Omar – ein Jahr schon.

Der Kalender sagt, es sei genau ein Jahr her, dass ich dich gehen lassen musste.

omar_warten
† 28. Juli 2012 im Alter von 23 Jahren

Es scheint mir so viel länger her und doch wie gestern, dass du hier bei uns nach dem Rechten geschaut und auf deine Mädels aufgepasst hast.

Zeit ist nicht mehr wichtig.

Wir fuhren ein letztes Mal zur Praxis, wo wir die letzten Wochen deines Lebens so oft waren. Ich kämpfte schon lange nicht mehr um dein Leben, ich wusste, dass es palliativ war. Aber wir konnten deine Lebensqualität bis zuletzt hoch halten. Doch dann ging es nicht mehr.

Die letzten Stunden hatte es leicht genieselt – du hast dieses Wetter so sehr geliebt und es auf der Terrasse in deiner Palme sitzend noch einmal ausgekostet. Als es Zeit war, hörte es auf zu regnen und die Sonne kam vor, als wollte sie dir einen letzten Abschiedsgruss schicken.

Du warst ganz ruhig. So müde. Also liess ich dich schlafen.

Du bist nicht fort. Nur woanders.

Ich liebe dich und werde dich immer lieben. So wie du warst, bist du immer bei mir.

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21 Gedanken zu „Omar – ein Jahr schon.

  1. Barbara

    😥 😥 Ach Omar, du wundervoller Katermann. Ich denke oft an dich.

    Iwon, Liebste, das hast du wieder einmal so wunderschön geschrieben und gestaltet ❤

    Ich selbst hab tatsächlich Sunnys Todestag vergessen 😦 Am Freitag ist es drei Jahre her gewesen. Drei Jahre schon ohne meine kleine Maus 😥 Time is running….

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  2. cheesyswelt

    Ach Liebes… Omar durfte so ein wunderschönes langes Katerleben bei dir führen. Er wird bestimmt jetzt von der Regenbogenbrücke herab runterschauen mit Liebe in den Augen beobachten, wie du „Klein-Omar“ Tünn nun bespasst.

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  3. Maunzdorfener Kurier

    Ein Jahr schon oO – auch ich kenne ja dieses widersprüchliche Verrinnen der Zeit … es kommt einem lang und sooo kurz vor, so surreal. Omar war und ist ein ganz besonderes Wesen und ihr seid für immer verbunden. Aber das weißt du ja eh ❤

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  4. Brummbärchen

    Es wird nie leicht sein, daran zu denken. Omar hatte so eine schöne Zeit bei dir und den Zwerglis. Und wie du schreibst: Er ist nicht weg, nur woanders.

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  5. Becca

    Omar war ein so wundervoller Kater. Er hat ein großes Loch in deinem Herzen hinterlassen. Das kann nur die Zeit und die schönen Erinnerungen an ihn schliessen. Der Schmerz vergeht leider nicht aber wir lernen damit zu leben. So habe ich jedenfalls die Erfahrung gemacht. Grays Todestag hat sich vor drei Tagen zum zweiten Mal gejährt.

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  6. Anita

    Ach Iwon, diese Jahrestage sind immer besonders schlimm 😦 Sie werden immer bei uns sein, und auch ich werde ihn nicht vergessen dank dir ❤

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  7. Britta

    Iwon, ich schicke dir eine liebevolle Umarmung und dem Omar sende ich viele Grüße ins Regenbogenland. Er wird sich ganz sicher darüber freuen, dass Tünn jetzt bei dir ist. Diejenigen, die wir lieben, können so alt werden wie sie wollen, es wird uns immer schwer fallen, sie gehen zu lassen. Aber wir behalten sie in Erinnerung, egal, wie lange sie uns schon verlassen haben.

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  8. Petra

    Liebe Iwon, ja, diese Jahrestage sind oft sehr schmerzlich. Sie bringen die traurigen Erinnerungen hervor, aber dann doch auch wieder die schönen Momente!
    Omar war ein toller Kater und er wird weiterhin auf euch alle aufpassen! Tünn hat er ja schon zu euch geschickt, dass er hier auf euch aufpasst sowie Omar es aus dem RB-Land macht.

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  9. Tanja&Co

    Die Zeit rennt.. Wieviel ist seitdem schon passiert? Und trotzdem, es ist, als sei es gestern erst gewesen… Irgendwie komisch, aber irgendwie auch gut oder? Irgendwie macht es einem dann doch bewusst wie präsent auch noch die sind, die nun woanders sind. Wobei woanders ja auch nicht stimmt. Die Hülle ist nicht da.. ok.. aber sie sind doch im Grunde immer da, wo sie auch immer waren: Im Herzen! Das miteinander hat einfach eine andere Form…

    Bissl wirsch, aber ich bin mir sicher, du verstehst *knuddel*

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    1. kamikatzezwerglis Autor

      Liebe Tanja, wie so oft bringst du auf den Punkt ❤ So unwirklich – gestern, heute, morgen? Woanders fühlt sich aber dennoch "stimmig" an: Sie sind präsent, aber auf eine sehr sphärische Weise – wie ein Traum. Ein Traum an gute alte Zeiten. Der die aktuelle Zeit aber nicht schlechter macht – wer weiss: Womöglich ganz im Gegenteil, weil wir so viel lernen durften, wovon wir alle heute profitieren?

      Aber manchmal würde ich richtig viel dafür bezahlen, meine Sternchen nochmal in den Arm nehmen zu dürfen, sie zärtlich zu berühren. Das macht das "woanders" halt schon spürbar 😦

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