommen konnte und es künftig zu vermeiden (und engagiert zB. einen Verhaltenstherapeuten 😉 )
  • Wenn ihr das hier lesen würdet und euch angesprochen fühltet, würdet ihr evtl. etwas verunsichert nachfragen und das klären wollen. Aber idealerweise fühlt ihr euch nicht angesprochen, wenn ihr das lest – weil ihr mich inzwischen kennt, und wenngleich wir vielleicht mal Konflikte hatten, die aber längst geklärt haben.
  • Wir hoffen und arbeiten nicht hin auf eine „optimierte Version“ des anderen. Wir respektieren und achten einander, so wie wir sind.

Auf die Quintessenz runtergebrochen: Ich liebe alle meine Zwerglis genau exakt präzise so, wie sie sind. Und sie mich umgekehrt auch.

Es gibt keine angenehmere Gesellschaft ♥ Und ich habe sie viel zu oft vernachlässigt, weil ich vermeintlichen „Freunden“ zu Diensten sein wollte. Das ist hiermit zu Ehren Omars Vergangenheit 🙂 Wenn irgendwer aus meinem Plus-Minus-Freundeskreis Probleme hat: Erzählt sie irgendwem, aber nicht mir. Ausser: Meine Meinung dazu interessiert euch. Sonst nicht. Danke.

Omar – du armes Wesen musstest es bislang am längsten mit mir aushalten: 15 Jahre lang Tag und Nacht. Und ich kann nicht mal sagen, du habest es ja auch überlebt 😉 DU, mein Herz, weisst, wie ich das meine. Weil du mich kennst und mir vertraut hast – bis zum allerletzten Atemzug.

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Ok – du warst nicht immer NUR begeistert 😛

Geliebter kleiner Lehrmeister Du wirst immer unvergessen sein – ob zwei Jahre, zwei Jahrzehnte oder zwei Welten zwischen uns stehen: Nichts kann uns trennen.

Ich liebe dich

Happy Move-in-Day, Faramee!!! ♥

Geliebte Faramee – heute vor vier Jahren sass ich hier zur WM-Eröffnung mit einer Katze, die mich abgrundtief hasste und mit einer Bissverletzung, die mich fast zwei Finger meiner linken Hand gekostet hätte. Und ich bereue nichts! ♥

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Als ich dich das erste Mal in einem Forum auf der Katzenvermittlungsseite sah, wars um mich geschehen – the point of no return. Dabei wollte ich ja „nur kurz gucken“… ha-ha. Deine Pflegemama hatte dir den für mich so sonderbar zauberhaften Namen gegeben: Faramee. Ich musste einfach wissen, welch Wesen sich hinter einem solchen Namen verbirgt. Und so sah ich dich ♥

Der Rest ist Geschichte.

Kurz zusammengefasst: Die wirklich sehr sehr erfahrene Pflegemama, die dich aus falsch verstandenem Tierschutz gerettet hatte, bevor es zum Schlimmsten kommen konnte, meinte damals zu mir, nachdem wir uns einig waren, dass sie mir zutraut, mich um eine Katze wie dich zu kümmern: „Mach dich darauf gefasst, einen blinden Passagier, einen unsichtbaren Mitesser mitdurchzufüttern – Faramee wird sich Menschen gegenüber vermutlich nie mehr öffnen. Ist das ok für dich?“

Ich sagte „Ja“ – ich wollte ja keine „Kuschelkatze“ für mich, sondern DIR ein Zuhause geben, mit anderen Katzen, die du so sehr liebst. Wenn du mich nicht liebst, ist das ok. Vollkommen ok. Ich bin tagsüber ja eh im Büro, und irgendwie wirst du das Leben hier schon erträglich finden – zumal gemessen daran, was dir sonst geblüht hätte.

Über ein halbes Jahr lang sah ich dich kaum je. Und wenn, dann waren deine Ohren flach am Hinterkopf scheinbar festgetackert, dein Maul stand weit offen, so dass ich deine blitzblanken Fangzähne gut sehen konnte (Autsch! Die hattest du mir ja schon ins Fleisch gejagt) und vor allem aber auch deine süsse rosa Zunge 😀 Und ich hörte ein donnergrollendes Fauchen, das direkt aus der Hölle (deiner entsetzlichen Angst) zu kommen schien. Ich fand dich immer wunderschön – auch als du damals noch die Übernamen „fauchendes Schrankeckchen“, Flurfratze, Kammervampir und dergleichen mehr trugst. Du hasstest mich halt – das ist ok.

Und dann geschah etwas, womit wohl kaum jemand, der dich kannte, gerechnet hatte.

Eines Tages kamst du auf meine Hand zu, als ich sie dir hinhielt (ui – ich hatte Schiss, dass du sie mir abbeisst 😛 ). Und dann – einfach so – war das Eis gebrochen. Und es wurde klar: Du wolltest einfach nie mehr entwurzelt werden, einfach nur geliebt werden, einfach nur zu Hause sein.

Und das bist du ♥ Du bist inzwischen wie ein zweites „Ich“ – immer da, wo ich bin, und so liebesbedürftig ♥ Inzwischen lässt du dich sogar von Gästen abknutschen 😀 ❤ Was für Katzen ja eh schon nicht unbedingt Usus ist – gemessen an deiner Geschichte aber wirklich einfach umso herzerwärmender zu sehen. Und als dieses Jahr im April → Mathilde starb, warst du es vor allem, die dann immer um mich war, mich teils einfach beobachtete – und sich anbot, da zu sein, sich aber nie aufdrängte.

Faramee ♥ Du bist ein unglaubliches Wesen. Und hast etwas geleistet, das viele Menschen zu leisten nicht in der Lage sind: Du bist über deinen Schatten gesprungen, hast deine Ängste und „Vorurteile“ überwunden, dich geöffnet für ein neues Leben.

Du sollst mir ein Beispiel sein.

Ich liebe dich mehr als Worte sagen können. Und manch einer mag meinen, du seist ja „nur“ eine Katze – und ich weiss: Der hat keine Ahnung.

Ich liebe dich. Happy Move-in-Day, meine zauberhafte Scheckenkatze – auf viele viele glückliche gemeinsame Jahre ♥

Ps: Du brauchst mich diesmal für WM-Tore der deutschen Elf auch nimmer beissen, gell? Viermal – vier Tore, damals. Aber die Jungs müssen das schon selber hinkriegen 😛
PPs: Sorry, dass deine Heimat-Nationalmannschaft Spanien heute so demontiert wurde – aber das ist dir ja eh schnuppe. Dafür gabs ne Extra-Runde Leckerli 😀
PPPs: ICH LIEBE DICH!

Happy Birthday Tünn!!!

(*hüstel*) nachträglich.

Herzallerschönsterliebsterschnubbeligster Tünn ❤ Vor lauter hier und da und hü und hott und muss ich noch, soll ich noch und ist jetzt total dringend – ging mir dein 2. Geburtstag am 1. Juni unter *ich-schäme-mich-ganz-doll*

Und was eigentlich noch viel bedenklicher ist: Ich habe es in dem ganzen Jahr seit deinem 1. Geburtstag nicht wirklich geschafft, neue Fotos von dir zu machen. Gut – du machst es mir auch nicht ganz so leicht, wenn du immer nur nachts angekuschelt kommst, das dann aber umso fordernder. Nein, Tünn, du hast völlig recht: Ich will nachts um drei Uhr nicht schlafen, keinesfalls, nein. Das ist ganz klar Kuschelzeit smiley_emoticons_muede

Wenn du kleines zauberhaftes Äffchen vielleicht mal zu denselben Zeiten aktiv wärst wie ich, kriegen wir auch das mit neuen Fotos mal hin. Und dennoch zeigt mir all das gerade umso mehr, dass ich viel zu wenig Zeit aktiv mit euch Zwergen verbringe 😦 Tut mir leid, mein Herz. Mein Geschenk an dich wird sein, dass ich das ändere. Radikal. Versprochen ❤

Das kleine Geschenk habe ich dir ja schon aus Berlin mitgebracht: Einen sonnenlichtgesteuerten Schmetterling, der dich gut auf Trab hält 😀

Mein kleines, süsses Spargeltarzähnchen: Ich liebe dich von ganzem Herzen so sehr ❤ Mehr als Worte sagen können. Bitte suche mich auch weiterhin zu jeder in deinen vollen Terminkalender passenden Gelegenheit auf, um zu kuuuuuuuscheln. Und du sollst auch weiterhin ungeniert alles vollsabbern smiley_emoticons_regenschirm, während du deine wohlverdienten Streicheleinheiten geniesst ❤

Ich wünsche dir von ganzem Herzen ein langes langes Leben voller Freude, Liebe und vor allem auch Gesundheit hier bei uns. Und eines Tages wirst du auch begreifen, dass ich dir wirklich nie niemals gar nix tu 😉 ❤

Deine Geschichte sei hier nochmals erzählt für jene, die uns noch nicht so lange kennen:

Tünn, mein Herz ❤ Mein Wildchen, und ehemals Unberührchen, das Menschen ganz ganz furchtbar fand.

Tünn in den ersten Tagen auf seiner Kölner Pflegestelle bei Nadja

Tünn in den ersten Tagen auf seiner Kölner Pflegestelle bei Nadja

Mitte Juli 2012 wurdest du mit deinen Geschwistern in einem Kölner Schrebergarten als Wildchen eingefangen. Auf der besten Pflegestelle der Welt durftest du deine Babytage verbringen und mit deinen Geschwistern in Geborgenheit aufwachsen.

Dort lernte ich dich auch kennen – und brach bei deinem Anblick in Tränen aus. Kurz zuvor war mein Senior Omar gestorben und nun sah ich dich und glaubte, Omar in einer Miniversion zu sehen. Das war zu viel für mich. Doch du hattest deine Pfeile schon abgeschossen – mitten in mein Herz ❤

Am 20. Januar 2013 war es schliesslich so weit und wir flogen zusammen von Köln nach Zürich. Das waren deine ersten Minuten hier (im HIntergrund gespiegelt sieht man mich derweil 😛 ):

Es passt einfach alles: Die Katzenmädels lieben dich, du liebst die Katzenmädels und mich findest du kleines Hasenfüsschen inzwischen auch ganz ok 😉

Du bist ungestüm und unbeschwert, verspielt und abenteuerlustig. Zugleich zart und sanft und rücksichtsvoll. Du bist ein kleiner ganz Grosser – und genau dort, wo du sein sollst.

Und manchmal sehe ich in deinen Augen Omar, der mir von seinem Wölkchen aus zuzwinkert:
omaresk

Tünn:

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Vielen Dank an NadjaS, dass ich die Bilder seiner Babyzeit hier zeigen darf – und natürlich vor allem dafür, dass sie mir den kleinen Süssfratz anvertraut hat <3<3<3

→ Baby-Tünn ganz mutig (Video: NadjaS)

Tünn, mein Herz, in deinem Ausweis steht unter Geburtsdatum «Anf. Juni 2012» – also erklären wir den 1. Juni zu deinem Geburtstag:

Herzlichsten Glückwunsch, mein süsser Fratz!!!

Bleib gesund und wie du bist – auf dass wir noch viele viele Geburtstage zusammen feiern. Ich liebe dich mehr als Worte sagen können ❤ ❤ ❤

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→ Katzenschutzbund Köln