Archiv der Kategorie: Tierpsychologie

Auf einen entspannten Jahreswechsel!

Die Silvesternacht naht – für viele ein Anlass zum Feiern, für Tierfreunde hingegen Anlass zur Sorge.

Plötzlich gleissend helles Licht und ein ohrenbetäubender Knall, die Fensterscheiben drohen zu bersten, Iwon fällt vor Schreck vom Sofa und ihre Katzen rasen in schierer Panik gegen die Wände. Gerade war eine Feuerwerksrakete auf unserem Balkon explodiert.

Nachdem ich mich vom ersten Schrecken erholt und mich vergewissert hatte, dass keine meiner Katzen ernsten Schaden erlitten hatte, hörte ich eine Frau unten auf der Strasse vor unserem Haus lachen: „Hoffentlich hatten die das Fenster geschlossen.“

Ich erspare euch weitere Schilderungen, wie eine wutschnaubende Iwon auf die Strasse runterrannte und die rücksichtslosen Brandstifter zur Schnecke machte.

Dieses Feuerwerks-Erlebnis am Schweizer Nationalfeiertag vor einigen Jahren war unser eindringlichstes – aber nicht erst seither entzieht es sich meinem Verständnis, warum Menschen ihr sauer verdientes Geld in die Luft sprengen. Auch am bevorstehenden Jahreswechsel werden voraussichtlich wieder Millionen von Franken/Euro in bunten Knalleffekten verpuffen.

Grotesk.

Selbstverständlich soll jeder mit seinem Geld machen, was er für richtig hält. Und ich gehe davon aus, dass es weniger Rücksichtslosigkeit als vielmehr Gedankenlosigkeit ist, wenn Freunde des Feuerwerks stunden- oder gar tagelang rumböllern.

Was vielen wohl gar nicht richtig bewusst ist: Nicht nur macht die Knallerei viele Menschen nervös, bei Haus-, Nutz- und Wildtieren kann der Krach schiere Panik auslösen. Das Hörvermögen der meisten Tiere ist sehr viel empfindlicher als das des Menschen. Die Tiere verkriechen sich, wimmern, jaulen oder erleiden im Extremfall gar einen Herzstillstand. Oder sie reissen aus, verletzen sich womöglich auf ihrer kopflosen Flucht, finden nicht mehr nach Hause oder rennen auf die Strasse und verursachen schlimme Verkehrsunfälle. Wie Sie beim Feiern auf Haus- und Wildtiere Rücksicht nehmen und Gefahren minimieren können, erfahren Sie im
→Merkblatt „Angst und Panik durch Feuerwerk“ des Schweizer Tierschutzes (PDF, 570 kb)

Immerhin können Tierhalter einige Massnahmen ergreifen, um ihren Tieren die Knallerei erträglicher zu machen. Mit freundlicher Genehmigung der Autorin möchte ich hier die Tipps weitergeben, die Lisbeth Gericke zusammengetragen hat:

Mit diesen Massnahmen schafft man Geborgenheit
von Lisbeth Gericke

Mithilfe einiger einfacher Massnahmen können Sie Ihr Tier vor stressverursachenden Faktoren schützen:

  • Fenster und Türen schliessen: Das dämpft den Lärm. Wenn vorhanden, auch Rolladen und Vorhänge schliessen, um die Lichteffekte abzuschwächen.
  • Beruhigung durch Bekanntes: Vertraute Geräuschquellen im Innern der Wohnung lassen sich als Ablenkung einsetzen (z.B. Fernseher oder Radio).
  • Nicht allein lassen! Hunde und Katzen können oft durch die blosse Anwesenheit ihres Bezugsmenschen und durch aktive Zuneigung beruhigt werden.
  • Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen: So wird dem Tier signalisiert, dass es sich trotz ungewohnter Umstände vor nichts zu fürchten braucht.
  • Rückzugsort einrichten: In einer dunklen, weichgepolsterten Höhle fühlen sich die meisten Hunde und Katzen wohl. Wenn sich das Tier dorthin zurückzieht, gönnen Sie ihm seine Privatsphäre und holen Sie es nicht mit Gewalt aus seinem Versteck heraus.
  • Gassigehen: Hundebesitzer sollten Spaziergänge während des Feuerwerks vermeiden und ihren Hund in jedem Fall sicher an der Leine führen. So kann das Tier sich auch bei plötzlichem Erschrecken nicht losreißen und davonlaufen.
  • Verwöhnprogramm: Verwöhnen Sie Ihr Tier mit einem Ausnahme-Leckerli, so kann der Silvesterkrach mit etwas Positivem verbunden werden. Trösten Sie Ihr Tier jedoch nicht, denn dadurch würden Sie Ihr Tier in seiner Angst bestätigen! Quelle: Petobel Magazin

Wenn die genannten Massnahmen nicht ausreichen, kann man zusätzlich mit medizinischer Unterstützung für Seelenruhe bei Hund und Katze sorgen. So können Sie Ihr Tier ganz nach Bedarf entweder langsam auf das Jahresende vorbereiten – oder im Notfall schnell handeln.
→ Beruhigende Hilfsmittel für Silvester

→ Weitere Infos und Tipps für den Jahreswechsel mit Hund, Katze oder Pferden: www.tierarztblog.com

Die Zwerglis und ich wünschen allen einen möglichst ruhigen und entspannten Jahreswechsel und natürlich alles, alles Gute für 2014!

Happy Move-in-Day, Weihnachtswunder Moriah ♥

Heute vor einem Jahr fuhr ich von Zürich nach Frankfurt, um Moriah aus Cadiz nach Hause zu holen ♥ Doch: Ohne so viel Beistand und aktive Unterstützung herzensguter Menschen wüsste ich nicht, wie wir dies Unterfangen hätten schaffen sollen.

Als ich damals vor etwas über einem Jahr auf → die Idee kam, Moriah zu uns zu holen, ahnte ich noch bei Weitem nicht, was das zur Folge haben würde.

Ich hatte zuvor schon so manches meiner Zwerglis selber oder über TS-Vereine aus Spanien, Italien oder auch Deutschland zu uns geholt. Auch aus der Schweiz – das war aber immer irgendwie vergleichsweise unspektakulär 😛

Cadiz wird im Winter von den Airlines kaum angeflogen und wenn dann zu wirklich spektakulären Preisen smiley_emoticons_gucker2  Es war also nicht, dass ich mal eben runterfliege und Süssmaus heimhole. Nach viel Hin und Her konnte Moriahs vermittelnder TS-Verein einen Flug für mehrere seiner Schützlinge kurz vor Weihnachten organisieren – allerdings nach Frankfurt, was jetzt so von Zürich aus betrachtet ja auch nicht gerade das Nachbardorf ist.

Da ich nach schweren Autounfällen nicht nur eine krasse Autofahrphobie, sondern auch ein – sagen wirs mal charmant – auch nur ein Auto für Liebhaber *hüstel* und Probleme mit meinen Händen habe, schien mir der Weg Zürich-Frankfurt-Zürich in einer mit Schneesturmunwetterwarnungen angemeldeten Winternacht (vom angekündigten Maya-Weltuntergang mal abgesehen 😉 ) allein schier unbewältigbar.

Und dann kamen die Engel ♥

Ich war einfach überwältigt, wie viele Menschen mit uns hofften und darüber hinaus so weit sie konnten auch ganz konkret ihre Hilfe anboten ♥ Ich denke ja nicht, dass jemand ausser mir das alles nochmal nachlesen mag, aber so war das damals: → Endspurt für Moriah

Ich möchte unseren Bericht mit dem Brief beginnen, den die liebe Pflegemama in Spanien Moriah (nebst ihrem Futter) mit auf die Reise gab (aus dem Englischen übersetzt):

„Hallo,
Mein Name ist Messina (dort hiess Moriah so). Ich war eine Streunerkatze, die an einem verlassenen leeren Ort nahe dem Ozean in der Stadt Chiclana bei Cadiz lebte. Ich lebte dort mit ungefähr 30 anderen Katzen. Eine nette Frau gab mir Futter und Wasser.

Ich wurde im Oktober 2011 zusammen mit 13 Freunden und Verwandten gerettet. Wir hatten Glück. Die meisten der anderen Katzen wurden vergiftet.

Ich hatte drei Würfe. Meine beiden ersten Babys wurden von gemeinen Menschen getötet, eines wurde totgeschlagen. Ich hatte einen zweiten Wurf ein paar Tage nach meiner Rettung letztes Jahr. Ich war so gestresst und verängstigt, dass ich meinen Babys nicht gerecht werden konnte. Sie starben trotz aller Bemühungen unserer Retter.

Den dritten Wurf hatte ich im März diesen Jahres. Es waren vier wunderschöne langhaarige Babys. Das Mädchen starb Ende August, die Jungs sind inzwischen recht gross. Sie sind wunderschön und sehr lieb. Ich habe immer noch etwas Angst vor Fremden, diese grossen zweibeinigen Wesen waren sehr grausam zu meinen Freunden und mir. Ich traue ihnen nicht bis ich sicher bin, dass sie mir nicht wehtun.

Ich würde mir wünschen, dass wer immer sich nun um mich kümmern wird, geduldig ist und lieb. Meine spanischen Retter würden sich wünschen, dass meine künftige Menschin mit ihnen in Kontakt bleibt und ihnen von mir berichtet.

Herzlichen Dank, dass du dich künftig um mich kümmern möchtest. Ich freue mich auf ein Leben in einem richtigen Zuhause – etwas, das ich niemals zuvor kannte.“

Und das war Moriahs Reise ins Ungewisse:

21. Dezember 2012, ca. 22.15 Uhr – ich weiss, man erkennt es kaum, aber da steht: Flug aus Palma „im Anflug“ *freudentränchenfliessen*

Und dann endlich: Sie kommen – sie sind da.

Und das Erste, was ich höre, war: „Moriah? Ist Frau B. da?“ Ich so: smiley_emoticons_gucker2 Und dann wurde mir eine Transporttasche überreicht, die von Gucci sein könnte: pinkfarbenes Krokoleder-Lack-Imitat (geiles Teil – na, vom Inhalt mal ganz abgesehen 😀 )

Meine Motte ist da ♥ ♥

Komm, Süsse, wir holen jetzt Lancelot und Patamon:

Wir hatten ja neben Moriah noch zwei weitere Katzen aus Cadiz für den Transport in die Schweiz übernommen.

Und – zack – da kommt auch schon Lancelot:

Und gleich nochmal zack, Patamon (mit Engel isabo):

Wir gucken nochmal, ob auch die richtigen Katzen in den CH-Express steigen:

Jaaaaaaaaaaaaaaaa – das sindse, alle drei! ♥

Noch abwarten, Danke sagen, unterschreiben, Hände schütteln:

Ein kleiner lieber Junge erkannte sofort, dass Patamon ne kleine Schmusekartoffel ist und durch die Gitterstäbe langte, um Streicheleinheiten abzukriegen ♥

Dann wurde der Katzen-Express beladen:

Irgendwann zwischen 23.30 und 24 Uhr gings los – heimwärts.

Das Wetter war nass, aber sonst freundlich, der Verkehr ok, wir kamen mit kleinen Pause gut durch. Danke – tausend Dank – an unsere tapfere Isabo, die stoisch durchfuhr. Ich hätte das allein schon aus Schlafmangel nicht gepackt – DANKE!!!!!!  ♥ Patamon wollte fast die ganze Fahrt über durch die Gitterstäbe meine Finger beschmusen.

Wir trafen uns mit den Dosis von Lancelot und Patamon gegen 3.20 Uhr am vereinbarten Treffpunkt vor dem Grenzübergang – Lancelots und Patamons Dosis waren schon vor Ort. Denn nach Schweizer Recht darf man ein Tier (ohne Traces) nur legitim einführen, wenn der Besitzer selbst es tut. Man freute sich frierend und sich nach viel E-Mail-Austausch zuvor erstmals persönlich treffend, tauschte Katzen und Heimtierausweise aus, wünschte einander Glück und fuhr jeder für sich Richtung Grenze.

An der Grenze hätten sie uns (mit einem Kennel, den sie nicht sofort sahen) tatsächlich durchgewunken. Aaaaaaaaaaaber: Ich informiere mich nicht haarklein, um diese Infos dann nicht nutzen zu können 😛 Nein – ich sagte dem Zöllner, dass ich meine Katze gern korrekt anmelden möchte (damit auch unser TA später nicht in Erklärungsnotstand kommt – denn eine Auslandkatze muss von Gesetzes wegen angemeldet werden!). Er nickte dann lachend, gab mir ein Zeichen, dass er das zu schätzen weiss und wies uns zum Zollhäuschen. Patamons Dosi war direkt hinter uns, stieg mit aus und …. wir verbrachten genau 5 Minuten im Zollhäuschen, der Zöllner stellte ein paar nette Fragen, guckte kurz in die Kennels und drückte dann seinen Stempel in die Ausweise.

Gegen 4.30 Uhr erreichten wir dann Zürich – inzwischen Meronja am Steuer. Sie nudelte uns nervenstark durch die Autobahnschleusen in die Stadt – den Kern der Stadt, wo wir nunmal wohnen.

Und dann entliessen wir natürlich erstmal Moriah aus ihrer schicken Tasche:

Es dauerte so 5 Minuten und dann fand Moriah das Versteck, das jeder Neuankömmling hier zuerst aufsucht: Zwischen Schreibtisch und Wand…

Ich weiss nicht, wie die das machen – alle alle ALLE klemmen sich IMMER erstmal DA rein – Peilsender?

Moriah taute dann mir gegenüber schneller auf als vermutet. Blöderweise zeigte sich aber, dass sie fremde Katzen nicht nur „nicht mag“ – nein, sie hasste sie smiley_emoticons_flucht

Leider attackierte sie dann auch die eine oder andere der anderen Katzen hier, so dass wir professionelle Hilfe in Anspruch nahmen. Dank derer es nun doch langsam schon fast „normal“ ist hier – sofern Mehrkatzenhaushalte den Anspruch „normal“ überhaupt erfüllen möchten 😉 Moriah ist nun aber hier trotz ihrer anfänglich panischen Angst vor anderen Katzen mehr und mehr mit dabei – es wird. Davon gehen wir zumindest aus ♥

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Gerade liegt sie hier auch bei uns, Rücken an Rücken mit Mathilde, nachdem sie in der Runde mitgespielt und -gefuttert hat ♥

Ich möchte an dieser Stelle nochmal allen danken, die daran teil hatten.

Moriahs Rettern – vorneweg Ana, die da unten in Cadiz um jedes Leben kämpft – mehr als wärs ihr eigenes ♥
Auch Olga und Lucia – Moriahs Pflegestelle in Spanien, die ihr einen Brief und ihr Lieblingsfutter mitgaben und mir trotz aller Widrigkeiten vor Ort eine rundum gesund, gut genährte und fit wirkende Katze anvertrauten ♥
Natürlich dem Verein Sieben-Katzenleben ♥ Danke für euer Vertrauen und die super tolle Vorkontrolleurin ♥

Und natürlich:
Meronja und Isabo, die ein Weihnachtswunder wahrmachten. Ich hoffe, ihr habt das Abenteuer nicht „nur“ anstrengend (denn das wars) gefunden, sondern alles in allem das Wochenende ebenso unvergesslich empfunden wie ich. DANKE!!!!!!!! ♥
Cheesy und Gögi, die mir von Beginn der Pläne an immer Mut zusprachen, immer sagten: Wir kriegen das hin, verzage nicht, wir schaffen das! Und mir ein unglaublich tolles liebes wundervolles Angebot machen, das allein an mir scheiterte – Danke auch euch! ♥
Arthos und whoopie – wow!  Ihr hättet das durchgezogen ♥
Captainkatze ♥
Ich danke auch Holger S. und MaunziiMaunz – mit die ersten, die sagten: Wenn ich irgendwie helfen kann… ♥ Auch Brummbärchen, CurleyHair waren sofort zur Stelle ♥
Natürlich denken wir auch oft an Moris Patentante Gudy ♥ die Moriah so sehr liebt und ihr immer positive Gedanken schickt – danke dir! ♥
Und Danke natürlich auch an Verhaltenstherapeutin Christine Hauschild, die mit ihrem Rat und Zuspruch nicht zum ersten Mal hier für uns „kleine Wunder“ vollbrachte ♥

Und wenn ich das kleine inzwischen so kecke Schoko-Tierchen hier neben mir auf dem Sofa so anschaue – dann sage ich wohl nicht zu viel, wenn ich behaupte: Auch Möhrchen dankt euch von ganzem Herzen ♥

Vor allem aber danke ich dir, Moriah. Danke, dass du zu uns gefunden hast – du bist so eine Wucht. Ich liebe dich so sehr ♥

Ich denke, ich kann nun auch wirklich sagen, dass sich der Wunsch von Moriahs Pflegemama erfüllt hat: Moriah ist zu Hause smiley_emoticons_herzen02

Happy Move-in-Day, mein Herz.
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Mein Weihnachtswunsch hat sich erfüllt ♥

Das diesjährige Weihnachts-Katzenforums-Wichteln war mit das schönste, das wir hier erleben durften. Gestern kam unser Wichtelpaket an. Doch das war nicht die einzige Überraschung 😉

Da für uns zu einem ordentlichen Wichtelpaketfest auch der Weihanchtsbaum dazugehört, wurde gestern also erstmal aufgebaut:
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Es kann losgehen:
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Faramee checkte die Lage (einer muss ja, ne?):
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Lucies Logik: Karton leer = Karton guuuuut!
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Lucie rappelt im Karton (über die Videoqualität darf grosszügig hinweggesehen werden – wir wollen das so! 😛 ):

Nur eins ist noch besser als Karton: Stinkekissen im Karton 😀

Sogar Tünn traute sich dann trotz Staubsaugertrauma heute noch raus:
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Moriah bekam als Erste ihr Geschenk:
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Ihre Reaktion:
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Moriah im Glück:

Mathilde reagierte auf ihr Geschenk nicht unähnlich:
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Andere gucken derweil und staunen:
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Wem das neue Bettchen gehört, war schnell geklärt 😛
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All diese grossartigen Geschenke für die Zwerglis und mich ♥♥♥
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Doch das allerschönste und unbezahlbarste Geschenk für uns hier: Wer → Moriahs Geschichte kennt, weiss, dass mir bei solchen Bildern das Herz schier platzt – Ex-Angstkatze Moriah ist mitten dabei:
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Wichteln 2013 – und alle machen mit ♥♥♥

Doch das Highlight: Später kam auch Shakti noch dazu – und gerade zwischen Shakti und Moriah gibt es ja immer noch das eine oder andere Akzeptanzproblem :-O
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Darum ist dieses Foto für mich das allergrösste Weihnachtsgeschenk, das man mir machen konnte: Wir feiern Weihnachten und Moriah ist mittendrin ♥
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Liebste weltbeste Wichtelmama 2013: Du hast uns eine RIESENfreude gemacht und uns zauberhafte Vorweihnachtsstunden beschert – ich weiss gar nicht, wie ich mich dafür bedanken könnte. Ein hilfloser Versuch daher: DANKE!!! ♥♥♥ smiley_emoticons_herzen02

Morelize, Teil 2

Dieses Foto wollte ich euch nicht vorenthalten.

Meine beiden „Psychos“ 😉 ♥ Moriah und Felize:
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Dann war der Kamera-Akku leer – war ja klar 😛

Heute Nacht hat Moriah sogar zwischen Mathilde, Felize und mir mit im Bett geschlafen 😀 Sie hat sich zwar immer wieder vergewissert, dass ich noch da bin, wodurch die Nacht bedingt erholsam für mich war 😛 Aber hey: Ich denke mal, dass alle, die Moriahs Geschichte verfolgt haben, etwa einschätzen können, wie bedeutungsvoll das für uns ist – da ist ein bisschen Schlaflosigkeit kein erwähnenswerter Preis für ♥

Moriah hat inzwischen NULL Probleme mehr mit 5 der 6 anderen Zwerglis – das ist einfach grossartig. Zwischen ihr und Shakti gibt es weiterhin leider noch „Spannungen“ – interessanterweise jedoch ist Shakti an Moriah kaum interessiert, wenn sie ausserhalb „ihres“ Zimmers ist – ist sie jedoch innerhalb, wirds derweil fast immer schlimmer :-O Ich weiss nicht genau, wie ich mit all dem nun umgehen soll – das Risiko, unsere monatelange Arbeit nun womöglich durch unbedachte Schritte zunichte zu machen, scheint mir enorm gross.

Das sind dann die Punkte, die ich mit unserer Therapeutin am nächsten bereits vereinbarten Termin vor allem besprechen möchte.

Noch vor wenigen Wochen hatte ich kaum die Hoffnung, dass das alles hier mal noch was wird 😦 Also haben wir trainiert wie die Bekloppten – wenn, dann JETZT. An Weihnachten ist Moriah ein Jahr hier ♥ Wäre sie dann ein Jahr separiert gewesen, hätte ich sie spätestens dann abgeben müssen – und eigtl. schon viel früher. Ihr zuliebe. Das wäre unglaublich schwer geworden – für mich, aber auch für sie: Wohin mit ihr? Sie nochmal aus allem rausreissen? Würde sie woanders glücklicher – allein? Was würde ihr TS-Verein dann womöglich bestimmen, ich hätte ja nur begrenzt Einfluss darauf, was dann geschieht? Doch nun bin ich voller Hoffnung, dass wir die Kurve kriegen und Moriah hier doch noch glücklich wird ♥

Drückt uns mal die Daumen 😉 ♥ Wenn Moriah hier frei rumliefe, wäre das wohl das schönste Weihnachtsgeschenk für die Zwerglis und mich – vor allem aber für Moriah, die einst → andere Katzen fürchtete wie ich Zombies *g*

Felize hat Moriah „den Kopf gewaschen“ :-O

Hihi – nicht im negativen übertragenen Sinne, sondern wortwörtlich 😀

Der eine oder andere hat sich vielleicht schon gefragt, was aus unserem → Zusammenführungs-Training mit Moriah und Shakti und den anderen Zwerglis geworden ist. Ich sage mal: Nur weil ich nichts berichte, heisst das nicht, dass wir hier nicht fleissig wären 😀

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Seit einiger Zeit verbringt Moriah regelmässig auch Zeit bei uns allen im Wohnzimmer. Sie liegt dann am liebsten bei mir auf dem Sofa – zwischen Felize und Mathilde ♥ Gestern Abend dann hat Felize Moriahs Kopf nass geleckt – und Moriah liiiiiiiiiebte es 😀

Wie genau es dazu kam, berichte ich dann demnächst. Zuvor möchte ich das aber mit unserer Verhaltenstherapeutin besprechen – ein nächster Termin ist längst überfällig.

Nur so viel im Moment: Es geht was! Und es fühlt sich grossartig an ♥ Demnächst mehr an dieser Stelle 😀

Tünn ist grundimmunisiert – ich nehme jetzt AB

Heute früh war es so weit: Tünn musste zu seiner Grundimmunisierung. Ich musste anschliessend zum Arzt.

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Jaja: „Unschuldig gucken“ war früher…

Unter der Woche ist es schwierig, morgens vor der Arbeit stundenlang scheiternde Eintütversuche zu unternehmen. Also musste Tünn heute „dran glauben“.

Um 9 Uhr fing ich an. Um 11.30 Uhr (eine Viertelstunde vor Praxisschluss) hatte ich ihn. Beim Versuch, ihn einzutüten, fand er gar interessante Wege, mir zu entkommen, die sogar Spiderman vor Hochachtung erblassen liessen – Tünn kann meterweise Wände senkrecht und waagrecht – je nach Bedarf auch beides zugleich – hoch- und runterrasen. Und ist dabei noch so rücksichtsvoll, die meisten meiner Bilder hängen zu lassen.

Als er sich wieder ins Dachgebälk flüchtete, holte ich diesmal die Leiter aus dem Keller – die er prompt nutzte, um an mir vorbeiflutschend wieder in die Tiefe zu rasen.

Irgendwann machte er glücklicherweise den strategischen Fehler, sich ins Bad zu flüchten. HA! Tür zu. Hab dich. Im Bad fauchte, spuckte und brummte es :-O

Als ich Tünn ins Laken gewickelt hatte (anders hätte ich ihn nicht zu greifen bekommen), schob ich ihn in die Transportbox – damit er da nicht im Laken erstickt, war ich so freundlich, seinen Kopf vorher auszuwickeln, was er prompt mit einem herzhaften Biss in meinen linken Zeigefinger quittierte. Nun, der ist das von Shakti und Faramee früher schon gewohnt – er blutete also pflichtbewusst stundenlang vor sich hin und beim Tierarzt wurde erstmal ich notfallmässig versorgt 😛 Wirklich alles war vollgeblutet: Die Box, das Bad, mein Weg zum Taxi.

In der Praxis war Tünn wenig kooperativ, aber es reichte für die Grundimmunisierungsspritze. Von einer jährlich zu wiederholenden Impfung riet uns die Tierärztin dringend ab. Nicht weil sie Impfgegnerin wäre, sondern weil sie nicht JEDES Jahr von Tünn gebissen werden möchte. Alle zwei Jahre reicht, meinte sie.

Tünn gehts inzwischen wieder gut – er hat gefuttert, seine Transportbox nachträglich daheim äusserst interessiert inspiziert und seine Leckerli abgeholt.

Ich nehme derweil die nächsten fünf Tage Antibiotika und fände es schön, wenn die Wunde aufhören tät, zu tuckern. Ich muss nämlich morgen an eine Weiterbildung in München und kann eine Katzenbissauskratzung gerade so gar nicht gebrauchen.

Ich weiss nun, wer unser nächster Tierarzttrainings-Kandidat ist. Zum Glück. Mir wäre ja schon bald langweilig geworden, seit es mit Felize so relativ gut läuft.

Katzen.

Dreierlei: Panikkatzen, Geisterkatzen und Kinderbücher :D

Wir haben hier gerade allerlei News – ich halte mich so kurz wie möglich 😉

Geisterkatze
Zuerst: Gestern berichtete ich von unserer „Geisterkatze“. Das Rätsel, woher das nächtliche Maunzen kommt, scheint gelöst (scrolle zu „Nachtrag“): → Unheimliche Dinge geschehen: Wir hören Stimmen :-O Nur die Frage, wie man das Problem – vornehmlich für die Katze – nun noch löst, ist mir ein wenig schleierhaft 😦 Tipps?

Panikkatze
Ich war heute Vormittag mit Felize zur letzten Kontrolle im Tierspital wegen ihrer → Mittelohrentzündung.

Diagnose: Sie ist als komplett geheilt entlassen! *juhuuuuu* ♥♥♥  Das Trommelfell des betroffenen Ohrs sei bilderbuchmässig verheilt und könnte gemäss Tierärztin als Musterbeispiel fürs Lehrbuch herhalten 😀 Felize kann darüber hinaus definitiv hören und ihre Kopfschiefhaltung hat sich merklich gebessert ❤

Verhaltenstherapie: Ich konnte Felize heute fast problemlos eintüten – „fast“ gemessen an Mathilde, Lucie, Faramee oder Moriah, die ich einfach nehmen und in die Tasche setzen kann. „Problemlos“ gemessen an Felize 😛

Ich ging mit dem Laken zu ihr (ich wollte es noch nicht ohne wagen – Feigling ich bin) – sie sah mich fragend an, ich nickte und legte es sanft über sie ♥ Dann konnte ich sie einfach so hochheben und zur parat gestellten Box tragen, dort reinsetzen und gut war ♥ ♥ ♥ Sie hat während der ganzen Fahrt weder getobt, noch gemauzt noch gehechelt bis zum Anschlag wie früher. Im Spital war sie ganz ruhig, liess ALLES klaglos mit sich machen – kein Mucks, keine Panik, keine Gegenwehr ♥ Und dann fuhren wir heim – wieder alles ok. Zuhause angekommen, guckte sie mich von Herzen giftig an und verschwand erstmal 😛 Und gerade JETZT klettert sie felizelike auf mir rum und will SCHMUSEN ♥ ♥ ♥ Hach, hach, HACH!!!!

Die Tierärztin war bei der Untersuchung ebenfalls begeistert – nicht nur von den medizinischen Ergebnissen. Sie meinte (Französin, süss): „Frau Blum. Was aben Sie mit dieser Katzö gömacht? Ausgetauscht? Das ist nüscht die Katzö, die üsch ier kennengelernt atte. DIESE Katzö ist kooperativ und entspannt. Was aben Sie gemacht?“ Ich sagte nur vielwissend: „Tierarzttraining – unter Anleitung der besten Veraltenstherapeutin dör Welt“ 😀  ♥ ♥ ♥

Ahnt jemand, wie happy wir hier gerade sind? 😀

Gut: Mittwochmorgen muss ich dann Tünn erstmals eintüten. Schauen wir, wie euphorisch ich dann noch bin mit meinen Kruxen hier 😛

Ich werde mit Felize auf jeden Fall weiterarbeiten – es ist schier unfassbar für alle, die sie je „in Action“ 😛 erlebten, wie klasse sie sich inzwischen entspannen kann ♥ ♥ ♥

Kinderbuch
Es ist erschienen: Seit heute kann man „Anderswo zuhause“ Edition Schweiz und Edition Deutschland/Österreich im Online-Buchhandel bestellen *ju-huuuuuuuuuuubel* – mehr Infos hier: → „Anderswo zuhause“ Es würde mich sehr freuen, wenn ihr mal reinschaut und ggf. die Bücher weiterempfehlt – am allerliebsten nicht aus Gefälligkeit, sondern weils euch gefällt, denn DAS würde mich echt happy machen ♥ ♥ ♥

Wir haben grad ne gute Welle hier – und ich bin sehr dankbar dafür. Am meisten freue ich mich für Felize, die gesundheitlich und auch „persönlich“ echt ganz gewaltige Fortschritte gemacht hat ♥ ♥ ♥