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Glückwunsch zum Ehrentag, geliebtes Möhrchen ♥

Gestern vor zwei Jahren startete der Moriah-Express um dich heimzuholen ♥ Damals dachte ich noch, dies sei der schwierigste Teil deiner Reise…

Wer uns schon länger kennt, weiss ja auch längst, wie es damals dazu kam, dass ich Moriah wiedermal vollkommen unvorbereitet, unbeabsichtigt und darum ganz klar total unschuldig, weil schicksalsträchtig fremdgesteuert auf einer Notfellchen-Vermittlungsseite entdeckte – wer die Geschichte noch nicht kennt, sie aber gerne kennenlernen möchte, findet sie unter → „Haben Katzen Humor? Ja, tiefschwarzen“.

Viele von euch wissen auch längst, dass ich als damals bereits einigermassen→ geübte Katzen-Reisebegleiterin das Unterfangen, Moriah von Cádiz nach Zürich zu holen…

Total unterschätzt hatte. smiley_emoticons_rolleyesnew

Wie das Abenteuer dann dank der routinierten Vermittlungs-Organisation und grossartiger Unterstützung herzensguter Menschen schliesslich doch gelang, hatte ich im Beitrag →“Happy Move-in-Day, Weihnachtswunder Moriah ♥“ schonmal ausführlich beschrieben.

Und auch dass mit Moriahs Einzug hier die eigentliche Herausforderung erst richtig begann, ist regelmässigen Lesern dieses Blogs hinlänglich bekannt – wem nicht, hier nachzulesen: → Moriah: Therapie der Katzenhasserin geht aktiv weiter.

Moriah und Shakti haben sogar Geschichte geschrieben – sozusagen: Ihre erste Buchwidmung (wir fühlen uns sehr geehrt smiley_emoticons_kolobok-party-dancers):
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Zu finden in: „Katzenzusammenführung mit Herz und Verstand“ von Christine Hauschild.
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Nochmals ganz ganz herzlichen Dank (jetzt ohne Scheiss: Diese Buchwidmung ist das Grösste – leider gab es das Buch ja damals in unseren Anfängen noch nicht. Aber das rührt uns sehr, dass wir bei einer so versierten Katzentherapeutin so einen „nachhaltigen“ Eindruck hinterliessen – oder andersum: Es tut mir leid, es tut mir leid, es tut mir leid, dass wir so anstrengend waren). Vor allem aber: Ohne Frau Hauschilds grossartige Beratung mit vielen aufschlussreichen Tipps und Strategien und vor allem auch unerschütterliche Zuversicht hätte mich wohl bisweilen der Mut verlassen, dass Moriah je ihre panische Angst vor anderen Katzen ablegt. Doch nach rund einem halben Jahr intensiven Trainings konnte ich vermelden: Zusammenführung abgeschlossen.

Und weil ihr das alles schon wisst, wisst ihr bestimmt auch, wie unbeschreiblich glücklich ich bin, dass Ex-Artgenossen-„Hasserin“ Moriah sich hier trotz aller anfänglichen Hürden inzwischen wunderbar eingelebt hat und fester Bestandteil unserer kleinen Zwergen-Herde wurde  smiley_emoticons_liebhab

Ich stehe heute zudem auch in regelmässigem Kontakt mit ihrer spanischen Pflegemutter, die Moriah damals diesen wunderschönen Brief (aus dem Englischen übersetzt) mit auf ihre Reise ins Ungewisse gab:

“Hallo,
Mein Name ist Messina (dort hiess Moriah so). Ich war eine Streunerkatze, die an einem verlassenen leeren Ort nahe dem Ozean in der Stadt Chiclana bei Cádiz lebte. Ich lebte dort mit ungefähr 30 anderen Katzen. Eine nette Frau gab mir Futter und Wasser.

Ich wurde im Oktober 2011 zusammen mit 13 Freunden und Verwandten gerettet. Wir hatten Glück. Die meisten der anderen Katzen wurden vergiftet.

Ich hatte drei Würfe. Meine beiden ersten Babys wurden von gemeinen Menschen getötet, eines wurde totgeschlagen. Ich hatte einen zweiten Wurf ein paar Tage nach meiner Rettung letztes Jahr. Ich war so gestresst und verängstigt, dass ich meinen Babys nicht gerecht werden konnte. Sie starben trotz aller Bemühungen unserer Retter.

Den dritten Wurf hatte ich im März diesen Jahres. Es waren vier wunderschöne langhaarige Babys. Das Mädchen starb Ende August, die Jungs sind inzwischen recht gross. Sie sind wunderschön und sehr lieb. Ich habe immer noch etwas Angst vor Fremden, diese grossen zweibeinigen Wesen waren sehr grausam zu meinen Freunden und mir. Ich traue ihnen nicht bis ich sicher bin, dass sie mir nicht wehtun.

Ich würde mir wünschen, dass wer immer sich nun um mich kümmern wird, geduldig ist und lieb. Meine spanischen Retter würden sich wünschen, dass meine künftige Menschin mit ihnen in Kontakt bleibt und ihnen von mir berichtet.

Herzlichen Dank, dass du dich künftig um mich kümmern möchtest. Ich freue mich auf ein Leben in einem richtigen Zuhause – etwas, das ich niemals zuvor kannte.”

Liebe Olga – ich hoffe, Moriahs und deinen Wunsch erfüllt und ihr ein „richtiges“ Zuhause geschenkt zu haben – auch wenn sie es in den ersten Wochen ganz ganz ganz schrecklich fand. Moriah gestern Mittag auf der Terrasse:
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Ihre Reise dahin in Bildern (auf die Bilder klicken, um sie vergrössert anzuzeigen und die Galerie zu öffnen):

Am sehr sehr frühen Morgen des 22. Dezember 2012 brachte dich der Moriah-Express sicher in dein neues Zuhause – nochmals ganz herzlichen Dank an alle in irgendeiner Form Beteiligten!  smiley_emoticons_hug

Happy Move-in-Day, kleines Weihnachtswunder! ♥ ♥ ♥ smiley_emoticons_torte

Katzenzusammenführungen: Eine Wissenschaft für sich ;-)

Heute möchte ich gern ein bisschen Werbung machen. Nicht, weil ich davon etwas habe, sondern weil hoffentlich alle, die in der Zukunft Katzenzusammenführungen planen, etwas davon haben – und vor allem aber deren Katzen ♥

Es ist ein längst überholter Mythos, dass Katzen strikte Einzelgänger seien. Im Gegenteil sind sie für ein erfülltes Dasein auf Sozialkontakte mit Artgenossen angewiesen. Wenige Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Eine Katze mit Freigang findet allenfalls draussen mit Nachbarskatzen Sozialkontakte. Wohnungskatzen hingegen haben diese Möglichkeit nicht und sollten gemäss Schweizer Tierschutz auf keinen Fall allein gehalten werden.

Doch genau wie der Mensch verträgt sich die Katze aber nicht mit jedem beliebigen Artgenossen: Sie würden ja vermutlich auch nicht einfach raus auf die Strasse gehen und mit irgendeinem Passanten eine Wohngemeinschaft gründen. Nehme ich mal an.

Sollen Katzen, die einander noch nicht kennen, zusammengeführt werden, gilt es, Gemeinsamkeiten zu beachten: Meist vertragen sich Katzen mit Katzen und Kater mit Katern besser, weil sie ein ähnliches Spielverhalten haben (Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel). Weiter sollten die Katzen altersmässig nicht zu weit auseinanderliegen: So wird eine gesetzte Katzen-Omi kaum Freude an einem quirligen Katerbengel haben, der ihr dauernd auf die Nerven geht. Katzen weisen charakterlich zudem eine ähnliche Bandbreite auf wie Menschen: Es gibt Schüchterne, Draufgänger, Diven, Hitzköpfe, Sanftmütige und so weiter. In der Regel gilt hier: Gleich und gleich gesellt sich gern. Das sind mal einige Grundregeln. Doch auch die garantieren noch kein Gelingen des Unterfangens.

Ich habe hier ja eine sehr soziale Truppe von derzeit sechs ehemaligen Strassenkatzen aus verschiedenen Ländern. Unsere Zusammenführungen (bislang 9 in den letzten fast 5 Jahren – da ich auch Palliativfälle aufnehme, ist leider die „Fluktuation“ hier entsprechend hoch) liefen in der Vergangenheit eigtl. immer vollkommen problemlos.

Bis auf zweimal.

Bei beiden Problemfällen handelte es sich um Katzen, die aufgrund ihrer Vorgeschichte panische Angst vor anderen Katzen hatten. So war LouLou in ihrem früheren Zuhause leider von anderen Katzen massiv gemobbt worden (ich hatte die Folgen völlig unterschätzt), bei Moriah wiederum war es so, dass sie mir als superkatzensozial vermittelt wurde – was sich hier dann zu unser aller Entsetzen leider als Fehlinformation herausstellte. Erst dachte ich bei Moriah an den alten Zauberspruch, der bei Zusammenführungen grundsätzlich gilt: Zeit und Liebe werden es schon richten.

Aber das reicht halt nicht immer.

Als Moriah anfing, meine anderen Katzen hier mit mutmasslicher Verletzungsabsicht zu attackieren, war mir dann doch endlich klar, dass wir – wiedermal – professionelle Hilfe von unserer bewährten Verhaltenstherapeutin Christine Hauschild brauchten, die uns schon zuvor bei LouLou geholfen hatte. Natürlich prüfte ich auch den Gedanken, Moriah zu ihrem eigenen Besten wegzugeben – doch: wohin? Sie stammt aus Cadiz, ihre Vermittlungsorga ist in Deutschland daheim und wir sind hier in der Schweiz. Naja – und scheue, schwarze Katzen sind jetzt auch nicht unbedingt ein Bestseller auf dem eh schon völlig überfluteten „Markt“ des Katzenangebots. Wenn sie dann auch noch FIV+ ist, ist eh Sense. Das alles waren ja genau die Gründe, warum sie herkam: Unvermittelbar 😦 Also gaben wir uns rund ein halbes Jahr Zeit, die Zusammenführung hier doch noch hinzubekommen: Stichtag war Weihnachten 2013.

Wer uns noch nicht (so gut) kennt, kann Moriahs ganze Geschichte und unser hartnäckiges Training (Gott sei Dank liegt das nun hinter uns – verzeih, Christine) bei Interesse hier nachlesen: Moriahs Therapie geht weiter

Es war ein langer und steiniger Weg. Und ich gebe zu: Bisweilen fehlte mir der Glauben, dass wir es schaffen. Ich überlegte zwischendurch auch, wohin ich Moriah denn geben würde – Einzelhaltung? Sie war doch erst zwei Jahre alt – den Rest des Lebens allein? Oder zu einer einzigen anderen sehr sozialen Katze? Wo sollte die zu finden sein? Wie reagiert ihre Orga? Wird es ihr gut gehen?

Und während all diese Gedanken in meinem Hirn rotierten, hielt ich mich eisern an den Trainingsplan, den unsere Verhaltenstherapeutin für uns erdacht hatte – auch wenn ich es oft hasste, es Zeit und Nerven raubte. Wir mussten es versuchen. Wenigstens versuchen.

Heute sind wir eine glückliche kleine Katzentruppe. Ja, Moriah hat noch viel zu entdecken, ihr Bewegungsradius muss noch grösser werden, sie mutiger und unabhängiger von mir. Aber das Gröbste ist geschafft. Bilder wie diese lassen mein Herz im Dreieck hüpfen:

Und auch wenn Moriahs Fall durch die Missverständnisse bei der Vermittlung (was immer passieren kann) gar arg speziell gelagert war, möchte ich aufgrund unserer mitunter erschütternd beglückenden Erfahrungen mit Verhaltenstherapie eine Buchempfehlung aussprechen, zumal zum Thema gerade das neue Buch unserer Verhaltenstherapeutin Christine Hauschild erscheint:

Buchtipp
KATZENZUSAMMENFÜHRUNG mit Herz und Verstand
von Christine Hauschild

Der Inhalt:
Es gibt verschiedene Varianten, zwei Katzen miteinander bekannt zu machen. Da wir bei den ersten Begegnungen die Weichen für das zukünftige gemeinsame Leben stellen, lohnt es sich, mit Bedacht vorzugehen.

Mit diesem Buch lernen Sie:
· Was gilt es bei der Auswahl der passenden Partnerkatze zu beachten?
· Wie einfach oder schwierig wird die Zusammenführung?
· Welche Risiken und Fehler können Sie vermeiden?
· Und vor allem: Es werden drei verschiedene geeignete Wege der Katzenzusammenführung erklärt. Dazu gibt es viele praktische Hinweise zur Ausführung.

„Katzenzusammenführung mit Herz und Verstand“ ist ab sofort im Buchhandel und Internetbuchhandel erhältlich.
ISBN 9783735740748, BoD, Paperback, 116 Seiten, €14,90

Hier kann man auch schon mal vorab virtuell drin blättern.

Und falls jemandem das Cover positiv auffällt … sagt es ruhig 😛 ❤

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Moriahs Training, Fortsetzung

Nur weil ich nicht mehr regelmässig berichte, heisst das nicht, dass wir hier faul rumliegen. Also. Die Katzen schon. Mehrheitlich. Aber nicht nur.

Die Zusammenführung zwischen Moriah und den anderen Zwerglis ist ja noch immer am Laufen. Wobei, nein: Die Zusammenführung zwischen Moriah und 5 von 6 anderen Zwerglis ist abgeschlossen. Nur zwischen Moriah und Shakti noch nicht. Wobei, nein: Genau genommen ist alles ziemlich prima 🙂 Ausser dass Moriah ihren Radius noch immer aus Ängstlichkeit unnötig einschränkt 😦

Konkret verfolgt sie mich im Alltag wie ein Schatten bzw. wagt sich nicht weiter von mir weg als so ca. 2 Meter. Ich möchte aber gerne aus diversen Gründen, dass Moriah ihr Wohlbefinden nicht so extrem an mich kettet.

Darum hatten wir vor rund 3 Wochen wieder mal ein Telefonat mit der Verhaltenstherapeutin unseres Vertrauens. Für Interessierte möchte ich hier gern nachtragen, wie das weitere Vorgehen definiert wurde, um Moriah zu mehr Unabhängigkeit zu verhelfen:

1. Gittertür: In meiner Anwesenheit ist die Gittertür zum Arbeitszimmer (aus psychologischen Gründen weigere ich mich, es weiterhin „Moriahs Zimmer“ zu nennen – das ist für uns alle hier wichtig. Vor allem für Shakti) nun stets offen. Auch nachts. Es kommt zu vereinzelten Fauchereien, aber nie mehr zu Eklats wie früher (man erinnere sich, dass Moriah die anderen Zwerge teils mit Verletzungsabsicht angriff, weils sie solche Angst vor ihnen hatte). Dennoch wird die Gittertür in Absprache mit unserer TP weiterhin geschlossen, wenn ich aushäusig bin. Denn es darf nun auch nichts mehr passieren. Das wäre sehr, sehr kontraproduktiv.

2. Radiuserweiterung: Moriah kommt zwar inzwischen fast selbstverständlich runter zu uns, wenn ich da bin und Shakti nicht direkt vor der Zimmertür hockt. Aber: Sie klebt dann förmlich an mir. In wohl dosierten Einheiten wird nun darum gezielt Moriahs Bewegungsradius spielerisch erweitert, aber nie so, dass sie Gefahr läuft, überfordert zu sein. Das heisst zB. auch, dass ich meine Gewohnheiten verändern muss, indem ich mich unter anderem auch mal an ungewohnten Orten hinsetze (sprich: Nicht abends auf dem Sofa festklebe – das tut mir auch mal ganz gut 😉 ), beim Spielen mehr Raum schaffe, und Moriah zu Spaziergängen einlade, damit sie die Wohnung besser kennenlernt und auch die Terrasse.

3. Shaktis Training: Da ja nur noch zwischen Shakti und Moriah Spannungen bestehen bzw. Shakti inzwischen rasend wird, wenn sie nicht ins Arbeitszimmer kann, wenn sie möchte, gehe ich noch bewusster auf sie ein, indem ich sie anspreche, auf sie eingehe und sie durch Aufmerksamkeit belohne, wenn sie sich entspannt benimmt.

4. Entspannungstraining: Sowohl für Shakti wie für Moriah gibts eine „Entspannungskonditionierung“. Das geht so: Wann immer eine von beiden sich tiefenentspannt in Wohlergehen suhlt, sage ich ein bestimmtes Wort (bei Moriah ist das „easy“, bei Shakti „wohlig“). Das muss so trilliardenfach wiederholt werden, bis sich das jeweilige Wort für die jeweilige Katze im Hirnchen als Entspannungssignal eingebrannt hat, so dass man es später auch in kritischen Situationen eben als solches einsetzen kann. Bis es so weit ist, darf das Wort aber wirklich nur in entspannten Situationen eingesetzt werden. Unsere TP meinte, dafür müsse das Wort jeweils so ca. eine Million Mal korrekt eingesetzt worden sein 😀 Aber hey: Wir habens ja ned eilig 😛

5. Unterstützende Mittel: Moriah bekommt zudem wieder Calmex zur Stärkung ihres Selbstvertrauens in nun wieder doch recht ungewohnten Situationen, Shakti bekommt die BB Gentian gegen Misstrauen.

Unsere Handlungsanleitungen sind natürlich sehr viel konkreter und minutiös individuell auf Moriahs und Shaktis Charaktere abgestimmt. Da ist unsere TP sehr genau und spezifisch – nicht dass jemand meint, das sei hier so unspezifisches Wischiwaschi, wie ich es hier beschreibe. Meines Erachtens bringt es aber nichts, wenn ich das hier in aller Ausführlichkeit schildere, da dies a) recht anstrengend für mich und zugleich ohne jeden Nutzen für andere wäre; und b) andere dazu verleiten könnte, unsere Massnahmen auf ihre Probleme 1:1 zu übertragen, wovor ich genau „warnen“ möchte: Im Grundsatz schildere ich sozusagen als Mutmacher/Inspiration sehr gern, was die Überlegungen hier bei uns so grob runtergerissen sind, welche Mittel und Wege wir als Lösungsansätze sehen, und wie begeistert ich bin, was wir dank all dem hier schon entgegen allen Vorzeichen erreicht haben. Aber meine Schilderungen/Erfahrungen sind niemals für irgendjemanden Ersatz, sich selber für die individuelle Situation bei Fachkräften kundig zu machen. Ich möchte aber jeden ermuntern, genau das zu tun.

Für alle, die uns gerade erst kennenlernen, nochmal ein Vergleich meiner Katze Moriah früher (3 Monate lang hinter meiner alten Staffelei lebend):
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Und kürzlich:
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Die Umsetzung der neuen Tipps funktioniert so weit gut. Keine Eklats mehr, Moriah wird zunehmend neugieriger, Shakti zunehmend entspannter – kurz: Es läuft echt ziemlich grossartig. Ich bin echt einfach nur froh und dankbar, dass ich meine früheren Vorurteile gegen Tierpsychologie bzw. Verhaltenstherapie (wie ichs heute lieber nenne) überwunden habe und seither den Zwerglis und mir in so vieler Hinsicht geholfen ist.

Gleichzeitig möchte ich – aus meiner persönlichen Erfahrung – daran erinnern, dass nicht jeder „Tierpsychologe“ einem helfen kann. Manche irritieren einen eher. Es ist genau wie bei einem Tierarzt immens wichtig, an den/die richtigen für die individuelle Situtation und Bedürfnisse zu „geraten“. Recherche, Bauchgefühl und Hinterfragen hilft. Wie so oft 😉 Die Zwerglis und ich sind überaus gesegnet, genau die Frau der Stunde für unsere Bedürfnisse gefunden zu haben (wer hatte mir damals eigtl. Frau Hauschild empfohlen? Herrgott, wie undankbar, dass ich das grad nimmer präsent habe – sorry!) – unglaublich, was ihre Tipps hier schon bewirkt haben, selbst wenn die Ausgangslage teils hoffnungslos schien (LouLou, Moriah). Und nebenbei profitierten auch die unkomplizierteren Zwerge, weil ich einfach insgesamt auf diesem Wege so unglaublich viel lernte

Das alles ist einfach nur faszinierend und toll – alle profitieren. Solche Win-win-Situationen gibts ja selten genug. Einfach grosse Klasse, macht mich sehr happy – und die Zwerglis auch 😀 ❤
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Nachtrag, 9. April: Moriahs erste Radiuserweiterungen auf eigene Faust

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Konkurrenzveranstaltung zu Sotschi :D

Wen interessieren die olympischen Winterspiele, wenn sich zeitgleich die Kamikatze-Zwerglis in sportlichen Disziplinen messen? Eben.

Wenn man – wie ich gerade – krank daheim rumliegt, mag man ja nicht so gern ständig wieder aufstehen, nur weil man mit Schrecken feststellt *dramatische-Musik-einblend*, dass man ganz dringend was Wichtiges braucht, sich folglich genötigt sieht, sich aus seiner bequemen Kuschelhöhle zu schälen, um sich mit letzter Kraft zum Bestimmungsort zu schleppen, um dann wiederum völlig ermattet wieder aufs Bett/Sofa zurückzusinken. Nein, man spart endlich mal wirklich Energie: Darum holt man beizeiten alles Benötigte möglichst nah ans Bett/Sofa und drappiert alles schön bequem in Reichweite um das leidende Ich herum. So auch die Katzen 😀 Während ich also meinen Bewegungsradius aufs maximale Minimum reduzierte, übten sich die Zwerglis dennoch diszipliniert in der Mannschaftssportart „Da-ohne-Bird fangen“:

Man beachte den Teamgeist – insbesondere jenen von → Moriah. Ok, gut: Dass sie die erbeutete Spielangel auch mal wieder loslassen müsste, um das Spiel in Schwung zu halten, ist noch nicht ganz bei ihr angekommen… Das sind halt noch so die Überbleibsel ihrer Einzelkämpfernatur smiley_emoticons_charly_bissig 😉 Aber ansonsten ist das alles in allem doch nicht schlecht, oder? (Nein, ich meine damit nicht die Bildqualität – die ist gewohnt schlecht. Das muss so 😛 )

Und auch unsere alterstabellarische Statistik-„Seniorin“ smiley_emoticons_rolleyesnew Mathilde macht mit ihren 14 (bzw. tabellarisch angeblich 72) Jahren noch ziemlich engagiert mit. Ok – aufstehen würde sie dafür jetzt nicht, ne 😛

Moriahs sportliche Königsdisziplin → „Katzenzusammenführung“ wurde in ihrer Reinform natürlich auch nicht vernachlässigt – eigtl. hätte ich gern endlich mal auf Video festgehalten, wie Moriah und Felize oder Moriah und Faramee nasbusseln, doch natürlich spielten die Protagonisten da wiedermal nicht mit smiley_emoticons_ins-auge-stechen So konnte ich nur ein „Po-Schnuppern“ einfangen. Na, immerhin Silber 😀

Und was machte eigentlich Shakti derweil? Unsere Sportministerin und Cheftrainerin verfolgte alles mit gestrengem Blick von ihrer Trainerbank aus:
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Nun ruhen auch unsere Athleten nach diesem gelungenen Eröffnungstag 😀 Und ich tue es ihnen gleich und kuriere weiter meine Bazillen-Attacke aus 😀 smiley_emoticons_fips_eazy_wink

Happy Move-in-Day, Tünn! ♥

Heute vor einem Jahr flog ich mit Tünn von Köln heim nach Zürich. Happy Move-in-Day, mein kleiner Schatz

Wie es dazu kam, dass der kleine wildgeborene Kölner Streunerbabykater Tünn ein Zürcher Kamikatze-Zwergli wurde, habe ich ja schon hier berichtet: → Haben Katzen Humor? Ja, tiefschwarzen und hier → Happy Birthday, Tünn.

Ein Jahr ist es heute her, dass ich mit Tünn nach Hause gereist bin. Zur Feier des Tages nochmal der damalige Reisebericht vom 20. Januar 2013. Knackpunkt war ja vor allem, Scheumaus Tünn an der Gepäckkontrolle des Kölner Flughafens auszupacken…

Doch die Leute an der Kölner Gepäckkontrolle waren anders als ihre Berliner Kollegen, → an die ich seinerzeit mit Faramee geriet, supernett und kooperativ. Rausnehmen musste ich Tünn aber trotzdem. Da gabs nix: Die Tasche musste durch den Scanner. Ich fragte natürlich auch, ob man das Austüten in einem geschlossenen Raum machte könne, damit Katz sicher nicht ausbüxen kann – aber sowas gibts in dem Flughafenbreich nicht, nur so Kabinen mit Vorhang. Na dann.

Tünns Pflegemama Nadja vom Katzenschutzbund Köln hatte mir am Abend vor der Reise anhand einer Wasserflasche anschaulich demonstriert, wie man mit einem Handtuch aus Tünnchen eine Frühlingsrolle wickelt, um ihn zu fixieren. Mir stellte sich nur die grosse Frage, ob ich das im Ernstfall dann auch hinkriege?

Ich durfte Tünn also zunächst mit Tasche durch den Detektor bringen (der natürlich fiepte und blinkte und ausflippte wegen der Metallteile an Tasche und Geschirr – herbeieilende Sicherheitsleute wurden von den eingeweihten Kontrolleuren beruhigt und zurückgeschickt) und in einer Art „Umkleidekabine“ hatte ich ohne Stress genug Zeit alles wie mir von Nadja tags zuvor gezeigt wurde zu machen: Leine ums Handgelenk, Tünn von hinten fest ins Handtuch wickeln, dieses unten zuklappen und – Tünn fängt an zu zappeln wie ein kleiner Aal mit 100 Beinen, droht mir wegzuflutschen, ich mich also beherzt „auf ihn geworfen“, die Tasche (ohne Tünn…) mit den Füssen durch den Vorhang rausgekickt und dann Tünn umklammernd (und da die Gelegenheit grad so günstig war sein Köpfchen küssend) auf dem Boden gekauert und darauf gewartet, dass man mir die Tasche wiederbringt. Tünn war sehr brav und wehrte sich überhaupt nicht mehr. Ich lockerte den Griff aber trotzdem nicht. Und ich fands sehr freundlich, dass der Taschenkontrolleur den Vorhang wieder zugezogen hatte, ich glaube, das sah alles recht albern aus.

Dann brachte man mir die Tasche wieder, Tünn liess sich ohne jede Gegenwehr wieder eintopfen, das Handtuch nudelte ich wieder raus und machte dann die Tasche zu. Geschafft.

Der Rest der Reise war Pipifatz: mit kleiner Verspätung gestartet, im Flieger eine freundliche Sitznachbarin, die ganz enttäuscht war, dass Tünn sich nicht ein einziges Mal zu Wort meldete, Landung in Zürich, direkt zum Zoll, wo ein freundlicher tierlieber älterer Herr Tünns Chip einlas und dann den Stempel in den Heimtierausweis drückte.

Zuhause angekommen, tat ich ebenfalls wie von Fachfrau Nadja geheissen: Haubenklo neben Sofa gestellt, Tünns Tasche davor abgesetzt, ihm das Geschirr abgenommen, und dann Tasche weit auf und – weggehen.

Und was dann geschah, seht ihr hier: (ich weiss, das interessiert keinen, aber im Hintergrund spiegle ich mich im Fenster, wie ich gerade Felize beschnuckle).

Wer das Video bis zum Schluss schaut, wird mit einer besonders schönen Szene belohnt: Shakti meets Tünn for the very first time. Leider war just dann der Speicher voll 😛

Seither ist Tünnchen hier unser Hahn – oder eher: Küken – im Korb ♥

Mit den Zwergenmädels hier versteht er sich hervorragend, vor allem mit Felize und Lucie hat er seine Gaudi ♥ Am liebsten aber sitzt er bei Wind und Wetter auf der Terrasse oder jagt Kleingetier (zB. Lucie 😉 ).

Mich findet er noch immer ein wenig gruselig 😛 Aber inzwischen schläft er jede Nacht bei Mathilde und mir – er darf nur nicht merken, dass ichs merke, sonst isser weg wie nix 😀

Tünn zu fotografieren, ist aufgrund seiner ausgeprägten Fluchtreflexe (oder auch meiner langsamen Reaktionszeit) immer noch schwierig.

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Darum einfach ein kleiner Rückblick:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Tünn, mein zuckersüsseskleins Superschnuckelchen ♥ Happy Move-in-Day! Ich bin so glücklich, dich hier zu haben – ich liebe dich mehr, als ich sagen kann ♥

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Reisen mit Tieren: Das müssen Sie wissen

Wer mit einem Tier verreisen oder ein Heimtier in die Schweiz einführen will, sollte folgende Einfuhr- und Zollbestimmungen kennen:

Bitte beachten Sie, wenn Sie ein neu adoptiertes Auslandtier in die Schweiz bringen, dass Sie nach Schweizer Recht erst Besitzer des Tieres und somit berechtigt sind, es über die Grenze zu bringen, wenn Sie es selbst in Empfang genommen haben – Sie können als Privatperson (anders als zB. ein registrierter Tierschutzverein) also nicht jemand anderen mit der «Einfuhr» beauftragen.

Happy Move-in-Day, Weihnachtswunder Moriah ♥

Heute vor einem Jahr fuhr ich von Zürich nach Frankfurt, um Moriah aus Cadiz nach Hause zu holen ♥ Doch: Ohne so viel Beistand und aktive Unterstützung herzensguter Menschen wüsste ich nicht, wie wir dies Unterfangen hätten schaffen sollen.

Als ich damals vor etwas über einem Jahr auf → die Idee kam, Moriah zu uns zu holen, ahnte ich noch bei Weitem nicht, was das zur Folge haben würde.

Ich hatte zuvor schon so manches meiner Zwerglis selber oder über TS-Vereine aus Spanien, Italien oder auch Deutschland zu uns geholt. Auch aus der Schweiz – das war aber immer irgendwie vergleichsweise unspektakulär 😛

Cadiz wird im Winter von den Airlines kaum angeflogen und wenn dann zu wirklich spektakulären Preisen smiley_emoticons_gucker2  Es war also nicht, dass ich mal eben runterfliege und Süssmaus heimhole. Nach viel Hin und Her konnte Moriahs vermittelnder TS-Verein einen Flug für mehrere seiner Schützlinge kurz vor Weihnachten organisieren – allerdings nach Frankfurt, was jetzt so von Zürich aus betrachtet ja auch nicht gerade das Nachbardorf ist.

Da ich nach schweren Autounfällen nicht nur eine krasse Autofahrphobie, sondern auch ein – sagen wirs mal charmant – auch nur ein Auto für Liebhaber *hüstel* und Probleme mit meinen Händen habe, schien mir der Weg Zürich-Frankfurt-Zürich in einer mit Schneesturmunwetterwarnungen angemeldeten Winternacht (vom angekündigten Maya-Weltuntergang mal abgesehen 😉 ) allein schier unbewältigbar.

Und dann kamen die Engel ♥

Ich war einfach überwältigt, wie viele Menschen mit uns hofften und darüber hinaus so weit sie konnten auch ganz konkret ihre Hilfe anboten ♥ Ich denke ja nicht, dass jemand ausser mir das alles nochmal nachlesen mag, aber so war das damals: → Endspurt für Moriah

Ich möchte unseren Bericht mit dem Brief beginnen, den die liebe Pflegemama in Spanien Moriah (nebst ihrem Futter) mit auf die Reise gab (aus dem Englischen übersetzt):

„Hallo,
Mein Name ist Messina (dort hiess Moriah so). Ich war eine Streunerkatze, die an einem verlassenen leeren Ort nahe dem Ozean in der Stadt Chiclana bei Cadiz lebte. Ich lebte dort mit ungefähr 30 anderen Katzen. Eine nette Frau gab mir Futter und Wasser.

Ich wurde im Oktober 2011 zusammen mit 13 Freunden und Verwandten gerettet. Wir hatten Glück. Die meisten der anderen Katzen wurden vergiftet.

Ich hatte drei Würfe. Meine beiden ersten Babys wurden von gemeinen Menschen getötet, eines wurde totgeschlagen. Ich hatte einen zweiten Wurf ein paar Tage nach meiner Rettung letztes Jahr. Ich war so gestresst und verängstigt, dass ich meinen Babys nicht gerecht werden konnte. Sie starben trotz aller Bemühungen unserer Retter.

Den dritten Wurf hatte ich im März diesen Jahres. Es waren vier wunderschöne langhaarige Babys. Das Mädchen starb Ende August, die Jungs sind inzwischen recht gross. Sie sind wunderschön und sehr lieb. Ich habe immer noch etwas Angst vor Fremden, diese grossen zweibeinigen Wesen waren sehr grausam zu meinen Freunden und mir. Ich traue ihnen nicht bis ich sicher bin, dass sie mir nicht wehtun.

Ich würde mir wünschen, dass wer immer sich nun um mich kümmern wird, geduldig ist und lieb. Meine spanischen Retter würden sich wünschen, dass meine künftige Menschin mit ihnen in Kontakt bleibt und ihnen von mir berichtet.

Herzlichen Dank, dass du dich künftig um mich kümmern möchtest. Ich freue mich auf ein Leben in einem richtigen Zuhause – etwas, das ich niemals zuvor kannte.“

Und das war Moriahs Reise ins Ungewisse:

21. Dezember 2012, ca. 22.15 Uhr – ich weiss, man erkennt es kaum, aber da steht: Flug aus Palma „im Anflug“ *freudentränchenfliessen*

Und dann endlich: Sie kommen – sie sind da.

Und das Erste, was ich höre, war: „Moriah? Ist Frau B. da?“ Ich so: smiley_emoticons_gucker2 Und dann wurde mir eine Transporttasche überreicht, die von Gucci sein könnte: pinkfarbenes Krokoleder-Lack-Imitat (geiles Teil – na, vom Inhalt mal ganz abgesehen 😀 )

Meine Motte ist da ♥ ♥

Komm, Süsse, wir holen jetzt Lancelot und Patamon:

Wir hatten ja neben Moriah noch zwei weitere Katzen aus Cadiz für den Transport in die Schweiz übernommen.

Und – zack – da kommt auch schon Lancelot:

Und gleich nochmal zack, Patamon (mit Engel isabo):

Wir gucken nochmal, ob auch die richtigen Katzen in den CH-Express steigen:

Jaaaaaaaaaaaaaaaa – das sindse, alle drei! ♥

Noch abwarten, Danke sagen, unterschreiben, Hände schütteln:

Ein kleiner lieber Junge erkannte sofort, dass Patamon ne kleine Schmusekartoffel ist und durch die Gitterstäbe langte, um Streicheleinheiten abzukriegen ♥

Dann wurde der Katzen-Express beladen:

Irgendwann zwischen 23.30 und 24 Uhr gings los – heimwärts.

Das Wetter war nass, aber sonst freundlich, der Verkehr ok, wir kamen mit kleinen Pause gut durch. Danke – tausend Dank – an unsere tapfere Isabo, die stoisch durchfuhr. Ich hätte das allein schon aus Schlafmangel nicht gepackt – DANKE!!!!!!  ♥ Patamon wollte fast die ganze Fahrt über durch die Gitterstäbe meine Finger beschmusen.

Wir trafen uns mit den Dosis von Lancelot und Patamon gegen 3.20 Uhr am vereinbarten Treffpunkt vor dem Grenzübergang – Lancelots und Patamons Dosis waren schon vor Ort. Denn nach Schweizer Recht darf man ein Tier (ohne Traces) nur legitim einführen, wenn der Besitzer selbst es tut. Man freute sich frierend und sich nach viel E-Mail-Austausch zuvor erstmals persönlich treffend, tauschte Katzen und Heimtierausweise aus, wünschte einander Glück und fuhr jeder für sich Richtung Grenze.

An der Grenze hätten sie uns (mit einem Kennel, den sie nicht sofort sahen) tatsächlich durchgewunken. Aaaaaaaaaaaber: Ich informiere mich nicht haarklein, um diese Infos dann nicht nutzen zu können 😛 Nein – ich sagte dem Zöllner, dass ich meine Katze gern korrekt anmelden möchte (damit auch unser TA später nicht in Erklärungsnotstand kommt – denn eine Auslandkatze muss von Gesetzes wegen angemeldet werden!). Er nickte dann lachend, gab mir ein Zeichen, dass er das zu schätzen weiss und wies uns zum Zollhäuschen. Patamons Dosi war direkt hinter uns, stieg mit aus und …. wir verbrachten genau 5 Minuten im Zollhäuschen, der Zöllner stellte ein paar nette Fragen, guckte kurz in die Kennels und drückte dann seinen Stempel in die Ausweise.

Gegen 4.30 Uhr erreichten wir dann Zürich – inzwischen Meronja am Steuer. Sie nudelte uns nervenstark durch die Autobahnschleusen in die Stadt – den Kern der Stadt, wo wir nunmal wohnen.

Und dann entliessen wir natürlich erstmal Moriah aus ihrer schicken Tasche:

Es dauerte so 5 Minuten und dann fand Moriah das Versteck, das jeder Neuankömmling hier zuerst aufsucht: Zwischen Schreibtisch und Wand…

Ich weiss nicht, wie die das machen – alle alle ALLE klemmen sich IMMER erstmal DA rein – Peilsender?

Moriah taute dann mir gegenüber schneller auf als vermutet. Blöderweise zeigte sich aber, dass sie fremde Katzen nicht nur „nicht mag“ – nein, sie hasste sie smiley_emoticons_flucht

Leider attackierte sie dann auch die eine oder andere der anderen Katzen hier, so dass wir professionelle Hilfe in Anspruch nahmen. Dank derer es nun doch langsam schon fast „normal“ ist hier – sofern Mehrkatzenhaushalte den Anspruch „normal“ überhaupt erfüllen möchten 😉 Moriah ist nun aber hier trotz ihrer anfänglich panischen Angst vor anderen Katzen mehr und mehr mit dabei – es wird. Davon gehen wir zumindest aus ♥

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Gerade liegt sie hier auch bei uns, Rücken an Rücken mit Mathilde, nachdem sie in der Runde mitgespielt und -gefuttert hat ♥

Ich möchte an dieser Stelle nochmal allen danken, die daran teil hatten.

Moriahs Rettern – vorneweg Ana, die da unten in Cadiz um jedes Leben kämpft – mehr als wärs ihr eigenes ♥
Auch Olga und Lucia – Moriahs Pflegestelle in Spanien, die ihr einen Brief und ihr Lieblingsfutter mitgaben und mir trotz aller Widrigkeiten vor Ort eine rundum gesund, gut genährte und fit wirkende Katze anvertrauten ♥
Natürlich dem Verein Sieben-Katzenleben ♥ Danke für euer Vertrauen und die super tolle Vorkontrolleurin ♥

Und natürlich:
Meronja und Isabo, die ein Weihnachtswunder wahrmachten. Ich hoffe, ihr habt das Abenteuer nicht „nur“ anstrengend (denn das wars) gefunden, sondern alles in allem das Wochenende ebenso unvergesslich empfunden wie ich. DANKE!!!!!!!! ♥
Cheesy und Gögi, die mir von Beginn der Pläne an immer Mut zusprachen, immer sagten: Wir kriegen das hin, verzage nicht, wir schaffen das! Und mir ein unglaublich tolles liebes wundervolles Angebot machen, das allein an mir scheiterte – Danke auch euch! ♥
Arthos und whoopie – wow!  Ihr hättet das durchgezogen ♥
Captainkatze ♥
Ich danke auch Holger S. und MaunziiMaunz – mit die ersten, die sagten: Wenn ich irgendwie helfen kann… ♥ Auch Brummbärchen, CurleyHair waren sofort zur Stelle ♥
Natürlich denken wir auch oft an Moris Patentante Gudy ♥ die Moriah so sehr liebt und ihr immer positive Gedanken schickt – danke dir! ♥
Und Danke natürlich auch an Verhaltenstherapeutin Christine Hauschild, die mit ihrem Rat und Zuspruch nicht zum ersten Mal hier für uns „kleine Wunder“ vollbrachte ♥

Und wenn ich das kleine inzwischen so kecke Schoko-Tierchen hier neben mir auf dem Sofa so anschaue – dann sage ich wohl nicht zu viel, wenn ich behaupte: Auch Möhrchen dankt euch von ganzem Herzen ♥

Vor allem aber danke ich dir, Moriah. Danke, dass du zu uns gefunden hast – du bist so eine Wucht. Ich liebe dich so sehr ♥

Ich denke, ich kann nun auch wirklich sagen, dass sich der Wunsch von Moriahs Pflegemama erfüllt hat: Moriah ist zu Hause smiley_emoticons_herzen02

Happy Move-in-Day, mein Herz.
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Mein Weihnachtswunsch hat sich erfüllt ♥

Das diesjährige Weihnachts-Katzenforums-Wichteln war mit das schönste, das wir hier erleben durften. Gestern kam unser Wichtelpaket an. Doch das war nicht die einzige Überraschung 😉

Da für uns zu einem ordentlichen Wichtelpaketfest auch der Weihanchtsbaum dazugehört, wurde gestern also erstmal aufgebaut:
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Es kann losgehen:
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Faramee checkte die Lage (einer muss ja, ne?):
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Lucies Logik: Karton leer = Karton guuuuut!
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Lucie rappelt im Karton (über die Videoqualität darf grosszügig hinweggesehen werden – wir wollen das so! 😛 ):

Nur eins ist noch besser als Karton: Stinkekissen im Karton 😀

Sogar Tünn traute sich dann trotz Staubsaugertrauma heute noch raus:
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Moriah bekam als Erste ihr Geschenk:
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Ihre Reaktion:
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Moriah im Glück:

Mathilde reagierte auf ihr Geschenk nicht unähnlich:
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Andere gucken derweil und staunen:
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Wem das neue Bettchen gehört, war schnell geklärt 😛
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All diese grossartigen Geschenke für die Zwerglis und mich ♥♥♥
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Doch das allerschönste und unbezahlbarste Geschenk für uns hier: Wer → Moriahs Geschichte kennt, weiss, dass mir bei solchen Bildern das Herz schier platzt – Ex-Angstkatze Moriah ist mitten dabei:
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Wichteln 2013 – und alle machen mit ♥♥♥

Doch das Highlight: Später kam auch Shakti noch dazu – und gerade zwischen Shakti und Moriah gibt es ja immer noch das eine oder andere Akzeptanzproblem :-O
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Darum ist dieses Foto für mich das allergrösste Weihnachtsgeschenk, das man mir machen konnte: Wir feiern Weihnachten und Moriah ist mittendrin ♥
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Liebste weltbeste Wichtelmama 2013: Du hast uns eine RIESENfreude gemacht und uns zauberhafte Vorweihnachtsstunden beschert – ich weiss gar nicht, wie ich mich dafür bedanken könnte. Ein hilfloser Versuch daher: DANKE!!! ♥♥♥ smiley_emoticons_herzen02