Vom Beisserle zum Scheisserle

Anfang Dezember zog ja Blindfischchen Malik hier ein. Leider entwickelte sich seit seinem Einzug hier so ziemlich nichts wie geplant. Doch wo ein Wunsch, da ein Weg. Manchmal zumindest.

Am 3. Dezember 2016 zog hier ja ein blindes Katerle ein, das von Proda Vinaros aus einer spanischen Perrera gerettet worden war. An dieser Stelle auch nochmals meinen innigsten Dank an diese Leute, dass sie diese besondere Seele (ok: Alle Seelen sind besonders) nicht ihrem vermeintlichen Schicksal überliessen ❤ 

Dank Tipps befreundeter Blindkatzen-Halter hatte ich hier auch alles blindfischchen-gerecht parat gemacht und der Einzug verlief zunächst problemlos.

Malik lebte sich wesentlich schneller ein als zu befürchten stand. Bis.

Ja, ein ungewolltes Wortspiel: Bis die ersten Bisse seinerseits hier Alltag zu werden drohten.

Zuerst biss er mich. Nicht ein bisschen (schon wieder so ein doofes Wortspiel), sondern so richtig, mit Herzblut (ok, Iwon, das mit den Wortspielchen reicht jetzt…). Ich war irritiert.

Er biss meiner Wahrnehmung nach nicht aus Aggression, sondern gerade dann, wenn er scheinbar am entspanntesten war: Beim Kuscheln, beim Streicheln – was immer von ihm ausging bzw. regelrecht eingefordert wurde, um dann wie aus einer Trance heraus plötzlich herzhaft (für mich SCHMERZhaft) zuzubeissen. Ich so: ? Es ist nicht schön, vor der eigenen Katze Angst zu haben. Nach 8 (!) ärztlich verordneten AB-Therapien trug ich in seiner Anwesenheit ab dann immer dicht gefilzte Pulswärmer – denn er zielte fast immer auf die Pulsadern. Öhm, mordlustiger Geselle?

Doch dann biss er auch Felize und Lucie. Und zwar auch so richtig.

Da war für mich kurzschluss-mässig Sense: Malik kann nicht hier bleiben. Wenn er mich beisst – damit lerne ich umzugehen, aber nicht die anderen Katzen. Ein No-Go.

Nach einiger Hysterie meinerseits und zunächst etwas Unverständnis seitens der Vermittlerin, rauften wir uns zusammen und überlegten, was zu tun sei.

Schon wieder monatelang Verhaltenstherapie wie damals bei LouLou und Moriah – ach mönsch, dacht ich. Gmpf.

Die Vermittlerin – nennen wir sie M. aus CH – schlug mir eine Globuli-Therapie vor.

Ich so: Geh weg. 

Ich habe hier schon viel durch mit Katzen, die nicht gerade aus dem optimierten „Verhaltens-Katalog“ kommen. Aber bevor Missverständnisse aufkommen: Das sind alles ganz wunderbare Wesen und ihr Verhalten hat genau zero mit ihrer Herkunft zu tun: Auch genetisch superoptimierte Zuchttiere können Arschlöcher sein. Der Mensch an sich sowieso.

Nur so zum Verständnis.

Und ich habe irre viel dazugelernt, was ICH alles falsch/suboptimal machte: Es ist NIE das Tier, das etwas „falsch“ macht – „falsch“ und „richtig“ sind unsere menschliche Definition. Also ist es unser Fehler, wenn ein Tier mit seinem Verhalten in die „Falsch“-Kategorie fällt. Logisch, nicht? Eben.

Und im Versuch, „meine“ Tiere dazu zu bringen plus minus das zu machen, was ich für wünschenswert halte, weil ich das so möchte, habe ich unter anderem ganz grossartige Erfahrungen mit „Tierpsychologie“ gemacht, von der ich zuvor aus schlichter Unkenntnis wenig hielt (ich Idiot).

Mit Globuli habe ich auch schon viel probiert, aber weder bei Mensch noch Tier je eine Wirkung feststellen können.

Bis vor Maliks Einzug.

Nachdem ich Malik aufgrund der Bissattacken auf Felize und Lucie wieder sozusagen vorübergehend dauerhaft im Arbeitszimmer separiert hatte und mich selber nur noch im Schutzanzug dort rein traute, dachte ich zu mir selbst: Scheiss auf deine Wahrnehmung von Globuli-Wirkung – wenn es diese Möglichkeit gibt, das liebestolle Beisserle hier zu behalten, versuch es wenigstens.

Also tat ich wie geheissen: Globuli dann halt.

 

Eine sehr kompetente Frau kam uns dann aufgrund von M’s Empfehlung für äusserst faires Geld besuchen, analysierte, fragte, notierte, war sympathisch und verabreichte Malik schonmal eine Erstdosis und schickte uns dann wirklich wenige Stunden darauf ihre Langzeit-Mittel.

Mein Fazit:

Malik wurde schon am ersten Tag nach Verabreichung der Erstdosis eines hochpotenzierten Mittels merklich ruhiger ohne dabei „stillgelegt“ zu wirken – er war immer noch er, aber tiefenentspannter. Und wenn er mir gegenüber den Biss-Impuls zeigte, hielt bereits inne, bevor ich ihn sanft zurückweisen musste.

Ich so: wow.

Nach etwa einer Woche traute ich mich, Malik auch wieder von mir begleitet zu den anderen 6 Katzen zu lassen. Und siehe: Hat er zuvor alles attackiert, was nach Katze roch, hielt er nun auch inne und schnupperte erstmal. Ihm nun schon zu vertrauen, wäre viel zu früh – also nutzte ich sein Innehalten, ihn zu konditionieren: 1. super, dass du abwartest, 2. wenn dich wer anbrummt oder gar anfaucht: Sei cool, geh einfach weg.

Nach einem Monat hatte er diese innere Gelassenheit sowie die Konditionierung so weit verinnerlicht, dass er allein beim Stichwort „coole Socke“ (was Besseres fiel mir halt spontan nicht ein) sich von der jeweiligen „Kontrahenten“-Katze abwendete und seiner Wege ging, ohne dass ich aktiv intervenieren musste (zB. mit einem Trennkarton o.ä.). Er legte sich einfach irgendwo gemütlich hin.

Nun ist Malik seit über 3 Monaten hier. Von ihm geht keinerlei aktive Aggression mehr aus – weder mir noch den Katzen gegenüber.

Er braucht aber noch oft, dass man ihm Grenzen setzt – er würde einen sonst gnadenlos unterbuttern nach dem Motto „meine Bedürfnisse zuerst!“. Aber Grenzen kann man gewaltlos bzw. sogar liebevoll setzen – auch das muss Malik noch weiter lernen.

Blöderweise haben nun einige der anderen Zwerglis ihn weiterhin auf dem Radar, vermutlich weil Malik sich hier zu Beginn nicht gerade als Vorbild-Neuzugang zeigte. Vor allem Shakti (die selber gar nicht von ihm attackiert wurde, aber hier leider die Chef-Katze markiert – ey, die bin doch ICH!) möchte ihm offenbar so gar nicht verzeihen.

Aber dafür, dass ich zunächst dachte, die Ausgangslage hier sei hoffnungslos, läuft es inzwischen echt prima. Ich bin tagsüber eh bei Malik im Arbeitszimmer – er hat solche „Verlustängste“, grausam, was der schreien kann, wenn „Mami“ mal den Raum verlässt – vielleicht verständlich, nach allem, was er mutmasslich erlebt hat. Aber das wird langsam auch besser.

Mein Bürokollege im Home-Office:

Die Zwerglis alle ohne „Aufsicht“ allein lassen, würde ich noch nicht wollen. Die Gefahr, dass das sensible Gleichgewicht kippt, ist mir für den Moment noch zu gross: Ich kann nicht ständig überall sein. Und wenn ich bedenke, dass dieser Prozess der „Nachsozialisierung“ bei Moriah rund ein Jahr dauerte, möchte ich nun nach „nur“ drei Monaten nicht alles ruinieren, indem ich übermütig werde.

Aber natürlich ist es das Ziel, dass Malik hier so bald wie möglich frei rumläuft.

Treppen? Kein Problem für Blindfisch (danke auch nochmal an Helga für ihre Tipps dazu!). Katzenbäume? Pfff – da hüpft mir Blindfisch fast schon ZU mutig auf und ab. Terrasse? Tsä – der kleine Mann freut sich so sehr auf den Frühling wie wir alle:

Ich habe mich nicht getraut, unsere Verhaltenstherapeutin zu Malik befragen – die muss mich ja nach LouLou und Mori eh schon echt für einen „Kamikaze“-Fall halten: Immer wieder aufs Neue… Aber dank ihrer Hilfestellung bei LouLou und Moriah wusste ich ja inzwischen ungefähr, was ich zu tun habe. Und es funktioniert auch erneut! Danke, Christine.

Anderseits habe ich Globuli bisher für Unfug gehalten (still und heimlich).

Seit Malik muss ich sagen: Doch, in seinem Fall waren die positiven Veränderungen nach fachkundigster Beratung merklich: In so kurzer Zeit so spürbare Veränderung? Konditionierung allein hätte das wohl nicht geschafft.

Aber in meinen Augen ist es die Kombi von beidem. Danke, dass ich erneut dazulernen durfte!

Wichtig ist wohl
1. Die individuelle Kombination für Mensch und Tier macht es aus.
2. Darum macht niemals 1:1 nach, was ihr irgendwo lest – auch hier: Es sind nur meine Erfahrungen mit meinen Zwergen. Darum nenne ich auch keine konkreten Mittel.
3. Wagt auch Wege, die ihr bisher für sinnlos hieltet, wenn es euch und euren Liebsten dienen könnte.

In diesem Sinne: Jeder hat seinen individuellen Weg zu gehen – er muss ihn nur finden 🙂

Malik scheint ihn gefunden zu haben. Eins der Vermittlungsfotos:

Aktuell:

Und so ist mein Beisserle nun mehrheitlich ein „Scheisserle“ (das ist im deutschen Sprachraum ja ein anerkanntes Kosewort). Herzlichst, Iwon & die 7 Bekloppten ❤

13 Gedanken zu „Vom Beisserle zum Scheisserle

  1. cpforest57

    ❤ Super Iwon, mit wieviel Liebe und Ausdauer Du auch schwierigste Fälle in den Griff bekommst. Dir ein großes Kompliment und den Katzen die besten Wünsche, sie hätten es nicht besser treffen können, als bei Dir zu landen!!!!!! Iwon, Du bist großartig. Ich trete Dir den mir vor Jahrzehnten mal "verliehenen" Titel "Schutzpatronin der Streunekatzen" ab, den Du 1000x mehr verdienst als ich 🙂 Die besten Wünsche für Malik! Und dass die anderen, und besonders Shakti, ihm am Ende verzeihen mögen…<3

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    1. kamikatzezwerglis Autor

      Liebe Cornelia, wow – aber zu viel der Ehre! Dein Titel bleibt DEIN Titel – du hast ihn überaus weit weit mehr als verdient! Mein kleines weniges Tun kann niemals mit deinem Engagement mithalten – vielmehr habe ich mir von dir viel abgeschaut, was zB. Hingabe, Vertrauen und Unerschütterlichkeit u.v.m. angeht – ich bin deine Schülerin, wenn überhaupt. In diesem Sinne: Danke und ich verneige mich ❤

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  2. Brigitte

    Coole Socke – was für ein treffender Konditionierungs-Ausspruch! 😀 ❤
    Klasse, welche Fortschritte und revolutionäre Veränderungen Malik dank Deiner Ausdauer gemacht hat – und dass Du nun Homöopathie nicht mehr komplett als Humbug empfindest, ist ein weiterer Fortschritt! 😉 Ich habe ja früher auch eher mit äußerster Skepsis auf Globuli & Co. reagiert – aber auch ich musste lernen, dass nicht alles Blödsinn ist, was man wissenschaftlich nicht erklären kann! Meinem Dexter hat es seinerzeit wirklich geholfen – und das konnte sogar an den Blutwerten nachgewiesen werden, die sich konstant im grünen Bereich hielten, solange er seine Globuli bekam – beim Versuch, sie abzusetzen zeigten sich schnell wieder Verschlechterungen.
    Nun bei Dir zu lesen, dass auch das psychische Verhalten durch diese geheimnisvollen Kügelchen und der notwendigerweise verbundenen anderen Therapie-Maßnahmen eine wundervolle, positive Wendung machen kann, ist wirklich toll – ich freue mich so sehr für Dich und Malik! ❤
    Ich bin sicher, dass Malik im Zusammenleben mit den anderen Zwerglis noch weitere Fortschritte machen wird – und dass die anderen Zwerglis lernen, dass er nun nicht mehr der Stinkstiefel vom Anfang ist, sondern eben ein vollwertiges Mit-Zwergli! ❤

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    1. kamikatzezwerglis Autor

      Liebe Brigitte – ja, wir sind uns ja eh in fast allem jeweils einig (und alles andere konnten wir immer dahingehend klären, dass wir uns einig waren, es aber nicht merkten, hihi – oder? 😀 )
      Und so auch: JA! Globuli waren für mich bislang nach dem Motto „nützts nüd, schads nüt“ (du verstehst so weit CH- Deutsch?) – aber mich im Ernstfall darauf verlassen zu müssen – brrrrr, nä.

      Aber nu: Wie in allem kommt es wohl auch hier auf die Fachkompetenz der beratenden Person an – sei das in der Schulmedizin (wo ich ja schon lange auch nicht alles jedem glaube, sondern mir kompetente Leute suche) wie in der Verhaltenstherapie – kurz: Wenn mich jemand von seinem Denken durch sein Tun überzeugt, bin ich auch offen dazuzulernen. Und da hatte ich im homöopathischen Bereich leider bislang mehr als einmal in die überteuerte Kloschüssel gegriffen… (ich meine zB. 1000.- Franken für NIX bei einem renommierten „Experten“ und so halt). Aber so nun – die aktuelle Beraterin ist GOLD wert! Und ist dabei preislich nicht nur fair, sondern spendet auch Maliks Verein die Hälfte – wow!

      Eine Korrektur nur: Nicht meine Ausdauer gab hier den Ausschlag 😉 Sondern meine egoistische Liebe zu Malik. Mein Herz tät in trilliarden Stücke springen, müsst ich den Scheisserle abgeben – und nur einen Grund könnte es dafür geben: Wenn es für sein oder das Glück meiner anderen 6 Zwerge KEINEN EINZIGEN anderen Weg gäbe. Ich bin also im Prinzip nur egoistisch 😉

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  3. Helga mit Blindfuchs Niklas

    Nun, da Brigitte quasi alles gesagt hat, was mir durch den Kopf ging, bleibt mir nur noch: Herzlichen Glückwunsch zu dieser Entwicklung!
    Du hast es mal wieder geschafft, einen „hoffnungslosen Fall“ zu retten.
    Ich freu mich so für euch!!
    Und drück die Daumen, dass die Zwerglis nun ganz schnell zusammen wachsen.

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    1. kamikatzezwerglis Autor

      Liebe Helga,

      Ihr seid zu gut ❤ Nicht mir gebührt der Dank, sondern Malik selbst, der Vermittlerin, die meine Panik nach etwas "Groll"/Unverständnis doch mit sehr viel Wohlwollen verstand sowie der Globuli-Fachfrau (sowie den Globuli selbst, natürlich). Ich tat nur, wie mir geheissen – in diesem Sinne auch nochmals allerherzlichsten Dank für all deine Tipps! Ich denke so oft: Oh, da hängt eine Auflage etwas über und richte sie – und ähnlich, wie du mir geraten hattest. Und er lernt genauso dazu, wie du es voraussagtest. Danke für die Tipps, die waren echt unbezahlbar!

      Und nu hoffen wir, dass die sehenden Zwerglis genauso nachhaltig dazulernen, dass Malik kein Arsch mehr ist (meistens)!

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  4. Monika

    Malik hat bei dir das große Los gezogen. Bewundernswert wie du das alles schaffst und die Kraft und Ausdauer hast das alles zu versuchen. Toll, wie sich das alles so langsam einspielt.
    Du bist einfach einzigartig.
    Mit Globuli & co. habe ich schon immer gute Erfahrungen gemacht, sowohl bei mir als auch bei meinem Pelztier. Die Schulmedizin wenn es sein muss und Homöopathie ist einen Versuch wert.
    Ich wünsche Malik, dass sich die anderen Kätzchen beruhigen und er bald wieder die ganze Wohnung unsicher machen kann.

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    1. kamikatzezwerglis Autor

      Liebe Monika,

      Danke dir für deine lieben Worte ❤ Aber ich denke mal: Wenn man Tiere nicht als Deko aufnimmt, sondern aus dem Bedürfnis, ihnen ein wunderbares Leben zu bereiten, ist mein Handeln nur konsequent – nicht?

      Und ja: Bezüglich Globuli hat sich mein Horizont äusserst wertvoll erweitert – das ist ja auch das Wunderbare an solchem mir innewohnendem Irrsinn: Ich lerne ständig dazu 😀

      Danke dir auch für deine Wünsche, dass die anderen ihm doch noch verzeihen mögen! Wir können solche guten Wünsche hier gerade sehr gut brauchen. Mal läuft es super – dann flippt wieder eins aus. Aber nun immerhin ohne "echte Verluste": Kein Beissen, kein Untersichmachen, kein Verkriechen. Aber LAUT können sie schon immer noch werden. Püh.

      Mal schauen.

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  5. Britta

    Wahnsinn, Iwon, niemals hätte ich gedacht, dass ihr das schafft! Ich war schon sehr skeptisch als ich von Maliks Beiß-Attacken las. Über die coole Socke habe ich herzlich gelacht, bestimmt gefällt Malik diese Bezeichnung ganz toll 🙂 . Mir ist es sowieso immer wieder ein Rätsel, wie sich deine Zwerglis – die ja allesamt ihre nicht immer gute Vergangenheit haben – zusammen raufen. Da ist es sicher kein Problem, die coole Socke teilweise noch zu separieren. Außerdem fühlt er sich mit dir allein in einem Zimmer sicher am wohlsten. Die letzten beiden Fotos sind einfach nur: Wow – jemand, der dich nicht kennt, würde glatt behaupten, das sind zwei verschiedene Pelzträger ❤ .

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    1. kamikatzezwerglis Autor

      Liebe Britta,

      Ja, du sprichst mir aus dem Herzen: Als Malik hier wild um sich biss, sah ich auch keine Chance mehr. Und „witzig“ fand ichs auch nicht gerade – spätestens als er die anderen Katzen voll angriff und mir dann schier ein Auge ausbiss.

      Handkehrum: Was wären dann seine Chancen in einer Weitervermittlung noch gewesen? Wohin könnte man einen beissenden, blinden Einzelkater vermitteln? Und ich sah ja doch in ihm: Er ist nicht „böse“, er ist nur komplett aus seinen Angeln gerissen und zutiefst verunsichert, nie sozialisiert worden und hat kurz gesagt keine Ahnung von gar nix. Ausser von Angst – davon versteht er zu viel.

      Ich wäre einfach nur ein blödes Arschloch, tät ich so ein Wesen im Stich lassen, das in seinem Leben zuvor nie eine Chance bekam – nicht? 😉

      Und wer ihn live erlebte: Solange er nicht zubeisst, ist er in seinem Wesen der pure Zuckerschock ❤

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    1. kamikatzezwerglis Autor

      Danke dir! ABER: Ob es hier klappt, ist noch nicht sicher. Ein Scheitern ist noch immer im Bereich des Möglichen. Es sieht im Moment alles gut aus – ob es gut kommt jedoch, wird nur die Zeit erzählen. Noch ist alles nur Hoffnung ❤

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