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Videobericht: Training mit Shakti

Im Zusammenhang mit Moriahs Katzenphobie trainiere ich ja nun mit Shakti seit einiger Zeit, ihre Fokussierung auf Moriah zu lösen. Es läuft sehr gut.

Während das → Training mit Moriah wie gewohnt weiterläuft, hat unsere Verhaltenstherapeutin mir zusätzlich unter anderem geraten, an Shaktis Fixierung auf Moriah zu arbeiten. Salopp gesagt: Shakti soll lernen, dass es ihr Entspannung und Wohlgefühl einbringt, wenn sie von Moriah ablässt.

Trainingsablauf: Wenn Shakti jeweils – vor allem zur Fütterungszeit – an Moriahs Gittertür rumrüttelt, warte ich erstmal ab. Wenn sie Anzeichen zeigt, von der Gittertür abzulassen, gebe ich ihr unser antrainiertes Zeichen (in unserem Fall ein Klopfen auf den Boden), dass genau das erwünscht ist und sie sich Streicheleinheiten abholen kann. Wichtig ist dabei, dass ich im richtigen Moment klopfe, damit sie das erwünschte Verhalten (Interesse an Moriah verlieren) mit dem Zeichen und der Belohnung (Streicheln) verknüpft. Wichtig ist weiter, dass sich dieser Ablauf während einer Trainingseinheit mehrmals wiederholt, damit sie wirklich lernt, dass Abwenden erwünscht ist.

Versteht man das? Hier mal ein Video, wie das abläuft:

Wer sieht, wo im Video ich eine Klopf-Gelegenheit verpasse? 😀

Fortschritte: Anfangs dauerte eine solche Trainingseinheit gut und gerne 10 bis 15 Minuten, eh Shakti das Interesse an der Gittertür verlor und nach der letzten Streicheleinheit von selbst wegging. Inzwischen – nach rund 10 Tagen – dauert eine Trainingseinheit noch rund 5 Minuten, eh Shakti das Interesse gänzlich verliert.

Im Video sieht man auch, dass sie sich zwischenzeitlich vor der Tür zu putzen beginnt, das hab ich da das erste Mal beobachtet. Das sei gut, weil ein Zeichen für Entspannung.

Moriah guckt uns derweil immer interessierter zu 😀 Statt sich wie früher fast sofort dem Blickfeld zu entziehen, sitzt sie nun meist auf dem Schreibtisch oder neben ihrem Stuhl vor der Tür und guckt mich an, guckt Shakti an, guckt mich an und scheint sich so ihre Gedanken zu machen 😉

Auch Tünn konnte inzwischen ins Training involviert werden. Das verlief bislang sehr unspektakulär: Moriah guckt zwar jeweils kurz, wenn Tünn mal ins Arbeitszimmer kommt, döst dann aber einfach weiter, während Tünn entweder das Zimmer inspiziert oder mit mir schmust. Etwa so:

Leider musste ich am Ende des Videos ob seiner Ruderbewegungen albernerweise so kichern, dass er sich erschreckte. Er kam dann aber gleich wieder an ❤

Tja, uns so basteln wir hier an unserer allgemeinen Harmonie 😀 ❤ Für mein Empfinden läuft es ziemlich hervorragend 🙂 Oder was meint ihr?

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Fortsetzung: → Moriah erobert ihr Reich – und mag andere Katzen ❤

Haben Katzen Humor? Ja, tiefschwarzen.

Wie sich meine beiden verstorbenen Kater Sahib und Omar aus dem Jenseits einen kleinen, folgenschweren Scherz mit mir erlaubten.

Das Jahr 2012 war ein aufwühlendes Jahr für meine Katzen und mich: Die letzten Wochen vor dem Tod meines 23-jährigen Katers Omar waren nicht nur ziemlich teuer und behandlungsintensiv – meinem geliebten Kater über Wochen beim Sterben zuzusehen, ohne die leiseste Chance, das Unabwendbare zu verhindern, war auch emotional ziemlich anspruchsvoll.

Zeitgleich wurde meine Katze Mathilde schwer krank, musste mehrfach operiert werden und rang über Wochen mit dem Tod.

Als Omar Ende Juli schliesslich starb und Mathilde im August für vollständig geheilt erklärt wurde, brauchte ich erstmal eine Pause. Eines Tages würde ein Notfellchen Omars Platz erben – vielleicht in einem halben Jahr, es hatte keine Eile.

Da war allerdings jemand ganz anderer Meinung.

Bereits Anfang Oktober erhielt ich eine E-Mail von einer entfernten Bekannten, von der ich schon lange nichts mehr gehört hatte. Sie machte mich auf eine Katze aufmerksam, die dringend ein Zuhause brauchte: weiblich, zwei Jahre jung, sehr, sehr scheu, schwarz – und meinem vor drei Jahren verstorbenen Kater Sahib wie aus dem Gesicht geschnitten. Ihr Name ist Moriah.

Normalerweise würde ich nicht in voller Absicht ein Tier aufnehmen, das grosse Ähnlichkeit mit einer meiner verstorbenen Katzen hat. Das wirkt ein bisschen so, als wollte man das tote Tier ersetzen. Aber hier konnte man ja nicht von «Absicht» sprechen, das war eindeutig Zufall, zumal die besagte Bekannte Sahib gar nicht gekannt hatte.

Ich schrieb der zuständigen Tierschutzorganisation eine Nachricht in der halbherzigen Hoffnung, dass sie irgendwelche Gründe finden, warum Moriah nicht in meine Katzengruppe passt. Doch wie sich nach längerem Mail-Austausch undzwei Telefonaten zeigte, schien Moriah im Gegenteil perfekt in mein Beuteschema zu passen: Sie sei Menschen gegenüber zwar wirklich scheu, liebe aber andere Katzen sehr. Also war Moriahs Einzug hier beschlossen.

Und dann der nächste Zufall: Einen Tag, nachdem ich Moriahs Vermittlerin zugesagt hatte, berichtete mir eine andere befreundete Tierschützerin vom akuten Notfall einer jungen Streunerin, deren linkes Vorderbein bei einem Unfall zerfetzt worden war, weshalb es amputiert werden müsse. Farbe der Katze: schwarz.

Eine beinamputierte Streunerin einfach wieder raus zu setzen, ist gewiss kein optimaler Start ins weitere Leben auf der Strasse – nur: Wohin mit ihr? Wer nimmt eine ungezähmte dreibeinige Katze auf?

Sie ahnen es. Ich nannte sie Lilli.

Doch nun war ich in der Zwickmühle: Da waren plötzlich zwei schwarze Notfall-Katzen am Start – dabei wollte ich wenn überhaupt maximal eine aufnehmen und meine Katzengruppe bestimmt nicht auf sieben vergrössern.

Da klingelte erstmals etwas bei mir: Just an dem Wochenende, an dem ich von Moriah und Lilli erfuhr, jährte sich der Todestag meines schwarzen Katers Sahib zum dritten Mal. Noch ein «Zufall»?

Obwohl ich eigentlich nicht sehr ausgeprägt zur Esoterik neige, glaubte ich, in diesen Zufällen einen tieferen Sinn zu erkennen – oder ganz profan gesagt: Ich brachte es weder übers Herz, Moriah abzusagen, noch Lilli ihrem Schicksal auf der Strasse zu überlassen. Wenn es Sahibs Erbe war, mir zwei schwarze Katzen zu schicken, so sollte es in Katzengottes Namen halt so sein.

Doch es kam anders.

Einen Tag, bevor ich Lilli das erste Mal auf ihrer Pflegestelle besuchen wollte, entwischte sie. Jemand hatte die Tür zu ihrem Krankenzimmer offen gelassen – anfangs war man guter Dinge, dass man sie wiederfinden würde. Doch seit jenem unglückseligen Tag fehlt jede Spur von ihr.

Ohne Lilli hätte ich niemals in Betracht gezogen, eine siebte Katze aufzunehmen – trotz ihres Verschwindens war das eine Grenze, die Lilli eingerissen hatte. Diesen Umstand wiederum nutzte Kater Tünn, um in mein Leben zu treten. Und wie es der «Zufall» will, sieht der aus wie ein Zwilling meines im Juli verstorbenen Katers Omar.

Meine beiden ersten Kater Sahib und Omar waren einst wie Brüder und Zeit ihres Lebens unzertrennlich. Nun sind sie beide tot – und es würde mich nicht wundern, wenn sie gerade wie die beiden Opas Waldorf und Statler aus der Muppet-Show im Katzenhimmel kichernd zusammen auf einem Wölkchen sitzen. Eins haben sie mir jedenfalls bewiesen: Katzen haben Humor. Schwarzen Humor.

Sahib und Omar, ca. 2002:

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Moriah und Tünn, 2012:

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www.beobachter.ch/kamikatze

Moriahs Training, Teil 2

Nach dem Gespräch mit unserer Verhaltenstherapeutin treten wir nun mit jeder Menge neuen Inputs und Hausaufgaben in die zweite Phase von Moriahs Training.

→ Ausgangslage
→ Moriahs Training, Teil 1

Gestern Abend telefonierte ich ja wie gesagt wieder mit Frau Hauschild, um das weitere Vorgehen für Moriah und auch Shakti zu besprechen. Wie der eine oder andere von euch in den Kommentaren auch schon empfahl ❤ muss aufgrund der Entwicklungen hier nun auch Shakti aktiv in die Therapie miteinbezogen werden.

1. Shakti konditionieren: So wie ich Moriah belohne, wenn sie den Anblick anderer Katzen aushält, wird Shakti nun belohnt, wenn sie sich von Moriah/der Gittertür abwendet und nicht maunzt. Shakti ist nicht der Typ, der sich mit Leckerli fangen lässt – ihre Schwäche sind Streicheleinheiten. Da sie inzwischen Klopfen auch schon als Ankündigung für Streicheleinheiten kennt, soll uns das als Markersignal dienen (also analog wie beim «normalen» Clickern der Click, der eine Belohnung ankündigt, wodurch die Katze mit der Zeit lernt: Wenn ich dieses Geräusch höre, habe ich gerade etwas ganz prima gemacht :D).

2. Bachblüten (BB) für Shakti: Ich werde für sie folgende BB besorgen: White Chestnut (zur Auflösung mentaler Fixierungen), Verveine (gegen das Sich-in-etwas-Reinsteigern), Holly (löst Wut, Frust) und Impatians (fördert die Geduld). Eine wichtige Anmerkung am Rande für stille Mitleser ohne BB-Erfahrung: Für Tiere bitte immer Bachblüten ohne Alkohol drin! 🙂

3. Tünn kommt ins Spiel: Moriah soll sanft an andere Katzen herangeführt werden. Tünn ist der harmloseste und argloseste kleine Kerl, den man sich vorstellen kann. Moriah hatte ihn damals auch nie angefaucht. Wie ich die Zusammentreffen gestalten soll, wurde auch besprochen, aber das wird dann zu spezifisch, das interessiert ja keinen in der Theorie, das schildere ich dann ggf. aus der Praxis 🙂

Ich habe auch noch weitere Hausaufgaben bekommen und Hinweise, was ich wobei unbedingt beachten muss, aber das alles zu schildern, führte jetzt ebenfalls zu weit 🙂

Nach dem Gespräch gestern bin ich jedenfalls wieder sehr zuversichtlich und habe das schöne Gefühl, einen Plan zu haben 😀

Also starten wir somit frohgemut in Runde zwei ❤

Happy Birthday, Tünn <3

Mein kleiner Grosser wird heute 1 Jahr alt.

Tünn, mein Herz ❤

Tünn in den ersten Tagen auf seiner Kölner Pflegestelle bei Nadja

Tünn in den ersten Tagen auf seiner Kölner Pflegestelle bei Nadja

Mitte Juli 2012 wurdest du mit deinen Geschwistern in einem Kölner Schrebergarten als Wildchen eingefangen. Auf der besten Pflegestelle der Welt durftest du deine Babytage verbringen und mit deinen Geschwistern in Geborgenheit aufwachsen.

Dort lernte ich dich auch kennen – und brach bei deinem Anblick in Tränen aus. Kurz zuvor war mein Senior Omar gestorben und nun sah ich dich und glaubte, Omar in einer Miniversion zu sehen. Das war zu viel für mich. Doch du hattest deine Pfeile schon abgeschossen – mitten in mein Herz ❤

Am 20. Januar 2013 war es schliesslich so weit und wir flogen zusammen von Köln nach Zürich. Das waren deine ersten Minuten hier:

Es passt einfach alles: Die Katzenmädels lieben dich, du liebst die Katzenmädels und mich findest du kleines Hasenfüsschen inzwischen auch ganz ok 😉

Du bist ungestüm und unbeschwert, verspielt und abenteuerlustig. Zugleich zart und sanft und rücksichtsvoll. Du bist ein kleiner ganz Grosser – und genau dort, wo du sein sollst.

Und manchmal sehe ich in deinen Augen Omar, der mir von seinem Wölkchen aus zuzwinkert:
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Tünn:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Vielen Dank an NadjaS, dass ich die Bilder seiner Babyzeit hier zeigen darf – und natürlich vor allem dafür, dass sie mir den kleinen Süssfratz anvertraut hat <3<3<3

→ Baby-Tünn ganz mutig (Video: NadjaS)

Tünn, mein Herz, in deinem Ausweis steht unter Geburtsdatum «Anf. Juni 2012» – also erklären wir den 1. Juni zu deinem Geburtstag:

Herzlichsten Glückwunsch, mein süsser Fratz!!!

Bleib gesund und wie du bist – auf dass wir noch viele viele Geburtstage zusammen feiern. Ich liebe dich mehr als Worte sagen können <3<3<3

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→ Katzenschutzbund Köln

Special: Felizes Zwilling Tünn

Klein-Tünn hat zwar erst in einer Woche Geburtstag, aber das hindert uns nicht, uns an einem chilligen Samstag darüber zu freuen, wie toll er sich seit seinem Einzug am 20. Januar 2013 hier eingelebt hat ❤

Für Felize spielt er nach ihrem Aufenthalt im Tierspital Krankenschwester – äh: -bruder:

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Die sagt sich: «Ich leck lieber dich ab, ich selber schmecke mir zu sehr nach Krankenhaus»paar2

Mit Lucie tobt und rauft er gern – keine Sorge, sie mag das: Kaum hört er auf, rennt sie wieder zu ihm:

Und mich findet er auch nicht mehr so gruselig wie anfangs:

Und ganz schön gross ist er geworden ❤ Tünn damals als Baby auf seiner Pflegestelle des Katzenschutzbunds Köln:
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(Bild: NadjaS)

Und Tünn heute mit fast einem Jahr:tuenn_model

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Ich bin so froh, dass er bei uns ist ❤ Normalerweise würde man ja sagen: Junger Kater in eine Gruppe mit lauter erwachsenen Katzenmädels passt nicht – aber Tünn ist halt Tünn, da passt alles ❤

Buchempfehlungen für Katzenhalter

Ich möchte hier einige Bücher über Katzenhaltung vorstellen, von denen ich persönlich begeistert bin – und das liegt nicht (nur) daran, dass ich bei zwei der Bücher die Illustrationen beisteuern durfte 😀

Katzenhaltung mit Köpfchen
von Christine Hauschild
katzenhaltung

→ Klappentext:
Was passiert eigentlich, wenn wir Katzen als intelligente und fühlende Lebewesen wahrnehmen? Wie würden Katzen ihr Katzenleben draußen gestalten? Und was kann man daraus für die Haltung in der Wohnung lernen? Wie kommt es eigentlich dazu, dass manche Katzen ihre Halter zu nachtschlafender Zeit wecken, andere sofort verschwinden, wenn es ander Tür klingelt, und wieder andere freudig und neugierig durchs Leben tapsen? Dieses Buch zeigt, wie eine bedürfnisorientierte und respektvolle Katzenhaltung praktisch aussehen kann. Außerdem widmet es sich dem Lernen. Es erklärt, wie Sie alltägliche Ereignisse bewusst so gestalten können, dass Ihre Katze das Richtige lernt, ganz ohne unerwünschteNebenwirkungen für Sie beide.

→ Mein Urteil:
Wir alle kennen die Klischees: Katzen sind nicht «erziehbar», man muss halt damit leben, dass sie Möbel und Tapeten zerkratzen und einen mitten in der Nacht wach heulen, weil sie Hunger haben, die Katzen ihrerseits müssen halt damit leben, dass sie vor Tierärzten und Besuch panische Angst haben… – alles Quatsch. Dieses Buch zeigt unterhaltsam, aber auch anhand eindringlicher und nachvollziehbarer Beispiele praxisnah, wie Katzenhalter und Katzen sich künftig besser verstehen können – zum Wohl beider 😉 Meines Erachtens ein Must-have für jeden modernen Katzenhalter. Extra-Bonus: Ich durfte die Illustrationen machen 😀 ❤

→ Weitere Informationen: Katzenhaltung mit Köpfchen

Tricktraining für Katzen
von Christine Hauschild
tricktraining

→ Klappentext:
Dieses Pfötchen-Protokoll soll Ihnen als Tagebuch für das Tricktraining mit Ihrer Katze dienen. Wenn Sie Ihr Training intensiv beobachten und dokumentieren, werden Sie viel über sich als Trainer und über Ihre Katze lernen. Sie werden Ihrer Katze ein verlässlicher und kompetenter Trickpartner sein.

Auf übersichtlichen Protokollseiten können Sie festhalten: Welche Tricks haben Sie heute mit Ihrer Katze geübt? Wer von Ihnen hat das Training initiiert? Wie lange hat es gedauert? Wie viele Clicks hat Ihre Katze sich in dieser Zeit verdient? Welche Belohnungen haben Sie benutzt? Wer hat das Training beendet? Gab es besondere Vorkommnisse? Diese Notizen können Ihnen helfen, die Stärken und Schwächen in Ihrem Tricktraining herauszufinden und so das Tricktraining mit Ihrer Katze zu verbessern.

Darüber hinaus werden Sie angeregt, Ihre verschiedenen Tricks, Signale sowie Ihre Fortschritte in zusammenfassenden Listen festzuhalten. So können Sie Ihre Erfolge auf einen Blick sehen. Außerdem enthält das Pfötchen-Protokoll Tricktraining zu Beginn einen Info-Teil mit wichtigen Trainingsregeln – damit Sie und Ihre Katze lange Spaß am gemeinsamen Tricktraining haben.

→ Mein Urteil:
Wirklich toll gemacht – ein Tagebuch fürs Clickertraining gespickt mit Tipps und Anregungen, die immer neu motivieren, selbst wenn Katze und Mensch mal ne Trainingsflaute haben sollten. Macht richtig Lust, es täglich hervorzunehmen, um alles festzuhalten! Extra-Bonus: Ich durfte das Cover zeichnen 😀

→ Weitere Informationen: Tricktraining für Katzen

Clickertraining
von Birgit Laser
clickern

→ Erläuterungen der Autorin:
Auf den ersten Blick mag es wie ein Widerspruch erscheinen: Ausgerechnet Katzen, diese Wesen, an denen viele Menschen besonders ihre Unabhängigkeit schätzen, soll man trainieren? Ihnen ihre Individualität nehmen, sie gar zu Marionetten machen?

Keine Sorge; sollte dies überhaupt möglich sein, dann ganz sicher nicht durch Clickertraining. Die Katze wird zu nichts gezwungen. Sie kann jederzeit frei entscheiden, ob sie mitmachen möchte oder nicht. Zu keinem Zeitpunkt muss sie unangenehme Konsequenzen befürchten.

Clickertraining ist eine hervorragende Möglichkeit, Katzen zu beschäftigen, eine intensivere Beziehung zu ihnen aufzubauen, ihnen zu helfen, Ängste zu überwinden und/oder evtl. notwendige medizinische Behandlungen gelassener zu akzeptieren, ihnen auch ein paar Tricks beizubringen und vieles mehr. In erster Linie macht es aber einfach Spaß, und zwar sowohl dem Menschen als auch der Katze!

Clickertraining folgt einfachen Regeln, die leicht zu verstehen und absolut verlässlich sind. Dazu gehört, dass die Katze im Training durch ihr Verhalten ihr Umfeld manipulieren kann. Das heißt, sie kann aktiv mitbestimmen, was mit ihr und um sie herum passiert. Das stärkt das Selbstbewusstsein der Katze und hilft, Verhaltensstörungen vorzubeugen.

→ Mein Urteil:
Dieses Buch führte mich in die Welt des Clickerns ein, bevor ich von Tierpsychologie auch nur den Hauch einer Ahnung hatte. Sinn und Zweck des Clickerns werden wirklich idiotensicher erläutert, man bekommt zahlreiche Anregungen und Ermutigungen, wenn man als Anfänger mal wieder nicht weiterkommt und die Katze einen nur ratlos anschaut 😉 Sehr empfehlenswert.

→ Weitere Informationen: Clickertraining

Tierarzttraining für Katzen
von Christine Hauschild
tierarzttraining

→ Klappentext:
Mit der Katze zum Tierarzt? Für viele Katzenhalter beginnt der Stress bereits beim bloßen Gedanken daran. Katzen gelten zu recht als besonders schwierige Patienten und zeigen häufig Angst oder Abwehrverhalten während des Transports und bei der tierärztlichen Behandlung. Dahinter steckt seitens der Katze jedoch keine böse Absicht. Sie reagiert so, weil sie durch die Situation überfordert ist und diese als unangenehm empfindet. Das muss nicht so bleiben.

Werden Sie ein Team mit Ihrer Katze und überwinden Sie gemeinsam Ihre individuellen Hürden! Erfahren Sie, welche Aspekte rund um den Tierarztbesuch für die Katze eine besondere Herausforderung darstellen. Dieses Buch erklärt in ausführlichen Trainingsanleitungen, wie Sie mit Ihrer Katze für den Tierarztbesuch und für verschiedene Untersuchungen und Behandlungen üben können.

Sie lernen, wie Sie bislang Unbekanntes und Beängstigendes für Ihre Katze spielerisch in etwas Tolerierbares verwandeln. Egal ob Ihre Katze beim Tierarzt richtige Panik empfindet, „nur“ ein klein wenig ungehalten wird oder ob Sie aufgrund einer Erkrankung plötzlich bestimmte Prozeduren durchführen müssen: Hier finden Sie die richtigen Trainingsansätze. Behandelt werden u.a. Grundlagen des Tierarzttrainings, besondere Trainingstechniken, Transportboxtraining, Berührungstraining, Training für Blutabnahme, Spritzen und Co, Medikamenteneingabe, katzenfreundliche Tierarztpraxis.

→ Mein Urteil:
Ich konnte dem Buch noch nicht meine volle Aufmerksamkeit schenken (Zeitgründe) – aber wenn ich die Fotos darin sehe, was diese Katzen alles klaglos mit sich machen lassen, werde ich das bestimmt so bald wie möglich nachholen 😀 Wir haben hier ja das Glück, dass 5 von 7 Katzen inzwischen (dank Training!) vollkommen problemlos eingetütet und behandelt werden können ❤ Beim neusten Zugang Tünn bin ich zuversichtlich, dass wir das auch hinbekommen. Meine (behinderte) Katze Felize allerdings hat dermassen Panik, wenn sie festgehalten geschweige denn in eine Transportbox gesetzt wird, dass sie sich beim letzten Tierarztbesuch an der Box ne blaue Nase schlug und dann in der Praxis nicht nur sprichwörtlich die Wände hochging – der Tierarzt machte sich grosse Sorgen, dass Felize einen Infarkt erleidet. Da erhoffe ich mir doch auch noch Besserung mit der Zeit. Wir werden sehen – ich bin zuversichtlich 🙂

→ Weitere Informationen: Tierarzttraining für Katzen

Wenn sich jemand wundert, warum hier 3 von bislang 4 vorgestellten Büchern von Christine Hauschild verfasst wurden: Sie ist halt die Tierpsychologin, die uns aktiv begleitet und mit der ich inzwischen auch als Illustratorin zusammenarbeiten darf. Logischerweise habe ich zu ihren Büchern einen persönlichen Zugang – aus Überzeugung von der Qualität ihrer Arbeit. Und ich möchte hier halt Bücher vorstellen, hinter denen ich persönlich felsenfest stehen kann. 

Falls Sie hier Bücher empfehlen möchten, die SIE total überzeugen – immer her damit! 🙂 Falls Sie eins der genannten Bücher gelesen haben und Ihre Meinung dazu äussern möchten: Auch immer her damit! 😀